Neuer Motorikpark & Rastplätze für den Thaya-Au-Park

Thayapark Schwarzenau

In unmittelbarer Nähe des Ortszentrums von Schwarzenau liegt der Thaya-Au-Park, ein beliebter Ort für Freizeitaktivitäten und Erholung. Der Park soll aufgewertet werden, und die Pläne dafür wurden in den letzten Monaten von verschiedenen Nutzergruppen erarbeitet: Ein neuer Motorikpark mit zahlreichen Bewegungsangeboten wird errichtet und der Erholungsbereich um eine Sitzarena und um neue Sonnen- und Wellenliegen erweitert.

„Der Motorikpark und die neuen Erholungsangebote bieten allen Altersgruppen Freizeiterlebnisse und schaffen einen Ort der Begegnung für alle – davon profitieren sowohl Einheimische als auch Ausflügler“, zeigt sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger begeistert.

Das weitläufige Erholungsareal Thayainsel, das teilweise durch die Thaya begrenzt ist, besteht aus drei Bereichen: der Erholungs- und Ruhezone, dem Aktionsbereich mit Skaterplatz, Eisstock- und Asphaltstockbahn und dem Gelände des alten Fußballplatzes. Speziell das Areal des ehemaligen Fußballplatzes soll mit einem Motorikpark neu gestaltet werden. Das Angebot wird hier von einem Bewegungsparcours über eine Calisthenics-Anlage bis hin zu einem Rasenvolleyballfeld und Basketballständern reichen.

LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, fügt hinzu: „Mit dem Motorikpark entsteht ein Bereich, der insbesondere von Vereinen, Feuerwehr- und Jugendgruppen genutzt werden kann. Im Erholungs- und Ruhebereich im östlichen Teil des Geländes werden beispielsweise Sonnen- und Wellenliegen zum Verweilen einladen.“

Die LEADER-Region Kamptal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER-Fördermittel) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU-Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.




Leben in Ost und West – Zeitzeugengespräch, 3. Okt. 18h – auch im Livestream

Vor 11 Jahren hat eine engagierte Gruppe von BürgerInnen der Marktgemeinde Schwarzenau die Idee geboren, jedes Jahr ein anderes Land Europas auf unterhaltsame Weise BewohnerInnen der Gemeinde vorzustellen.

So wurden Ortsschilder in Finnisch untertitelt, eine Tour de France durch das Gemeindegebiet unternommen, ein anderes Mal griechischer Volkstanz vorgeführt, tschechisches Straßentheater gezeigt und in der jeweiligen Küchentradition aufgekocht.

2020 widmet sich EUROPA in SCHWARZENAU dem nördlichen Gastland Deutschland.  Mit einem bunten Veranstaltungsreigen, getragen von Tanz, Vorträgen und kulinarischen Abenden wird die Kultur und Geschichte Deutschlands in der Gemeinde lebendig . Das ganze Jahr kann man das einzigartige Open-Air-Fenstermuseum in zwei Routen zu Fuß (11 Tafeln in Schwarzenau) oder mit dem Rad (größere Runde durch das Gemeindegebiet) besuchen und erhält unterhaltsame Einblicke in Geschichte, Natur, Kultur, Gesellschaft und Kulinarik des Nachbarlandes. Kinder der Volksschule Schwarzenau haben dazu einige bemerkenswerte Illustrationen beigesteuert.

Eine der letzten Veranstaltungen ist das Zeitzeugengespräch „Leben in Ost und West“ am Samstag, 3. Oktober, 18h. Am 3. Oktober ist „Tag der deutschen Einheit“, und exakt 30 Jahre später erfahren wir im Waldviertel viel über die Epoche der deutschen Geteiltheit von einem Historiker und von ZeitzeugInnen, in Zusammenarbeit mit der WaldviertelAkademie. Dies wird sicher nicht nur für an europäischer Geschichte Interessierte ein spannender Informationsabend.

Wer nicht vor Ort sein kann, gibt es einen Link zum Stream am Samstag: https://www.youtube.com/watch?v=j_V0nZg5GpQ

Mehr über das Projekt: https://europainschwarzenau.wordpress.com/




Mit dem Radl durchs Museum

24 Stunden pro Tag, 365 Tage im Jahr kann das „Open Air“ „Fenstermuseum“ in Schwarzenau, Bezirk Zwettl, besucht werden.

Das Freiluftmuseum mit seinen 23 Fenstern ist Teil des Projekts „Europa in Schwarzenau“, ein Vorzeigeprojekt für kulturellen Austausch und Völkerverständigung.

Jedes Jahr wird ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union vorgestellt, indem Straßennamen übersetzt werden, ganzjährige Veranstaltungen wie Koch- und Tanzkurse, Vorträge, Lesungen, etc. abgehalten werden, Wandertage und Exkursionen durchgeführt werden, etc. Hinter dem Vorzeigeprojekt steht eine kleine Gruppe engagierter Personen in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverantwortlichen.

Wolfgang Leidenfrost, Sprecher der Gruppe: „Ich war mein ganzes Leben sehr viel unterwegs, ich habe viele Kulturen und Menschen kennengelernt und viel Gastfreundschaft genossen. Es ist mir ein großes Anliegen die vielfältigen Staaten der Europäischen Union“ in unsere Gemeinde, Region, ja ins Waldviertel zu holen. Wir setzen uns dafür ein die EU zu leben und die Angst vor fremden Kulturen zu nehmen.“

Am Donnerstag, den 18. Juni lädt Uli Küntzel gemeinsam mit dem Turnverein Schwarzenau zum gemeinsamen Besuch des österreichweit einzigartigen „Fenstermuseums“ ein. Deutschland wird so in einer zweistündigen Tour auf unterhaltsame Art „erfahrbar“. Die in den 23 Fenstern angesprochenen Themen reichen von der Frühgeschichte Deutschlands über Literatur, Philosophie, Natur und Sehenswürdigkeiten bis hin zur Luftbrücke nach Berlin mit den „Rosinenbombern“ und dem Fall der dortigen Mauer.

Bei einigen Fenstern erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kleine aber feine Überraschungen kulinarischer oder künstlerischer Art.

Die Teilnahme mit dem eigenen Fahrrad ist kostenlos, Treffpunkt ist in Hausbach, Straßenkreuzung, bei Haus Nr. 7, die Abfahrt ist um 17:30 Uhr.

Das Projekt wird im Rahmen des EU Förderprogrammes LEADER finanziell unterstützt.

Infos: Gemeinde Schwarzenau www.schwarzenau.at, 02849 2247

Organisation: Turnverein / Uli Küntzel 0676 3741180

Alle Infos zum Projekt: https://europainschwarzenau.wordpress.com/europa-in-schwarzenau/gastland-deutschland-2/