Heute helfen – morgen gut aufgehoben: Gföhl und Jaidhof werden Zeitpolster-Gemeinden

Gföhl & Jaidhof werden Zeitpolster Gemeinde.

Was als LEADER-Projekt gestartet ist, wird nun dauerhaft im Bezirk Krems-Land verankert: Gföhl und Jaidhof sind ab sofort offizielle Zeitpolster-Gemeinden. Damit stärken beide Gemeinden gezielt Nachbarschaftshilfe und soziale Vorsorge.

Zeitpolster organisiert Hilfe dort, wo sie gebraucht wird – einfach, verlässlich und auf Augenhöhe. Wer hilft, sammelt Zeitgutschriften, die später selbst genutzt werden können. Gerade in ländlichen Gemeinden bedeutet das mehr Sicherheit, mehr Zusammenhalt und mehr Lebensqualität.

„Zeitpolster ist ein Modell, das genau zu unserer Gemeinde passt“, betont Bürgermeister Ing. Franz Holzer (Gföhl). „Es stärkt das Miteinander und gibt Menschen die Gewissheit, dass Hilfe da ist, wenn sie gebraucht wird – heute genauso wie morgen.“

Die Entscheidung, Zeitpolster dauerhaft in den Gemeinden zu verankern, wurde bewusst und rasch getroffen. Auch Bürgermeister Franz Aschauer (Jaidhof) zeigt sich überzeugt: „Nachbarschaftshilfe war immer schon wichtig. Zeitpolster gibt ihr nun eine klare Struktur und Verlässlichkeit. Das macht es für viele Menschen leichter, Hilfe anzunehmen – und selbst aktiv zu werden.“

Die Unterstützung ist vielfältig: Sie reicht von Einkaufen und Arztfahrten über kleine Handgriffe im Haushalt bis hin zu Spaziergängen, Begleitung und Gesprächen. Jede helfende Person entscheidet selbst, wie viel Zeit sie geben möchte. Oft genügen schon wenige Stunden im Monat, um spürbar zu entlasten.

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie einfach das Modell funktioniert: Ernst begleitet Herrn K. regelmäßig beim Einkaufen und zu Arztterminen, weil dieser sich alleine nicht mehr sicher fühlt. Für die Hilfe wird ein Kostenbeitrag von 11 Euro pro Stunde bezahlt. Die geleisteten Stunden werden Ernst auf seinem Zeitpolster-Konto gutgeschrieben – für den Zeitpunkt, an dem er selbst Unterstützung braucht.

Mit dem Schritt zur Zeitpolster-Gemeinde setzen Gföhl und Jaidhof ein klares Zeichen:
für Vorsorge statt Sorge, für Zusammenhalt statt Alleinsein und für ein Miteinander, das heute hilft und morgen trägt.

👉 Sie brauchen Unterstützung?
👉 Sie möchten selbst helfen?
👉 Oder das Zeitpolster-Team in der Region verstärken?

Dann melden Sie sich – wir freuen uns!

team.zwettl@zeitpolster.com

Tel: +43 664 8848 7935

 

Fotorechte: Stadtgemeinde Gföhl

Am Foto vlnr: Vizebgm. Christoph Lechner, Elisabeth Wiesmüller (Teamleiterin Zwettl), Bgm. Franz Aschauer (Jaidhof), Ingrid Kocian Kern (Koordinatorin für Gföhl & Jaidhof), Bgm. Ing. Franz Holzer (Gföhl), Mag. Shurga Schrammel (Projektleiterin Zeitpolster)




Gars lebt Nachbarschaft – Zeitpolster bringt frischen Wind ins Miteinander

Nachbarschaftshilfe NEU - Infoabend zu Zeitpolster in Gars am Kamp

„Heute helfe ich – morgen wird mir geholfen!“

Mit diesem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip lud die Marktgemeinde Gars kürzlich zur Infoveranstaltung „Zeitpolster – Netzwerk für Vorsorge und Betreuung“ ins Rathaus ein. Rund 20 Interessierte folgten der Einladung und informierten sich über diese moderne Form der organisierten Nachbarschaftshilfe.

Zeitpolster

ist ein innovatives Vorsorgemodell, das auf gelebtem Miteinander basiert: Menschen helfen einander im Alltag – sei es bei Arztbesuchen, beim Einkaufen, bei der Kinderbetreuung oder einfach mit einem offenen Ohr. Jede geleistete Stunde wird als Zeitguthaben gespeichert und kann später selbst genutzt werden.

„Wir suchen keine Superheld:innen – nur Menschen mit Herz und ein wenig Zeit“, betonte Mag. Shurga Schrammel, die das Projekt mit viel Engagement in der Region aufbaut. Ziel ist es, auch in Gars und Umgebung eine eigene Zeitpolster-Gruppe zu gründen.

Ein Abend voller Impulse

Nach der Begrüßung durch Vizebürgermeisterin Frau Uitz erläuterte Mag. Schrammel anschaulich, wie unkompliziert das Mitmachen ist – und wie viel Freude es bereitet, anderen zu helfen. Aktuell werden 3–4 Freiwillige gesucht, die beim Aufbau der Gruppe mitwirken. Auch Menschen, die künftig Unterstützung wünschen – etwa für Fahrten zum Arzt, zum Plaudern oder zum Kartenspielen – sind herzlich eingeladen, sich zu melden. „Zeitpolster bringt frischen Wind ins Miteinander – und macht’s einfach, Gutes zu tun“, fasste Frau Uitz den Abend treffend zusammen.

Und jetzt?

Nach der Veranstaltung haben sich bereits erste Interessierte gemeldet. In den kommenden Wochen werden persönliche Gespräche geführt, um die nächsten Schritte zu planen – darunter auch die Einschulung ins Zeitpolster-System.

Mitmachen leicht gemacht!

Sie möchten Teil der Zeitpolster-Gemeinschaft in Gars werden – als Helfer*in oder als jemand, der Unterstützung sucht? Dann melden Sie sich entweder direkt bei der Gemeinde oder direkt auf www.zeitpolster.com. Jede Stunde zählt – für Sie und für andere.

Die nächsten Infotermine

12.11.2025 um 18:30 Uhr – Seminarraum der FF Stratzing (im hinteren Teil des Gemeindegebäudes)

24.11.2025 um 18.30 Uhr – Stadtsaal Gföhl

Fotorechte: Marktgemeinde Gars

Am Foto vlnr: Sabine Steiner (Gemeindebedienstete), Frau Pauline Uitz (Vizebürgermeisterin), Frau Mag. Shurga Schrammel und Frau Elke Hofbauer (Gemeinderätin).

 




Nachbarschaftshilfe neu organisisert – Zeitpolster Infoabende im Okt. & Nov. 2025

Erfolgreicher Infoabend in Grafenegg. Weitere Infoabend finden im Okt. und Nov statt

Zeitpolster: das Netzwerk für Vorsorge und Betreuung

Das Motto: Heute helfe ich – morgen wird mir geholfen!

Das innovative Modell Zeitpolster bietet eine einfache Antwort auf zwei große Fragen unserer Gesellschaft: Wie können wir ältere Menschen gut unterstützen – und gleichzeitig Vorsorge für das eigene Alter treffen?

Das Prinzip ist so einfach wie wirkungsvoll: Wer sich heute engagiert, sammelt Zeitguthaben. Diese Stunden können später, wenn man selbst Hilfe benötigt, wieder eingelöst werden. Dadurch entsteht ein tragfähiges Netzwerk gegenseitiger Unterstützung.

Zeitpolster ist für mich eine Win-Win-Situation – ich helfe anderen, weiß aber auch, dass im Bedarfsfall jemand für mich da ist“, bringt es eine Helferin auf den Punkt. „Doch die schönste Belohnung sind die Gespräche, die ich mit den Menschen führen darf und die gemeinsamen Erlebnisse.“

Auch für Gemeinden ist das Modell ein Gewinn, denn es stärkt das Miteinander und ermöglicht, dass Menschen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. „Es ist unglaublich schön zu sehen, wie schnell Vertrauen entsteht, wenn Menschen einander Zeit schenken“, betont ein regionaler Koordinator.

Um das Modell bekannter zu machen und neue Interessierte einzubinden, finden in den kommenden Wochen weitere Informationsabende statt. Dort wird das Prinzip im Detail vorgestellt und es gibt Raum für Fragen und persönliche Gespräche.

Nächste Infoabende:

23. Oktober 2025 um 19.00h: Gemeindeamt Schwarzenau

12. Novemberr 2025 um 18.30h: Seminarraum der Feuerwehr Stratzing

24. November 2025 um 18.30h: Stadtsaal Gföhl

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mehr über dieses zukunftsweisende Vorsorgemodell zu erfahren.

Weitere Informationen und Registrierung als Helfende: www.zeitpolster.com.

 




Nachbarschaftshilfe mit Zukunft! Zeitpolster startet in Langenlois!     

Zeitpolster Team Langenlois stellt sich vor
Nach Grafenegg nimmt nun auch in Langenlois ein „Zeitpolster“-Team seine Arbeit auf.
Das innovative Betreuungsmodell „Zeitpolster“ wächst weiter in der LEADER-Region Kamptal+: Mit Langenlois startet nach Grafenegg-Umgebung nun das zweite Team, das im Rahmen der LEADER-Förderung aufgebaut wird. Ziel ist es, die Betreuungssituation für ältere oder kranke Menschen sowie Familien mit Kindern nachhaltig zu verbessern – ein Anliegen, das gerade in ländlichen Regionen immer wichtiger wird.

Aktivisten verspüren großes Interesse

Das Team Langenlois steht kurz vor dem Abschluss seiner Schulung und hat sich bereits mit einem Stand beim Genussmarkt in Langenlois der Öffentlichkeit vorgestellt. Dort konnten Interessierte erste Einblicke in die Arbeitsweise von Zeitpolster gewinnen und Fragen zum Mitmachen oder Unterstützen stellen.

„Wir spüren hier in Langenlois ein großes Interesse an gemeinschaftlichem Engagement und an neuen Wegen, füreinander da zu sein“, sagt Teammitglied Petra Kroneder. „Das motiviert unser frisch formiertes Team besonders.“

Breite Leistungspalette an Hilfestellungen

Das Prinzip von Zeitpolster ist einfach: Menschen helfen heute freiwillig anderen und bauen damit ein Zeitguthaben auf, das sie später selbst einlösen können, wenn sie einmal Unterstützung brauchen. Die Palette der möglichen Hilfeleistungen reicht von Fahrdiensten, über Gesellschaft leisten bis hin zu einfachen Hilfen im Haus und Garten oder beim Einkauf.

Auch Kinderbetreuung besonders für Alleinerziehende und Familien in schwierigen Situationen wird angeboten. Nicht angeboten werden professionelle Pflege, sowie Putzdienste. Wer noch keine Stunden angespart hat, zahlt einen kostengünstigen Stundensatz von 11 Euro. Österreichweit gibt es bereits 50 aktive Gruppen, 14 davon in Niederösterreich. Viele weitere Gruppen sind am Entstehen.

Wenn das Langenloiser Team Ende August fertig geschult ist, dann heißt es erstmal, viele freiwillig Helfende zu gewinnen, damit zukünftige Betreuungsanfragen rasch vermittelt werden können.

Mitmachen heißt Zukunft gestalten – heute helfen, morgen profitieren!

Kontakt für Interessierte:

Zeitpolster Team Langenlois, team.langenlois@zeitpolster.com, 0664/88487932.

Weitere Informationen und Registrierung als Helfende: www.zeitpolster.com.

 

Interessieren Sie sich für Zeitpolster, dann besuchen Sie einen der nächsten Infoabende:

1_Oktober: Gars am Kamp

23_Oktober: Schwarzenau

12_Novemberr: Stratzing & Dross

24_November: Gföhl

 

Foto: Fotorechte: Attila Molnar

Vlnr: Stadtrat Ing. Christian Schuh, Petra Kroneder, Danja Mlinaritsch, Anita Hamböck, Max Stimpfl




Zeitpolster: Infoabend lädt zum Mitmachen in Langenlois ein

Zeitpolster Infoabend in Langenlois erfolgreich

Langenlois setzt auf gelebte Solidarität

Vor kurzem lud die Stadtgemeinde zur Infoveranstaltung „Zeitpolster – Netzwerk für Vorsorge und Betreuung“ in den Arkadensaal. Rund 30 Interessierte informierten sich über diese organisierte Form der Nachbarschaftshilfe – und stellten viele anregende Fragen.

Heute helfe ich – morgen wird mir geholfen!“ – das ist das einfache, aber kraftvolle Prinzip von Zeitpolster. Menschen unterstützen einander im Alltag: Bei Arztbesuchen, Kinderbetreuung, Gartenarbeit oder einfach mit einem offenen Ohr. Jede Hilfe zählt – und wird in Zeitguthaben gespeichert, dass später selbst genutzt werden kann.

Wir suchen keine Superheld:innen – nur Menschen mit Herz und ein wenig Zeit“, sagte Mag. Shurga Schrammel, die das Projekt in der Region mit großem Engagement aufbaut. Zeitpolster ist mehr als Ehrenamt – es ist ein nachhaltiges Vorsorgemodell, das in vielen Regionen bereits erfolgreich gelebt wird. Auch in Langenlois soll nun eine eigene Gruppe entstehen.

 

Ein Abend voller Impulse

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Mag. Harald Leopold erläuterten Mag. Shurga Schrammel und Judith Schneider, MSc anschaulich, wie unkompliziert Mitmachen ist – und wie viel Freude es macht, anderen zu helfen. Dipl.-Ing. (FH) Christian Schuh betonte zum Abschluss: „Das ist ein seriöses, zukunftsfähiges Modell. Ich bin überzeugt, dass es für Langenlois ein echter Gewinn ist.

Auch Bgm. Mag. Harald Leopold, ist begeistert: „Zeitpolster bringt frischen Wind ins Miteinander – und macht’s einfach, Gutes zu tun.

Nach der Informationsveranstaltung haben sich einige Interessierte gemeldet. Diese werden demnächst zu einem Gesprächstermin eingeladen um nächste Schritte, wie die Einschulung in das Zeitpolster-System, zu besprechen.

 

Jetzt mitmachen!

Wer sich weiter informieren und registrieren möchte, findet alle Infos auf: www.zeitpolster.com

Die nächsten Infotermine

03.07.2025 um 18:30 Uhr – Gemeindeamt Grafenegg
01.10.2025 um 18:30 Uhr – Gemeindeamt Gars am Kamp

 

Fotorecht: Stadtgemeinde Langenlois

vlnr: Danja Mlinaritsch (LEADER-Region Kamptal+), Judith Schneider (Zeitpolster Wien-NÖ), Mag. Shurga Schrammel (Zeitpolster Projektleitung), Hannah Rudischer (Stadtgemeinde Langenlois), Str. Dipl. Ing. (FH) Christian Schuh (Stadtgemeinde Langenlois)




Generalversammlung zeigt: Förderungen stärken Regionen, Gemeinden und Menschen

LEADER-Generalversammlung erfolgreich

LEADER wirkt – das zeigte die Generalversammlung der LEADER-Region Kamptal+ eindrucksvoll. Über 60 Gäste aus 25 Gemeinden waren dabei, als aktuelle Projekte und neue Ideen vorgestellt wurden.

„LEADER macht vieles möglich, was Gemeinden und engagierte Menschen sonst nicht umsetzen könnten“, betonte Obmann LAbg. Josef Edlinger. Seit Anfang 2023 wurden 20 Projekte mit 820.000 Euro LEADER-Förderung unterstützt. Die Wirkung: Wertschöpfung bleibt in der Region, neue Ideen entstehen, und viele engagierte Menschen werden aktiv.

Einige Beispiele:

  • Tourismus stärken: Fünf Gemeinden rund um das „Herz des Waldviertels“ bündeln ihre Kräfte. Das Projekt setzt auf Radfahren, Kulinarik und gezieltes Marketing. „Ohne LEADER könnten wir das nicht stemmen“, so Bgm. Karl Elsigan.
  • Wandern mit Geschichte: In der Kleinregion Kampseen entsteht ein neuer Rundwanderweg – thematisch spannend aufbereitet mit dem Motto „Bürger & Edelmann“. LEADER übernimmt 64 % der Projektkosten.
  • Nachbarschaftshilfe: Das Projekt Zeitpolster bringt Jung und Alt zusammen. Ehrenamtliche unterstützen Menschen im Alltag – zum Beispiel bei Arztfahrten oder Einkäufen. Die Plattform wird aktuell in der Region aufgebaut. Mehr dazu: zeitpolster.com
  • Klimaschutz konkret: Neue Projekte wie „Naturbeobachtung Thayaland“ setzen auf Umweltbildung und Bewusstseinsbildung. Auch hier hilft LEADER, aus Ideen echte Initiativen zu machen.

Obmann Labg. Josef Edlinger fasst zusammen:
„In den letzten 1,5 Jahren hat sich unser 20-köpfiges Projektauswahlgremium viermal getroffen und 20 Projekte positiv bewertet. 820.000 Euro LEADER-Förderung fließen direkt in die Region. Das schafft Aufträge vor Ort und sorgt für regionale Wertschöpfung. LEADER wirkt – in Gemeinden, für vielfältige Projektträgerinnen und Projektträger, und dank unserer Beratung auch weit über die Förderung hinaus.“

Geschäftsführerin Danja Mlinaritsch ergänzt:
„Wer eine Idee hat und wissen möchte, ob sie förderbar ist, meldet sich einfach bei uns. In einem kurzen Telefonat oder Erstgespräch klären wir, worum es geht – und ob ein LEADER-Projekt daraus werden kann. Wir begleiten Schritt für Schritt – von der Idee bis zur Abrechnung.

Fazit: LEADER ist ein starker Motor für die Region – für Tourismus, Zusammenhalt, Klimaschutz und neue Ideen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um selbst aktiv zu werden.

Personen am Bild:
Mag. Gernot Hainzl (Röhrenbach), Vizebgm. Sandra Warnung (Pölla), Mag. (FH) Stefanie Haidvogel (Grafenegg), Bgm. Karl Elsigan (Schwarzenau), LAbg. Josef Edlinger (Obmann LEADER-Region), Danja Mlinaritsch (GF LEADER-Region), ÖR Maria Forstner (Dorf- und Stadterneuerung), Vizebgm. Gaby Gaukel (Krumau), Vizebgm. Gabriela Dietl (Gföhl), Birgit Hainböck (Marketing LEADER-Region)




Zeitpolster startet in Grafenegg – Jetzt mitmachen!

Wir freuen uns sehr: Die erste Zeitpolster-Gruppe für Grafenegg und Umgebung startet! Das Team wird gerade geschult, und bald kann es losgehen. Jetzt können sich sowohl Helfende als auch Menschen, die Unterstützung brauchen, auf www.zeitpolster.com anmelden!

Zeitpolster ist eine einfache und sinnvolle Möglichkeit, sich gegenseitig zu helfen und dabei für die eigene Zukunft vorzusorgen. Wer heute unterstützt, sammelt Zeitgutschriften und kann diese später einlösen, wenn er oder sie selbst Hilfe benötigt. Ehrenamtliche übernehmen kleine Alltagshilfen – sie begleiten zu Terminen, erledigen Besorgungen oder stehen einfach als helfende Hand zur Seite. Jeder Beitrag zählt und macht das Leben ein Stück leichter.

Auch in Langenlois soll bald eine Zeitpolster-Gruppe entstehen. Eine Infoveranstaltung dazu ist für April/Mai geplant. Wer mehr erfahren oder eine Einladung erhalten möchte, kann sich jetzt melden!

Jetzt mitmachen und Teil einer großartigen Idee werden! Gemeinsam gestalten wir ein Netzwerk, das Nachbarschaftshilfe neu denkt – solidarisch und zukunftssicher.

Mehr über Zeitpolster erfahren: https://www.zeitpolster.com/

 

Kontakt Shurga Schrammel

+43 664 8872 0775

kamptal@zeitpolster.com




Nachbarschaftshilfe neu gedacht: Mit Zeitpolster die Zukunft sichern

Am 21. November fand die spannende Auftaktveranstaltung des LEADER-Projekts „Zeitpolster“ in Grafenegg statt. Ziel des innovativen Projekts: Nachbarschaftshilfe für ältere Menschen, Kranke und Familien mit Kindern nachhaltig zu verbessern. Ein Thema, das alle betrifft!

Das Konzept von Zeitpolster ist einfach und genial: Freiwillige helfen heute – und legen so eine „Zeitpolster-Vorsorge“ für die Zukunft an. Wenn sie selbst Unterstützung brauchen, können sie darauf zurückgreifen. Das stärkt nicht nur den sozialen Zusammenhalt, sondern auch das Betreuungssystem vor Ort.

LEADER-Geschäftsführerin Danja Mlinaritsch stellte bei der Veranstaltung die Förderschiene und bisherige Projekte der LEADER Region Kamptal+ vor. Danach präsentierten Regionalkoordinatorin Judith Schneider, Zeitpolster-Gründer Gernot Jochum-Müller und Projektmitarbeiterin Shurga Schrammel die Details des Projekts. Sie informierten über die Vorteile für Gemeinden und berichteten von helfenden und betreuten Personen. Besonders spannend: In der Region sollen mindestens drei neue Gruppen gegründet werden. Österreichweit gibt es bereits 43 aktive Gruppen – 12 davon in Niederösterreich.

In der Podiumsdiskussion sprachen die Bürgermeister Gerhard Tastl (Rohrendorf) und Manfred Denk (Grafenegg), sowie einige Zeitpolster-Aktive über die Vorteile des Modells und die Erwartungen an Zeitpolster. Alle waren sich einig: Das Projekt hat großes Potenzial, Gemeinden zu stärken und die Lebensqualität zu verbessern.

Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, ihre Fragen an verschiedenen Arbeitstischen zu stellen.

Haben Sie Interesse? Zeitpolster freut sich über engagierte Mitarbeiter:innen! Kontaktieren Sie Shurga Schrammel unter kamptal@zeitpolster.com oder 0664 8872 0775. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie auf www.zeitpolster.com.

 




Nachbarschaftshilfe Plus Kampseen: Ehrenamtliche ziehen Bilanz und blicken in die Zukunft

Treffen Nachbarschaftshilfe Plus

Am 20. September 2024 trafen sich über 60 der insgesamt 145 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von Nachbarschaftshilfe Plus (NH Plus) aus den Gemeinden Pölla, Röhrenbach, Rastenfeld, Lichtenau, Schweiggers, St. Leonhard und Göpfritz an der Wild. Neben einem Rückblick auf die bisherigen Erfolge wurde der Fokus auf zukünftige Pläne gelegt.

 

1800 ehrenamtliche Dienste geleistet

Seit Projektbeginn im Januar 2024 haben die engagierten Ehrenamtlichen über 1.800 Dienste geleistet. Etwa 170 Klient*innen nutzten das Angebot, darunter Fahr- und Besuchsdienste. Veranstaltungen wie das Erzählcafé, Dorfcafé und Smartcafé brachten über 1.000 Menschen zusammen. Diese Treffen boten die Möglichkeit, sich zu unterhalten und neue Leute kennenzulernen.

Obmann Günther Kröpfl betonte: „Die Resonanz auf unser Angebot ist überwältigend. Wir sehen täglich, wie wertvoll die Nachbarschaftshilfe für unsere Region ist.“ Kröpfl unterstrich, dass das Projekt auch im kommenden Jahr fortgeführt werde und Gespräche mit dem Land Niederösterreich zur langfristigen Verankerung vielversprechend verliefen.

 

DAVNE-APP vereinfacht die Koordination

Die Einführung der neuen DAVNE-App wurde positiv aufgenommen. „Die App erleichtert uns die Arbeit enorm und sorgt für mehr Effizienz, wenn es um die tägliche Koordination der Nachbarschaftshilfe“, lobte eine Ehrenamtliche. Dank enger Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Roten Kreuz und der Initiative „Tut Gut“ wächst Nachbarschaftshilfe Plus stetig und stärkt das soziale Gefüge in der Region.

 

Kontakt:
Nachbarschaftshilfe Plus Kampseen
E-Mail: info@nhplus.at
E-Mail: NH Plus – Nachbarschaftshilfe Plus

 

Foto: NH Plus

Vlnr: Obmann Bgm. Günther Kröpfl, EAM Franz Rabl, Corina Limberger, Bgm. Eva Schachinger, Monika Widhalm, Martina Pleßl, EAM Lisa Erlsbacher, Sandra Doninger, EAM Leopoldine Pankraz, Bgm. Gernot Hainzl, EAM Roland Handl, PL Doris Maurer, Vizebgm. Mona Riegler, EAM Reinhard Pleßl, Bgm. Silvia Riedl-Weixlbraun




Nachbarschaftshilfe Plus – über 1.200 Hilfsangebote vermittelt!

Das Netzwerk des Projekts „Nachbarschaftshilfe Plus“ ist weiter gewachsen: Neben den Gemeinden Pölla, Röhrenbach, Lichtenau und Rastenfeld sind seit Mai 2022 auch die Gemeinden Schweiggers, St. Leonhard und Göpfritz an der Wild beim Projekt dabei.

„Über 120 Helferinnen und Helfer, die sich ehrenamtlich im Projekt engagieren“, informiert Bgm. Günther Kröpfl, Obmann des Vereins MIT EUCH-FÜR EUCH, „Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Freiwillige bei uns melden, bzw. schon so lange im Projekt Nachbarschaftshilfe Plus engagieren. Das stärkt den Zusammenhalt in den Gemeinden und vermittelt Sicherheit in unsicheren Zeiten“.

Seit Mai wurden in den 7 Gemeinden bereits über 1.280 Dienste vermittelt und von den Ehrenamtlichen über 1.400 Stunden geschenkt. Die Unterstützungen durch Nachbarschaftshilfe Plus reichen von Fahrtdiensten zum Arzt bis hin zum gemeinsamen Spazierengehen oder Kartenspielen.

„Über 18.000 km wurden seit Mai zurückgelegt. Eine beachtliche Fahrstrecke, die speziell unseren älteren Mitmenschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und Angehörige entlastet. Viele dieser Fahrten hätten ohne Nachbarschaftshilfe Plus durch Krankentransporte erfolgen müssen.“, ist Obmann Günther Kröpfl von der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Projekts überzeugt.

Bei der Vorstandssitzung am 17. November wurden auch die weiteren Arbeitsschwerpunkte besprochen. So befinden sich derzeit über 20 Ehrenamtliche in Ausbildung zum Handybegleiter, welche ab Jänner ältere Personen bei der Nutzung von Smartphones unterstützen. Des Weiteren werden 2023 bereits gute Angebote der Gesundheitsförderung für ältere Personen über Nachbarschaftshilfe Plus verstärkt kommuniziert.

Durch die Zusammenarbeit der sieben Gemeinden im Verein MIT EUCH- FÜR EUCH und durch die Unterstützung der LEADER –Region Kamptal ist die Umsetzung und die inhaltliche Weiterentwicklung von Nachbarschaftshilfe Plus auch in den nächsten Jahren möglich. www.nhplus.at

Foto: Vorstandssitzung  

Sitzend: Herta Jamy, Bgm. Silvia Riedl-Weixlbraun, Bgm. Günther Kröpfl, Bgm. Gerhard Wandl, Dietmar Kargl, Bgm. Gernot Hainzl,

Stehend: Bgm. Josef Schaden, Reinhard Steindl, Daniela Gressl, Agnes Braun, Andrea Neuteufel, Bgm. Pichler Andreas,  Bgm. Eva Schachinger, Manuela Dornhackl, Leopoldine Pankraz