#LEADERwirkt-Tour 2026: 19 Regionen zeigen, wie Zukunft vor Ort gestaltet wird

#LEADERwirkt Tour - 19 Stationen - 19 Regionen - jede Menge Projekte

Wie entsteht Zukunft am Land? Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken und ihre Region aktiv gestalten. Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen sie diese Wirkung sichtbar: Von März bis November laden 19 Termine dazu ein, erfolgreiche Projekte und gelebte regionale Entwicklung hautnah zu erleben.

Die Regionen in Niederösterreich stehen vor vielfältigen Herausforderungen: demografische Veränderungen, wirtschaftlicher Strukturwandel, Klimaanpassung, Nahversorgung oder die Attraktivität der Gemeinden als Lebensraum. Diese Themen sind regional unterschiedlich ausgeprägt – und brauchen daher maßgeschneiderte Lösungen vor Ort.

Genau hier setzt LEADER an. Seit über 30 Jahren entwickeln Regionen gemeinsam mit Gemeinden, Betrieben aus Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus sowie engagierten Menschen Lösungen für ihre konkreten Herausforderungen. Zahlreiche Projekte konnten so bereits erfolgreich umgesetzt werden – von innovativen Wirtschaftsimpulsen über neue Angebote in der Daseinsvorsorge bis hin zu Initiativen für mehr Lebensqualität im ländlichen Raum.

LEADER wirkt – weil Regionen selbst gestalten.

Die LEADER-Methode basiert auf einem klaren Prinzip: Regionen identifizieren ihre Herausforderungen selbst und arbeiten gemeinsam an Lösungen. Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Region braucht. Ideen entstehen partnerschaftlich, werden weiterentwickelt und durch die LEADER-Teams in den Regionen von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleitet. Unterstützt durch EU, Bund und Land entstehen so Projekte, die nachhaltig wirken und genau auf die regionalen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unterstreicht die Bedeutung dieser Initiative: „LEADER ist seit vielen Jahren ein starker Motor für Innovation und Zusammenarbeit in unseren Regionen. Die #LEADERwirkt-Tour zeigt eindrucksvoll, wie viel Engagement, Kreativität und regionaler Zusammenhalt in den niederösterreichischen Regionen steckt. Gemeinsam gestalten wir so die Zukunft unserer Gemeinden und stärken den ländlichen Raum nachhaltig.“

Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen die Regionen diese Wirkung sichtbar. Zwischen März und November laden alle 19 LEADER-Regionen zu eigenen Terminen ein und präsentieren konkrete Projekte, die zeigen, wie regionale Entwicklung in der Praxis funktioniert. Jede Station steht dabei für die eigene Handschrift der Region – so vielfältig wie Niederösterreich selbst.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, zuständig für LEADER im Bereich Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, hebt die Rolle der regionalen Akteure hervor: „Der Erfolg der LEADER-Projekte spricht für sich. Mein besonderer Dank gilt allen Projektträgerinnen und Projektträgern, die mit Mut, Engagement und Weitblick neue Wege für unsere Heimat beschreiten. Aus Liebe zum Land leisten sie einen entscheidenden Beitrag, damit unser ländlicher Raum auch künftig lebenswert und zukunftsfit bleibt.“

Die Tour bietet Einblicke in erfolgreiche Projekte, ermöglicht Austausch mit engagierten Akteurinnen und Akteuren und macht deutlich: Regionale Entwicklung passiert nicht irgendwo – sondern genau hier, gemeinsam vor Ort.

 

Weitere Termine #LEADERwirkt-Tour – 1. Halbjahr 2026

Waldviertler Wohlviertel
Mi, 15. April um 18:30 Uhr
Regionsabend zum Thema Innovation mit Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger
Ort: Mehrzweckhalle Irnfritz
Kontakt: DI Verena Manhart BSc BSc, manhart@wohlviertel.at

Weinviertel Ost
Mi, 29. April um 15:00 Uhr
Projektpräsentation: „Leerstand neu denken. Kellergassen beleben. Jugend einbinden.“
Ort: Poysdorf
Kontakt: DI Christine Filipp, MA, christine.filipp@weinviertelost.at

Südliches Waldviertel-Nibelungengau
Mi, 6. Mai um ca. 10 Uhr
Wanderkompetenzzentrum Waldviertel
Ort: Yspertal
Kontakt: DI Thomas Heindl, heindl@leaderregion.at

Marchfeld
Fr, 8. Mai um 11 Uhr
Genusstourismus Marchfeld, Marchfeldtag in Wien
Ort: Wien, Am Hof
Kontakt: Michaela Hnidek, m.hnidek@regionmarchfeld.at

Triestingtal
Fr, 12. Juni um 14 Uhr
Aktion zum Tag des Trinkwassers im Rahmen des LEADER Projektes Wasser=Leben
Ort: Altenmarkt an der Triesting
Kontakt: DI Anette Schawerda, schawerda@triestingtal.at

NÖ-Süd
Sa, 13. Juni, ab 14:00 Uhr
Kinderfest Naturpark Hohe Wand, ASAGAN Buchpräsentation, Steinbockkino, Schatz der Hohen Wand
Ort: Naturpark Hohe Wand
Kontakt: DI Martin Rohl, m.rohl@leader-noe-sued.at

Eisenstraße
Do, 18. Juni um 15.30 Uhr
Projektpräsentationen
Ort: Raum Wieselburg
Kontakt: Mag. Gudrun Hofbauer, management@eisenstrasse.info

Waldviertler Grenzland
Fr, 19. Juni um 18 Uhr
„Regionen Show“ im Schloss Weitra zum Thema „Moor erleben“ und thematisch verwandten Projekte
Ort: Schloss Weitra
Kontakt: Mag. Dr. Michaela Böhm-Loidolt, m.boehm-loidolt@waldviertlergrenzland.at

Thayaland
Sa, 11. Juli um 14 Uhr
Regionaler Bauernmarkt mit Willkommensfest für Neubürger:innen
Ort: Thaya
Kontakt: DI Kerstin Schmid, office@leader-thayaland.at




#LEADERwirkt – Starke Ideen, starke Region: LEADER als Motor für das Waldviertel

Pressefoto 1. Stopp #LEADERwirkt Tour

Wie stark LEADER das östliche Waldviertel prägt, wurde beim 1. Stopp der #LEADERwirkt-Tour der LEADER-Region Kamptal+ in Gföhl deutlich. Landesrat Anton Kasser, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, zog gemeinsam mit regionalen Vertreterinnen und Vertretern Bilanz über fast 30 Jahre Regionalentwicklung.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Seit dem Start der LEADER-Initiative 1997 wurden 620 Projekte umgesetzt – vom Tourismus über Wirtschaft bis hin zu sozialen Initiativen. Insgesamt 20 Millionen Euro Fördermittel von EU, Bund und Land flossen dadurch in die Region.

„LEADER ist weit mehr als eine Förderung – es ist ein echter Entwicklungsmotor für den ländlichen Raum“, betont Kasser. Hier entstehen Ideen nicht am Reißbrett, sondern direkt bei den Menschen. Genau das macht diese Projekte so nachhaltig und erfolgreich.“

LAbg. Josef Edlinger, LEADER-Obmann, unterstreicht die Bedeutung: „LEADER zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in regionalen Ideen steckt. Wenn engagierte Menschen Unterstützung erhalten, entstehen nachhaltige Projekte für Wirtschaft, Lebensqualität und Zusammenhalt.“

 

Breite Wirkung – von Wirtschaft bis Zusammenhalt

Die Projekte zeigen, wie vielseitig LEADER wirkt:

Im Tourismus und in der Freizeit sorgen Initiativen wie die VOLT-Radrunde oder Themenwege für mehr Gäste und zusätzliche Wertschöpfung.

Wirtschaft und Nahversorgung werden durch Projekte wie „Unser Laden“ oder betriebliche Netzwerke gestärkt – mit kurzen Wegen und neuen Chancen für regionale Produzentinnen und Produzenten.

Gleichzeitig investiert die Region in Lebensqualität und Zusammenhalt:
Jugendarbeit, Bewegungsangebote wie Funcourts sowie Initiativen wie Zeitpolster oder NachbarschaftsKultur stärken das Miteinander und unterstützen Menschen im Alltag.

Auch innovative Projekte wie der „Unsichtbare Garten“ oder das geplante Besucherzentrum in Allentsteig setzen neue Impulse für Bildung und Bewusstseinsbildung.

 

Entscheidungen in der Region

Pressefoto #LEADERwirkt Tour

Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, Karl Elsigan, Bürgermeister Schwarzenau, Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal, und Landesrat Anton Kasser.

Ein Erfolgsrezept von LEADER liegt in seiner Struktur:
Die Ideen entstehen direkt bei den Menschen vor Ort.

„LEADER-Projekte wachsen dort, wo das Wissen über die Region am größten ist – bei den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt Edlinger. „Ein regionales Gremium bewertet die Projekte. So entscheiden Menschen aus der Region, welche Ideen wirklich einen Mehrwert für unsere Heimat bringen.“

LR Kasser ergänzt deutlich: „Jeder Euro, der hier investiert wird, löst zusätzliche Entwicklung aus. LEADER bringt nicht nur Geld in die Region – es bringt Bewegung, Innovation und Zukunft.“

Motor für die Zukunft

Die LEADER-Region Kamptal+ umfasst 25 Gemeinden in den Bezirken Krems-Land, Horn und Zwettl. Die Schwerpunkte reichen von klimafreundlichem Tourismus über Digitalisierung bis hin zu Klimaschutz und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Für Edlinger ist die Richtung klar: „620 Projekte zeigen, wie viel Innovationskraft in unserer Region steckt. LEADER wirkt – und das soll auch in Zukunft so bleiben.“

 

#LEADERwirkt-Tour

Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken und ihre Region aktiv gestalten. Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen sie diese Wirkung sichtbar: Von März bis November laden 19 Termine dazu ein, erfolgreiche Projekte und gelebte regionale Entwicklung hautnah zu erleben.

 

Beitragsbild:
Vlnr: Andreas Pichler, Bürgermeister Lichtenau, Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, Marion Gotthard, Amt der NÖ Landesregierung, Margit Steinmetz, Geschäftsführende Gemeinderätin in Stratzing, Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal, Franz Aschauer, Bürgermeister Jaidhof, und Landesrat Anton Kasser
Fotorechte © NLK Filzwieser




Vier zukunftsweisende Projekte beleben die LEADER-Region Kamptal+

Ende November fand die Projektauswahlsitzung der LEADER-Region Kamptal+ im serviceorientierten Seminarhotel Korngut in Niedergrünbach statt. 15 regionale Akteur:innen kamen zusammen, um die eingereichten Projekte zu diskutieren und zu bewerten. Aus dem vielfältigen Projektpool wurden vier Vorhaben befürwortet, die eindrucksvoll zeigen, wie breit gefächert die Themen in der Region sind – von Jugendarbeit über Kulturgut bis hin zu neuen touristischen Impulsen.

Folgende Projekte starten nun in die Umsetzung:

Professionelle Jugendarbeit in sechs Gemeinden
Die Gemeinden Gföhl, Jaidhof, Lichtenau, Rastenfeld, Schwarzenau und Allentsteig starten gemeinsam den Aufbau einer professionellen Jugendarbeit. Mit Profis werden neue Freizeit-, Beteiligungs- und Beratungsangebote für Jugendliche geschaffen.

Kellergassen-Schutzzonenkonzept Grafenegg
Für die historische Kellergasse Galgenberg wird ein Schutzzonenkonzept erarbeitet, das den langfristigen Erhalt der charakteristischen Bausubstanz sichert und gleichzeitig eine zeitgemäße Nutzung ermöglicht.

Donauradweg 3.0
Der Donauradweg wird weiterentwickelt: Neue Infostationen, Rastplätze und zusätzliche Vernetzungsangebote im Umland sollen das touristische Potenzial des Radwegs und der gesamten Region noch stärker zur Geltung bringen.

Inhaltliches Konzept für das Besucherzentrum „Herz des Waldviertels“
Die Verantwortlichen der Region „Herz des Waldviertels“ erarbeiten mit Expertinnen und Experten verschiedener Fachbereiche ein Grundkonzept für ein regionales Besucherzentrum, das Geschichte, Natur und gesellschaftliche Entwicklungen der Region erlebbar machen soll. Dieses Konzept bildet die Basis für die nächsten Planungsschritte.

LAbg. Josef Edlinger: „Diese vier Projekte bringen frischen Wind in die Region und stärken unsere sozialen, kulturellen und touristischen Strukturen. Sie schaffen neue Perspektiven für junge Menschen, sichern wertvolles Kulturgut und werten touristische Anziehungspunkte weiter auf. Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das ein erweitertes regionales Angebot – und damit mehr Lebensqualität.“

 

Foto: Projektauswahlgremium in Krongut in Niedergrünbach
Danja Mlinaritsch, Gernot Hainzl, Bgm. Andreas Pichler, Bgm. Karl Elsigan, Vzbgm. Erich Berger, Vzbgm. Dkkff. Gabriale Gaukel, Dipl.-Ing. Manuela Göll, Bianca Erlinger, BA, LAbg. Josef Edlinger, Vzbgm. Karin Pregesbauer, OkR Maria Forstner, MMag. Andrea Kaufmann, Vzbgm. Sandra Warnung, Mag Martin Polleroß
Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+




339 neue Obstbäume fürs Kamptal – Vielfalt, die Wurzeln schlägt!

LEADER-Region Kamptal+ setzt starkes Zeichen für Natur, Nachhaltigkeit und regionales Miteinander

339 neue Obstbäume wachsen ab sofort in der LEADER-Region Kamptal+ heran – gepflanzt von Menschen, die etwas für die Natur und ihre Heimat tun wollen. Die jährliche Pflanzaktion zeigt eindrucksvoll: Das Interesse an Streuobstwiesen ist ungebrochen!

Seit dem Projektstart vor zehn Jahren wächst die Begeisterung stetig – bei Landwirt:innen ebenso wie bei Privatpersonen. Sie pflanzen traditionelle Sorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen oder Zwetschken und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt und zum Landschaftsbild der Region.

„Jeder Baum ist ein Stück gelebte Nachhaltigkeit – und ein Geschenk an kommende Generationen“,
betont Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

Damit die Jungbäume gut gedeihen, bietet die LEADER-Region ab Februar wieder Schnitt- und Veredelungskurse an. Die Anmeldung dazu startet im Dezember. Besonders beliebt: der neue Steinobstkurs für Marillen, Kirschen und Zwetschken, der im August 2026 wieder stattfinden wird.

Die Pflanzaktion wurde von 6 NÖ LEADER-Regionen gemeinsam mit dem NÖ Landschaftsfonds umgesetzt, der die Bestellung der Bäume finanziell unterstützt. So wächst nicht nur neues Leben in den Regionen– sondern auch das Bewusstsein für eine nachhaltige, lebendige Kulturlandschaft.

Foto vlnr:  LAbg. Josef Edlinger, Ing. Franz Lumesberger (NÖ Langschaftsfonds), Karl Radinger, Franz Edlinger, Maria Haider (Projektleiterin Moststraße), Danja Mlinaritsch (Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal+), August Prüller, Hannes Schoberberger

Fotorechte: Moststrasse




Kulinarisches Finale im Schloss Haindorf: Waldviertler TischKultur verzauberte Gäste

WaldviertlerTischkultur in Schloss Haindorf

Vor wenigen Wochen fand im stimmungsvollen Hof von Schloss Haindorf in Langenlois das große Finale des Waldviertler Kultursommers statt. Unter dem Motto „Brutal lokal. Fest verwurzelt.“ luden Christian Ensbacher, Sternekoch Roland Huber (Esslokal) und 2-Haubenkoch Philipp Wimmer-Joannidis (Mo’s im Kaiser’s Hof) zu einem Abend voller regionaler Spitzenkulinarik.

Die Gäste erlebten ein raffiniertes Menü, das die Vielfalt und Qualität heimischer Produkte in den Mittelpunkt stellte – von Saibling in Mohnmiso über Karpfenpralinen bis hin zu süßen Bramburi-Kreationen. Begleitet wurde das Festmahl von edlen Kamptaler Weinen, Waldviertler Bier und feinen alkoholfreien Alternativen.

Für künstlerische Akzente sorgte die Kellnershow von ProntoPronto. Auch Tischkultur „made im Waldviertel“ – von Gläsern bis Stoffservietten – setzte ein starkes Zeichen für Handwerk und Regionalität.

„Das Waldviertel ist ein premium Land, ein wahrer Feinkostladen und damit vielleicht auch die Vorstufe zum Paradies!“, brachte es Tom Bauer auf den Punkt.

Nach diesem genussvollen Abschluss des Kultursommers dürfen sich Feinschmecker bereits auf die nächste Ausgabe der Waldviertler TischKultur 2026 freuen:

Fotocredit: Destination Waldviertel

Personen am Bild: v.l.n.r.: Gerry und Karl Gustav von ProntoPronto, Tom Bauer, Kirsten Hafner, Christian Ensbacher, Roland Huber, Philipp Wimmer-Joannidis, Wolfgang Schwarz, Christian Nastl




„Lebenswerte Straßen“: Gemeinden entdecken neue Wege für mehr Lebensqualität

Gesunde Straßen - Agnes Feigl spricht über die 10 Grundbedürfnisse

Röhrenbach. – Rund 30 Interessierte aus 20 Gemeinden kamen in der Schlosstaverne Röhrenbach zusammen, um beim Workshop „Healthy Streets – Gesunde Straßen“ neue Impulse für die Gestaltung lebenswerter Straßenräume zu erhalten. Expertin DI Agnes Feigl eröffnete den Nachmittag mit spannenden Einblicken in den internationalen „Healthy Streets“-Ansatz, der Straßen nicht nur als Verkehrsraum, sondern als zentrale Lebensräume begreift.

„Straßen prägen unseren Alltag – sie sind Begegnungsorte, Bewegungsräume und prägen, wie wohl wir uns in unseren Gemeinden fühlen“, betonte Feigl. „Mit kleinen Veränderungen kann man die Lebensqualität für alle – von Kindern bis zu älteren Menschen – spürbar verbessern.“

 

Vom Vortrag zur Praxis

Nach einer kurzen Einführung analysierten die Teilnehmer:innen Straßenraumfotos aus ihren Gemeinden. Anschließend wurde in Kleingruppen lebhaft diskutiert, welche Maßnahmen besonders große Wirkung erzielen könnten.

Bürgermeister Andreas Pichler, Gemeinde Lichtenau, meinte dazu: „Wir sind eine kleine Gemeinde, doch wir sehen klar, dass es Potenzial für Verbesserungen gibt. Schon sichere Gehwege wären für uns ein wichtiger Schritt.“

Auch die Teilnehmenden zeigten sich begeistert von der praxisnahen Herangehensweise:

  • „Mir hat gefallen, dass wir nicht nur Theorie gehört, sondern gleich an konkreten Beispielen gearbeitet haben.“
  • „Ich nehme viele Ideen mit, die sich auch mit wenig Aufwand umsetzen lassen.“

 

Beteiligung verschiedener Expert:innen und der Bürger:innen als Schlüssel

Besonders hervorgehoben wurde die Beteiligung verschiedner Expertinnen und Experten sowie der Bevölkerung. „Nur wenn Expert:innen und Bürger:innen eingebunden sind, können Maßnahmen nachhaltig wirken, weil so untereschiedliche Bedürfnisse sichtbar werden, die Prozessbeginn an sichtbar werden“, erklärte Feigl. Ob durch Workshops, Umfragen oder gemeinsame Spaziergänge – die Menschen vor Ort wissen am besten, was gebraucht wird.

 

Ein Blick in die Zukunft

Der Workshop machte deutlich: Jede Gemeinde hat die Chance, ihre Straßen lebenswerter zu gestalten. Manchmal genügen kleine Schritte – wie sichere Übergänge oder Sitzgelegenheiten – die langfristig zu einer spürbar besseren Lebensqualität führen. Interessierte Gemeinden melden sich bitte beim LEADER-Team.




Frischer Schnitt für süße Früchte – Wissen wächst in der LEADER-Region Kamptal+

Veredelungskurs in Pölla

Obstbäume fachgerecht zu schneiden und durch Veredelung zu erhalten, ist ein zentrales Anliegen des Vereins LEADER-Region Kamptal+. Auch dieses Jahr hieß es wieder: Schere raus, Wissen rein! In vier Winterschnittkursen und einem Veredelungskurs eigneten sich 65 engagierte Teilnehmende praxisnahes Wissen rund um gesunde Bäume und gute Erträge an. Das starke Interesse zeigt: Die Liebe zum Obstbaum ist in der Region tief verwurzelt.

Neben fundierten Grundlagen zum Obstbaumschnitt stand auch die Praxis im Mittelpunkt. Vor Ort wurde gesägt, erklärt, geformt – und gestaunt, was ein fachgerechter Schnitt bewirken kann. Geführt wurden die Kurse von erfahrenen Profis, die ihr Know-how mit viel Begeisterung weitergaben. Und weil gemeinsames Lernen verbindet, entstanden viele Gespräche und neue Kontakte – oft weit über den Kurstag hinaus.

„Wenn der Baum richtig geschnitten wird, bleibt er gesund und trägt schöne, kräftige Früchte. Wer sich damit beschäftigt, tut nicht nur seinem Garten etwas Gutes. Er hilft auch mit, dass unsere Natur vielfältig bleibt und die Landschaft so schön, wie wir sie kennen,“ so Josef Edlinger, Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag und Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

Die LEADER Region-Kamptal+ ist eine von 6 LEADER-Regionen, die auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem NÖ Landschaftsfonds zahlreiche Schnittkurse organisierten.

Schnittkurs für Steinobst am 9. August
Ergänzt wird das diesjährige Kursprogramm durch einen Sommerschnittkurs mit Schwerpunkt auf Steinobst. Dieser findet am Samstag, den 9. August 2025 in Diendorf am Kamp statt. Anmeldung unter: office@leader-kamptal.at

Obstbaumpflanzaktion ab 14. Juli – Vielfalt für Garten und Landschaft
Ein weiteres Highlight ist die jährliche Obstbaumpflanzaktion, die am 14. Juli startet und bis 5. Oktober 2025 läuft. Auf der Plattform www.gockl.at/pflanzaktion können robuste Hochstamm-Obstbäume samt Zubehör kostengünstig bestellt werden. Die Baumabholung findet am 29. Oktober 2025 in Gföhl statt. Weitere Infos: www.obstbaumpflanzaktion.at

Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin der LEADER-Region Kamptal+: „Unsere Region lebt vom Engagement ihrer Menschen. Mit Schnittkursen und Pflanzaktionen bringen wir Wissen, Vielfalt und Begeisterung für Naturpflege direkt in die Gärten – und stärken nebenbei auch das Miteinander.“

Weitere Infos zu allen Veranstaltungen und Aktivitäten unter: www.leader-kamptal.at




Erfolgsfrühstück: Netzwerken mit Biss – Wirtschaftskammer Krems lädt zum Austausch

Frühstücken, plaudern, Kontakte knüpfen – und dabei wertvolle Einblicke in die Services der Wirtschaftskammer gewinnen: Beim Erfolgsfrühstück in der Bezirksstelle Krems drehte sich alles ums Netzwerken und um handfeste Unterstützung für Unternehmen.

Rund 20 Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Serviceangebote zu informieren. Besonders gefragt: Die Möglichkeit, ein kostenloses Video zur Betriebstätigkeit zu erstellen und auf der Online-Plattform „Gründerland“ zu präsentieren. Einige Betriebe haben diese Chance bereits genutzt – inspirierende Beispiele wurden vorgestellt.

Auch der 100-Euro-Weiterbildungscheck und das kostenlose Beratungsangebot stießen auf großes Interesse. Mit dabei waren zahlreiche Netzwerkpartner, darunter Horst Berger (Stadtmarketing Krems), Christina Scheubrein (Junge Wirtschaft Krems), Riz-Up-Berater sowie Danja Mlinaritsch (LEADER-Region Kamptal+).

Mag. Holger Lang-Zmeck, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Krems, betont:
„Gerade in der Anfangsphase eines Unternehmens ist Netzwerken das A und O. Das Erfolgsfrühstück bietet eine perfekte Gelegenheit, um in entspannter Atmosphäre Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über unsere Serviceleistungen, die sich ständig erweitern – vom Beratungspaket bis zum Veranstaltungskalender, der weitere Netzwerkmöglichkeiten bietet.“

 

Foto vlnr: Veronika Henkelova, Mst.in Christina Scheubrein und Anastasia Kaufmann

Fotocredit: WKNÖ Krems




Frische Ideen für attraktive Freizeitwege und klimafitte Plätze gesucht – LEADER fördert! 🚀🚀🚀

Bis 03. April 2025 können Sie Ihre frischen Ideen zu einem der folgenden Förderthemen einreichen:

LEADER fördert: Attraktive Freizeitwege 

Haben Sie Ideen, um bestehende Freizeitwege zu verbessern? Reichen Sie Projekte ein, die:

  • Komfort und Service erhöhen: Rastplätze, Sitzgelegenheiten oder Serviceeinrichtungen.
  • Orientierung verbessern: Wegweiser, Beschilderung oder Infotafeln.
  • Aufenthaltsqualität steigern: Aussichtspunkte oder thematische Stationen schaffen.
  • Klimatische Anpassungen umsetzen: Schattenplätze, Trinkbrunnen oder Bepflanzungen.

Zur Förderbeschreibung: Projektaufruf Optimierung Freizeitwege

Direkt zum Förderaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#772c



LEADER fördert: Klimafitte Ortszentren und Begegnungsplätze

Gestalten Sie lebenswerte Ortszentren und Begegnungsplätze mit Projekten, die:

  • Nachhaltigkeit fördern: Grünflächen, Biodiversität und klimaresiliente Maßnahmen.
  • Aufenthaltsqualität erhöhen: Trinkbrunnen, Sitzmöglichkeiten oder schattenspendende Strukturen.
  • Soziale Begegnungsräume schaffen: Plätze, die Menschen zusammenbringen.

Zur Förderbeschreibung: Projektaufruf Klimafitte Orts- und Begegnungsplätze

Direkt zum Förderaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#771c



LEADER fördert: Projekte in Wirtschaft, Nahversorgung, Tourismus & mehr

Haben Sie ein innovatives Projekt zu Themen wie Wirtschaft, Tourismus, Digitalisierung, Jugend, Soziales oder Nahversorgung? Dann sind Sie hier richtig!

Weitere Infos: Förderbereiche allgem. Projektaufruf

Direkt zum Förderaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#770c



Hinweis:

Alle Projekte können bis 03. April 2025 eingereicht werden. Pro Förderwerber ist nur ein Projekt pro Aufruf möglich.

Rufen Sie uns an oder schicken uns eine Mail – wir begleiten Sie von der Idee bis zur Umsetzung! Kostenlos & kompetent!




Meisterhaft Schneiden, Reichlich Ernten – Obstbaumschnittkurse 2025

Holen Sie das Beste aus Ihren Obstbäumen heraus! In den Obstbaumschnittkursen 2025 der LEADER-Region Kamptal+ lernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Bäume richtig schneiden. Gesunde Bäume tragen mehr Früchte und bleiben länger vital – und mit dem richtigen Schnitt legen Sie dafür den Grundstein.

Im eintägigen Kurs erfahren Sie am Vormittag, wie eine Baumkrone aufbaut ist, wo der Schnitt angesetzt wird und was das bewirkt. Am Nachmittag setzen Sie das Gelernte direkt im Obstgarten um. Unser erfahrener Experte , MMag. Christoph Mayer, steht Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. „Mit der richtigen Pflege sichern wir unserer Streuobstbäume und stärken ihre wichtige Rolle in der Kulturlandschaft,“ erklärt Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+. „Ein gut gepflegter Obstbaum bleibt gesund und bringt reichlich Ernte – das zahlt sich aus.“

Die Kurse finden an verschiedenen Terminen in den Bezirken Krems und Horn statt. Zusätzlich gibt es einen Veredelungskurs, bei dem Sie lernen, wie Sie alte Obstsorten durch die Methode des „Aufpropfens“ erhalten können.

Flyer Schnittkurse 2025 A4.

Die Teilnahme kostet 35 Euro. Anmelden können Sie sich ab sofort online unter www.gockl.at/moststrasse/kurse.

Melden Sie sich an und bringen Sie Ihre Obstbäume in Topform!