Nachbarschaft neu gedacht: Zeitpolster stärkt die Region langfristig

Zeitpolster: Aufbau von Koordinationsteams war erfolgreich

Vor Kurzem wurde der erfolgreiche Abschluss des LEADER-geförderten Projekts „Zeitpolster“ gefeiert. Mit dem Projekt ist es gelungen, in der Region ein zukunftsweisendes Modell der organisierten Nachbarschaftshilfe nachhaltig aufzubauen.

Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Menschen unterstützen einander – koordiniert, verlässlich und direkt vor Ort. Wer hilft, sammelt Zeitguthaben, das später selbst eingelöst werden kann. Wer Unterstützung benötigt, leistet einen kleinen finanziellen Beitrag pro Stunde. So entsteht ein faires und solidarisches System, das im Alltag gut funktioniert.

Im Zentrum stehen lokale Zeitpolster-Teams. Sie fungieren als Schnittstelle zwischen Helfenden und Hilfesuchenden, koordinieren die Einsätze und sorgen dafür, dass Unterstützung rasch und unkompliziert dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Zwischen Juli 2024 und Dezember 2025 wurden im Rahmen des Projekts drei Teams mit jeweils drei bis vier engagierten Ehrenamtlichen aufgebaut – in Grafenegg Umgebung, Langenlois sowie im Raum Gföhl-Jaidhof. Damit ist Zeitpolster nun im Kamp- und Kremstal sowie im Großraum Gföhl-Jaidhof fest verankert und leistet einen wertvollen Beitrag zum regionalen Zusammenhalt.

Projektleiterin Shurga Schrammel betont den Mehrwert für die Region: „Zeitpolster zeigt, wie viel Kraft in einer Gemeinschaft steckt. Viele Menschen möchten helfen, wissen aber nicht wie. Wir schaffen die Struktur, damit aus Hilfsbereitschaft konkrete Unterstützung wird.“

Unterstützt werden ältere Menschen im Alltag, Familien in fordernden Zeiten oder Personen, die nach Krankheit oder Unfall vorübergehend Hilfe benötigen. Dabei geht es oft um kleine Handgriffe mit großer Wirkung.

Max, Teamleiter in Langenlois, und Karin, Teamleiterin Grafenegg Umgebung, beschreiben ihre Erfahrungen so: „Wir erleben, dass durch Zeitpolster nicht nur Hilfe organisiert wird, sondern auch neue Beziehungen entstehen. Es wächst wieder ein stärkeres Miteinander in der Gemeinde.“

Auch aus den Gemeinden kommt große Zustimmung. Bürgermeister Franz Holzer, Gföhl bringt es auf den Punkt: „Wir werden älter und möchten so lange wie möglich zu Hause bleiben. Oft braucht es dafür nur kleine Hilfstätigkeiten – aber viele wissen nicht, wen sie fragen können. Zeitpolster füllt genau diese Lücke. Es schafft ein langfristiges, verlässliches Angebot, das unsere Bürgerinnen und Bürger im Alltag unterstützt und ihnen Sicherheit gibt.“

Ermöglicht wurde der Aufbau der Teams durch eine 70%ige LEADER-Förderung. LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen braucht es neue Formen der gegenseitigen Unterstützung. Zeitpolster ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie regionale Zusammenarbeit konkret und wirksam umgesetzt werden kann.“

Mit dem erfolgreichen Aufbau der Teams ist ein wichtiger Grundstein gelegt: für mehr Zusammenhalt, mehr gegenseitige Unterstützung und Gemeinden, in denen Nachbarschaft wieder aktiv gelebt wird.

 

Zeitrahmen: 1.7.2024 bis 31.12.2025

Gesamtkosten: 41.500 Euro

LEADER-Förderung: 30.000 Euro

 

Kontakt Zeitpolster Grafenegg-Umgebung: team.grafenegg-umgebung@zeitpolster.com, 0664/8848792

Kontakt Zeitpolster Langenlois: team.langenlois@zeitpolster.com; 0664/8872 0775

Kontakt Zeitpolster Gföhl/Jaidhof: team.zwettl@zeitpolster.com; 0664/8848 7935

Weitere Infos: www.zeitpolster.com

Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+

Foto gesamt:
Vlnr: Ingrid Kocian Kern (Koordinatorin für Gföhl & Jaidhof), Karin Löffler (Team Grafenegg Umgebung), LAbg. Josef Edlinger, Mag. Shurga Schrammel, Max Stimpfl (Team Langenlois), Vizebgm. Christoph Lechner (Jaidhof), Bgm. Ing. Gerhard Tastl (Rohrendorf), Bgm. Mag. Harald Leopold (Langenlois), Bgm. Ing. Manfred Denk MA (Grafenegg), Bgm. Ing. Stefan Löffler (Gedersdorf), Bgm. Ing. Franz Holzer (Gföhl)




#LEADERwirkt – Video: Nachbarschaft, die Zukunft schafft – Zeitpolster

Durch Zeitpolster gibt es eine neue Form der Nachbarschaftshilfe in der Region

Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen eindrucksvoll, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken. Mit den #LEADERwirkt-Videos machen sie diese Wirkung sichtbar. In rund zwei Minuten zeigen die Videos prägnant, warum ein Projekt wichtig ist und welchen Nutzen es für Gemeinden und Regionen bringt.

Ein besonders wirkungsvolles Beispiel aus der LEADER-Region Kamptal+ ist das Projekt „Zeitpolster“, das sich dem Thema Nachbarschaftshilfe widmet. Zeitpolster bringt Menschen zusammen, die Unterstützung brauchen, und jene, die helfen möchten. Das Prinzip ist einfach: Wer hilft, sammelt Zeitguthaben, das später selbst eingelöst werden kann. Wer Unterstützung benötigt, zahlt einen kleinen finanziellen Beitrag pro Stunde. So entsteht ein solidarisches, faires System, das im Alltag gut funktioniert.

Im Mittelpunkt stehen lokale Zeitpolster-Teams, die als Schnittstelle zwischen Helfenden und Hilfesuchenden agieren. Sie koordinieren Einsätze und sorgen dafür, dass Unterstützung rasch und unkompliziert dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Zwischen Juli 2024 und Dezember 2025 wurden drei Teams mit jeweils drei bis vier engagierten Ehrenamtlichen aufgebaut – in Grafenegg Umgebung, Langenlois sowie im Raum Gföhl–Jaidhof. Damit ist Zeitpolster nun im Kamp- und Kremstal sowie im Großraum Gföhl fest verankert und stärkt den regionalen Zusammenhalt.

Projektleiterin Shurga Schrammel betont: „Zeitpolster zeigt, wie viel Kraft in einer Gemeinschaft steckt. Viele Menschen möchten helfen, wissen aber nicht wie. Wir schaffen die Struktur, damit aus Hilfsbereitschaft konkrete Unterstützung wird.“

Unterstützt werden ältere Menschen im Alltag, Familien in herausfordernden Situationen oder Personen, die nach Krankheit oder Unfall vorübergehend Hilfe benötigen. Oft sind es kleine Handgriffe, die große Wirkung zeigen.

Der Aufbau der Teams wurde durch eine 70%ige LEADER-Förderung ermöglicht. LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, unterstreicht die Bedeutung: „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen braucht es neue Formen der gegenseitigen Unterstützung. Zeitpolster ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie regionale Zusammenarbeit konkret und wirksam umgesetzt werden kann.“

LEADER wirkt – weil Regionen selbst gestalten.
Die LEADER-Methode setzt darauf, dass Regionen ihre Herausforderungen selbst erkennen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Ideen entstehen vor Ort, werden partnerschaftlich weiterentwickelt und von den LEADER-Teams von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleitet. Unterstützt durch EU, Bund und Land entstehen so Projekte, die nachhaltig wirken und genau auf regionale Bedürfnisse abgestimmt sind.

Mit dem erfolgreichen Aufbau der Zeitpolster-Teams wurde ein wichtiger Grundstein gelegt: für mehr Zusammenhalt, mehr gegenseitige Unterstützung und Gemeinden, in denen Nachbarschaft wieder aktiv gelebt wird.

#LEADERwirkt – Video:

Kontakt Zeitpolster Grafenegg-Umgebung: team.grafenegg-umgebung@zeitpolster.com, 0664/8848792

Kontakt Zeitpolster Langenlois: team.langenlois@zeitpolster.com; 0664/8872 0775

Kontakt Zeitpolster Gföhl/Jaidhof: team.zwettl@zeitpolster.com; 0664/8848 7935

Allgemeine Informationen und Anmeldung: www.zeitpolster.com

 




Kellergassen im Fokus: Keller geerbt – und jetzt?

Infoabend nimmt Presshäuser in den Fokus

Was tun mit einem geerbten oder neu erworbenen Weinkeller? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrags „Kellergassen im Fokus“, zu der die LEADER-Region Kamptal+ und die Gemeinde Rohrendorf einladen.

Kellergassen sind ein prägendes Kulturgut unserer Gemeinden und ein wichtiger Teil regionaler Identität. Gleichzeitig stehen viele Presshäuser leer oder sind vom Verfall bedroht. Ziel der Veranstaltung ist es, Eigentümerinnen und Eigentümer fachlich zu unterstützen und das Bewusstsein für eine qualitätsvolle Erhaltung, Sanierung und sinnvolle Nutzung zu stärken.

Mit Hubert Feigelstorfer, Architekt und Kellergassen-Bauberater, sowie Michael Staribacher vom Kellergassenmanagement Niederösterreich stehen zwei ausgewiesene Experten zur Verfügung. Sie vermitteln praxisnahes Wissen – von rechtlichen Grundlagen über materialgerechtes Bauen und typische Sanierungsfehler bis hin zu Fördermöglichkeiten des Landes Niederösterreich. Auch individuelle Fragen zu konkreten Vorhaben können eingebracht werden.

„Unser Ziel ist es, Interessierten ein solides Basiswissen mitzugeben, damit sie gut vorbereitet in ihre Planungen und Projekte starten können“, betont LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

 

WANN: Dienstag, 17. März 2026, 18.30 Uhr

WO: Veltlinersaal, Obere Hauptstraße 6, 3495 Rohrendorf

KOSTEN: Vortrag ist kostenfrei.

ANMELDUNG erforderlich bis Di., 10. März: office@leader-kamptal.at; 0664/3915751

Einladung hier downloaden

 

Kompetente Ansprechstelle für Presshäuser und Kellergassen: Kellergassenmanagement Niederösterreich. https://www.kellergassenmanagement.at/erhaltung/

Auch Video-Tutorials zur fachgerechten Sanierung von Kellern und Presshäusern sind verfügbar:https://www.noe-baukulturerbe.at/video-tutorials-fachgerechte-sanierung-kellergassen/

Der Vortrag ist Teil der Initiative „Sensibilisierung Kulturgut Kellergasse“, die von LEADER-Regionen im Weinviertel, Kamp- und Kremstal gemeinsam mit dem Kellergassenmanagement NÖ, der Dorf- & Stadterneuerung sowie dem Fachbereich Baukultur des Landes Niederösterreich umgesetzt wird.




Ideen gesucht – drei neue Projektaufrufe gestartet!

Sie haben eine Projektidee - wir haben Förderungen

3 Projektaufrufe freuen sich auf wirkungsvolle Projekte. Online bis 26. März einreichen:

 

Projektaufruf 1: Lebendige, klimaresiliente Ortszentren & Begegnungsräume

Sie haben eine Idee, wie das Ortszentrum lebendiger und klimafit wird?

LEADER fördert beispielsweise

  • Maßnahmen die die Aufenthaltsqualität steigern: Möblierung, Lichtkonzepte
  • Biodiversität: Bepflanzungen, Mikroparks, Kreislaufsysteme, Begrünungen
  • Nutzungskonzepte für Leerstand: Zwischennutzungen, Leerstandskoordination
  • Stärkung der lokalen Wirtschaft: Marketingkampagnen, Netzwerke

Zum Projektaufruf: https://dfp.ama.at/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen/

 

Projektaufruf 2: Digitalisierung für zukunftsorientierte Kommunen

Sie als Gemeinde wollen innovative digitale Lösungen entwickeln um Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten?

LEADER unterstützt

  • Erarbeitung einer Strategie, Begleitung, Weiterbildung
  • Digitale Infrastruktur & Ausstattung
  • Digitalisierung interner Abläufe

Zum Projektaufruf: https://dfp.ama.at/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen/

 

 Projektaufruf 3: Projekte in den Bereichen Tourismus, Soziales, Klima, Digitalisierung & mehr

Sie planen ein Projekt, dass Menschen bewegt oder Zukunft gestaltet?

LEADER fördert Vorhaben in Bereichen wie:

  • Digitalisierung & Klimaschutz
  • Soziales & Generationen
  • Tourismus & Kulturelles Erbe

Zum Projektaufruf: https://dfp.ama.at/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen/

 

Wichtig zu wissen

  • Wollen Sie ein Projekt einreichen? Dann kontaktieren Sie zuerst das LEADER-Team.
  • Das LEADER-Team berät und begleitet kompetent vom Ausfeilen der Idee bis zur Abrechnung.
  • Nach dem Gespräch mit dem LEADER-Team wird die Idee verschriftlicht. Dafür gibt es eine Vorlage Projektbeschreibung.
  • Die Einreichung erfolgt online. Dafür braucht man die ID-Austria
  • Eingereichte Projekte werden vom Projektauswahlgremium (PAG) bewertet.
  • Pro Förderwerber ist nur 1 Projekt zulässig

Die Einreichfrist endet am 26. März 2026. Die nächste Projektauswahlsitzung findet am 29. April 2026 statt.

 




LEADER wirkt in Niederösterreich – Regionen zeigen Stärke und gestalten Zukunft

LEADER wirkt in NÖ, das betont LHstv. Pernkopf bei einem Arbeitstreffen.

Wie lebendig regionale Entwicklung in Niederösterreich funktioniert, zeigte das kürzliche Arbeitstreffen in der Gartenbauschule Langenlois. LH-Stv. Stephan Pernkopf hatte die Vertreter:innen aller 19 LEADER-Regionen geladen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen, Herausforderungen zu besprechen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Bereits zu Beginn betonte Pernkopf die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit:
„Ich bedanke mich bei allen Akteurinnen und Akteuren – besonders bei den Ehrenamtlichen. LEADER greift die Bedürfnisse der Regionen auf, stärkt Gemeinden und bringt Projekte auf den Boden, die wirtschaftlich wie sozial Wirkung zeigen.“

 

LEADER 23–27: Praxiswissen aus den Regionen 

Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen aus der laufenden Periode. Erkenntnisse aus den Regionen, ein Blick in andere Bundesländer sowie Beiträge aus Verwaltung und Förderstellen machten deutlich, dass LEADER nicht nur ein Förderprogramm ist, sondern ein regionaler Motor. Vertreter von ecoplus, AMA (Agrar Markt Austria) und der LEADER verantwortlichen Landesstelle unterstrichen: Je näher Projekte an Menschen und realen Bedarfen entstehen, desto nachhaltiger wirken sie.

 

Was LEADER möglich macht – greifbare Wirkung im Alltag

Wie vielfältig regionale Impulse sein können, zeigte das Projekt „Der Unsichtbare Garten“, das zu Beginn des Treffens gemeinsam besichtigt wurde. Der innovative, multisensorische Garten macht die „unsichtbaren Höchstleistungen“ der Natur erlebbar. Begleitet von Ella, der kleinen Kugelspringerin, entdecken Besucher:innen den vielfältigen Garten der Gartenbauschule Langenlois und erhalten Antworten auf Fragen wie: „Warum ist es unter Bäumen kühler?“ oder „Wie entsteht eine Trockensteinmauer – und welchen Nutzen hat sie?“

Ein Projekt, das bereits weit über die Region hinaus als Best-Practice wahrgenommen wird. Solche Initiativen zeigen beispielhaft, wie LEADER wirkt: Orte entwickeln sich weiter, neue Zielgruppen werden angesprochen und regionale Identität sowie Teilhabe werden sichtbar gestärkt. Darüber hinaus wurden Projekte aus Zentrumsentwicklung, Jugendpartizipation, Nachbarschaftshilfe und Klimaanpassung vorgestellt – allesamt Belege dafür, wie breit LEADER in Niederösterreich wirkt.

 

Stimme aus dem Landtag: Projekte von Menschen für Menschen

LAbg. Josef Edlinger betonte, warum LEADER in Niederösterreich so erfolgreich ist:
LEADER-Projekte entstehen dort, wo die Ideen wachsen – in der Bevölkerung. Ein regionales Gremium bewertet die Vorhaben, und nur die Menschen vor Ort können wirklich einschätzen, welchen Wert ein Projekt für ihre Region hat. Das gibt uns die Kraft, uns von innen heraus weiterzuentwickeln und auf unseren eigenen Stärken aufzubauen.“
Sein Fazit ist klar: „LEADER wirkt – und das soll auch in Zukunft so bleiben.

 

Ausblick auf LEADER 2028+: Gemeinsam weiterdenken

Der Blick in die nächste Förderperiode zeigt: Die Regionen wollen den erfolgreichen Weg fortsetzen – mit mehr Flexibilität, administrativen Vereinfachungen und klaren thematischen Schwerpunkten wie Zentrumsentwicklung, Klimawandelanpassung, Jugend, Daseinsvorsorge und Digitalisierung.

 

Zum Abschluss unterstrich LH-Stv. Stephan Pernkopf noch einmal die Bedeutung des Programms:
LEADER ist ein Garant dafür, dass gute Ideen ihren Weg in die Umsetzung finden. Denn die Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Region braucht. LEADER bietet regionale Lösungen für regionale Herausforderungen.

 

Fotorechte: NLK Burckhart

Vlnr: LAbg. Josef Edlinger (Obmann LEADER-Kamptal+), LHStv. Stephan Pernkopf, Danja Mlinaritsch (GF LEADER-Kamptal+)

 

 




Neues Team, neue Ziele: ARGE Kleinregion Kamptal Süd startet durch

GRAFENEGG / KAMPTAL. Frischer Wind in der Kleinregion Kamptal Süd: Bei der ARGE-Versammlung am 13. Oktober 2025 im Rathaus Grafenegg wurde Bürgermeister Heinrich Becker (Hadersdorf) einstimmig zum neuen Sprecher gewählt. Ihm zur Seite steht Bürgermeister Martin Leuthner (Straß im Straßertale) als Stellvertreter. Neu im Team ist auch Manuela Hirzberger von der Dorf- & Stadterneuerung, die künftig die Betreuung der Kleinregion übernimmt.

Die sechs Mitgliedsgemeinden – Grafenegg, Hadersdorf-Kammern, Langenlois, Lengenfeld, Schönberg am Kamp und Straß im Straßertale – setzen künftig verstärkt auf Zusammenarbeit und Effizienz. Im Mittelpunkt stehen dabei Kooperationen der Bauhöfe und gemeinsame Digitalisierungs- und Weiterbildungsinitiativen.

„Unsere Bauhofleiter tauschen sich bereits regelmäßig aus – jetzt wollen wir prüfen, wie wir Geräte und Fahrzeuge künftig gemeinsam nutzen können, um Kosten zu sparen“, erklärt der neue ARGE-Sprecher Heinrich Becker.

Auch die Digitalisierung soll stärker in den Gemeindealltag einziehen: Geplant ist unter anderem eine Schulung zum Thema Künstliche Intelligenz in der Verwaltung, die Austausch und Vernetzung fördern soll.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 wird die Kleinregion Kamptal Süd von der Dorf- & Stadterneuerung und dem Land Niederösterreich unterstützt – als Plattform für gemeinsame Projekte, Austausch und Innovation im ländlichen Raum.

Die VertreterInnen der Gemeinden in der ARGE-Versammlung der Kleinregion Kamptal Süd.

V.l.n.r.: AL Anita Loimayer, GGR Wilfried Topf, BGM Wolfgang Ettenauer, VzBGM Karin Pregesbauer, BGM Alois Naber, GGR Günter Zaiser, ARGE-Sprecher-Stellvertreter BGM Martin Leuthner, AL Daniel Frey, ARGE-Sprecher BGM Heinrich Becker, AL Michael Pasching, BGM Manfred Denk, VzBGM Patrick Mayer, BGM Harald Leopold, VzBGM Leopold Groiß, Regionalberaterin Manuela Hirzberger, AL Gerhard Blauensteiner, GGR Andreas Schuster und StADir. Karl Brunner

© Fotocredit: Kleinregion Kamptal Süd




Kulinarisches Finale im Schloss Haindorf: Waldviertler TischKultur verzauberte Gäste

WaldviertlerTischkultur in Schloss Haindorf

Vor wenigen Wochen fand im stimmungsvollen Hof von Schloss Haindorf in Langenlois das große Finale des Waldviertler Kultursommers statt. Unter dem Motto „Brutal lokal. Fest verwurzelt.“ luden Christian Ensbacher, Sternekoch Roland Huber (Esslokal) und 2-Haubenkoch Philipp Wimmer-Joannidis (Mo’s im Kaiser’s Hof) zu einem Abend voller regionaler Spitzenkulinarik.

Die Gäste erlebten ein raffiniertes Menü, das die Vielfalt und Qualität heimischer Produkte in den Mittelpunkt stellte – von Saibling in Mohnmiso über Karpfenpralinen bis hin zu süßen Bramburi-Kreationen. Begleitet wurde das Festmahl von edlen Kamptaler Weinen, Waldviertler Bier und feinen alkoholfreien Alternativen.

Für künstlerische Akzente sorgte die Kellnershow von ProntoPronto. Auch Tischkultur „made im Waldviertel“ – von Gläsern bis Stoffservietten – setzte ein starkes Zeichen für Handwerk und Regionalität.

„Das Waldviertel ist ein premium Land, ein wahrer Feinkostladen und damit vielleicht auch die Vorstufe zum Paradies!“, brachte es Tom Bauer auf den Punkt.

Nach diesem genussvollen Abschluss des Kultursommers dürfen sich Feinschmecker bereits auf die nächste Ausgabe der Waldviertler TischKultur 2026 freuen:

Fotocredit: Destination Waldviertel

Personen am Bild: v.l.n.r.: Gerry und Karl Gustav von ProntoPronto, Tom Bauer, Kirsten Hafner, Christian Ensbacher, Roland Huber, Philipp Wimmer-Joannidis, Wolfgang Schwarz, Christian Nastl




Nachbarschaftshilfe mit Zukunft! Zeitpolster startet in Langenlois!     

Zeitpolster Team Langenlois stellt sich vor
Nach Grafenegg nimmt nun auch in Langenlois ein „Zeitpolster“-Team seine Arbeit auf.
Das innovative Betreuungsmodell „Zeitpolster“ wächst weiter in der LEADER-Region Kamptal+: Mit Langenlois startet nach Grafenegg-Umgebung nun das zweite Team, das im Rahmen der LEADER-Förderung aufgebaut wird. Ziel ist es, die Betreuungssituation für ältere oder kranke Menschen sowie Familien mit Kindern nachhaltig zu verbessern – ein Anliegen, das gerade in ländlichen Regionen immer wichtiger wird.

Aktivisten verspüren großes Interesse

Das Team Langenlois steht kurz vor dem Abschluss seiner Schulung und hat sich bereits mit einem Stand beim Genussmarkt in Langenlois der Öffentlichkeit vorgestellt. Dort konnten Interessierte erste Einblicke in die Arbeitsweise von Zeitpolster gewinnen und Fragen zum Mitmachen oder Unterstützen stellen.

„Wir spüren hier in Langenlois ein großes Interesse an gemeinschaftlichem Engagement und an neuen Wegen, füreinander da zu sein“, sagt Teammitglied Petra Kroneder. „Das motiviert unser frisch formiertes Team besonders.“

Breite Leistungspalette an Hilfestellungen

Das Prinzip von Zeitpolster ist einfach: Menschen helfen heute freiwillig anderen und bauen damit ein Zeitguthaben auf, das sie später selbst einlösen können, wenn sie einmal Unterstützung brauchen. Die Palette der möglichen Hilfeleistungen reicht von Fahrdiensten, über Gesellschaft leisten bis hin zu einfachen Hilfen im Haus und Garten oder beim Einkauf.

Auch Kinderbetreuung besonders für Alleinerziehende und Familien in schwierigen Situationen wird angeboten. Nicht angeboten werden professionelle Pflege, sowie Putzdienste. Wer noch keine Stunden angespart hat, zahlt einen kostengünstigen Stundensatz von 11 Euro. Österreichweit gibt es bereits 50 aktive Gruppen, 14 davon in Niederösterreich. Viele weitere Gruppen sind am Entstehen.

Wenn das Langenloiser Team Ende August fertig geschult ist, dann heißt es erstmal, viele freiwillig Helfende zu gewinnen, damit zukünftige Betreuungsanfragen rasch vermittelt werden können.

Mitmachen heißt Zukunft gestalten – heute helfen, morgen profitieren!

Kontakt für Interessierte:

Zeitpolster Team Langenlois, team.langenlois@zeitpolster.com, 0664/88487932.

Weitere Informationen und Registrierung als Helfende: www.zeitpolster.com.

 

Interessieren Sie sich für Zeitpolster, dann besuchen Sie einen der nächsten Infoabende:

1_Oktober: Gars am Kamp

23_Oktober: Schwarzenau

12_Novemberr: Stratzing & Dross

24_November: Gföhl

 

Foto: Fotorechte: Attila Molnar

Vlnr: Stadtrat Ing. Christian Schuh, Petra Kroneder, Danja Mlinaritsch, Anita Hamböck, Max Stimpfl




„Lebenswerte Straßen“: Gemeinden entdecken neue Wege für mehr Lebensqualität

Gesunde Straßen - Agnes Feigl spricht über die 10 Grundbedürfnisse

Röhrenbach. – Rund 30 Interessierte aus 20 Gemeinden kamen in der Schlosstaverne Röhrenbach zusammen, um beim Workshop „Healthy Streets – Gesunde Straßen“ neue Impulse für die Gestaltung lebenswerter Straßenräume zu erhalten. Expertin DI Agnes Feigl eröffnete den Nachmittag mit spannenden Einblicken in den internationalen „Healthy Streets“-Ansatz, der Straßen nicht nur als Verkehrsraum, sondern als zentrale Lebensräume begreift.

„Straßen prägen unseren Alltag – sie sind Begegnungsorte, Bewegungsräume und prägen, wie wohl wir uns in unseren Gemeinden fühlen“, betonte Feigl. „Mit kleinen Veränderungen kann man die Lebensqualität für alle – von Kindern bis zu älteren Menschen – spürbar verbessern.“

 

Vom Vortrag zur Praxis

Nach einer kurzen Einführung analysierten die Teilnehmer:innen Straßenraumfotos aus ihren Gemeinden. Anschließend wurde in Kleingruppen lebhaft diskutiert, welche Maßnahmen besonders große Wirkung erzielen könnten.

Bürgermeister Andreas Pichler, Gemeinde Lichtenau, meinte dazu: „Wir sind eine kleine Gemeinde, doch wir sehen klar, dass es Potenzial für Verbesserungen gibt. Schon sichere Gehwege wären für uns ein wichtiger Schritt.“

Auch die Teilnehmenden zeigten sich begeistert von der praxisnahen Herangehensweise:

  • „Mir hat gefallen, dass wir nicht nur Theorie gehört, sondern gleich an konkreten Beispielen gearbeitet haben.“
  • „Ich nehme viele Ideen mit, die sich auch mit wenig Aufwand umsetzen lassen.“

 

Beteiligung verschiedener Expert:innen und der Bürger:innen als Schlüssel

Besonders hervorgehoben wurde die Beteiligung verschiedner Expertinnen und Experten sowie der Bevölkerung. „Nur wenn Expert:innen und Bürger:innen eingebunden sind, können Maßnahmen nachhaltig wirken, weil so untereschiedliche Bedürfnisse sichtbar werden, die Prozessbeginn an sichtbar werden“, erklärte Feigl. Ob durch Workshops, Umfragen oder gemeinsame Spaziergänge – die Menschen vor Ort wissen am besten, was gebraucht wird.

 

Ein Blick in die Zukunft

Der Workshop machte deutlich: Jede Gemeinde hat die Chance, ihre Straßen lebenswerter zu gestalten. Manchmal genügen kleine Schritte – wie sichere Übergänge oder Sitzgelegenheiten – die langfristig zu einer spürbar besseren Lebensqualität führen. Interessierte Gemeinden melden sich bitte beim LEADER-Team.




LEADER startet 3 neue Projektaufrufe! Jetzt Idee anfragen und bis 4. November 2025 einreichen!

LEADER startet 3 neue Projektaufrufe!

 

Projektaufruf 1: Ortszentren beleben – Leerstand nutzen

Sie haben eine Idee, wie das Ortszentrum wieder lebendiger wird?

LEADER fördert beispielsweise

  • Nutzungskonzepte für Leerstand: Zwischennutzungen, Leerstandskoordination
  • Maßnahmen die die Aufenthaltsqualität steigern: Möblierung, Begrünung, Lichtkonzepte
  • Stärkung der lokalen Wirtschaft: Marketingkampagnen, Netzwerke & Kooperationen

Zum Projektaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1121c

 

Projektaufruf 2: Alternative Nächtigung – nachhaltig & naturnah

Sie möchten mit innovativen Nächtigungsmöglichkeiten den Tourismus bereichern?

LEADER unterstützt z.B.

  • Tiny Houses, Schlafkapseln, Schlaffässer
  • Glamping, Geomantische Kuppeln

Zum Projektaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1122c

 

Projektaufruf 3: Projekte in den Bereichen Tourismus, Soziales, Klima, Digitalisierung & mehr

Sie planen ein Projekt, dass Menschen bewegt oder Zukunft gestaltet?

LEADER fördert Vorhaben in Bereichen wie:

  • Digitalisierung & Klimaschutz
  • Soziales & Generationen
  • Tourismus & Kulturelles Erbe

Zum Projektaufrufhttps://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1120c

 

Wichtig zu wissen

  • Wollen Sie ein Projekt einreichen? Dann kontaktieren Sie zuerst das LEADER-Team.
  • Das LEADER-Team berät und begleitet kompetent vom Ausfeilen der Idee bis zur Abrechnung.
  • Das Ausfüllen der Projektbeschreibung ist der erste und wichtigste Schritt bei LEADER-Projekten.
  • Für die Einreichung braucht man die ID-Austria
  • Eingereichte Projekte werden vom Projektauswahlgremium (PAG) bewertet.
  • Pro Förderwerber ist nur 1 Projekt zulässig

Die nächste Sitzung findet am 26. November 2025 statt.