MoNa – Naturbeobachtungen im Thayatal

Thayatal

Projektbeschreibung

Das Thayaland ist reich an Naturschätzen und Teichen. Damit diese Schätze für die Bevölkerung leichter zugänglich und attraktiver werden, braucht es neue Angebote und bessere Möglichkeiten zur Naturbeobachtung. Obwohl die Region viel zu bieten hat, fehlt es an Bewusstsein und an einer einfachen Möglichkeit, Naturfunde systematisch zu melden.

Das Projekt schafft deshalb neue Beobachtungsplätze, Einstiegshilfen an Gewässern und ein 24/7‑Bootsverleihsystem, damit Menschen die Natur aktiv erleben können. Eine digitale Plattform ermöglicht das Melden und Auswerten von Tier‑ und Pflanzenfunden, die anschließend in wissenschaftliche Datenbanken einfließen. Ergänzend sorgen Karten, Infomaterialien und Öffentlichkeitsarbeit dafür, dass die Bevölkerung – inklusive Jugend und Menschen mit Beeinträchtigungen – besser eingebunden wird. So stärkt das Projekt die Biodiversität, das Wissen über die Natur und die klimafitte Entwicklung der Region.

Ziele

  • Biodiversität sichtbar machen und Bewusstsein stärken
  • Digitale Erfassung und wissenschaftliche Nutzung von Naturdaten
  • Naturerlebnisangebote ausbauen (Bootsverleih, Standorte)
  • Barrierefreien Zugang zur Natur fördern
  • Jugend für Naturschutz sensibilisieren
  • Projekt kommunizieren (Web & Printkarte)

Kosten

€ 12.270,35

Förderhöhe

Laufzeit

03/2025 – 02/2027

Projektträger

Verein Zukunftsraum Thayaland

Maßnahmen

  • Digitale Plattform zur Meldung von Tier- und Pflanzenfunden
  • Öffentlichkeitsarbeit (Presse, Social Media, Messe) & wissenschaftliche Auswertung
  • Erstellung & Druck von Naturbeobachtungskarte und Regionsbroschüre
  • Errichtung von Einstiegshilfen & Bootsanlegestellen
  • 24/7 Smart-Phone-basiertes Bootsverleihsystem
  • Herstellung barrierefreier Zugänge zu Bootsanlegeplätzen
  • Entwicklung & Analyse von Naturprodukten (Potenziale, Konzepte, Trends)
  • Personalkosten / Projektumsetzung




Der Unsichtbare Garten

Unsichtbarer Garten der Gartenbauschule Langenlois

Projektbeschreibung

Der Erlebnisweg „Unsichtbarer Garten“ wurde von der Gartenbauschule Langenlois umgesetzt und ist für Besucher zugänglich. Er zeigt, was im Garten normalerweise verborgen bleibt.

Im Mittelpunkt stehen die Prozesse im Boden, in den Pflanzen und im Zusammenspiel mit Kleinstlebewesen. Eine Leitfigur namens Ella begleitet die Besucherinnen und Besucher durch den Rundweg. Sie erklärt die Natur auf einfache und verständliche Weise. Mehrere Stationen machen ökologische Zusammenhänge erlebbar.

Der Weg zeigt, wie wichtig Bodenleben, Wasser und Pflanzen für Klima und Umwelt sind. Auch moderne Themen wie Schwammstadt und Wasserspeicherung werden erklärt. Der Rundgang verändert den Blick auf Gärten und Natur. Besucherinnen und Besucher sollen die Zusammenhänge bewusster wahrnehmen.

Das Projekt verbindet Bildung, Erlebnis und Umweltverständnis in einer bestehenden Gartenanlage.

Ziele

  • Ökosystemleistungen für Mensch und Klima sichtbar machen
  • Innovative Attraktion an der Gartenbauschule schaffen
  • Tourismusangebot in Langenlois erweitern
  • Gartenbauschule als innovativen Schulstandort bewerben
  • Praxislernen für Schüler*innen durch Mitarbeit ermöglichen

Kosten

€ 78.084,55

Förderhöhe

Laufzeit

04/2025 – 12/2026

Projektträger

Land NÖ; P.A. Landwirtschaftliche Fachschule

Maßnahmen

  • Konzeption und Umsetzung eines Themenwegs im Schaugarten der Gartenbauschule Langenlois
  • Errichtung und Ausstattung von Erlebnisstationen zu Ökosystemleistungen
  • Erstellung von Info- und Marketingmaterialien (Folder, Social Media)
  • Zielgruppengerechte Vermittlung für Schule, Fachpublikum und Tourismus




Mikro-öffentliches Verkehrssystem – Konzept

ISTmobil(c)stiasny

Projektbeschreibung

Viele kleine Ortschaften und Streusiedlungen prägen die Leader-Region Kamptal. Diese Orte verfügen oftmals über keine optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr und damit über keine flächendeckende Mobilitätsversorgung. Mikromobilitätslösungen können hier Abhilfe schaffen.

Die Erarbeitung eines Grob- und Detailumsetzungskonzepts ist der erste Schritt zur Lösung der beschriebenen Problemstellung. Gemeinsam mit regionalen Taxiunternehmen und in Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden, sollen eine innovative Mikromobilitätslösung geschaffen und bestehende Lösungen zusammengeführt werden. Dadurch können öffentliche Verkehrsstrukturen gestärkt und das Problem der „letzten Kilometer“ behoben werden.

Ziel

Ein umsetzungsreifer Maßnahmenplan zur Installierung eines oder mehrerer kleinräumiger Mikro ÖV Systeme auf Basis des Modells „IST Mobil“.

Kosten

€ 64.700,00

Förderhöhe

Laufzeit

10/2017 – 12/2018

Projektträger

Verein LEADER-Region Kamptal

Maßnahmen

  • Grobkonzept
  • Detailliertes Implementierungskonzept
  • Abschlussveranstaltungen