Drei Kompetenzen unter einem Dach: LEADER-Team zieht ins Ursin Haus ein

Das Ursin Haus in Langenlois wird zum Zentrum regionaler Kompetenz. Neben Tourismus und Kultur ist nun auch die Regionalentwicklung eingezogen: Vor kurzem hat das Team der LEADER-Region Kamptal+ seine neuen Büroräume im Ursin Haus bezogen.

Damit vereint das Gebäude nun drei starke Bereiche an einem Ort: Tourismus, Kultur und Regionalentwicklung. Für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Betriebe bedeutet das kurze Wege und gebündeltes Know-how rund um Projektideen und Fördermöglichkeiten.

Das zweiköpfige LEADER-Team berät zu Projektideen, unterstützt bei der Entwicklung von Konzepten und begleitet Förderwerberinnen und Förderwerber durch den gesamten Prozess – von der ersten Idee bis zur Umsetzung. LEADER-Fördermittel von EU, Bund und Land fließen in Projekte mit großer regionaler Wirkung und stärken damit Wirtschaft, Tourismus, Kultur und das Miteinander in der Region.

LEADER-Obmann LAbg. Josef Edlinger freut sich über den neuen Standort:
Guter Boden Langenlois – das ist auch guter Boden für Regionalentwicklung. Mit dem Ursin Haus haben wir einen Ort gefunden, an dem wichtige Kompetenzen zusammenkommen. Tourismus, Kultur und Regionalentwicklung arbeiten hier Tür an Tür. Wir laden alle ein: Wer eine Projektidee hat, soll einfach einen Termin vereinbaren und mit einem ganzen Sack voller Ideen vorbeikommen. Wir unterstützen dabei, daraus ein umsetzbares Projekt zu machen.“

Auch Bürgermeister Harald Leopold sieht in der Bündelung der Kräfte einen großen Mehrwert für die Stadt: „Synergien zu nutzen und gut zusammenzuarbeiten hat in Langenlois eine lange Tradition. Mit Tourismus, Kultur und LEADER unter einem Dach entsteht hier ein echtes Kompetenzzentrum. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, diese Möglichkeiten zu nutzen.“

Dass die Zusammenarbeit funktioniert, zeigt die Vergangenheit. Wolfgang Schwarz, Geschäftsführer des Ursin Hauses, betont: „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren erfolgreich mit LEADER zusammen. Der Weinwanderweg ist zum Beispiel durch LEADER-Förderung entstanden. Jetzt können wir neue Ideen direkt vor Ort mit dem LEADER-Team besprechen – das macht vieles einfacher.“

Damit wird das Ursin Haus endgültig zu einem Ort, an dem Ideen wachsen können – auf gutem Boden.


Foto:
Tourismus, Kultur und Regionalentwicklung im Ursin Haus  © LEADER-Region Kamptal+
vl: Anna-Maria Grillmaier, MA (Geschäftsführerin Kultur Langenlois), Danja Mlinaritsch (Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal+), Wolfgang Schwarz (Geschäftsführer Ursin Haus), Birgit Hainböck (LEADER-Team)




Science Slam: Bühne statt Hörsaal!

Am Samstag 18. November fand der erste Science Slam im Waldviertel statt. Ein Science Slam ist, genau wie das Vorbild ‚Poetry Slam‘, ein Wettbewerb bei dem die Präsentation bewertet wird. Hier stellen sich aber nicht SchriftstellerInnen mit selbst geschriebenen Texten auf die Bühne, sondern junge WissenschaftlerInnen. Sie versuchen in wenigen Minuten, das Publikum von ihrem Thema zu begeistern.

Wichtig ist dabei nicht nur das Thema – sondern vor allem auch die Art der Präsentation. Nur wer komplexe Themen wirklich verständlich vermittelt und dabei auch noch pointiert und unterhaltsam ist, kann beim Publikum punkten. Nach 6 Minuten werden die Kandidaten mit leiser Musikeinspielung sanft darauf hingewiesen, bald zum Ende zu kommen. Nach 8 Minuten wird die Musik dann voll aufgedreht…

Am Ende bewertet das Publikum wer das packendste Thema, die verständlichste Rhetorik und die unterhaltsamste Präsentation auf die Bühne gebracht hat. Der Siegerin oder dem Sieger wird die Science Slam-Medaille umgehängt und der Abend kann mit angeregten Diskussionen mit und über die Kandidaten und ihre Forschungsthemen ausklingen.

In Langenlois gab‘s Präsentationen über Mehlwürmer und wie daraus proteinhaltige Nahrung wird, Raumfahrttechnik wurde beeindruckend erklärt, aber auch Hintergrundinformationen zur Wirtschaftsökonomie wurden gekonnt auf die Bühne gebracht.

Als Sieger ging der Mehlwurm hervor. Wir gratulieren sehr herzlich und bedanken uns bei der FFG, die die Veranstaltung ermöglicht hat und dem Science Slam Organisator Bernhard Weingartner.