Nachbarschaft neu gedacht: Zeitpolster stärkt die Region langfristig

Zeitpolster: Aufbau von Koordinationsteams war erfolgreich

Vor Kurzem wurde der erfolgreiche Abschluss des LEADER-geförderten Projekts „Zeitpolster“ gefeiert. Mit dem Projekt ist es gelungen, in der Region ein zukunftsweisendes Modell der organisierten Nachbarschaftshilfe nachhaltig aufzubauen.

Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Menschen unterstützen einander – koordiniert, verlässlich und direkt vor Ort. Wer hilft, sammelt Zeitguthaben, das später selbst eingelöst werden kann. Wer Unterstützung benötigt, leistet einen kleinen finanziellen Beitrag pro Stunde. So entsteht ein faires und solidarisches System, das im Alltag gut funktioniert.

Im Zentrum stehen lokale Zeitpolster-Teams. Sie fungieren als Schnittstelle zwischen Helfenden und Hilfesuchenden, koordinieren die Einsätze und sorgen dafür, dass Unterstützung rasch und unkompliziert dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Zwischen Juli 2024 und Dezember 2025 wurden im Rahmen des Projekts drei Teams mit jeweils drei bis vier engagierten Ehrenamtlichen aufgebaut – in Grafenegg Umgebung, Langenlois sowie im Raum Gföhl-Jaidhof. Damit ist Zeitpolster nun im Kamp- und Kremstal sowie im Großraum Gföhl-Jaidhof fest verankert und leistet einen wertvollen Beitrag zum regionalen Zusammenhalt.

Projektleiterin Shurga Schrammel betont den Mehrwert für die Region: „Zeitpolster zeigt, wie viel Kraft in einer Gemeinschaft steckt. Viele Menschen möchten helfen, wissen aber nicht wie. Wir schaffen die Struktur, damit aus Hilfsbereitschaft konkrete Unterstützung wird.“

Unterstützt werden ältere Menschen im Alltag, Familien in fordernden Zeiten oder Personen, die nach Krankheit oder Unfall vorübergehend Hilfe benötigen. Dabei geht es oft um kleine Handgriffe mit großer Wirkung.

Max, Teamleiter in Langenlois, und Karin, Teamleiterin Grafenegg Umgebung, beschreiben ihre Erfahrungen so: „Wir erleben, dass durch Zeitpolster nicht nur Hilfe organisiert wird, sondern auch neue Beziehungen entstehen. Es wächst wieder ein stärkeres Miteinander in der Gemeinde.“

Auch aus den Gemeinden kommt große Zustimmung. Bürgermeister Franz Holzer, Gföhl bringt es auf den Punkt: „Wir werden älter und möchten so lange wie möglich zu Hause bleiben. Oft braucht es dafür nur kleine Hilfstätigkeiten – aber viele wissen nicht, wen sie fragen können. Zeitpolster füllt genau diese Lücke. Es schafft ein langfristiges, verlässliches Angebot, das unsere Bürgerinnen und Bürger im Alltag unterstützt und ihnen Sicherheit gibt.“

Ermöglicht wurde der Aufbau der Teams durch eine 70%ige LEADER-Förderung. LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen braucht es neue Formen der gegenseitigen Unterstützung. Zeitpolster ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie regionale Zusammenarbeit konkret und wirksam umgesetzt werden kann.“

Mit dem erfolgreichen Aufbau der Teams ist ein wichtiger Grundstein gelegt: für mehr Zusammenhalt, mehr gegenseitige Unterstützung und Gemeinden, in denen Nachbarschaft wieder aktiv gelebt wird.

 

Zeitrahmen: 1.7.2024 bis 31.12.2025

Gesamtkosten: 41.500 Euro

LEADER-Förderung: 30.000 Euro

 

Kontakt Zeitpolster Grafenegg-Umgebung: team.grafenegg-umgebung@zeitpolster.com, 0664/8848792

Kontakt Zeitpolster Langenlois: team.langenlois@zeitpolster.com; 0664/8872 0775

Kontakt Zeitpolster Gföhl/Jaidhof: team.zwettl@zeitpolster.com; 0664/8848 7935

Weitere Infos: www.zeitpolster.com

Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+

Foto gesamt:
Vlnr: Ingrid Kocian Kern (Koordinatorin für Gföhl & Jaidhof), Karin Löffler (Team Grafenegg Umgebung), LAbg. Josef Edlinger, Mag. Shurga Schrammel, Max Stimpfl (Team Langenlois), Vizebgm. Christoph Lechner (Jaidhof), Bgm. Ing. Gerhard Tastl (Rohrendorf), Bgm. Mag. Harald Leopold (Langenlois), Bgm. Ing. Manfred Denk MA (Grafenegg), Bgm. Ing. Stefan Löffler (Gedersdorf), Bgm. Ing. Franz Holzer (Gföhl)




#LEADERwirkt – Video: Nachbarschaft, die Zukunft schafft – Zeitpolster

Durch Zeitpolster gibt es eine neue Form der Nachbarschaftshilfe in der Region

Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen eindrucksvoll, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken. Mit den #LEADERwirkt-Videos machen sie diese Wirkung sichtbar. In rund zwei Minuten zeigen die Videos prägnant, warum ein Projekt wichtig ist und welchen Nutzen es für Gemeinden und Regionen bringt.

Ein besonders wirkungsvolles Beispiel aus der LEADER-Region Kamptal+ ist das Projekt „Zeitpolster“, das sich dem Thema Nachbarschaftshilfe widmet. Zeitpolster bringt Menschen zusammen, die Unterstützung brauchen, und jene, die helfen möchten. Das Prinzip ist einfach: Wer hilft, sammelt Zeitguthaben, das später selbst eingelöst werden kann. Wer Unterstützung benötigt, zahlt einen kleinen finanziellen Beitrag pro Stunde. So entsteht ein solidarisches, faires System, das im Alltag gut funktioniert.

Im Mittelpunkt stehen lokale Zeitpolster-Teams, die als Schnittstelle zwischen Helfenden und Hilfesuchenden agieren. Sie koordinieren Einsätze und sorgen dafür, dass Unterstützung rasch und unkompliziert dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Zwischen Juli 2024 und Dezember 2025 wurden drei Teams mit jeweils drei bis vier engagierten Ehrenamtlichen aufgebaut – in Grafenegg Umgebung, Langenlois sowie im Raum Gföhl–Jaidhof. Damit ist Zeitpolster nun im Kamp- und Kremstal sowie im Großraum Gföhl fest verankert und stärkt den regionalen Zusammenhalt.

Projektleiterin Shurga Schrammel betont: „Zeitpolster zeigt, wie viel Kraft in einer Gemeinschaft steckt. Viele Menschen möchten helfen, wissen aber nicht wie. Wir schaffen die Struktur, damit aus Hilfsbereitschaft konkrete Unterstützung wird.“

Unterstützt werden ältere Menschen im Alltag, Familien in herausfordernden Situationen oder Personen, die nach Krankheit oder Unfall vorübergehend Hilfe benötigen. Oft sind es kleine Handgriffe, die große Wirkung zeigen.

Der Aufbau der Teams wurde durch eine 70%ige LEADER-Förderung ermöglicht. LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, unterstreicht die Bedeutung: „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen braucht es neue Formen der gegenseitigen Unterstützung. Zeitpolster ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie regionale Zusammenarbeit konkret und wirksam umgesetzt werden kann.“

LEADER wirkt – weil Regionen selbst gestalten.
Die LEADER-Methode setzt darauf, dass Regionen ihre Herausforderungen selbst erkennen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Ideen entstehen vor Ort, werden partnerschaftlich weiterentwickelt und von den LEADER-Teams von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleitet. Unterstützt durch EU, Bund und Land entstehen so Projekte, die nachhaltig wirken und genau auf regionale Bedürfnisse abgestimmt sind.

Mit dem erfolgreichen Aufbau der Zeitpolster-Teams wurde ein wichtiger Grundstein gelegt: für mehr Zusammenhalt, mehr gegenseitige Unterstützung und Gemeinden, in denen Nachbarschaft wieder aktiv gelebt wird.

#LEADERwirkt – Video:

Kontakt Zeitpolster Grafenegg-Umgebung: team.grafenegg-umgebung@zeitpolster.com, 0664/8848792

Kontakt Zeitpolster Langenlois: team.langenlois@zeitpolster.com; 0664/8872 0775

Kontakt Zeitpolster Gföhl/Jaidhof: team.zwettl@zeitpolster.com; 0664/8848 7935

Allgemeine Informationen und Anmeldung: www.zeitpolster.com

 




Offene Jugendarbeit in sechs Gemeinden – engagierte Fachkräfte gesucht

Offene Jugendgemeinden - Bald geht's los

Die sechs Waldviertler Gemeinden Allentsteig, Gföhl, Jaidhof, Lichtenau, Rastenfeld und Schwarzenau setzen ein starkes Zeichen für ihre Jugend.

Der Verein KidsZone+More wurde beauftragt, in den kommenden eineinhalb Jahren die offene Jugendarbeit in diesen Gemeinden aufzubauen und nachhaltig zu etablieren.

Damit dieses Vorhaben gelingt, werden derzeit motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit gesucht.

Ihre Aufgabenbereiche

  • Aufsuchende Jugendarbeit (z. B. bei Treffpunkten wie Skateparks, entlang von ÖBB-Strecken sowie in sozialen Medien)
  • Einzelfallhilfe und individuelle Begleitung von Jugendlichen
  • Betreuung der offenen Jugendtreffs
  • Konzeption und Durchführung von Gruppenangeboten (z. B. Schulworkshops, Sport- und Musikturniere)
  • Gemeinwesenarbeit
  • Netzwerkarbeit und Kooperation mit relevanten Institutionen

Haben Sie Interesse, junge Menschen zu begleiten und aktiv am Aufbau der Jugendarbeit mitzuwirken?

Dann freut sich der Verein KidsZone+More auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Foto.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen ausschließlich per E-Mail an: office@jugendarbeit.at

Stelleninserat Offene Jugendarbeit




Heute helfen – morgen gut aufgehoben: Gföhl und Jaidhof werden Zeitpolster-Gemeinden

Gföhl & Jaidhof werden Zeitpolster Gemeinde.

Was als LEADER-Projekt gestartet ist, wird nun dauerhaft im Bezirk Krems-Land verankert: Gföhl und Jaidhof sind ab sofort offizielle Zeitpolster-Gemeinden. Damit stärken beide Gemeinden gezielt Nachbarschaftshilfe und soziale Vorsorge.

Zeitpolster organisiert Hilfe dort, wo sie gebraucht wird – einfach, verlässlich und auf Augenhöhe. Wer hilft, sammelt Zeitgutschriften, die später selbst genutzt werden können. Gerade in ländlichen Gemeinden bedeutet das mehr Sicherheit, mehr Zusammenhalt und mehr Lebensqualität.

„Zeitpolster ist ein Modell, das genau zu unserer Gemeinde passt“, betont Bürgermeister Ing. Franz Holzer (Gföhl). „Es stärkt das Miteinander und gibt Menschen die Gewissheit, dass Hilfe da ist, wenn sie gebraucht wird – heute genauso wie morgen.“

Die Entscheidung, Zeitpolster dauerhaft in den Gemeinden zu verankern, wurde bewusst und rasch getroffen. Auch Bürgermeister Franz Aschauer (Jaidhof) zeigt sich überzeugt: „Nachbarschaftshilfe war immer schon wichtig. Zeitpolster gibt ihr nun eine klare Struktur und Verlässlichkeit. Das macht es für viele Menschen leichter, Hilfe anzunehmen – und selbst aktiv zu werden.“

Die Unterstützung ist vielfältig: Sie reicht von Einkaufen und Arztfahrten über kleine Handgriffe im Haushalt bis hin zu Spaziergängen, Begleitung und Gesprächen. Jede helfende Person entscheidet selbst, wie viel Zeit sie geben möchte. Oft genügen schon wenige Stunden im Monat, um spürbar zu entlasten.

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie einfach das Modell funktioniert: Ernst begleitet Herrn K. regelmäßig beim Einkaufen und zu Arztterminen, weil dieser sich alleine nicht mehr sicher fühlt. Für die Hilfe wird ein Kostenbeitrag von 11 Euro pro Stunde bezahlt. Die geleisteten Stunden werden Ernst auf seinem Zeitpolster-Konto gutgeschrieben – für den Zeitpunkt, an dem er selbst Unterstützung braucht.

Mit dem Schritt zur Zeitpolster-Gemeinde setzen Gföhl und Jaidhof ein klares Zeichen:
für Vorsorge statt Sorge, für Zusammenhalt statt Alleinsein und für ein Miteinander, das heute hilft und morgen trägt.

👉 Sie brauchen Unterstützung?
👉 Sie möchten selbst helfen?
👉 Oder das Zeitpolster-Team in der Region verstärken?

Dann melden Sie sich – wir freuen uns!

team.zwettl@zeitpolster.com

Tel: +43 664 8848 7935

 

Fotorechte: Stadtgemeinde Gföhl

Am Foto vlnr: Vizebgm. Christoph Lechner, Elisabeth Wiesmüller (Teamleiterin Zwettl), Bgm. Franz Aschauer (Jaidhof), Ingrid Kocian Kern (Koordinatorin für Gföhl & Jaidhof), Bgm. Ing. Franz Holzer (Gföhl), Mag. Shurga Schrammel (Projektleiterin Zeitpolster)




Nachbarschaftshilfe neu organisisert – Zeitpolster Infoabende im Okt. & Nov. 2025

Erfolgreicher Infoabend in Grafenegg. Weitere Infoabend finden im Okt. und Nov statt

Zeitpolster: das Netzwerk für Vorsorge und Betreuung

Das Motto: Heute helfe ich – morgen wird mir geholfen!

Das innovative Modell Zeitpolster bietet eine einfache Antwort auf zwei große Fragen unserer Gesellschaft: Wie können wir ältere Menschen gut unterstützen – und gleichzeitig Vorsorge für das eigene Alter treffen?

Das Prinzip ist so einfach wie wirkungsvoll: Wer sich heute engagiert, sammelt Zeitguthaben. Diese Stunden können später, wenn man selbst Hilfe benötigt, wieder eingelöst werden. Dadurch entsteht ein tragfähiges Netzwerk gegenseitiger Unterstützung.

Zeitpolster ist für mich eine Win-Win-Situation – ich helfe anderen, weiß aber auch, dass im Bedarfsfall jemand für mich da ist“, bringt es eine Helferin auf den Punkt. „Doch die schönste Belohnung sind die Gespräche, die ich mit den Menschen führen darf und die gemeinsamen Erlebnisse.“

Auch für Gemeinden ist das Modell ein Gewinn, denn es stärkt das Miteinander und ermöglicht, dass Menschen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. „Es ist unglaublich schön zu sehen, wie schnell Vertrauen entsteht, wenn Menschen einander Zeit schenken“, betont ein regionaler Koordinator.

Um das Modell bekannter zu machen und neue Interessierte einzubinden, finden in den kommenden Wochen weitere Informationsabende statt. Dort wird das Prinzip im Detail vorgestellt und es gibt Raum für Fragen und persönliche Gespräche.

Nächste Infoabende:

23. Oktober 2025 um 19.00h: Gemeindeamt Schwarzenau

12. Novemberr 2025 um 18.30h: Seminarraum der Feuerwehr Stratzing

24. November 2025 um 18.30h: Stadtsaal Gföhl

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mehr über dieses zukunftsweisende Vorsorgemodell zu erfahren.

Weitere Informationen und Registrierung als Helfende: www.zeitpolster.com.

 




UNSER LADEN – Regionale Produkte direkt an der B37

Wochen des Planens, Verhandelns, Koordinierens und Einrichtens liegen hinter dem engagierten Unternehmerehepaar Wesely aus Loiwein. Es ist geschafft… Anfang August wurde die neue Selbstbedienungsbox UNSER LADEN eröffnet. Direkt an der B37 im Betriebsgebiet Jaidhof/Gföhl steht sie, die mit Holz verkleidete 20m2 große Box. In den Regalen findet man Lebensmittel, Kosmetik und Dekorationsgegenstände hergestellt in der Region, geliefert auf kurzen Transportwegen.

Landtagsabgeordneter Josef Edlinger, Obmann der Leader-Region Kamptal, würdigte in seiner Ansprache das Engagement der Jungfamilie und betonte die Wichtigkeit regionale Produkte zu fördern. Leader Förderungen von 40% werden für das Vorhaben vergeben. Die Familie Wesely hat die Förderanforderungen exzellent gemeistert und wird weiterhin gut vom Leader Büro unterstützt.

Bgm. Franz Aschauer, Jaidhof, berichtete von den Erstgesprächen mit den Unternehmern der Tankstelle und des Ladens und das das Vorhaben zügig umgesetzt wurde. Er selbst werde bald UNSER LADEN nutzen und die Gemeinde gerne über die neue regionale Einkaufsmöglichkeit informieren.

Frau Wesely zum Vorhaben: „Ich bin hier in der Region auf einem Bauernhof aufgewachsen und meiner Familie war es immer eine Freude einen Zusammenhalt zu Leben. Damals sagte man noch nicht Regionalität, sondern lebte sie. Dieses wunderbare Gefühl möchte ich jetzt mit dem Regionalem verknüpfen. Auch aufgrund der großen Nachfrage/dem großen Interesse an regionalen Produkten in „UNSEREM Laden“, ist es mir ein Anliegen diesen Bereich mit einem zweiten Standort zu erweitern. Damit stärken und stabilisieren wir diesen klimafreundlichen Trend.“

Das innovative Projekt wurde vom LEADER Projektauswahlgremium befürwortet. 40% der Kosten für die Errichtung der Box, die Einrichtung, das Kassensystem und die Erstbewerbung werden gefördert. Das Unternehmerehepaar hat sehr erfolgreich die Anforderungen der Einreichung bewältigt. Wir gratulieren zum Vorzeigeprojekt und empfehlen es gerne weiter.




VOLT Radrunde eröffnet – 140 km Rundweg verbindet die 7 Kampseen-Gemeinden

Ende Mai 2022 war es soweit – die VOLT Radrunde, ein Streckennetz von 140 km Länge, wurde am Hauptplatz von Gföhl eröffnet. Die Ehrengäste LAbg. Josef Edlinger und NÖ.Regional-Geschäftsführerin Christine Schneider fanden stolze Worte für das vorbildhafte Radangebot, dass stufenweise ausgebaut wurde. Der Obmann des Regionalvereins Kampseen, Bgm. Gerhard Wandl (Rastenfeld) informierte über die Planungs und Umsetzungsphase und bedankte sich für die gelungene Zusammenarbeit bei den Regionsbürgermeistern Bgm. Ludmilla Etzenberger (Gföhl), Bgm. Andreas Pichler (Lichtenau), Bgm. Günther Kröpfl (Pölla), Bgm. Franz Aschauer (Jaidhof), Bgm. Josef Graf (Krumau am Kamp) und Bgm. Eva Schachinger (St. Leonhard/Hw.). Auf den Festakt folgte ein gemeinsames Anradeln, bei dem sich viele Interessierte beteiligten.

Als Rahmenprogramm zur Eröffnung wurde ein Radlreparaturtag organisiert, finanziert durch das Mobilitätsmanagement Waldviertel der NÖ.Regional. Viele Gäste nutzten das Angebot und ließen ihre Fahrräder servicieren und kleine Reparaturen durchführen. Somit steht einer erfolgreichen Radsaison nichts mehr im Wege.

Die Gesamtkosten von ca. 170.000 Euro wurden zu 70% von der LEADER-Region Kamptal gefördert. Die Investition wurde für die Planung und Beschilderung der Strecke, überdachte Rastplätze, sieben Gemeinderunden, Infotafeln uvm. eingesetzt. Im Rahmen des Wettbewerbs „Clever Mobil“ des Landes NÖ konnten weitere 10.000 Euro für die Installierung eines E-Bike-Verleihsystems aufgestellt werden.

„Diese Strecke stellt einen Mehrwert für die Bevölkerung dar und ist gleichzeitig eine optimale Ergänzung zum touristischen Angebot der Region,“ informiert Gerhard Wandl, Obmann der Region Kampseen. „In den drei Jahren der Projektumsetzung haben Beherbergungsbetriebe und Gastronomie das Potential erkannt, dass der Radtourismus in unserer Region hat und bieten Leihräder und Abholdienste an. 140 Kilometer können ganzjährig befahren werden, ergänzend dazu gibt es auch noch kurze Gemeinderunden. Ich lade alle herzlich ein: schnappen Sie Ihr Rad und sausen Sie los – VOLT machts möglich.“

 




Obstbäume richtig veredeln – Expertin zeigte in Jaidhof wie’s geht

Streuobstbäume prägen die Landschaft im Waldviertel. Der Bestand hat sich in den letzten Jahrzehnten stark reduziert. Der Vorstand des Vereins LEADER-Region Kamptal, allen voran Obmann LAbg. Josef Edlinger, setzt sich dafür ein den Baumbestand zu erhalten und zu vermehren. Seit einigen Jahren werden Schnitt- und Pflegekurse und eine Baumpflanzaktion organisiert.

Ende August wurde auf Initiative von Herrn Bürgermeister Franz Aschauer und Franz Blauensteiner ein Veredelungskurs im Vereinshaus in Eisengraben durchgeführt. 20 Interessierte nahmen teil und lernten neben theoretischen Grundlagen auch viel Fach- und Praxiswissen zum Schnitt der Edelreiser, verschiedene Veredelungstechniken und die richtige Auswahl der Veredelungsunterlagen. Im Kurs konnten auch gleich die beiden Edelreiser und Unterlagen bearbeitet werden.

„Veredeln ist die einfachste Möglichkeit um sich sein Lieblingsobst in den Garten zu holen oder alte Sorten zu erhalten. Wichtig sind ein geeigneter Trieb und eine passende Unterlage. Die richtige Technik kann jeder erlernen“, informierte Seminarleiterin DI Gerlinde Handlechner. „Die optimale Zeit dafür ist im März und April, knapp bevor die Bäume austreiben. Es gibt aber auch Veredelungstechniken, die im Sommer durchgeführt werden.“

„Unsere Gemeinde ist noch reich an Obstbäumen, speziell an alten Apfelsorten. Es ist uns ein Anliegen, dass speziell alten Sorten erhalten bleiben und regelmäßig gepflegt werden. Durch das Seminar erfahren Interessierte auf was es beim Veredeln ankommt und welche Techniken für Obstbäume geeignet sind. Übrigens: Wer sich für Apfelsorten interessiert, der findet in unserer Gemeinde einen Apfelsortenweg mit über 60 Apfelsorten“, erklärt Bürgermeister Franz Aschauer.

Die Leader-Region Kamptal initiiert auch heuer die Baumpflanzaktion. Bis Sonntag, 4. Oktober können Hochstammbäume inkl. Zubehör bestellt werden: www.gockl.at/pflanzaktion