Nachbarschaft neu gedacht: Zeitpolster stärkt die Region langfristig

Zeitpolster: Aufbau von Koordinationsteams war erfolgreich

Vor Kurzem wurde der erfolgreiche Abschluss des LEADER-geförderten Projekts „Zeitpolster“ gefeiert. Mit dem Projekt ist es gelungen, in der Region ein zukunftsweisendes Modell der organisierten Nachbarschaftshilfe nachhaltig aufzubauen.

Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Menschen unterstützen einander – koordiniert, verlässlich und direkt vor Ort. Wer hilft, sammelt Zeitguthaben, das später selbst eingelöst werden kann. Wer Unterstützung benötigt, leistet einen kleinen finanziellen Beitrag pro Stunde. So entsteht ein faires und solidarisches System, das im Alltag gut funktioniert.

Im Zentrum stehen lokale Zeitpolster-Teams. Sie fungieren als Schnittstelle zwischen Helfenden und Hilfesuchenden, koordinieren die Einsätze und sorgen dafür, dass Unterstützung rasch und unkompliziert dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Zwischen Juli 2024 und Dezember 2025 wurden im Rahmen des Projekts drei Teams mit jeweils drei bis vier engagierten Ehrenamtlichen aufgebaut – in Grafenegg Umgebung, Langenlois sowie im Raum Gföhl-Jaidhof. Damit ist Zeitpolster nun im Kamp- und Kremstal sowie im Großraum Gföhl-Jaidhof fest verankert und leistet einen wertvollen Beitrag zum regionalen Zusammenhalt.

Projektleiterin Shurga Schrammel betont den Mehrwert für die Region: „Zeitpolster zeigt, wie viel Kraft in einer Gemeinschaft steckt. Viele Menschen möchten helfen, wissen aber nicht wie. Wir schaffen die Struktur, damit aus Hilfsbereitschaft konkrete Unterstützung wird.“

Unterstützt werden ältere Menschen im Alltag, Familien in fordernden Zeiten oder Personen, die nach Krankheit oder Unfall vorübergehend Hilfe benötigen. Dabei geht es oft um kleine Handgriffe mit großer Wirkung.

Max, Teamleiter in Langenlois, und Karin, Teamleiterin Grafenegg Umgebung, beschreiben ihre Erfahrungen so: „Wir erleben, dass durch Zeitpolster nicht nur Hilfe organisiert wird, sondern auch neue Beziehungen entstehen. Es wächst wieder ein stärkeres Miteinander in der Gemeinde.“

Auch aus den Gemeinden kommt große Zustimmung. Bürgermeister Franz Holzer, Gföhl bringt es auf den Punkt: „Wir werden älter und möchten so lange wie möglich zu Hause bleiben. Oft braucht es dafür nur kleine Hilfstätigkeiten – aber viele wissen nicht, wen sie fragen können. Zeitpolster füllt genau diese Lücke. Es schafft ein langfristiges, verlässliches Angebot, das unsere Bürgerinnen und Bürger im Alltag unterstützt und ihnen Sicherheit gibt.“

Ermöglicht wurde der Aufbau der Teams durch eine 70%ige LEADER-Förderung. LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen braucht es neue Formen der gegenseitigen Unterstützung. Zeitpolster ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie regionale Zusammenarbeit konkret und wirksam umgesetzt werden kann.“

Mit dem erfolgreichen Aufbau der Teams ist ein wichtiger Grundstein gelegt: für mehr Zusammenhalt, mehr gegenseitige Unterstützung und Gemeinden, in denen Nachbarschaft wieder aktiv gelebt wird.

 

Zeitrahmen: 1.7.2024 bis 31.12.2025

Gesamtkosten: 41.500 Euro

LEADER-Förderung: 30.000 Euro

 

Kontakt Zeitpolster Grafenegg-Umgebung: team.grafenegg-umgebung@zeitpolster.com, 0664/8848792

Kontakt Zeitpolster Langenlois: team.langenlois@zeitpolster.com; 0664/8872 0775

Kontakt Zeitpolster Gföhl/Jaidhof: team.zwettl@zeitpolster.com; 0664/8848 7935

Weitere Infos: www.zeitpolster.com

Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+

Foto gesamt:
Vlnr: Ingrid Kocian Kern (Koordinatorin für Gföhl & Jaidhof), Karin Löffler (Team Grafenegg Umgebung), LAbg. Josef Edlinger, Mag. Shurga Schrammel, Max Stimpfl (Team Langenlois), Vizebgm. Christoph Lechner (Jaidhof), Bgm. Ing. Gerhard Tastl (Rohrendorf), Bgm. Mag. Harald Leopold (Langenlois), Bgm. Ing. Manfred Denk MA (Grafenegg), Bgm. Ing. Stefan Löffler (Gedersdorf), Bgm. Ing. Franz Holzer (Gföhl)




Wenn LEADER wirkt: 19 Regionen treffen sich zum Austausch in Amstetten-Mauer

Treffen NÖ LEADER-Regionen

Die 19 niederösterreichischen LEADER‑Regionen trafen sich zu ihrem halbjährlichen Austausch – diesmal im beeindruckenden Areal der Landesausstellung in Amstetten‑Mauer. Obmänner, Obfrauen sowie Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer nutzten das Treffen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und gemeinsame Projekte voranzutreiben.

Ein zentrales Thema war die laufende #LEADERwirkt‑Tour, eine Veranstaltungsreihe, die in allen 19 Regionen Halt macht. Der erste Tourenstopp fand in Gföhl statt, wo die Vielfalt der LEADER‑Themen vorgestellt wurde. Landesrat Anton Kasser nahm daran teil und betonte die Bedeutung der Regionen als innovative Motoren für den ländlichen Raum.
Die nächsten Tourstopps führen die Regionen Waldviertler Wohlviertel und Weinviertel Ost ins Rampenlicht.

Auch die #LEADERwirkt‑Videos standen im Fokus: Jede Region produziert ein Video zu einem besonders spannenden Projekt, um die Wirkung von LEADER sichtbar zu machen. Die LEADER‑Region Kamptal+ präsentierte bereits ihr Video zum Nachbarschaftshilfeprojekt „Zeitpolster“, das zeigt, wie gelebte Solidarität eine Region stärkt.

Ein weiterer wichtiger Punkt war der Austausch zum aktuellen Stand der Planung für die kommende Förderperiode. Im Anschluss besichtigte die Gruppe die Landesausstellung „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit.“
Die Ausstellung beleuchtet eindrucksvoll die Verbindung zwischen Psyche und Gesundheit, zeigt künstlerisch die Herausforderungen psychischer Erkrankungen und sensibilisiert für Verständnis, Mitgefühl und Unterstützung.

Josef Edlinger, Obmann der LEADER‑Region Kamptal+, fasst zusammen:
„LEADER‑Regionen arbeiten sehr unterschiedlich, an vielfältigen Projekten und mit ähnlichen Herausforderungen. Der Austausch ist wichtig, denn nur gemeinsam – unter dem Motto #LEADERwirkt – werden wir wahrgenommen. LEADER wirkt durch die regionale Projekte, durch die Förderungen und durch unser kostenloses Beratungsknow‑how.“




#LEADERwirkt – Video: Nachbarschaft, die Zukunft schafft – Zeitpolster

Durch Zeitpolster gibt es eine neue Form der Nachbarschaftshilfe in der Region

Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen eindrucksvoll, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken. Mit den #LEADERwirkt-Videos machen sie diese Wirkung sichtbar. In rund zwei Minuten zeigen die Videos prägnant, warum ein Projekt wichtig ist und welchen Nutzen es für Gemeinden und Regionen bringt.

Ein besonders wirkungsvolles Beispiel aus der LEADER-Region Kamptal+ ist das Projekt „Zeitpolster“, das sich dem Thema Nachbarschaftshilfe widmet. Zeitpolster bringt Menschen zusammen, die Unterstützung brauchen, und jene, die helfen möchten. Das Prinzip ist einfach: Wer hilft, sammelt Zeitguthaben, das später selbst eingelöst werden kann. Wer Unterstützung benötigt, zahlt einen kleinen finanziellen Beitrag pro Stunde. So entsteht ein solidarisches, faires System, das im Alltag gut funktioniert.

Im Mittelpunkt stehen lokale Zeitpolster-Teams, die als Schnittstelle zwischen Helfenden und Hilfesuchenden agieren. Sie koordinieren Einsätze und sorgen dafür, dass Unterstützung rasch und unkompliziert dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Zwischen Juli 2024 und Dezember 2025 wurden drei Teams mit jeweils drei bis vier engagierten Ehrenamtlichen aufgebaut – in Grafenegg Umgebung, Langenlois sowie im Raum Gföhl–Jaidhof. Damit ist Zeitpolster nun im Kamp- und Kremstal sowie im Großraum Gföhl fest verankert und stärkt den regionalen Zusammenhalt.

Projektleiterin Shurga Schrammel betont: „Zeitpolster zeigt, wie viel Kraft in einer Gemeinschaft steckt. Viele Menschen möchten helfen, wissen aber nicht wie. Wir schaffen die Struktur, damit aus Hilfsbereitschaft konkrete Unterstützung wird.“

Unterstützt werden ältere Menschen im Alltag, Familien in herausfordernden Situationen oder Personen, die nach Krankheit oder Unfall vorübergehend Hilfe benötigen. Oft sind es kleine Handgriffe, die große Wirkung zeigen.

Der Aufbau der Teams wurde durch eine 70%ige LEADER-Förderung ermöglicht. LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, unterstreicht die Bedeutung: „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen braucht es neue Formen der gegenseitigen Unterstützung. Zeitpolster ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie regionale Zusammenarbeit konkret und wirksam umgesetzt werden kann.“

LEADER wirkt – weil Regionen selbst gestalten.
Die LEADER-Methode setzt darauf, dass Regionen ihre Herausforderungen selbst erkennen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Ideen entstehen vor Ort, werden partnerschaftlich weiterentwickelt und von den LEADER-Teams von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleitet. Unterstützt durch EU, Bund und Land entstehen so Projekte, die nachhaltig wirken und genau auf regionale Bedürfnisse abgestimmt sind.

Mit dem erfolgreichen Aufbau der Zeitpolster-Teams wurde ein wichtiger Grundstein gelegt: für mehr Zusammenhalt, mehr gegenseitige Unterstützung und Gemeinden, in denen Nachbarschaft wieder aktiv gelebt wird.

#LEADERwirkt – Video:

Kontakt Zeitpolster Grafenegg-Umgebung: team.grafenegg-umgebung@zeitpolster.com, 0664/8848792

Kontakt Zeitpolster Langenlois: team.langenlois@zeitpolster.com; 0664/8872 0775

Kontakt Zeitpolster Gföhl/Jaidhof: team.zwettl@zeitpolster.com; 0664/8848 7935

Allgemeine Informationen und Anmeldung: www.zeitpolster.com

 




Offene Jugendarbeit in sechs Gemeinden – engagierte Fachkräfte gesucht

Offene Jugendgemeinden - Bald geht's los

Die sechs Waldviertler Gemeinden Allentsteig, Gföhl, Jaidhof, Lichtenau, Rastenfeld und Schwarzenau setzen ein starkes Zeichen für ihre Jugend.

Der Verein KidsZone+More wurde beauftragt, in den kommenden eineinhalb Jahren die offene Jugendarbeit in diesen Gemeinden aufzubauen und nachhaltig zu etablieren.

Damit dieses Vorhaben gelingt, werden derzeit motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit gesucht.

Ihre Aufgabenbereiche

  • Aufsuchende Jugendarbeit (z. B. bei Treffpunkten wie Skateparks, entlang von ÖBB-Strecken sowie in sozialen Medien)
  • Einzelfallhilfe und individuelle Begleitung von Jugendlichen
  • Betreuung der offenen Jugendtreffs
  • Konzeption und Durchführung von Gruppenangeboten (z. B. Schulworkshops, Sport- und Musikturniere)
  • Gemeinwesenarbeit
  • Netzwerkarbeit und Kooperation mit relevanten Institutionen

Haben Sie Interesse, junge Menschen zu begleiten und aktiv am Aufbau der Jugendarbeit mitzuwirken?

Dann freut sich der Verein KidsZone+More auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Foto.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen ausschließlich per E-Mail an: office@jugendarbeit.at

Stelleninserat Offene Jugendarbeit




Heute helfen – morgen gut aufgehoben: Gföhl und Jaidhof werden Zeitpolster-Gemeinden

Gföhl & Jaidhof werden Zeitpolster Gemeinde.

Was als LEADER-Projekt gestartet ist, wird nun dauerhaft im Bezirk Krems-Land verankert: Gföhl und Jaidhof sind ab sofort offizielle Zeitpolster-Gemeinden. Damit stärken beide Gemeinden gezielt Nachbarschaftshilfe und soziale Vorsorge.

Zeitpolster organisiert Hilfe dort, wo sie gebraucht wird – einfach, verlässlich und auf Augenhöhe. Wer hilft, sammelt Zeitgutschriften, die später selbst genutzt werden können. Gerade in ländlichen Gemeinden bedeutet das mehr Sicherheit, mehr Zusammenhalt und mehr Lebensqualität.

„Zeitpolster ist ein Modell, das genau zu unserer Gemeinde passt“, betont Bürgermeister Ing. Franz Holzer (Gföhl). „Es stärkt das Miteinander und gibt Menschen die Gewissheit, dass Hilfe da ist, wenn sie gebraucht wird – heute genauso wie morgen.“

Die Entscheidung, Zeitpolster dauerhaft in den Gemeinden zu verankern, wurde bewusst und rasch getroffen. Auch Bürgermeister Franz Aschauer (Jaidhof) zeigt sich überzeugt: „Nachbarschaftshilfe war immer schon wichtig. Zeitpolster gibt ihr nun eine klare Struktur und Verlässlichkeit. Das macht es für viele Menschen leichter, Hilfe anzunehmen – und selbst aktiv zu werden.“

Die Unterstützung ist vielfältig: Sie reicht von Einkaufen und Arztfahrten über kleine Handgriffe im Haushalt bis hin zu Spaziergängen, Begleitung und Gesprächen. Jede helfende Person entscheidet selbst, wie viel Zeit sie geben möchte. Oft genügen schon wenige Stunden im Monat, um spürbar zu entlasten.

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie einfach das Modell funktioniert: Ernst begleitet Herrn K. regelmäßig beim Einkaufen und zu Arztterminen, weil dieser sich alleine nicht mehr sicher fühlt. Für die Hilfe wird ein Kostenbeitrag von 11 Euro pro Stunde bezahlt. Die geleisteten Stunden werden Ernst auf seinem Zeitpolster-Konto gutgeschrieben – für den Zeitpunkt, an dem er selbst Unterstützung braucht.

Mit dem Schritt zur Zeitpolster-Gemeinde setzen Gföhl und Jaidhof ein klares Zeichen:
für Vorsorge statt Sorge, für Zusammenhalt statt Alleinsein und für ein Miteinander, das heute hilft und morgen trägt.

👉 Sie brauchen Unterstützung?
👉 Sie möchten selbst helfen?
👉 Oder das Zeitpolster-Team in der Region verstärken?

Dann melden Sie sich – wir freuen uns!

team.zwettl@zeitpolster.com

Tel: +43 664 8848 7935

 

Fotorechte: Stadtgemeinde Gföhl

Am Foto vlnr: Vizebgm. Christoph Lechner, Elisabeth Wiesmüller (Teamleiterin Zwettl), Bgm. Franz Aschauer (Jaidhof), Ingrid Kocian Kern (Koordinatorin für Gföhl & Jaidhof), Bgm. Ing. Franz Holzer (Gföhl), Mag. Shurga Schrammel (Projektleiterin Zeitpolster)




339 neue Obstbäume fürs Kamptal – Vielfalt, die Wurzeln schlägt!

LEADER-Region Kamptal+ setzt starkes Zeichen für Natur, Nachhaltigkeit und regionales Miteinander

339 neue Obstbäume wachsen ab sofort in der LEADER-Region Kamptal+ heran – gepflanzt von Menschen, die etwas für die Natur und ihre Heimat tun wollen. Die jährliche Pflanzaktion zeigt eindrucksvoll: Das Interesse an Streuobstwiesen ist ungebrochen!

Seit dem Projektstart vor zehn Jahren wächst die Begeisterung stetig – bei Landwirt:innen ebenso wie bei Privatpersonen. Sie pflanzen traditionelle Sorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen oder Zwetschken und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt und zum Landschaftsbild der Region.

„Jeder Baum ist ein Stück gelebte Nachhaltigkeit – und ein Geschenk an kommende Generationen“,
betont Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

Damit die Jungbäume gut gedeihen, bietet die LEADER-Region ab Februar wieder Schnitt- und Veredelungskurse an. Die Anmeldung dazu startet im Dezember. Besonders beliebt: der neue Steinobstkurs für Marillen, Kirschen und Zwetschken, der im August 2026 wieder stattfinden wird.

Die Pflanzaktion wurde von 6 NÖ LEADER-Regionen gemeinsam mit dem NÖ Landschaftsfonds umgesetzt, der die Bestellung der Bäume finanziell unterstützt. So wächst nicht nur neues Leben in den Regionen– sondern auch das Bewusstsein für eine nachhaltige, lebendige Kulturlandschaft.

Foto vlnr:  LAbg. Josef Edlinger, Ing. Franz Lumesberger (NÖ Langschaftsfonds), Karl Radinger, Franz Edlinger, Maria Haider (Projektleiterin Moststraße), Danja Mlinaritsch (Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal+), August Prüller, Hannes Schoberberger

Fotorechte: Moststrasse




Nachbarschaftshilfe neu organisisert – Zeitpolster Infoabende im Okt. & Nov. 2025

Erfolgreicher Infoabend in Grafenegg. Weitere Infoabend finden im Okt. und Nov statt

Zeitpolster: das Netzwerk für Vorsorge und Betreuung

Das Motto: Heute helfe ich – morgen wird mir geholfen!

Das innovative Modell Zeitpolster bietet eine einfache Antwort auf zwei große Fragen unserer Gesellschaft: Wie können wir ältere Menschen gut unterstützen – und gleichzeitig Vorsorge für das eigene Alter treffen?

Das Prinzip ist so einfach wie wirkungsvoll: Wer sich heute engagiert, sammelt Zeitguthaben. Diese Stunden können später, wenn man selbst Hilfe benötigt, wieder eingelöst werden. Dadurch entsteht ein tragfähiges Netzwerk gegenseitiger Unterstützung.

Zeitpolster ist für mich eine Win-Win-Situation – ich helfe anderen, weiß aber auch, dass im Bedarfsfall jemand für mich da ist“, bringt es eine Helferin auf den Punkt. „Doch die schönste Belohnung sind die Gespräche, die ich mit den Menschen führen darf und die gemeinsamen Erlebnisse.“

Auch für Gemeinden ist das Modell ein Gewinn, denn es stärkt das Miteinander und ermöglicht, dass Menschen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. „Es ist unglaublich schön zu sehen, wie schnell Vertrauen entsteht, wenn Menschen einander Zeit schenken“, betont ein regionaler Koordinator.

Um das Modell bekannter zu machen und neue Interessierte einzubinden, finden in den kommenden Wochen weitere Informationsabende statt. Dort wird das Prinzip im Detail vorgestellt und es gibt Raum für Fragen und persönliche Gespräche.

Nächste Infoabende:

23. Oktober 2025 um 19.00h: Gemeindeamt Schwarzenau

12. Novemberr 2025 um 18.30h: Seminarraum der Feuerwehr Stratzing

24. November 2025 um 18.30h: Stadtsaal Gföhl

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mehr über dieses zukunftsweisende Vorsorgemodell zu erfahren.

Weitere Informationen und Registrierung als Helfende: www.zeitpolster.com.

 




Generalversammlung zeigt: Förderungen stärken Regionen, Gemeinden und Menschen

LEADER-Generalversammlung erfolgreich

LEADER wirkt – das zeigte die Generalversammlung der LEADER-Region Kamptal+ eindrucksvoll. Über 60 Gäste aus 25 Gemeinden waren dabei, als aktuelle Projekte und neue Ideen vorgestellt wurden.

„LEADER macht vieles möglich, was Gemeinden und engagierte Menschen sonst nicht umsetzen könnten“, betonte Obmann LAbg. Josef Edlinger. Seit Anfang 2023 wurden 20 Projekte mit 820.000 Euro LEADER-Förderung unterstützt. Die Wirkung: Wertschöpfung bleibt in der Region, neue Ideen entstehen, und viele engagierte Menschen werden aktiv.

Einige Beispiele:

  • Tourismus stärken: Fünf Gemeinden rund um das „Herz des Waldviertels“ bündeln ihre Kräfte. Das Projekt setzt auf Radfahren, Kulinarik und gezieltes Marketing. „Ohne LEADER könnten wir das nicht stemmen“, so Bgm. Karl Elsigan.
  • Wandern mit Geschichte: In der Kleinregion Kampseen entsteht ein neuer Rundwanderweg – thematisch spannend aufbereitet mit dem Motto „Bürger & Edelmann“. LEADER übernimmt 64 % der Projektkosten.
  • Nachbarschaftshilfe: Das Projekt Zeitpolster bringt Jung und Alt zusammen. Ehrenamtliche unterstützen Menschen im Alltag – zum Beispiel bei Arztfahrten oder Einkäufen. Die Plattform wird aktuell in der Region aufgebaut. Mehr dazu: zeitpolster.com
  • Klimaschutz konkret: Neue Projekte wie „Naturbeobachtung Thayaland“ setzen auf Umweltbildung und Bewusstseinsbildung. Auch hier hilft LEADER, aus Ideen echte Initiativen zu machen.

Obmann Labg. Josef Edlinger fasst zusammen:
„In den letzten 1,5 Jahren hat sich unser 20-köpfiges Projektauswahlgremium viermal getroffen und 20 Projekte positiv bewertet. 820.000 Euro LEADER-Förderung fließen direkt in die Region. Das schafft Aufträge vor Ort und sorgt für regionale Wertschöpfung. LEADER wirkt – in Gemeinden, für vielfältige Projektträgerinnen und Projektträger, und dank unserer Beratung auch weit über die Förderung hinaus.“

Geschäftsführerin Danja Mlinaritsch ergänzt:
„Wer eine Idee hat und wissen möchte, ob sie förderbar ist, meldet sich einfach bei uns. In einem kurzen Telefonat oder Erstgespräch klären wir, worum es geht – und ob ein LEADER-Projekt daraus werden kann. Wir begleiten Schritt für Schritt – von der Idee bis zur Abrechnung.

Fazit: LEADER ist ein starker Motor für die Region – für Tourismus, Zusammenhalt, Klimaschutz und neue Ideen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um selbst aktiv zu werden.

Personen am Bild:
Mag. Gernot Hainzl (Röhrenbach), Vizebgm. Sandra Warnung (Pölla), Mag. (FH) Stefanie Haidvogel (Grafenegg), Bgm. Karl Elsigan (Schwarzenau), LAbg. Josef Edlinger (Obmann LEADER-Region), Danja Mlinaritsch (GF LEADER-Region), ÖR Maria Forstner (Dorf- und Stadterneuerung), Vizebgm. Gaby Gaukel (Krumau), Vizebgm. Gabriela Dietl (Gföhl), Birgit Hainböck (Marketing LEADER-Region)




Zwick Zwack Ästchen ab: Tipps und Tricks für gesunden Obstbaumbestand

Baumschnittkurs 2024 in Krumau/Kamp

Die Obstbaumschnittkurse der LEADER-Region Kamptal+ ziehen auch in diesem Jahr wieder viele interessierte Teilnehmer an. Drei Termine zum Thema „Winterschnitt“ haben in den Gemeinden Gföhl, Rastenfeld und Krumau / Kamp bereits stattgefunden.

Der Kursleiter MMag. Christoph Mayer von wildfrucht vermittelte sein Fachwissen über den Winterschnitt. Die Baumschnittkurse bieten eine ideale Gelegenheit Theorie und Praxis zu verbinden. Die Kursteilnehmer hatten die Möglichkeit an jungem und altem Baumbestand die unterschiedlichen Schnitttechniken zu erlernen.

Landtagsabgeordneter Josef Edlinger über die Bedeutung der Baumpflege: „In unserer Region gibt es zahlreiche Obstbäume wie Äpfel, Birnen und Zwetschken. Es ist uns ein Anliegen, dass diese Bäume gesund bleiben und regelmäßig gepflegt werden. In diesem Seminar erfahren Interessierte, worauf es beim Baumschnitt ankommt und wie der Schnitt anzusetzen ist.“

Der Verein LEADER-Region Kamptal+ engagiert sich seit 9 Jahren dafür, den Bestand an Streuobstbäumen im östlichen Waldviertel zu erhalten und optimal zu pflegen. Aus diesem Grund organisiert der Verein Schnitt- und Veredelungskurse. Von Juli bis Oktober besteht zudem die Möglichkeit, hochwertige Obstbäume kostengünstig zu bestellen.

Für das Jahr 2025 sucht der Verein bereits jetzt Jung- und Altobstbaumbestand, die bei den Kursen im nächsten Jahr beschnitten werden dürfen. Interessierte, die mindestens 10 Obstbäume zur Verfügung stellen möchten, werden gebeten, sich bei der LEADER-Region Kamptal+ zu melden.

Informationen den Kursen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.gockl.at/moststrasse/baumschnittkurse-2024.




Starten Sie Ihr Obstbaum-Projekt – Pflanzaktion noch bis 2. Oktober

Verpassen Sie nicht die Chance, bis zum 2. Oktober 2023 Ihre hochwertigen Hochstamm-Obstbäume mit viel Zubehör zu bestellen. Die Auswahl ist beeindruckend: Über 450 verschiedene Sorten von Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Kirschen und Kriecherl, darunter auch Bioqualität, stehen zur Auswahl. Und das zu günstigen Preisen

Bestellen Sie noch heute auf der Online-Plattform www.gockl.at/pflanzaktion, und freuen Sie sich darauf, Anfang November Ihre eigenen Bäume mit viel Zubehör an Ihrem ausgewählten Abholort in Empfang zu nehmen.

Diese zukunftsweisende Initiative wird großzügig durch den Landschaftsfonds Niederösterreich ermöglicht und hat einen wahren Unterstützer in LAbg. Josef Edlinger, dem Obmann der Leader-Region Kamptal. Er betont die Bedeutung dieser Aktion: „Unsere Streuobstbäume sind nicht nur ein Teil unserer Geschichte, sondern auch die Wurzeln unserer nachhaltigen Zukunft. Diese grünen Schätze sind nicht nur Wasserspeicher und Heimat für die kleinsten Wunder der Natur, sondern auch unsere liebsten Lieferanten für köstliche Säfte. Mit unserer Baumpflanzaktion möchten wir nicht nur Tradition bewahren, sondern auch die grüne Zukunft unserer nächsten Generationen gestalten.“

Die von uns angebotenen Bäume sind 3 bis 4 Jahre alte Hochstammbäume und werden als praktisches Set geliefert, nämlich mit Verbissschutzgitter, Pflock und Anbindeband. Das Einpflanzen und die liebevolle Pflege überlassen wir Ihnen, aber wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Diese beeindruckende Baumpflanzaktion ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen der Leader-Regionen Most- und Eisenstraße, Mostviertel Mitte, Südliches Waldviertel-Nibelungengau, Elsbeere-Wienerwald und Kamptal. Seit dem Jahr 2015 wurden in diesen sechs Regionen unglaubliche 15.000 Bäume bestellt und erfolgreich gepflanzt.

Starten Sie Ihr Pflanzprojekt und bestellen Sie auf der Online-Plattform www.gockl.at/pflanzaktion