Abwechslungsreicher Job in den Bereichen Buchhaltung & Admin für 8-10h gesucht?

Sind Sie auf der Suche nach einer sinnvollen und abwechslungsreichen Herausforderung?

Der Verein LEADER-Region Kamptal+ ist die zentrale Anlaufstelle für regionale Projekte in 25 Gemeinden des östlichen Waldviertels. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine engagierte und erfahrene Persönlichkeit für die Bereiche Buchhaltung, Administration und Projektmitarbeit (m/w/d).

Die Anstellung umfasst 8–10 Stunden pro Woche mit Beginn im Sept./Okt. 2026.

Der Arbeitsplatz befindet sich überwiegend im Büro in Langenlois, tageweise ist auch Homeoffice möglich.

 

Ihre Aufgabenbereiche:

Buchhaltung & Controlling – ca 40% der Tätigkeit

  • Einnahmen- und Ausgabenrechnung, Rechnungslegung, Controlling
  • Verbuchung der Rechnungen
  • Erstellung des Jahresabschlusses
  • Abrechnung und Dokumentation von Förderprojekten

Büroorganisation & Verwaltung – ca 40% der Tätigkeit

  • Organisation des Büroalltags: Termine, Angebotseinholung und Aufbereitung
  • Laufende Pflege der Adressdatenbanken
  • Vor- und Nachbereitung von Sitzungen inkl. Protokollführung
  • Unterstützung bei der Betreuung von Mitgliedern, Förderstellen und Projektpartner:innen
  • Organisation und Abwicklung von Veranstaltungen (Vorträge, Weiterbildungen, Feste etc.)
  • Durchführung von Massenaussendungen per E-Mail und Post

Projektarbeit & Förderungen – ca 20% der Tätigkeit

  • Mitarbeit bei der Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung von Projekten der LEADER-Region
  • Unterstützung bei der Antragsstellung und Abrechnung von Projekten unterschiedlicher Förderwerber
  • Wirkungsmessung, Dokumentation und Erstellung von Projektberichten

 

Gehalt: € 2.500 brutto auf Basis von 40h

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Detaillierte Stellenbeschreibung




339 neue Obstbäume fürs Kamptal – Vielfalt, die Wurzeln schlägt!

LEADER-Region Kamptal+ setzt starkes Zeichen für Natur, Nachhaltigkeit und regionales Miteinander

339 neue Obstbäume wachsen ab sofort in der LEADER-Region Kamptal+ heran – gepflanzt von Menschen, die etwas für die Natur und ihre Heimat tun wollen. Die jährliche Pflanzaktion zeigt eindrucksvoll: Das Interesse an Streuobstwiesen ist ungebrochen!

Seit dem Projektstart vor zehn Jahren wächst die Begeisterung stetig – bei Landwirt:innen ebenso wie bei Privatpersonen. Sie pflanzen traditionelle Sorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen oder Zwetschken und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt und zum Landschaftsbild der Region.

„Jeder Baum ist ein Stück gelebte Nachhaltigkeit – und ein Geschenk an kommende Generationen“,
betont Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

Damit die Jungbäume gut gedeihen, bietet die LEADER-Region ab Februar wieder Schnitt- und Veredelungskurse an. Die Anmeldung dazu startet im Dezember. Besonders beliebt: der neue Steinobstkurs für Marillen, Kirschen und Zwetschken, der im August 2026 wieder stattfinden wird.

Die Pflanzaktion wurde von 6 NÖ LEADER-Regionen gemeinsam mit dem NÖ Landschaftsfonds umgesetzt, der die Bestellung der Bäume finanziell unterstützt. So wächst nicht nur neues Leben in den Regionen– sondern auch das Bewusstsein für eine nachhaltige, lebendige Kulturlandschaft.

Foto vlnr:  LAbg. Josef Edlinger, Ing. Franz Lumesberger (NÖ Langschaftsfonds), Karl Radinger, Franz Edlinger, Maria Haider (Projektleiterin Moststraße), Danja Mlinaritsch (Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal+), August Prüller, Hannes Schoberberger

Fotorechte: Moststrasse




Radwegebeschilderungsoffensive Waldviertel – Erste Strecken erfolgreich modernisiert

GF Tom Bauer freut sich über die professionelle Beschilderung

Der Radtourismus zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren für Gastronomie und Beherbergungsbetriebe im Waldviertel – und er boomt wie nie zuvor. Um den gestiegenen Anforderungen moderner Radtourist:innen gerecht zu werden, läuft derzeit die „Radwegebeschilderungsoffensive Waldviertel – Phase 2: Umsetzung“ auf Hochtouren. Mit über 500 Kilometern touristischer Radwege, die nach modernsten Standards neu beschildert werden, bringt das Projekt frischen Schwung in die Infrastruktur der Region.

Tom Bauer, Geschäftsführer der Destination Waldviertel GmbH: “Die Zahl der Radler:innen wächst stetig und ich bin sicher, dass sich dieser Trend fortsetzt. Im Waldviertel haben wir dafür ideale Voraussetzungen die wir mit dieser Offensive noch weiter ausbauen. Sie trägt wesentlich dazu bei, das Waldviertel als attraktive und sichere Radregion zu positionieren – und stärkt damit auch die lokale Wirtschaft“.

In einem vorangegangenen Projekt, gefördert durch die ecoplus Regionalförderung, wurden Radweg-Beschilderungen im Wald- und Weinviertel umfassend analysiert. Das Ergebnis: Veraltete, unvollständige oder unübersichtliche Beschilderungen sowie teils überladene Steher mit bis zu acht Schildern – das führte zu Handlungsbedarf. Die laufende Offensive sorgt nun durch moderne Piktogramme und die Zusammenfassung mehrerer Routen auf einheitlichen Schildern, für mehr Übersicht und eine deutlich verbesserte Nutzerführung.

 

Halbzeit erreicht

Zur Halbzeit des Projekts können bereits zwei neugestaltete Radwege präsentiert werden.

Klosterradweg (46 km): Von Altenburg bis Drosendorf verbindet der Klosterradweg mehrere historische Klöster und Stifte miteinander, darunter das Stift Geras, das Kloster Pernegg und das Stift Altenburg. Die Route bietet eine ideale Verbindung von kulturellen Höhepunkten und landschaftlichen Reizen – perfekt für eine eindrucksvolle Tagestour. Beteiligte Gemeinden: Altenburg, Drosendorf-Zissersdorf, Geras, Horn, Pernegg, St. Bernhard-Frauenhofen.

Kraftquell-Radrunde (65 km): Die neu geschaffene Rundstrecke verknüpft bedeutende Kraftplätze des Waldviertels – darunter der Ursprung der Thaya in Schweiggers, die Kraftarena in Groß Gerungs oder eindrucksvolle Felsformationen bei Großschönau. Anspruchsvoll in der Topografie, aber reich an Naturschönheit, bietet diese Tour ein sportlich-kulturelles Erlebnis der Extraklasse. Beteiligte Gemeinden: Groß Gerungs, Großschönau, Zwettl, Schweiggers.

 

Miteinander-Füreinander

Eine einheitliche, gut sichtbare und verständliche Beschilderung ist für den Radtourismus von zentraler Bedeutung. Sie schafft Orientierung, erhöht die Sicherheit und verbessert das Gesamterlebnis der Gäste – egal ob Freizeitradler, Familien oder sportlich Ambitionierte.

Ebenso unerlässlich ist die enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden. Nur durch ihr Engagement und ihre regionale Expertise kann gewährleistet werden, dass die Streckenführung sinnvoll abgestimmt ist, die Schilder an den richtigen Stellen stehen und regionale Besonderheiten in die Planung einfließen. Tom Bauer: „Ich will mich hiermit noch einmal ausdrücklich bei allen Projektpartner:innen und ganz besonders bei den beteiligten Gemeinden bedanken. Diese tragen maßgeblich dazu bei, die Qualität und Attraktivität der Radinfrastruktur dauerhaft sicherzustellen und ohne diese reibungslose Zusammenarbeit wäre es nicht möglich, diese große Zahl an Radkilometern neu zu beschildern. Das zeigt einmal mehr, dass wir im Waldviertel unser Miteinander-Füreinander wirklich leben“.

Weitere Abschnitte der Beschilderungsoffensive befinden sich bereits in Planung und sollen bis Frühjahr 2026 fertiggestellt werden.




Generalversammlung zeigt: Förderungen stärken Regionen, Gemeinden und Menschen

LEADER-Generalversammlung erfolgreich

LEADER wirkt – das zeigte die Generalversammlung der LEADER-Region Kamptal+ eindrucksvoll. Über 60 Gäste aus 25 Gemeinden waren dabei, als aktuelle Projekte und neue Ideen vorgestellt wurden.

„LEADER macht vieles möglich, was Gemeinden und engagierte Menschen sonst nicht umsetzen könnten“, betonte Obmann LAbg. Josef Edlinger. Seit Anfang 2023 wurden 20 Projekte mit 820.000 Euro LEADER-Förderung unterstützt. Die Wirkung: Wertschöpfung bleibt in der Region, neue Ideen entstehen, und viele engagierte Menschen werden aktiv.

Einige Beispiele:

  • Tourismus stärken: Fünf Gemeinden rund um das „Herz des Waldviertels“ bündeln ihre Kräfte. Das Projekt setzt auf Radfahren, Kulinarik und gezieltes Marketing. „Ohne LEADER könnten wir das nicht stemmen“, so Bgm. Karl Elsigan.
  • Wandern mit Geschichte: In der Kleinregion Kampseen entsteht ein neuer Rundwanderweg – thematisch spannend aufbereitet mit dem Motto „Bürger & Edelmann“. LEADER übernimmt 64 % der Projektkosten.
  • Nachbarschaftshilfe: Das Projekt Zeitpolster bringt Jung und Alt zusammen. Ehrenamtliche unterstützen Menschen im Alltag – zum Beispiel bei Arztfahrten oder Einkäufen. Die Plattform wird aktuell in der Region aufgebaut. Mehr dazu: zeitpolster.com
  • Klimaschutz konkret: Neue Projekte wie „Naturbeobachtung Thayaland“ setzen auf Umweltbildung und Bewusstseinsbildung. Auch hier hilft LEADER, aus Ideen echte Initiativen zu machen.

Obmann Labg. Josef Edlinger fasst zusammen:
„In den letzten 1,5 Jahren hat sich unser 20-köpfiges Projektauswahlgremium viermal getroffen und 20 Projekte positiv bewertet. 820.000 Euro LEADER-Förderung fließen direkt in die Region. Das schafft Aufträge vor Ort und sorgt für regionale Wertschöpfung. LEADER wirkt – in Gemeinden, für vielfältige Projektträgerinnen und Projektträger, und dank unserer Beratung auch weit über die Förderung hinaus.“

Geschäftsführerin Danja Mlinaritsch ergänzt:
„Wer eine Idee hat und wissen möchte, ob sie förderbar ist, meldet sich einfach bei uns. In einem kurzen Telefonat oder Erstgespräch klären wir, worum es geht – und ob ein LEADER-Projekt daraus werden kann. Wir begleiten Schritt für Schritt – von der Idee bis zur Abrechnung.

Fazit: LEADER ist ein starker Motor für die Region – für Tourismus, Zusammenhalt, Klimaschutz und neue Ideen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um selbst aktiv zu werden.

Personen am Bild:
Mag. Gernot Hainzl (Röhrenbach), Vizebgm. Sandra Warnung (Pölla), Mag. (FH) Stefanie Haidvogel (Grafenegg), Bgm. Karl Elsigan (Schwarzenau), LAbg. Josef Edlinger (Obmann LEADER-Region), Danja Mlinaritsch (GF LEADER-Region), ÖR Maria Forstner (Dorf- und Stadterneuerung), Vizebgm. Gaby Gaukel (Krumau), Vizebgm. Gabriela Dietl (Gföhl), Birgit Hainböck (Marketing LEADER-Region)




Jetzt einreichen – € 250.000 werden für innovative Projekte vergeben!

Bis 24. Juni 2025 läuft unser aktueller LEADER-Projektaufruf – wir suchen Ihre Ideen!

Ob Gemeinde, Verein, Unternehmen, Arbeitsgruppe oder engagierte Einzelperson: Wenn Sie eine zukunftsweisende Idee haben, die unsere Region stärkt, sichern Sie sich jetzt Ihre Chance auf eine LEADER-Förderung!

Insgesamt stehen € 250.000 an Fördermitteln für spannende Projekte in diesen Bereichen zur Verfügung:

  • Wirtschaft & Nahversorgung stärken
  • Tourismus & Naherholung ausbauen
  • Klima & Artenvielfalt schützen
  • Digitale Lösungen & smarte Konzepte umsetzen
  • Gesellschaftliche Vielfalt & Chancengleichheit fördern

Diese  Förderbereiche wurden von über 300 engagierten LEADER-Akteur:innen in kreativen Workshops und Diskussionen entwickelt – sie bilden die Grundlage unserer lokalen Entwicklungsstrategie, in der Förderziele, Auswahlkriterien und Förderhöhen festgelegt sind.

Wichtig: Besprechen Sie mit dem LEADER-Team ihre Idee und füllen Sie die Projektbeschreibung aus!

Das LEADER-Team begleitet Sie persönlich und kompetent – vom Besprechen und Weiterentwickeln der Idee bis zur Abrechnung. Wir prüfen auch ob Ihre Idee tatsächlich mit LEADER-Förderungen gefördert werden kann und wir unterstützen Sie beim ersten wichtigen SCHRITT: dem Ausfüllen der Projektbeschreibung.

Die Einreichung erfolgt online mit ID Austria über die Digitale Förderplattform der AMA:
🔗 Hier geht’s direkt zum Projektaufruf




Langenlois im Gespräch mit Dorf- und Stadterneuerung & LEADER

Langenlois: Intensives Arbeitsgespräch mit Dorf- und Stadterneuerung & LEADER

Bürgermeister Mag. Harald Leopold, Stadtamtsdirektor Karl Brunner, LEADER-Managerin Danja Mlinaritsch und die Regionalberater Daniel Fries und Manuela Hirzberger trafen sich zum Arbeitsgespräch mit der Dorf- und Stadterneuerung.

Niederösterreichs Gemeinden brechen in eine neue Amtsperiode auf. „Es ist der richtige Moment mit frischen Ideen neue Wege zu gehen. Die Expertinnen und Experten der Dorf- & Stadterneuerung sind deshalb ab sofort in ganz Niederösterreich unterwegs und stehen den Gemeinden mit Beratung und Unterstützung zur Seite – sei es bei der Planung und Umsetzung von Projekten oder bei Bürgerbeteiligungsformaten. Mit Zuversicht und Mut blicken wir in die Zukunft, denn gemeinsam erneuern wir unsere Dörfer und Städte“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Jede Gemeinde hat eine Ansprechperson in der Gemeindeagentur, die sie betreut und unterstützt. Regionalberaterin Manuela Hirzberger übernimmt ab sofort die Betreuung der Gemeinde Langenlois von ihrem Kollegen Daniel Fries. Gemeinsam mit LEADER-Managerin Danja Mlinaritsch wurden Projekte und Vorhaben der Gemeinde sowie passende Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten besprochen.

 

Neue Serviceangebote für Gemeindespitzen: Maßnahmen gegen Leerstand

Die „Dorf- & Stadterneuerung“ hat 2025 das Angebot für Gemeinden erweitert.

Mit der „Gemeindevision“ haben Gemeinden die Möglichkeit Wünsche und Anliegen der Bevölkerung und der Gemeinde zusammenzufassen und daraus ein Leitbild für die kommenden Jahre zu erstellen. Dieses Angebot trägt dazu bei nächste strategische Schritte für Langenlois zu setzen.

Ab April haben Gemeindefunktionäre die Möglichkeit, am Lehrgang der Dorf- & Stadterneuerung teilzunehmen, der praxisnahe Lösungen für Herausforderungen wie Leerstand bietet und Best-Practice-Beispiele für eine klimafitte Ortskernentwicklung präsentiert. Neu ist außerdem der kostenloste Ortskern-Check, den jede Gemeinde gemeinsam mit ihrer Ansprechperson durchführen können. Hier wird der Ist-Stand in verschiedenen Kategorien – vom Leerstand über die Infrastruktur – erhoben und Potentiale sowie Herausforderungen aufgezeigt.

In „Next Level“-Beratungsterminen können die Gemeinden ihre Organisationsstruktur und Abläufe analysieren sowie Unterstützung in Fragen des Gemeindehaushalts erhalten.

Zusätzlich bietet das Kommunale Förderzentrum der Dorf- & Stadterneuerung umfassende Beratung zu finanziellen Fördermöglichkeiten aus Land, Bund und der EU. Ab April wird es dazu eine Vor-Ort-Veranstaltungsreihe in den Hauptregionen geben, die über Fördermittel und Vergaberechtsfragen informiert.

In Kooperation mit der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich (eNu) erhalten Gemeinden zudem konkrete Unterstützung in Fragen zu Energie- und Klimafragen.

Bürgermeister Mag. Harald Leopold freut sich über die Unterstützung: „Wir setzen auf eine enge Zusammenarbeit und werden diese auch in den kommenden Jahren fortführen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, unsere Pläne und Vorhaben in den Gemeinden voranzubringen – insbesondere, wenn es darum geht, mit neuen Ideen und einer engagierten Bevölkerung die Zukunft aktiv zu gestalten.“

Foto

v.l.n.r: LEADER-Managerin Danja Mlinaritsch, Regionalberater Daniel Fries, Regionalberaterin Manuela Hirzberger, Bürgermeister Mag. Harald Leopold

© Dorf- & Stadterneuerung




Konkrete Unterstützung und neue Angebote für die Ortskernerneuerung für Straß

Bürgermeister Martin Leuthner, Amtsleiter Matthias Wolf, LEADER-Managerin Danja Mlinaritsch und die Regionalberater Daniel Fries und Manuela Hirzberger trafen sich zum Arbeitsgespräch mit der Dorf- und Stadterneuerung.

 

Niederösterreichs Gemeinden brechen in eine neue Amtsperiode auf. „Es ist der richtige Moment mit frischen Ideen neue Wege zu gehen. Die Expertinnen und Experten der Dorf- & Stadterneuerung sind deshalb ab sofort in ganz Niederösterreich unterwegs und stehen den Gemeinden mit Beratung und Unterstützung zur Seite – sei es bei der Planung und Umsetzung von Projekten oder bei Bürgerbeteiligungsformaten. Mit Zuversicht und Mut blicken wir in die Zukunft, denn gemeinsam erneuern wir unsere Dörfer und Städte“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Jede Gemeinde hat eine Ansprechperson in der Gemeindeagentur, die sie betreut und unterstützt. Regionalberaterin Manuela Hirzberger übernimmt ab sofort die Betreuung der Gemeinde Straß im Straßertale von ihrem Kollegen Daniel Fries. Gemeinsam mit LEADER-Managerin Danja Mlinaritsch wurden Projekte und Vorhaben der Gemeinde sowie passende Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten besprochen.

 

Neue Serviceangebote für Gemeindespitzen: Maßnahmen gegen Leerstand

Die „Dorf- & Stadterneuerung“ hat 2025 das Angebot für Gemeinden erweitert.

Ab April haben Gemeindefunktionäre die Möglichkeit, am Lehrgang der Dorf- & Stadterneuerung teilzunehmen, der praxisnahe Lösungen für Herausforderungen wie Leerstand bietet und Best-Practice-Beispiele für eine klimafitte Ortskernentwicklung präsentiert. Neu ist außerdem der kostenloste Ortskern-Check, den jede Gemeinde gemeinsam mit ihrer Ansprechperson durchführen können. Hier wird der Ist-Stand in verschiedenen Kategorien – vom Leerstand über die Infrastruktur – erhoben und Potentiale sowie Herausforderungen aufgezeigt.

In „Next Level“-Beratungsterminen können die Gemeinden ihre Organisationsstruktur und Abläufe analysieren sowie Unterstützung in Fragen des Gemeindehaushalts erhalten.

Zusätzlich bietet das Kommunale Förderzentrum der Dorf- & Stadterneuerung umfassende Beratung zu finanziellen Fördermöglichkeiten aus Land, Bund und der EU. Ab April wird es dazu eine Vor-Ort-Veranstaltungsreihe in den Hauptregionen geben, die über Fördermittel und Vergaberechtsfragen informiert.

In Kooperation mit der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich (eNu) erhalten Gemeinden zudem konkrete Unterstützung in Fragen zu Energie- und Klimafragen.

 

Bürgermeister Martin Leuthner freut sich über die Unterstützung: „Wir setzen auf eine enge Zusammenarbeit und werden diese auch in den kommenden Jahren fortführen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, unsere Pläne und Vorhaben in den Gemeinden voranzubringen – insbesondere, wenn es darum geht, mit neuen Ideen und einer engagierten Bevölkerung die Zukunft aktiv zu gestalten.“

 

Fokus auf Ortskerne gerichtet

Laut einer Umfrage der Dorf- & Stadterneuerung im Vorjahr unter 563 Gemeinden möchten knapp 75 Prozent ihre Ortszentren erneuern oder entsprechende Projekte zur Ortsentwicklung planen. Die Gemeindeagentur bietet dafür heuer erstmals den kostenlosen Ortskern-Check an. Dieser analysiert den aktuellen Zustand der Ortszentren und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf, die für die Entwicklung entscheidend sind.

 

Foto 1:

v.l.n.r: Bürgermeister Martin Leuthner, Amtsleiter Matthias Wolf, Regionalberaterin Manuela Hirzberger und LEADER-Managerin Danja Mlinaritsch

© Dorf- & Stadterneuerung




Frische Ideen für attraktive Freizeitwege und klimafitte Plätze gesucht – LEADER fördert! 🚀🚀🚀

Bis 03. April 2025 können Sie Ihre frischen Ideen zu einem der folgenden Förderthemen einreichen:

LEADER fördert: Attraktive Freizeitwege 

Haben Sie Ideen, um bestehende Freizeitwege zu verbessern? Reichen Sie Projekte ein, die:

  • Komfort und Service erhöhen: Rastplätze, Sitzgelegenheiten oder Serviceeinrichtungen.
  • Orientierung verbessern: Wegweiser, Beschilderung oder Infotafeln.
  • Aufenthaltsqualität steigern: Aussichtspunkte oder thematische Stationen schaffen.
  • Klimatische Anpassungen umsetzen: Schattenplätze, Trinkbrunnen oder Bepflanzungen.

Zur Förderbeschreibung: Projektaufruf Optimierung Freizeitwege

Direkt zum Förderaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#772c



LEADER fördert: Klimafitte Ortszentren und Begegnungsplätze

Gestalten Sie lebenswerte Ortszentren und Begegnungsplätze mit Projekten, die:

  • Nachhaltigkeit fördern: Grünflächen, Biodiversität und klimaresiliente Maßnahmen.
  • Aufenthaltsqualität erhöhen: Trinkbrunnen, Sitzmöglichkeiten oder schattenspendende Strukturen.
  • Soziale Begegnungsräume schaffen: Plätze, die Menschen zusammenbringen.

Zur Förderbeschreibung: Projektaufruf Klimafitte Orts- und Begegnungsplätze

Direkt zum Förderaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#771c



LEADER fördert: Projekte in Wirtschaft, Nahversorgung, Tourismus & mehr

Haben Sie ein innovatives Projekt zu Themen wie Wirtschaft, Tourismus, Digitalisierung, Jugend, Soziales oder Nahversorgung? Dann sind Sie hier richtig!

Weitere Infos: Förderbereiche allgem. Projektaufruf

Direkt zum Förderaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#770c



Hinweis:

Alle Projekte können bis 03. April 2025 eingereicht werden. Pro Förderwerber ist nur ein Projekt pro Aufruf möglich.

Rufen Sie uns an oder schicken uns eine Mail – wir begleiten Sie von der Idee bis zur Umsetzung! Kostenlos & kompetent!




Slow Food Waldviertel – Initiative für genussvolles, regionales Essen

Slow Food steht für genussvolles, bewusstes und regionales Essen und möchte eine Gegenbewegung zum uniformen und globalisierten Fast Food bieten. Die Erhaltung der regionalen Küche mit heimischen pflanzlichen und tierischen Produkten und deren lokale Produktion stehen im Zentrum.

Die 1986 in Italien gegründete Slow Food-Bewegung, die sich für bewusstes und regionales Essen einsetzt, hat mittlerweile über eine Million Mitglieder in mehr als 160 Ländern. In Österreich gibt es derzeit 17 sogenannte Slow Food Convivien, eines davon ist Slow Food Waldviertel.

Der Verein setzt sich für die Vernetzung zwischen Produzenten, Konsumenten sowie Gastwirten ein. Auch der Erhalt traditioneller Speisen, Bräuche und kulinarischer Erlebnisse im Waldviertel zählt zu den wichtigsten Anliegen. Im Rahmen eines LEADER-Projekts sollen diese Ziele und Überlegungen waldviertelweit bekannter gemacht werden – sowohl bei den Betrieben als auch bei der Bevölkerung.

„Auf dem Weg in eine lebenswerte Zukunft braucht es Konzepte wie dieses, um einen bewussten Lebensstil unkompliziert zu ermöglichen“, betont Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger..„Die lokale Vernetzung von Produzenten, Konsumenten und Gastronomie trägt zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung bei“.

Ziel von Slow Food Waldviertel ist es gute, saubere und faire Produkte herzustellen und einen fairen Preis für Produzenten bzw. Landwirte zu bekommen. Dank eines LEADER-Projekts soll Slow Food im Waldviertel bekannter gemacht werden. Unter anderem sind die Erstellung von Fotos und Texten für die Homepage sowie das Aufbereiten der Social Media Accounts geplant. Kulinarische Landvermessung, die Initiierung und Umsetzung von weiteren Märkten lokaler Produzenten sollen ebenfalls stattfinden. Weiters wird es moderierte Entwicklungsworkshops zu Slow Food-Maßnahmen für Partnerbetriebe, eine neue Homepage für den Verein und eine Slow Food App geben. Außerdem sollen Projekte mit Schulen umgesetzt werden. „Wir wollen bei noch mehr Menschen Interesse dafür wecken, was in und hinter unseren Lebensmitteln steckt! Wir sehen es als unsere Mission, alternative Möglichkeiten aufzuzeigen“, erklärt Helmut Hundlinger, Obmann Verein Slow Food Waldviertel.

Die LEADER Regionen Waldviertler Wohlviertel, Südliches Waldviertel-Nibelungengau, Kamptal und Waldviertler Grenzland haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie dieses Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.




Rastplatz in Röhrenbach – Pause mit Ausblick

Röhrenbach im Kamptal ist ein echter Geheimtipp für Tagesausflüge, Radfahrer und Kurzurlauber. Der beliebte Kamp-Thaya-March-Radweg führt direkt am malerischen Ortszentrum vorbei. Besonders sehenswert sind das imposante Renaissance-Schloss Greillenstein und die historische Spitalskirche.

Doch was bisher fehlte, war ein schöner Ort zum Pausieren. Genau das hat sich nun geändert! Ein neuer, überdachter Rastplatz wurde Ende 2023 fertiggestellt. Eine schattige Sitzgelegenheiten und ein Trinkbrunnen laden zum Ausrasten ein. Die neue Infotafel gibt Auskunft über Röhrenbach und die Umgebung.

Dieses LEADER-Projekt wertet nicht nur den Abschnitt des Radwegs auf, sondern macht auch das Ortszentrum und die Spitalskirche noch attraktiver für Besucher.