Fünf neue Projekte: LEADER-Gremium stellt Weichen für die Zukunft

Ende April kam das Projektauswahlgremium der LEADER-Region Kamptal+ in der gastfreundlichen Pizzeria Germania in Elsarn bei Straß zusammen. Die 14 Teilnehmenden erhielten zu Beginn eine kurze Führung durch das Germanengehöft, bevor im Anschluss die Bewertung und Diskussion der eingereichten Projekte startete.

Folgende Projekte starten nun in die Umsetzung:

Die Immersive Ausstellung Rosenburg verwandelt die historische Burg in ein modernes Erlebnis. Mit Projektionen, Klanginstallationen und interaktiven Elementen können Besucherinnen und Besucher tief in die Geschichte eintauchen und diese auf neue Weise erleben.

Mit der Kellergassen-Schutzzonenkonzeption Rohrendorf wird ein wichtiger Schritt für den Erhalt regionaler Kulturlandschaft gesetzt. Für sieben Kellergassen wird ein gemeinsames Schutz- und Entwicklungskonzept erarbeitet. So sollen die historische Substanz und das typische Erscheinungsbild bewahrt und gleichzeitig eine behutsame Weiterentwicklung ermöglicht werden.

Auch die Nahversorgung wird gestärkt: Der Nahversorger Göpfritz stellt auf ein modernes Hybridmodell um. Die Kombination aus persönlichem Einkauf vor Ort und digitalen Angeboten sorgt für mehr Flexibilität und sichert die Versorgung im Ort langfristig.

Mit dem Projekt „Digitales Rathaus Grafenegg“ investiert die Gemeinde in ihre digitale Zukunft. Interne Abläufe werden effizienter gestaltet und gleichzeitig neue Online-Services für Bürgerinnen und Bürger geschaffen – etwa digitale Formulare und verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten.

Im Tourismus wird der Weitwanderweg Kremstal–Donau weiterentwickelt und um das Thema Radfahren ergänzt. Ziel ist die Entwicklung und Vermarktung der Radregion Kremstal-Donau. Aufbauend auf fünf bestehenden Rad-Runden entstehen neue Touren und Routen, die das Angebot erweitern und die Region für verschiedene Zielgruppen noch attraktiver machen.

Die Vorhaben zeigen die große Bandbreite an Themen in der Region – von Kultur und Nahversorgung bis hin zu Digitalisierung und Tourismus. Gemeinsam haben sie das Ziel, die Lebensqualität zu stärken und die LEADER-Region Kamptal+ nachhaltig weiterzuentwickeln.

„Diese Projekte bringen frischen Wind in unsere Region und zeigen, wie viel Kraft in gemeinschaftlichen Ideen steckt. Sie stärken die Lebensqualität vor Ort, schaffen neue Chancen und machen unsere Gemeinden fit für die Zukunft“, betont LEADER-Obmann LAbg. Josef Edlinger.

Mit der Auswahl dieser fünf Projekte setzt die LEADER-Region Kamptal+ gezielte Impulse für eine zukunftsorientierte Entwicklung und unterstreicht das Engagement vor Ort.

 

Foto: Projektauswahlgremium im Germanengehöft Elsarn
1.Reihe v. l.: Danja Mlinaritsch, Bianca Erlinger, BA, Vzbgm. Sandra Warnung, Bgm. Martin Leuthner, MMag. Andrea Kaufmann, LAbg. Josef Edlinger, Vizebgm. Ing. Leopold Groiß
2. Reihe v. l.: Bgm. Andreas Pichler, Margit Steinmetz, Mag. Ing. Werner Groiß, Mag. Erich Broidl, Dipl.-Ing. Manuela Göll, Vzbgm. Erich Berger, Bgm. Karl Elsigan,

Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+




Drei Kompetenzen unter einem Dach: LEADER-Team zieht ins Ursin Haus ein

Das Ursin Haus in Langenlois wird zum Zentrum regionaler Kompetenz. Neben Tourismus und Kultur ist nun auch die Regionalentwicklung eingezogen: Vor kurzem hat das Team der LEADER-Region Kamptal+ seine neuen Büroräume im Ursin Haus bezogen.

Damit vereint das Gebäude nun drei starke Bereiche an einem Ort: Tourismus, Kultur und Regionalentwicklung. Für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Betriebe bedeutet das kurze Wege und gebündeltes Know-how rund um Projektideen und Fördermöglichkeiten.

Das zweiköpfige LEADER-Team berät zu Projektideen, unterstützt bei der Entwicklung von Konzepten und begleitet Förderwerberinnen und Förderwerber durch den gesamten Prozess – von der ersten Idee bis zur Umsetzung. LEADER-Fördermittel von EU, Bund und Land fließen in Projekte mit großer regionaler Wirkung und stärken damit Wirtschaft, Tourismus, Kultur und das Miteinander in der Region.

LEADER-Obmann LAbg. Josef Edlinger freut sich über den neuen Standort:
Guter Boden Langenlois – das ist auch guter Boden für Regionalentwicklung. Mit dem Ursin Haus haben wir einen Ort gefunden, an dem wichtige Kompetenzen zusammenkommen. Tourismus, Kultur und Regionalentwicklung arbeiten hier Tür an Tür. Wir laden alle ein: Wer eine Projektidee hat, soll einfach einen Termin vereinbaren und mit einem ganzen Sack voller Ideen vorbeikommen. Wir unterstützen dabei, daraus ein umsetzbares Projekt zu machen.“

Auch Bürgermeister Harald Leopold sieht in der Bündelung der Kräfte einen großen Mehrwert für die Stadt: „Synergien zu nutzen und gut zusammenzuarbeiten hat in Langenlois eine lange Tradition. Mit Tourismus, Kultur und LEADER unter einem Dach entsteht hier ein echtes Kompetenzzentrum. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, diese Möglichkeiten zu nutzen.“

Dass die Zusammenarbeit funktioniert, zeigt die Vergangenheit. Wolfgang Schwarz, Geschäftsführer des Ursin Hauses, betont: „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren erfolgreich mit LEADER zusammen. Der Weinwanderweg ist zum Beispiel durch LEADER-Förderung entstanden. Jetzt können wir neue Ideen direkt vor Ort mit dem LEADER-Team besprechen – das macht vieles einfacher.“

Damit wird das Ursin Haus endgültig zu einem Ort, an dem Ideen wachsen können – auf gutem Boden.


Foto:
Tourismus, Kultur und Regionalentwicklung im Ursin Haus  © LEADER-Region Kamptal+
vl: Anna-Maria Grillmaier, MA (Geschäftsführerin Kultur Langenlois), Danja Mlinaritsch (Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal+), Wolfgang Schwarz (Geschäftsführer Ursin Haus), Birgit Hainböck (LEADER-Team)




#LEADERwirkt – Starke Ideen, starke Region: LEADER als Motor für das Waldviertel

Pressefoto 1. Stopp #LEADERwirkt Tour

Wie stark LEADER das östliche Waldviertel prägt, wurde beim 1. Stopp der #LEADERwirkt-Tour der LEADER-Region Kamptal+ in Gföhl deutlich. Landesrat Anton Kasser, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, zog gemeinsam mit regionalen Vertreterinnen und Vertretern Bilanz über fast 30 Jahre Regionalentwicklung.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Seit dem Start der LEADER-Initiative 1997 wurden 620 Projekte umgesetzt – vom Tourismus über Wirtschaft bis hin zu sozialen Initiativen. Insgesamt 20 Millionen Euro Fördermittel von EU, Bund und Land flossen dadurch in die Region.

„LEADER ist weit mehr als eine Förderung – es ist ein echter Entwicklungsmotor für den ländlichen Raum“, betont Kasser. Hier entstehen Ideen nicht am Reißbrett, sondern direkt bei den Menschen. Genau das macht diese Projekte so nachhaltig und erfolgreich.“

LAbg. Josef Edlinger, LEADER-Obmann, unterstreicht die Bedeutung: „LEADER zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in regionalen Ideen steckt. Wenn engagierte Menschen Unterstützung erhalten, entstehen nachhaltige Projekte für Wirtschaft, Lebensqualität und Zusammenhalt.“

 

Breite Wirkung – von Wirtschaft bis Zusammenhalt

Die Projekte zeigen, wie vielseitig LEADER wirkt:

Im Tourismus und in der Freizeit sorgen Initiativen wie die VOLT-Radrunde oder Themenwege für mehr Gäste und zusätzliche Wertschöpfung.

Wirtschaft und Nahversorgung werden durch Projekte wie „Unser Laden“ oder betriebliche Netzwerke gestärkt – mit kurzen Wegen und neuen Chancen für regionale Produzentinnen und Produzenten.

Gleichzeitig investiert die Region in Lebensqualität und Zusammenhalt:
Jugendarbeit, Bewegungsangebote wie Funcourts sowie Initiativen wie Zeitpolster oder NachbarschaftsKultur stärken das Miteinander und unterstützen Menschen im Alltag.

Auch innovative Projekte wie der „Unsichtbare Garten“ oder das geplante Besucherzentrum in Allentsteig setzen neue Impulse für Bildung und Bewusstseinsbildung.

 

Entscheidungen in der Region

Pressefoto #LEADERwirkt Tour

Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, Karl Elsigan, Bürgermeister Schwarzenau, Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal, und Landesrat Anton Kasser.

Ein Erfolgsrezept von LEADER liegt in seiner Struktur:
Die Ideen entstehen direkt bei den Menschen vor Ort.

„LEADER-Projekte wachsen dort, wo das Wissen über die Region am größten ist – bei den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt Edlinger. „Ein regionales Gremium bewertet die Projekte. So entscheiden Menschen aus der Region, welche Ideen wirklich einen Mehrwert für unsere Heimat bringen.“

LR Kasser ergänzt deutlich: „Jeder Euro, der hier investiert wird, löst zusätzliche Entwicklung aus. LEADER bringt nicht nur Geld in die Region – es bringt Bewegung, Innovation und Zukunft.“

Motor für die Zukunft

Die LEADER-Region Kamptal+ umfasst 25 Gemeinden in den Bezirken Krems-Land, Horn und Zwettl. Die Schwerpunkte reichen von klimafreundlichem Tourismus über Digitalisierung bis hin zu Klimaschutz und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Für Edlinger ist die Richtung klar: „620 Projekte zeigen, wie viel Innovationskraft in unserer Region steckt. LEADER wirkt – und das soll auch in Zukunft so bleiben.“

 

#LEADERwirkt-Tour

Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken und ihre Region aktiv gestalten. Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen sie diese Wirkung sichtbar: Von März bis November laden 19 Termine dazu ein, erfolgreiche Projekte und gelebte regionale Entwicklung hautnah zu erleben.

 

Beitragsbild:
Vlnr: Andreas Pichler, Bürgermeister Lichtenau, Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, Marion Gotthard, Amt der NÖ Landesregierung, Margit Steinmetz, Geschäftsführende Gemeinderätin in Stratzing, Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal, Franz Aschauer, Bürgermeister Jaidhof, und Landesrat Anton Kasser
Fotorechte © NLK Filzwieser




Vier zukunftsweisende Projekte beleben die LEADER-Region Kamptal+

Ende November fand die Projektauswahlsitzung der LEADER-Region Kamptal+ im serviceorientierten Seminarhotel Korngut in Niedergrünbach statt. 15 regionale Akteur:innen kamen zusammen, um die eingereichten Projekte zu diskutieren und zu bewerten. Aus dem vielfältigen Projektpool wurden vier Vorhaben befürwortet, die eindrucksvoll zeigen, wie breit gefächert die Themen in der Region sind – von Jugendarbeit über Kulturgut bis hin zu neuen touristischen Impulsen.

Folgende Projekte starten nun in die Umsetzung:

Professionelle Jugendarbeit in sechs Gemeinden
Die Gemeinden Gföhl, Jaidhof, Lichtenau, Rastenfeld, Schwarzenau und Allentsteig starten gemeinsam den Aufbau einer professionellen Jugendarbeit. Mit Profis werden neue Freizeit-, Beteiligungs- und Beratungsangebote für Jugendliche geschaffen.

Kellergassen-Schutzzonenkonzept Grafenegg
Für die historische Kellergasse Galgenberg wird ein Schutzzonenkonzept erarbeitet, das den langfristigen Erhalt der charakteristischen Bausubstanz sichert und gleichzeitig eine zeitgemäße Nutzung ermöglicht.

Donauradweg 3.0
Der Donauradweg wird weiterentwickelt: Neue Infostationen, Rastplätze und zusätzliche Vernetzungsangebote im Umland sollen das touristische Potenzial des Radwegs und der gesamten Region noch stärker zur Geltung bringen.

Inhaltliches Konzept für das Besucherzentrum „Herz des Waldviertels“
Die Verantwortlichen der Region „Herz des Waldviertels“ erarbeiten mit Expertinnen und Experten verschiedener Fachbereiche ein Grundkonzept für ein regionales Besucherzentrum, das Geschichte, Natur und gesellschaftliche Entwicklungen der Region erlebbar machen soll. Dieses Konzept bildet die Basis für die nächsten Planungsschritte.

LAbg. Josef Edlinger: „Diese vier Projekte bringen frischen Wind in die Region und stärken unsere sozialen, kulturellen und touristischen Strukturen. Sie schaffen neue Perspektiven für junge Menschen, sichern wertvolles Kulturgut und werten touristische Anziehungspunkte weiter auf. Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das ein erweitertes regionales Angebot – und damit mehr Lebensqualität.“

 

Foto: Projektauswahlgremium in Krongut in Niedergrünbach
Danja Mlinaritsch, Gernot Hainzl, Bgm. Andreas Pichler, Bgm. Karl Elsigan, Vzbgm. Erich Berger, Vzbgm. Dkkff. Gabriale Gaukel, Dipl.-Ing. Manuela Göll, Bianca Erlinger, BA, LAbg. Josef Edlinger, Vzbgm. Karin Pregesbauer, OkR Maria Forstner, MMag. Andrea Kaufmann, Vzbgm. Sandra Warnung, Mag Martin Polleroß
Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+




LEADER wirkt in Niederösterreich – Regionen zeigen Stärke und gestalten Zukunft

LEADER wirkt in NÖ, das betont LHstv. Pernkopf bei einem Arbeitstreffen.

Wie lebendig regionale Entwicklung in Niederösterreich funktioniert, zeigte das kürzliche Arbeitstreffen in der Gartenbauschule Langenlois. LH-Stv. Stephan Pernkopf hatte die Vertreter:innen aller 19 LEADER-Regionen geladen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen, Herausforderungen zu besprechen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Bereits zu Beginn betonte Pernkopf die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit:
„Ich bedanke mich bei allen Akteurinnen und Akteuren – besonders bei den Ehrenamtlichen. LEADER greift die Bedürfnisse der Regionen auf, stärkt Gemeinden und bringt Projekte auf den Boden, die wirtschaftlich wie sozial Wirkung zeigen.“

 

LEADER 23–27: Praxiswissen aus den Regionen 

Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen aus der laufenden Periode. Erkenntnisse aus den Regionen, ein Blick in andere Bundesländer sowie Beiträge aus Verwaltung und Förderstellen machten deutlich, dass LEADER nicht nur ein Förderprogramm ist, sondern ein regionaler Motor. Vertreter von ecoplus, AMA (Agrar Markt Austria) und der LEADER verantwortlichen Landesstelle unterstrichen: Je näher Projekte an Menschen und realen Bedarfen entstehen, desto nachhaltiger wirken sie.

 

Was LEADER möglich macht – greifbare Wirkung im Alltag

Wie vielfältig regionale Impulse sein können, zeigte das Projekt „Der Unsichtbare Garten“, das zu Beginn des Treffens gemeinsam besichtigt wurde. Der innovative, multisensorische Garten macht die „unsichtbaren Höchstleistungen“ der Natur erlebbar. Begleitet von Ella, der kleinen Kugelspringerin, entdecken Besucher:innen den vielfältigen Garten der Gartenbauschule Langenlois und erhalten Antworten auf Fragen wie: „Warum ist es unter Bäumen kühler?“ oder „Wie entsteht eine Trockensteinmauer – und welchen Nutzen hat sie?“

Ein Projekt, das bereits weit über die Region hinaus als Best-Practice wahrgenommen wird. Solche Initiativen zeigen beispielhaft, wie LEADER wirkt: Orte entwickeln sich weiter, neue Zielgruppen werden angesprochen und regionale Identität sowie Teilhabe werden sichtbar gestärkt. Darüber hinaus wurden Projekte aus Zentrumsentwicklung, Jugendpartizipation, Nachbarschaftshilfe und Klimaanpassung vorgestellt – allesamt Belege dafür, wie breit LEADER in Niederösterreich wirkt.

 

Stimme aus dem Landtag: Projekte von Menschen für Menschen

LAbg. Josef Edlinger betonte, warum LEADER in Niederösterreich so erfolgreich ist:
LEADER-Projekte entstehen dort, wo die Ideen wachsen – in der Bevölkerung. Ein regionales Gremium bewertet die Vorhaben, und nur die Menschen vor Ort können wirklich einschätzen, welchen Wert ein Projekt für ihre Region hat. Das gibt uns die Kraft, uns von innen heraus weiterzuentwickeln und auf unseren eigenen Stärken aufzubauen.“
Sein Fazit ist klar: „LEADER wirkt – und das soll auch in Zukunft so bleiben.

 

Ausblick auf LEADER 2028+: Gemeinsam weiterdenken

Der Blick in die nächste Förderperiode zeigt: Die Regionen wollen den erfolgreichen Weg fortsetzen – mit mehr Flexibilität, administrativen Vereinfachungen und klaren thematischen Schwerpunkten wie Zentrumsentwicklung, Klimawandelanpassung, Jugend, Daseinsvorsorge und Digitalisierung.

 

Zum Abschluss unterstrich LH-Stv. Stephan Pernkopf noch einmal die Bedeutung des Programms:
LEADER ist ein Garant dafür, dass gute Ideen ihren Weg in die Umsetzung finden. Denn die Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Region braucht. LEADER bietet regionale Lösungen für regionale Herausforderungen.

 

Fotorechte: NLK Burckhart

Vlnr: LAbg. Josef Edlinger (Obmann LEADER-Kamptal+), LHStv. Stephan Pernkopf, Danja Mlinaritsch (GF LEADER-Kamptal+)

 

 




Unsichtbare Helden im Garten: Neues Schauprojekt in Langenlois eröffnet

Professionelles Foto von der gelungenen Eröffnung: Ulli Paur

LANGENLOIS. Wie viele Höchstleistungen in unseren Gärten Tag für Tag verborgen bleiben, zeigt ab sofort ein neues, interaktives Schauprojekt im Lehr- und Schaugarten der Gartenbauschule Langenlois. Unter dem Titel „Verborgene Höchstleistungen – das Wunderwerk Garten“ wurde der neue Themenweg Mitte Oktober 2025 feierlich eröffnet.

Schon beim „Weißen Eingang“ beginnt der Rundgang in eine faszinierende Welt des Fast-Unbemerkten. Begleitet von Ella, einem Insekt aus der Familie der Kugelspringer, entdecken Besucher:innen, was sich unter, über und zwischen den Pflanzen abspielt: vom scheinbar toten Holz, das voller Leben steckt, über die Wunder des Komposts, in dem fruchtbarer Humus entsteht, bis hin zu Dach- und Wandbegrünungen, in denen es von Mikroorganismen nur so wimmelt.

Auch Nebel- und Wasserkreisläufe, ein Zukunftswald mit Denkanstößen und das verzweigte Kommunikationsnetz der Baumwurzeln machen sichtbar, was normalerweise verborgen bleibt – und zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die Natur zum Funktionieren unseres Ökosystems beiträgt.

Direktor Andreas Kovac zeigte sich bei der Eröffnung begeistert: „Mit dem neuen Schauprojekt wurde der Schul- und Schaugarten der Gartenbauschule Langenlois um eine weitere Attraktion bereichert – und ist nun noch sehenswerter für Besucher:innen und Gartenliebhaber:innen. Ich danke allen, die zu diesem Vorzeigeprojekt beigetragen haben – allen voran dem Ideengeber Christian Kittenberger, Ausbildner Helmut Schiegl und seinen engagierten Schüler:innen, sowie dem gesamten Lehrpersonal. Ihr alle habt euch mit viel Herzblut eingebracht und das Ergebnis ist großartig“

Ermöglicht wurde das Projekt einerseits durch Eigenleistungen der Gartenbauschule, andererseits durch eine Förderung aus dem EU-Programm LEADER, das innovative Projekte im ländlichen Raum unterstützt.

LEADER-Obmann Josef Edlinger betonte bei der Eröffnung: „Dieses Projekt zeigt, wie spannend Umweltbildung sein kann – anschaulich, kreativ und mitten in der Natur. Genau solche Initiativen wollen wir mit LEADER fördern.“

Auch Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin der LEADER-Region Kamptal+, zeigte sich erfreut über die erfolgreiche Umsetzung: „Der ‚Unsichtbare Garten‘ ist ein echtes Vorzeigeprojekt für unsere Region. Wir sind stolz, dass wir mit LEADER dazu beitragen konnten, das Unsichtbare sichtbar zu machen.“

 




Generalversammlung zeigt: Förderungen stärken Regionen, Gemeinden und Menschen

LEADER-Generalversammlung erfolgreich

LEADER wirkt – das zeigte die Generalversammlung der LEADER-Region Kamptal+ eindrucksvoll. Über 60 Gäste aus 25 Gemeinden waren dabei, als aktuelle Projekte und neue Ideen vorgestellt wurden.

„LEADER macht vieles möglich, was Gemeinden und engagierte Menschen sonst nicht umsetzen könnten“, betonte Obmann LAbg. Josef Edlinger. Seit Anfang 2023 wurden 20 Projekte mit 820.000 Euro LEADER-Förderung unterstützt. Die Wirkung: Wertschöpfung bleibt in der Region, neue Ideen entstehen, und viele engagierte Menschen werden aktiv.

Einige Beispiele:

  • Tourismus stärken: Fünf Gemeinden rund um das „Herz des Waldviertels“ bündeln ihre Kräfte. Das Projekt setzt auf Radfahren, Kulinarik und gezieltes Marketing. „Ohne LEADER könnten wir das nicht stemmen“, so Bgm. Karl Elsigan.
  • Wandern mit Geschichte: In der Kleinregion Kampseen entsteht ein neuer Rundwanderweg – thematisch spannend aufbereitet mit dem Motto „Bürger & Edelmann“. LEADER übernimmt 64 % der Projektkosten.
  • Nachbarschaftshilfe: Das Projekt Zeitpolster bringt Jung und Alt zusammen. Ehrenamtliche unterstützen Menschen im Alltag – zum Beispiel bei Arztfahrten oder Einkäufen. Die Plattform wird aktuell in der Region aufgebaut. Mehr dazu: zeitpolster.com
  • Klimaschutz konkret: Neue Projekte wie „Naturbeobachtung Thayaland“ setzen auf Umweltbildung und Bewusstseinsbildung. Auch hier hilft LEADER, aus Ideen echte Initiativen zu machen.

Obmann Labg. Josef Edlinger fasst zusammen:
„In den letzten 1,5 Jahren hat sich unser 20-köpfiges Projektauswahlgremium viermal getroffen und 20 Projekte positiv bewertet. 820.000 Euro LEADER-Förderung fließen direkt in die Region. Das schafft Aufträge vor Ort und sorgt für regionale Wertschöpfung. LEADER wirkt – in Gemeinden, für vielfältige Projektträgerinnen und Projektträger, und dank unserer Beratung auch weit über die Förderung hinaus.“

Geschäftsführerin Danja Mlinaritsch ergänzt:
„Wer eine Idee hat und wissen möchte, ob sie förderbar ist, meldet sich einfach bei uns. In einem kurzen Telefonat oder Erstgespräch klären wir, worum es geht – und ob ein LEADER-Projekt daraus werden kann. Wir begleiten Schritt für Schritt – von der Idee bis zur Abrechnung.

Fazit: LEADER ist ein starker Motor für die Region – für Tourismus, Zusammenhalt, Klimaschutz und neue Ideen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um selbst aktiv zu werden.

Personen am Bild:
Mag. Gernot Hainzl (Röhrenbach), Vizebgm. Sandra Warnung (Pölla), Mag. (FH) Stefanie Haidvogel (Grafenegg), Bgm. Karl Elsigan (Schwarzenau), LAbg. Josef Edlinger (Obmann LEADER-Region), Danja Mlinaritsch (GF LEADER-Region), ÖR Maria Forstner (Dorf- und Stadterneuerung), Vizebgm. Gaby Gaukel (Krumau), Vizebgm. Gabriela Dietl (Gföhl), Birgit Hainböck (Marketing LEADER-Region)




Frischer Schnitt für süße Früchte – Wissen wächst in der LEADER-Region Kamptal+

Veredelungskurs in Pölla

Obstbäume fachgerecht zu schneiden und durch Veredelung zu erhalten, ist ein zentrales Anliegen des Vereins LEADER-Region Kamptal+. Auch dieses Jahr hieß es wieder: Schere raus, Wissen rein! In vier Winterschnittkursen und einem Veredelungskurs eigneten sich 65 engagierte Teilnehmende praxisnahes Wissen rund um gesunde Bäume und gute Erträge an. Das starke Interesse zeigt: Die Liebe zum Obstbaum ist in der Region tief verwurzelt.

Neben fundierten Grundlagen zum Obstbaumschnitt stand auch die Praxis im Mittelpunkt. Vor Ort wurde gesägt, erklärt, geformt – und gestaunt, was ein fachgerechter Schnitt bewirken kann. Geführt wurden die Kurse von erfahrenen Profis, die ihr Know-how mit viel Begeisterung weitergaben. Und weil gemeinsames Lernen verbindet, entstanden viele Gespräche und neue Kontakte – oft weit über den Kurstag hinaus.

„Wenn der Baum richtig geschnitten wird, bleibt er gesund und trägt schöne, kräftige Früchte. Wer sich damit beschäftigt, tut nicht nur seinem Garten etwas Gutes. Er hilft auch mit, dass unsere Natur vielfältig bleibt und die Landschaft so schön, wie wir sie kennen,“ so Josef Edlinger, Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag und Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

Die LEADER Region-Kamptal+ ist eine von 6 LEADER-Regionen, die auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem NÖ Landschaftsfonds zahlreiche Schnittkurse organisierten.

Schnittkurs für Steinobst am 9. August
Ergänzt wird das diesjährige Kursprogramm durch einen Sommerschnittkurs mit Schwerpunkt auf Steinobst. Dieser findet am Samstag, den 9. August 2025 in Diendorf am Kamp statt. Anmeldung unter: office@leader-kamptal.at

Obstbaumpflanzaktion ab 14. Juli – Vielfalt für Garten und Landschaft
Ein weiteres Highlight ist die jährliche Obstbaumpflanzaktion, die am 14. Juli startet und bis 5. Oktober 2025 läuft. Auf der Plattform www.gockl.at/pflanzaktion können robuste Hochstamm-Obstbäume samt Zubehör kostengünstig bestellt werden. Die Baumabholung findet am 29. Oktober 2025 in Gföhl statt. Weitere Infos: www.obstbaumpflanzaktion.at

Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin der LEADER-Region Kamptal+: „Unsere Region lebt vom Engagement ihrer Menschen. Mit Schnittkursen und Pflanzaktionen bringen wir Wissen, Vielfalt und Begeisterung für Naturpflege direkt in die Gärten – und stärken nebenbei auch das Miteinander.“

Weitere Infos zu allen Veranstaltungen und Aktivitäten unter: www.leader-kamptal.at




Pflanzaktion 2024 bricht Rekorde mit 520 Obstbäumen

Baumausgabe Baumpflanzaktion 2024

Die diesjährige Pflanzaktion in der Region setzt einen neuen Bestellrekord: Insgesamt wurden 520 junge Obstbäume bestellt, was das Ergebnis des Vorjahres deutlich übertrifft.

Zum Vergleich: 2023 wurden 480 Bäume bestellt. Diese erfreuliche Entwicklung unterstreicht das wachsende Interesse der Bevölkerung an nachhaltigem Obstanbau und dem Erhalt der regionalen Biodiversität.

Auch 2024 wird die Pflanzaktion von sechs LEADER-Regionen in Niederösterreich organisiert. Seit dem Start vor sieben Jahren wächst das Interesse stetig. Immer mehr landwirtschaftliche Betriebe und Privatpersonen machen mit. Sie pflanzen Hochstamm-Obstbäume und tragen damit zur Vielfalt der Region bei. Besonders beliebt sind die vielen verschiedenen Sorten – von Äpfeln und Birnen bis hin zu Kirschen und Zwetschken.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse und den neuen Rekord. Jede Baumbestellung ist ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft und zur Sicherung von Obst für kommende Generationen“, betont Josef Edlinger, Abgeordneter zum NÖ Landtag und Obmann der LEADER-Region Kamptal+. „Die Pflanzaktion ist nicht nur ein Gewinn für die regionale Landwirtschaft, sondern auch für die Umwelt.“

Die Streuobstwiesen haben in der Region eine lange Tradition. Sie prägen nicht nur das Landschaftsbild, sondern sind auch ökologisch wichtig. Die Bäume bieten vielen Tierarten Lebensraum. Sie speichern Wasser und schützen vor Wind. Das hilft, ein gesundes Mikroklima zu bewahren.

Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin der LEADER-Region Kamptal+, ergänzt: „Auch nächstes Jahr bieten wir wieder Schnittkurse für junge und alte Bäume an. Die regelmäßige Pflege ist wichtig, um die Bäume gesund und ertragreich zu halten. Neu ist ein Kurs, der sich speziell mit dem Schnitt von Steinobst wie Marillen, Kirschen und Zwetschken beschäftigt.“

Die Pflanzaktion und die Schnittkurse helfen, die Region nachhaltig zu gestalten. Der Erfolg der Aktion liegt auch an der guten Zusammenarbeit mit dem NÖ Landschaftsfonds. Er unterstützt die Pflanzung von Hochstamm-Obstbäumen und sorgt für günstige Preise bei der Bestellung.

Die Obstbäume wurden Ende Oktober an ihre neuen Besitzerinnen und Besitzer übergeben. Sie tragen dazu bei, die Streuobstwiesen der Region zu erhalten und die Landschaft für zukünftige Generationen lebenswert zu gestalten.

Und die Aktion geht weiter: von Juli bis Sep können auch 2025 kostengünstige Baumsets bestellt werden.

Foto vlnr: LAbg. Josef Edlinger, Martin Hauer, Nadine Wurm, Karl Radinger, Franz Edlinger, Franz Lumesberger, Danja Mlinaritsch, Maria Haider, Leonhard Leonhartsberger
Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+




Noch bis 6. Okt.: Junge Obstbäume kostengünstig bestellen – www.gockl.at/pflanzaktion

Aus 450 Obstsorten wählen – www.gockl.at

Nur noch bis Sonntag, 6. Oktober 2024 können hochwertige Hochstamm-Obstbäume inkl. Zubehör kostengünstig online bestellt werden. Die Auswahl ist groß: über 450 verschiedenen Sorten Äpfel, Birnen, Zwetschken, Kirschen und Kriecherl, teilweise in Bioqualität, teilweise Sortenraritäten warten auf Ihre Bestellung: www.gockl.at/pflanzaktion.

Unser Goodie für Bestellungen ab 10 Bäumen: ab 10 bestellten Bäumen gibts bei der Abholung eine Astschnittschere kostenlos dazu 🙂

Die Baumsets werden am Mi. 30. Oktober von 13-15h im Fernheizwerk Gföhl abgeholt. Und dann ist es soweit: Sie kommen in regionalen Boden und breiten Ihre Wurzeln aus. Ermöglicht wird die Aktion durch eine Förderung des Landschaftsfonds Niederösterreich.

LAbg. Josef Edlinger, Obmann der Leader-Region Kamptal: „Der Streuobstbestand unserer Region ist ein wertvolles Kultur- und Wirtschaftsgut. Die Obstbäume prägen seit Jahrhunderten unsere Landschaft. Sie haben eine wertvolle ökologische Wirkung, als Wasserspeicher, als Nist- und Wohnplatz für Klein- & Kleinstlebewesen, als Windschutz und letztlich natürlich auch als hochwertiger Produzent von Früchten für die naturnahe Produktion von Säften. Um unsere Streuobstbäume für die Zukunft zu erhalten organisieren wir die Baumpflanzaktion – eine gute Gelegenheit junge Bäume für nächste Generationen zu pflanzen“.

Bei den Bäumen handelt es sich um 3 bis 4-jährige Hochstammbäume, die als Set mit Verbissschutzgitter, Pflock und Anbindeband geliefert werden. Eingraben muss man sie allerdings selbst und vor allem regelmäßig gießen.

Die Aktion wird von den Leader Regionen Most- und Eisenstraße, Mostviertel Mitte, südl. Waldviertel-Nibelungengau, Elsbeere-Wienerwald und Kamptal durchgeführt. Um die 16.000 Bäume wurden seitdem Beginn der Aktion 2015 in den 6 Regionen bestellt und ausgepflanzt.

Pflanzaktion + LEADER-Info 2024