Neues Team, neue Ziele: ARGE Kleinregion Kamptal Süd startet durch

GRAFENEGG / KAMPTAL. Frischer Wind in der Kleinregion Kamptal Süd: Bei der ARGE-Versammlung am 13. Oktober 2025 im Rathaus Grafenegg wurde Bürgermeister Heinrich Becker (Hadersdorf) einstimmig zum neuen Sprecher gewählt. Ihm zur Seite steht Bürgermeister Martin Leuthner (Straß im Straßertale) als Stellvertreter. Neu im Team ist auch Manuela Hirzberger von der Dorf- & Stadterneuerung, die künftig die Betreuung der Kleinregion übernimmt.

Die sechs Mitgliedsgemeinden – Grafenegg, Hadersdorf-Kammern, Langenlois, Lengenfeld, Schönberg am Kamp und Straß im Straßertale – setzen künftig verstärkt auf Zusammenarbeit und Effizienz. Im Mittelpunkt stehen dabei Kooperationen der Bauhöfe und gemeinsame Digitalisierungs- und Weiterbildungsinitiativen.

„Unsere Bauhofleiter tauschen sich bereits regelmäßig aus – jetzt wollen wir prüfen, wie wir Geräte und Fahrzeuge künftig gemeinsam nutzen können, um Kosten zu sparen“, erklärt der neue ARGE-Sprecher Heinrich Becker.

Auch die Digitalisierung soll stärker in den Gemeindealltag einziehen: Geplant ist unter anderem eine Schulung zum Thema Künstliche Intelligenz in der Verwaltung, die Austausch und Vernetzung fördern soll.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 wird die Kleinregion Kamptal Süd von der Dorf- & Stadterneuerung und dem Land Niederösterreich unterstützt – als Plattform für gemeinsame Projekte, Austausch und Innovation im ländlichen Raum.

Die VertreterInnen der Gemeinden in der ARGE-Versammlung der Kleinregion Kamptal Süd.

V.l.n.r.: AL Anita Loimayer, GGR Wilfried Topf, BGM Wolfgang Ettenauer, VzBGM Karin Pregesbauer, BGM Alois Naber, GGR Günter Zaiser, ARGE-Sprecher-Stellvertreter BGM Martin Leuthner, AL Daniel Frey, ARGE-Sprecher BGM Heinrich Becker, AL Michael Pasching, BGM Manfred Denk, VzBGM Patrick Mayer, BGM Harald Leopold, VzBGM Leopold Groiß, Regionalberaterin Manuela Hirzberger, AL Gerhard Blauensteiner, GGR Andreas Schuster und StADir. Karl Brunner

© Fotocredit: Kleinregion Kamptal Süd




Das Straßertal interaktiv erleben – die neue Smartphone App machts möglich

@NLK Filzwieser

Weinbau und Germanen sind die beiden großen touristischen Themen, die die Gemeinde Straß im Straßertale im südlichen Kamptal, prägen. Das geht klar aus dem Positionierungskonzept hervor, dass 2018 von einem Beratungsunternehmen gemeinsam mit Straßer Winzern, Gastronomie. und Hotelbetreibern, Gemeindeverantwortlichen, Vinothekenmitarbeitenden, uvam. erarbeitet wurde.

In den letzten Wochen wurde eine neue Smartphone App entwickelt, die den Besucherinnen und Besuchern einen geografischen Überblick über die Gemeinde, sowie Geschichten zu den Schwerpunktthemen Wein und Germanen bietet. Darüber hinaus gibt es Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und Ereignissen. „Mit der neuen App werden die touristischen Angebote der Großgemeinde Straß für die Gäste zeitgemäß und interaktiv präsentiert“, zeigt sich Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger beeindruckt.

Durch die neu entwickelte Smartphone App kann nun das Straßertal sowie das Freilichtmueum Elsarn auf interaktive Art und Weise erlebt werden. Alle wichtigen Informationen zur Gemeinde, zum Freilichtmuseum und über das Leben der Germanen sind in der App zu finden. „Von der laufenden Verbesserung und Modernisierung des touristischen Angebots profitiert die gesamte Region: Die regionale Wertschöpfung wird gestärkt und Arbeitsplätze gesichert“, betont Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

„Unsere Gemeinde hat vieles zu bieten – vom Naturerlebnis über die Kultur bis hin zur Kulinarik. Mit dieser App wollen wir die gesamte Angebotspalette noch besser präsentieren und zu längeren Aufenthalten in Straß anregen“, so der Bürgermeister von Straß Martin Leuthner. Die App kann im App-Store oder Play-Store heruntergeladen werden. Mit einer Aufsteckbrille für das Smartphone sind auch 3D-Aufnahmen sichtbar.

Die LEADER-Region Kamptal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.