#LEADERwirkt – Starke Ideen, starke Region: LEADER als Motor für das Waldviertel

Pressefoto 1. Stopp #LEADERwirkt Tour

Wie stark LEADER das östliche Waldviertel prägt, wurde beim 1. Stopp der #LEADERwirkt-Tour der LEADER-Region Kamptal+ in Gföhl deutlich. Landesrat Anton Kasser, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, zog gemeinsam mit regionalen Vertreterinnen und Vertretern Bilanz über fast 30 Jahre Regionalentwicklung.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Seit dem Start der LEADER-Initiative 1997 wurden 620 Projekte umgesetzt – vom Tourismus über Wirtschaft bis hin zu sozialen Initiativen. Insgesamt 20 Millionen Euro Fördermittel von EU, Bund und Land flossen dadurch in die Region.

„LEADER ist weit mehr als eine Förderung – es ist ein echter Entwicklungsmotor für den ländlichen Raum“, betont Kasser. Hier entstehen Ideen nicht am Reißbrett, sondern direkt bei den Menschen. Genau das macht diese Projekte so nachhaltig und erfolgreich.“

LAbg. Josef Edlinger, LEADER-Obmann, unterstreicht die Bedeutung: „LEADER zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in regionalen Ideen steckt. Wenn engagierte Menschen Unterstützung erhalten, entstehen nachhaltige Projekte für Wirtschaft, Lebensqualität und Zusammenhalt.“

 

Breite Wirkung – von Wirtschaft bis Zusammenhalt

Die Projekte zeigen, wie vielseitig LEADER wirkt:

Im Tourismus und in der Freizeit sorgen Initiativen wie die VOLT-Radrunde oder Themenwege für mehr Gäste und zusätzliche Wertschöpfung.

Wirtschaft und Nahversorgung werden durch Projekte wie „Unser Laden“ oder betriebliche Netzwerke gestärkt – mit kurzen Wegen und neuen Chancen für regionale Produzentinnen und Produzenten.

Gleichzeitig investiert die Region in Lebensqualität und Zusammenhalt:
Jugendarbeit, Bewegungsangebote wie Funcourts sowie Initiativen wie Zeitpolster oder NachbarschaftsKultur stärken das Miteinander und unterstützen Menschen im Alltag.

Auch innovative Projekte wie der „Unsichtbare Garten“ oder das geplante Besucherzentrum in Allentsteig setzen neue Impulse für Bildung und Bewusstseinsbildung.

 

Entscheidungen in der Region

Pressefoto #LEADERwirkt Tour

Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, Karl Elsigan, Bürgermeister Schwarzenau, Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal, und Landesrat Anton Kasser.

Ein Erfolgsrezept von LEADER liegt in seiner Struktur:
Die Ideen entstehen direkt bei den Menschen vor Ort.

„LEADER-Projekte wachsen dort, wo das Wissen über die Region am größten ist – bei den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt Edlinger. „Ein regionales Gremium bewertet die Projekte. So entscheiden Menschen aus der Region, welche Ideen wirklich einen Mehrwert für unsere Heimat bringen.“

LR Kasser ergänzt deutlich: „Jeder Euro, der hier investiert wird, löst zusätzliche Entwicklung aus. LEADER bringt nicht nur Geld in die Region – es bringt Bewegung, Innovation und Zukunft.“

Motor für die Zukunft

Die LEADER-Region Kamptal+ umfasst 25 Gemeinden in den Bezirken Krems-Land, Horn und Zwettl. Die Schwerpunkte reichen von klimafreundlichem Tourismus über Digitalisierung bis hin zu Klimaschutz und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Für Edlinger ist die Richtung klar: „620 Projekte zeigen, wie viel Innovationskraft in unserer Region steckt. LEADER wirkt – und das soll auch in Zukunft so bleiben.“

 

#LEADERwirkt-Tour

Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken und ihre Region aktiv gestalten. Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen sie diese Wirkung sichtbar: Von März bis November laden 19 Termine dazu ein, erfolgreiche Projekte und gelebte regionale Entwicklung hautnah zu erleben.

 

Beitragsbild:
Vlnr: Andreas Pichler, Bürgermeister Lichtenau, Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, Marion Gotthard, Amt der NÖ Landesregierung, Margit Steinmetz, Geschäftsführende Gemeinderätin in Stratzing, Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal, Franz Aschauer, Bürgermeister Jaidhof, und Landesrat Anton Kasser
Fotorechte © NLK Filzwieser




Pflanzaktion 2024 bricht Rekorde mit 520 Obstbäumen

Baumausgabe Baumpflanzaktion 2024

Die diesjährige Pflanzaktion in der Region setzt einen neuen Bestellrekord: Insgesamt wurden 520 junge Obstbäume bestellt, was das Ergebnis des Vorjahres deutlich übertrifft.

Zum Vergleich: 2023 wurden 480 Bäume bestellt. Diese erfreuliche Entwicklung unterstreicht das wachsende Interesse der Bevölkerung an nachhaltigem Obstanbau und dem Erhalt der regionalen Biodiversität.

Auch 2024 wird die Pflanzaktion von sechs LEADER-Regionen in Niederösterreich organisiert. Seit dem Start vor sieben Jahren wächst das Interesse stetig. Immer mehr landwirtschaftliche Betriebe und Privatpersonen machen mit. Sie pflanzen Hochstamm-Obstbäume und tragen damit zur Vielfalt der Region bei. Besonders beliebt sind die vielen verschiedenen Sorten – von Äpfeln und Birnen bis hin zu Kirschen und Zwetschken.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse und den neuen Rekord. Jede Baumbestellung ist ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft und zur Sicherung von Obst für kommende Generationen“, betont Josef Edlinger, Abgeordneter zum NÖ Landtag und Obmann der LEADER-Region Kamptal+. „Die Pflanzaktion ist nicht nur ein Gewinn für die regionale Landwirtschaft, sondern auch für die Umwelt.“

Die Streuobstwiesen haben in der Region eine lange Tradition. Sie prägen nicht nur das Landschaftsbild, sondern sind auch ökologisch wichtig. Die Bäume bieten vielen Tierarten Lebensraum. Sie speichern Wasser und schützen vor Wind. Das hilft, ein gesundes Mikroklima zu bewahren.

Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin der LEADER-Region Kamptal+, ergänzt: „Auch nächstes Jahr bieten wir wieder Schnittkurse für junge und alte Bäume an. Die regelmäßige Pflege ist wichtig, um die Bäume gesund und ertragreich zu halten. Neu ist ein Kurs, der sich speziell mit dem Schnitt von Steinobst wie Marillen, Kirschen und Zwetschken beschäftigt.“

Die Pflanzaktion und die Schnittkurse helfen, die Region nachhaltig zu gestalten. Der Erfolg der Aktion liegt auch an der guten Zusammenarbeit mit dem NÖ Landschaftsfonds. Er unterstützt die Pflanzung von Hochstamm-Obstbäumen und sorgt für günstige Preise bei der Bestellung.

Die Obstbäume wurden Ende Oktober an ihre neuen Besitzerinnen und Besitzer übergeben. Sie tragen dazu bei, die Streuobstwiesen der Region zu erhalten und die Landschaft für zukünftige Generationen lebenswert zu gestalten.

Und die Aktion geht weiter: von Juli bis Sep können auch 2025 kostengünstige Baumsets bestellt werden.

Foto vlnr: LAbg. Josef Edlinger, Martin Hauer, Nadine Wurm, Karl Radinger, Franz Edlinger, Franz Lumesberger, Danja Mlinaritsch, Maria Haider, Leonhard Leonhartsberger
Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+




Spendenabsetzbarkeit für Vereine – spannender Infoabend zu den Neuerungen

Die Spendenabsetzbarkeit für Vereine wurde zu Jahresbeginn ausgeweitet und erneuert. Die Vereine im Bereich Bildung, Sport und Kunst & Kultur, aber auch Menschenrecht und Tierschutz können von der neuen Regelung profitieren.

Die LEADER-Region Kamptal+ ist Motor für regionale Projekte und bringt laufende Impulse zu brandaktuellen Themen. So wurde kürzlich ein Informationsabend zum Thema „Spendenabsetzbarkeit“ für Vereine organisiert.

Experte Ing. Mag. Werner Groiß von der BZG Steuerberatungs GmbH in Gars am Kamp, hat die rund 30 Teilnehmenden über die Neuerungen informiert.

 

Was ist neu:

1. Erweiterung der begünstigten Organisationen:

Der Kreis der Organisationen, deren Spenden steuerlich absetzbar sind, wird erweitert. Dazu können nun auch bestimmte zusätzliche Vereine und gemeinnützige Organisationen gehören.

2. Vereinfachtes Verfahren für Spender:

Die Spenderinnen und Spender müssen sich nicht mehr selbst um die Eintragung der Spenden in die Steuererklärung kümmern.

3. Nennung der Spenderinnen und Spender:

Die Vereine die Spenden bekommen sind verpflichtet 1x jährlich die Spenderinnen und Spender zu nennen. Das bis spätestens Feb. des darauffolgenden Jahres.

4. Verbesserte Transparenz und Kontrolle:

Durch die Neuerungen sollen Transparenz und Kontrolle bei der Spendenabsetzbarkeit verbessert werden. Dies bedeutet, dass sowohl Spender als auch Empfängervereine striktere Auflagen und Prüfungen unterliegen, um Missbrauch zu verhindern und sicherzustellen, dass Spenden korrekt gemeldet und verwendet werden.

 

Mag. Werner Groiß: „Durch die neuen Regelungen gibt es für Spenderinnen und Spender eine größere Anzahl an Vereinen bei denen Spenden steuerlich absetzbar sind. Für Vereine entsteht ein Mehraufwand, da sie die Spenderinnen und Spender bekannt geben müssen. Insgesamt bieten diese Änderungen sowohl für die Spender als auch für die Vereine erhebliche Vorteile und könnten die Spendenkultur in Österreich nachhaltig positiv beeinflussen.