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Leben in Ost und West – Zeitzeugengespräch, 3. Okt. 18h – auch im Livestream

Vor 11 Jahren hat eine engagierte Gruppe von BürgerInnen der Marktgemeinde Schwarzenau die Idee geboren, jedes Jahr ein anderes Land Europas auf unterhaltsame Weise BewohnerInnen der Gemeinde vorzustellen.

So wurden Ortsschilder in Finnisch untertitelt, eine Tour de France durch das Gemeindegebiet unternommen, ein anderes Mal griechischer Volkstanz vorgeführt, tschechisches Straßentheater gezeigt und in der jeweiligen Küchentradition aufgekocht.

2020 widmet sich EUROPA in SCHWARZENAU dem nördlichen Gastland Deutschland.  Mit einem bunten Veranstaltungsreigen, getragen von Tanz, Vorträgen und kulinarischen Abenden wird die Kultur und Geschichte Deutschlands in der Gemeinde lebendig . Das ganze Jahr kann man das einzigartige Open-Air-Fenstermuseum in zwei Routen zu Fuß (11 Tafeln in Schwarzenau) oder mit dem Rad (größere Runde durch das Gemeindegebiet) besuchen und erhält unterhaltsame Einblicke in Geschichte, Natur, Kultur, Gesellschaft und Kulinarik des Nachbarlandes. Kinder der Volksschule Schwarzenau haben dazu einige bemerkenswerte Illustrationen beigesteuert.

Eine der letzten Veranstaltungen ist das Zeitzeugengespräch „Leben in Ost und West“ am Samstag, 3. Oktober, 18h. Am 3. Oktober ist „Tag der deutschen Einheit“, und exakt 30 Jahre später erfahren wir im Waldviertel viel über die Epoche der deutschen Geteiltheit von einem Historiker und von ZeitzeugInnen, in Zusammenarbeit mit der WaldviertelAkademie. Dies wird sicher nicht nur für an europäischer Geschichte Interessierte ein spannender Informationsabend.

Wer nicht vor Ort sein kann, gibt es einen Link zum Stream am Samstag: https://www.youtube.com/watch?v=j_V0nZg5GpQ

Mehr über das Projekt: https://europainschwarzenau.wordpress.com/




Mit dem Radl durchs Museum

24 Stunden pro Tag, 365 Tage im Jahr kann das „Open Air“ „Fenstermuseum“ in Schwarzenau, Bezirk Zwettl, besucht werden.

Das Freiluftmuseum mit seinen 23 Fenstern ist Teil des Projekts „Europa in Schwarzenau“, ein Vorzeigeprojekt für kulturellen Austausch und Völkerverständigung.

Jedes Jahr wird ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union vorgestellt, indem Straßennamen übersetzt werden, ganzjährige Veranstaltungen wie Koch- und Tanzkurse, Vorträge, Lesungen, etc. abgehalten werden, Wandertage und Exkursionen durchgeführt werden, etc. Hinter dem Vorzeigeprojekt steht eine kleine Gruppe engagierter Personen in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverantwortlichen.

Wolfgang Leidenfrost, Sprecher der Gruppe: „Ich war mein ganzes Leben sehr viel unterwegs, ich habe viele Kulturen und Menschen kennengelernt und viel Gastfreundschaft genossen. Es ist mir ein großes Anliegen die vielfältigen Staaten der Europäischen Union“ in unsere Gemeinde, Region, ja ins Waldviertel zu holen. Wir setzen uns dafür ein die EU zu leben und die Angst vor fremden Kulturen zu nehmen.“

Am Donnerstag, den 18. Juni lädt Uli Küntzel gemeinsam mit dem Turnverein Schwarzenau zum gemeinsamen Besuch des österreichweit einzigartigen „Fenstermuseums“ ein. Deutschland wird so in einer zweistündigen Tour auf unterhaltsame Art „erfahrbar“. Die in den 23 Fenstern angesprochenen Themen reichen von der Frühgeschichte Deutschlands über Literatur, Philosophie, Natur und Sehenswürdigkeiten bis hin zur Luftbrücke nach Berlin mit den „Rosinenbombern“ und dem Fall der dortigen Mauer.

Bei einigen Fenstern erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kleine aber feine Überraschungen kulinarischer oder künstlerischer Art.

Die Teilnahme mit dem eigenen Fahrrad ist kostenlos, Treffpunkt ist in Hausbach, Straßenkreuzung, bei Haus Nr. 7, die Abfahrt ist um 17:30 Uhr.

Das Projekt wird im Rahmen des EU Förderprogrammes LEADER finanziell unterstützt.

Infos: Gemeinde Schwarzenau www.schwarzenau.at, 02849 2247

Organisation: Turnverein / Uli Küntzel 0676 3741180

Alle Infos zum Projekt: https://europainschwarzenau.wordpress.com/europa-in-schwarzenau/gastland-deutschland-2/