Jugend-Sozialraumstudie

Projektbeschreibung

In der LEADER-Region Kamptal+ leben viele junge Menschen, die als Zielgruppe oft in den Hintergrund von regionalen Entwicklungsplänen rückt. Junge Menschen wissen, welche Themen ihnen in ihrer Lebensregion wichtig sind und Sie haben viele gute Ideen.

Mit dem Projekt „Jugend-Sozialraumanalyse“, das von der LEADER-Region Kamptal+ initiiert wurde, wollen wir die Meinungen junger Menschen erfragen, um Antworten auf folgende Fragen zu bekommen:

Was bedeutet eine lebenswerte Region für junge Menschen im Alter von 12 bis 20 Jahren? Welche Vorstellungen und Bedürfnisse gibt es? Was motiviert sie, in der Region zu leben und sich in der Region einzubringen?

Durch die wissenschaftlich begleitete Sozialraumanalyse, die auf die Lebenswelten junger Menschen im Alter zwischen 12 – 20 Jahren fokussiert, erhalten die LEADER-Region Kamptal+, die Kleinregionen und die 25 Regionsgemeinden fundierte Informationen über:

  • Öffentliche Aufenthaltsräume und Aufenthaltszeiten in der Gemeinde / in der Region
  • Gefährdungslagen von Jugendlichen
  • Mobilitäts- und Freizeitverhalten
  • Wünsche und Bedürfnisse der jungen Menschen
  • Motivationsfaktoren für die Beteiligung von Jugendlichen

Daraus abgeleitet werden Maßnahmenvorschläge erarbeitet, wie eine aktive Jugendarbeit in den Gemeinden, der Kleinregion und der LEADER-Region langfristig realisiert werden kann.

Ziele

  • Sozialraumanalyse als Basis für eine zielgruppengerechte Jugendarbeit
  • Handlungsstrategie mit Maßnahmen und Kostenschätzungen

Kosten

€ 38.344,00

Förderhöhe

Laufzeit

03/2023 – 11/2024

Projektträger

Verein Leader-Region Kamptal+

Maßnahmen

  • Bestandsaufnahme der Lebensräume von Jugendlichen
  • Qualitative Analyse aus Sicht von Jugendlichen & Expert:innen
  • Datenauswertung, Analyse, Zusammenfassung mit Handlungsstrategie

 

Endbericht Jugend-Sozialraumstudie: Ergebnisse-Jugendsozialraum-Studie




Nachbarschaftshilfe Plus – 3. Projekt

Projektbeschreibung

Im Alter können oft die täglichen Aufgaben nicht mehr ganz allein bewältigt werden, die Grundversorgung leisten meist noch Familienangehörige oder Nachbar:innen. Doch nicht alle älteren Menschen haben Personen im Umfeld, die sie unterstützen können und Gesellschaft bieten. Um dem entgegen zu wirken, wurde das Sozialprojekt Nachbarschaftshilfe Plus ins Leben gerufen. Das Projekt ist eine Art Drehscheibe durch die ehrenamtliche Helfer:innen mit Personen, die Hilfesleistungen benötigen, zusammengebracht werden.

Das Projekt wurde bereits sehr erfolgreich in vier Gemeinden umgesetzt: Pölla, Röhrenbach, Rastenfeld ung Lichtenau. Weitere zwei Gemeinden – Göpfritz an der Wild und St. Leonhard am Hornerwald – werden ab 2022 ebenfalls ein regionales Netzwerk an Ehrenamtlichen für ältere Personen aufbauen.

Im dritten Projekt will man verstärkt auf neue Dienstleistungen setzen: Um älteren Menschen die Benützung von Smartphones und digitalen Medien näher zu bringen, werden ehrenamtliche Handybegleiter:innen geschult, die bei Bedarf ihr Wissen weitergeben. Ein weiterer Fokus liegt auf der Ausweitung von gesundheitsfördernden Angeboten in den Gemeinden, insbesondere im Umgang mit Hitzeperioden. Hier nutzt man die Angebote der KLAR Region.

Ziele

  • Aufbau & Weiterentwicklung einer Drehscheibe für Ehrenamtliche und Hilfesuchende
  • Gewinnung neuer Gemeinden
  • Ausbau des Dienstleistungs-Angebotes
  • verstärkte Gesundheitsförderung
  • Fixe Verankerung in den Gemeinden nach Projektlaufzeit

Kosten

€ 279.860,19

Förderhöhe

Laufzeit

05/2022 – 12/2024

Projektträger

Verein MIT EUCH – FÜR EUCH

Maßnahmen

  • Anstellung von je einer Teilzeitkraft pro Gemeinde als Koordinationsstelle
  • Schulungen und Kurse für Ehrenamtliche
  • Informationsveranstaltungen für Bürger:innen
  • Aufbau von Vernetzungsmöglichkeiten
  • Ex-Post-Evaluierung




Kommunikationsfitte Gemeinden

Projektbeschreibung

Gemeinden haben ein umfassendes Aufgabengebiet und sind gleichzeitig Dienstleistungsunternehmen gegenüber Bürger:innen, Behörden, Unternehmen oder Vereinen. Die Kommunikation spielt dabei eine entscheidende Rolle: sowohl in Gemeindezeitungen, Social Media, Broschüren oder Newslettern als auch auf persönlicher Ebene im Bürgerservice, am Telefon oder täglich per Email.

Den Gemeinden stehen für ihre marketingintensive Kommunikationsaktivitäten oft nur wenig Personal und Zeit zur Verfügung. Knappe Ressourcen wirken sich oft negativ auf die Kommunikation aus: die Website wird weniger gewartet, Texte für die Gemeindezeitung werden im Eiltempo verfasst, es erfolgen keine Postings auf Facebook, etc.

Um die Kommunikation und die Kommunikationskanäle in den 25 Gemeinden der LEADER-Region auszubauen, sollen im Rahmen des Projektes die Kommunikation und Cross-Marketing-Aktivitäten optimiert werden. Gemeindebedienstete werden sensibilisiert und professionell von einem Expertenteam darin geschult, die Kommunikation bürgernah und aktivierend zu gestalten.

Ziele

  • Maßnahmenplan zur Verbesserung der Kommunikation
  • Coaching und Beratung
  • Optimiertes Cross-Marketing
  • bürgernahe Kommunikation etablieren

Kosten

€ 91.612

Förderhöhe

Laufzeit

01/2023 – 11/2024

Projektträger

LEADER-Verein Kamptal+

Maßnahmen

  • Evaluierung der Ist-Situation im Bereich Kommunikation & Marketing
  • Endbericht mit Optimierungsplan und Verbesserungsvorschlägen
  • Planung von Weiterbildungen und Schulungen
  • Beratung und Coaching
  • Durchführung von geplanten Infoveranstaltungen, Beratungen & Weiterbildungen




Funcourt Brunn im Felde

LEADER-Projekt Funcourt Brunn

Projektbeschreibung

Die Gemeinde Gedersdorf mit rund 2130 Einwohnern im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich und liegt etwa 10 km von Krems entfernt. Seit den 1960iger Jahren verzeichnet die Gemeinde einen stetigen Zuzug, vorwiegend von Jungfamilien.

Nun soll ein Generationen – Freizeitpark mit Funcourt inkl. überdachter Sitzgelegenheit und Trinkbrunnen neben der Volksschule das Freizeitangebot ergänzen: Direkt neben der Volksschule Brunn befindet sich ein Fußballplatz, der nicht mehr benutzt werden kann, da die Ziesel so große Unebenheiten in die Bodenoberfläche gebracht haben, dass es gefährlich ist, den Platz zu bespielen.

Um zu erfahren, was die unterschiedlichen Nutzergruppen benötigen, wurden Gespräche mit VertreterInnen der Volksschule, Sportvereinen, Feuerwehr, Jugendgruppe, Landjugend und dem Behindertenverband KoBV geführt.

Folgende Sportarten sollen ausgeübt werden:

  • Fußball
  • Basketball
  • Handball
  • Volleyball
  • Hockey
  • Badminton

Der geplante Funcourt ist für die Gemeinde eine attraktive Zusatzeinrichtung, die ganzjährig kostenlos genutzt werden kann und die Kinder- und Jugendliche animiert sich zu bewegen, gemeinsam Sport und Spiel zu betreiben und somit ein soziales Miteinander in der Gemeinde fördert. Auch für Sportvereine und die Jugend der FF wird ein ergänzendes Angebot geschaffen, um zu trainieren. Außerdem ist es der Gemeinde ein Anliegen die tägliche Bewegung von GemeindebürgerInnen aller Altersbereiche zu fördern und die Aktivitäten des Landes zur „täglichen Bewegungseinheit“ zu unterstützen.

Die Instandhaltung des Platzes, der Sitzgelegenheit und des Brunnens erfolgt ganzjährig durch die Gemeinde.

Ziele

  • Errichtung einer neuen kostenlosen Multifunktionssportanlage für die Bevölkerung, speziell für die Jugendlichen der Gemeinde und angrenzenden Gemeinden
  • Abbau von sozialen und kulturellen Barrieren durch kostenlose, ganzjährige Nutzung
  • Förderung der Kommunikation und des sozialen Miteinanders innerhalb der Bevölkerung
  • Schaffung von Trainingsmöglichkeiten für die Sportvereine und die Feuerwehr
  • Schaffung eines neuen Freizeitangebotes für die schulische Nachmittagsbetreuung
  • Bindung der Jugendlichen an die Gemeinde
  • Schaffung eines Mehrwertes für die Gemeinde und somit Erhöhung der Lebensqualität
  • Schaffung eines generationsübergreifenden Treffpunkts
  • eine beschattete Sitz- und Verweilmöglichkeit wurde geschaffen
  • Trinkwasserverfügbarkeit wurde ermöglich

Kosten

€ 106.838,40

Förderhöhe

Laufzeit

05/2022 – 08/2023

Projektträger

Gemeinde Gedersdorf

Maßnahmen

  • Einrichten des Grundes
  • Herstellung des Belag
  • Einrichten Banden
  • Befestigung der Netze
  • Errichtung einer Unterbringung für die Geräte
  • Errichtung einer überdachten Sitzgelegenheit inkl. Trinkbrunnen




Generationenpark Echsenbach

Projektbeschreibung

Die Gemeinde ist laufend bemüht, die öffentlich nutzbare Infrastruktur in der Gemeinde zu optimieren. So wurde beispielsweise 2020 der Kindergarten um eine 3. Gruppe erweitert. Ein nächstes großes Vorhaben ist der Ausbau eines von drei öffentlichen Spielplätzen zu einem „Generationenpark“ um die Gemeinde laufend als familien- und kinderfreundliche Gemeinde im Waldviertel zu positionieren.

Da der alte Spielplatz „in die Jahre“ gekommen ist, die Sicherheitsstandards nicht mehr eingehalten werden können und es vermehrt zu Anfragen der ansässigen Familien gekommen ist, den Spielplatz zu erneuern, besteht Handlungsbedarf für eine optimiertes, bzw. neues Freizeitangebot, dass generationenübergreifend genutzt werden kann.

Für Frühjahr 2022 ist geplant, einen neuen generationenübergreifenden „Spiel- und Bewegungsplatz“ für Erwachsene und Kinder in der Feldgasse zu errichten. Der bestehende Spielplatz soll dabei in Teilbereichen an neue Bedürfnisse angepasst und zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten einerseits für kleinere Kinder und andererseits für Erwachsene geschaffen werden.

3 Zielgruppen sind vorgesehen:

  • Kinder ab 3 Jahren sollen hier Spielmöglichkeiten bekommen,
    es wird auch für Kleinstkinder einen eigenen Spielbereich geben.
  • Erwachsene haben die Möglichkeit sich bei Trainings- und Gleichgewichtsstationen zu fordern und zu bewegen
  • Sportvereine erhalten eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit

Ziele

  • Neuer Generationenpark wurde errichtet
  • Umsetzung unterstützt die Positionierung als Familienfreundliche Gemeinde
  • Kinder, Erwachsene und Jugendliche nutzen das neue Freizeitangebot
  • Verbesserung der Kommunikation zwischen den Anrainern in und um die Feldgasse
  • Sportvereine führen Gleichgewichts- und Geschicklichkeitsübungen am Areal durch
  • Neues Freizeitangebot ist in der Gemeinde bekannt
  • Mehrere Nutzergruppen wurden in der Planung miteinbezogen
  • Umsetzung erfolgte unter Beteiligung der Bevölkerung

Kosten

€ 44.688

Förderhöhe

Laufzeit

04/2022 – 01/2023

Projektträger

Marktgemeinde Echsenbach

Maßnahmen

Für Erwachsene:

  • Fitness Ganzkörpertrainer (Crosstrainer)
  • Hangel-Reck-Leiter Kombi
  • Fitness Sitz-Rudergerät
  • Holzlattenzaun als Abgrenzung

 

Für Kinder ab 3 Jahren

  • Doppelschaukel
  • Kleinkindschaukel
  • Spielhaus / Spielkombination: 2 Spieltürme mit Kriechrohr verbunden
  • Überdachung Sandspielplatz

 

Für Kinder ab 6 Jahren

  • Doppelschaukel
  • Wasserspielanlage mit Wasserspieltisch und Pumpe
  • Spielplatzpumpe für Frischwasserleitung
  • Rinne zum Wasserspieltisch ca 150cm
  • Hangbreitreitrutsche mit Podest




Stadtkernimpuls Projekt Langenlois

Projektbeschreibung

Die Stadtgemeinde Langenlois mit rund 7.600 Einwohnern am unteren Ende des Kamptales ist historisch von Anbeginn aus zwei Teilen gewachsen, die sich in Baulichkeiten unterscheiden: das „obere Aigen“ Richtung Westen war die Weinhauersiedlung und das „niedere Aigen“ (heutiges Zentrum) mit Vierzigerhäusern und Märkten, dem Kornplatz und Holzplatz.

Das ist der Grund, weshalb Langenlois keinen zentralen Hauptplatz aufweist, sondern diese beiden prägenden Plätze als zwei eigenständige Zentren gelebt werden, auch wenn sie sehr unterschiedliche Charakteristika haben. In den Wohnhäusern und Geschäftslokalen gibt es Leerstand, zudem sind die Bewohner meist im höheren Alter.

Im erweiterten Zentrum stehen ebenfalls nennenswerte Räumlichkeiten leer.

In einem partizipativen Prozess, an dem sich Hausbewohner*innen, Wirtschaftstreibende, politisch Verantwortliche und ein Hausbesitzerverein beteiligen, sollen der Leerstand qualifiziert erhoben und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

 

Ziele

  • Fundierte fachliche Aufbereitung des IST-Zustandes und SWOT-Analyse
  • Kontaktaufnahme mit möglichst vielen EigentümerInnen
  • Konkrete Hilfestellungen für EigentümerInnen, die Veränderungen anstreben
  • Zusammenstellung und Aufbereitung künftiger Entwicklungsperspektiven
  • Darlegen von Motiven/Hemmnissen in Bezug auf Investitionen
  • Nutzungskartierung mit Bewertung und Qualifizierung der Leerstände
  • Ausarbeitung eines detaillierten Maßnahmenkatalogs für Belebungs-, Vermarktungs- und Ansiedlungsaktivitäten

Kosten

€ 77.622

Förderhöhe

Laufzeit

10/2021 – 07/2024

Projektträger

Stadtgemeinde Langenlois

Maßnahmen

Projektvorbereitung/Grundlagen/Analyse

  • Projektsteuergruppe
  • Auftakt-Workshop
  • Vor-Ort-Check

Bürgerbeteiligung/Sensibilisierung/Begehungen

  • 3 Workshops (Unternehmer, Eigentümer, Gemeinde)
  • Sensibilisierung, Kontaktaufnahme, Begehungen, Leerstandsbesitzer
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit

Konzept/Leerstandsdokumentation/Projekte

  • Fertigstellung Leerstandsdokumentation, Nutzungskartierungen
  • Aufbereitung der Nutzungsszenarien für „Schlüsselimmobilien“
  • Ausarbeitung Ziele und Strategien („Zukunftsprofil Innenstadt“)
  • Ausarbeitung von Umsetzungsmaßnahmen/Projekten
  • Diskussion, Adaption und öffentliche Präsentation

Umsetzungsbegleitung




Aufwertung des Erholungsareals Thayainsel

Projektbeschreibung

In unmittelbarer Nähe des Ortszentrums liegt der „Thaya-Au-Park“ mit einer Gesamtfläche von 2,5 ha.
Das weitläufige Areal am Gelände des alten Fußballplatzes, das teilweise durch die Thaya begrenzt ist, besteht aus 3 Bereichen:

  • Erholungs- und Ruhezone für Einheimische und Besucher
  • Aufläche, Biotop, Ökofläche mit Blumenwiese, Naturlehrpfad etc., die zum Verweilen einladen
  • Skaterplatz und Eisstock- bzw. Asphaltstockbahn
Um den Thaya-Au-Park attraktiver zu gestalten, wird am Areal des ehemaligen Fußballplatzes ein  Motorikpark mit Generationstreff errichtet, der von allen Bevölkerungsgruppen genutzt werden kann. Auch die Erholungs- und Ruhezone wird durch neue Sitz- und Verweilmöglichkeiten aufgewertet. Ziel ist es,das Freizeitangebot der Gemeinde aufzuwerten und eine multifiunktionale, generationenübergreifende Nutzung zu ermöglichen.

Ziele

  • Ein generationenübergreifendes neues Freizeitangebot wird geschaffen
  • Aufwertung und Attraktivierung des alten Sportplatzes zu einem Mehrgenerationenpark
  • Steigerung der Lebensqualität für die BewohnerInnen
  • BürgerInnen und Vereine führen eigenständig Aktivitäten am Areal durch
  • Aufwertung für Radfahrer, da Verweil- und Trinkstation geschaffen wurde

Kosten

€ 59.315

Förderhöhe

Laufzeit

09/2020 – 12/2022

Projektträger

Marktgemeinde Schwarzenau

Maßnahmen

  • Aufstellen von Rast- und Ruheelementen
  • Errichtung einer Sitzarena
  • Installation eines Bewegungsparcours: Slackline, Balancierseil, Hangeltaue etc.
  • Aufstellen von Balancier- bzw. Sitzstämmen
  • Installation einer Calisthenics-Anlage mit 6 Stationen inkl. Fallschutz
  • Aufstellen eines Trinkwasserbrunnens




Umsetzung Therapiegarten Schloss Schiltern

Projektbeschreibung

Das Psychosoziales Zentrum Schiltern unterstützt Menschen mit verschiedenen psychischen Beeinträchtigungen mit dem Ziel, diese wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. In einem LEADER-Projekt wurde ein Konzept für einen Therapiegarten entwickelt, dessen Plätze und Stationen die Rehabilitation positiv beeinflussen. Das Konzept wurde in den letzten Monaten umgesetzt und ein Therapiegarten im Schlosspark errichtet. 3 Bereiche laden zur vielfältigen Nutzung ein: Funparcours ausprobieren, Entspannungswald geniesen, Heilkräutergarten erkunden. Durch den Therapiegarten erfolgt eine Ausweitung des therapeutischen Angebots und es wurde ein neues Freizeitangebot für Einheimische und touristische Besucherinnen und Besucher geschaffen.

Ziel

  • Umsetzung des Therapiegartens, der allen Interessierten kostenlos zur Verfügung steht
  • Aufwertung des Schlosses Schiltern und des PSZ
  • Neues freizeittouristisches Angebot wird geschaffen
  • Kooperation und Vernetzung des PSZ mit anderen Unternehmen: Arche Noah, Kittenberger, etc.

Kosten

€ 128.680

Förderhöhe

Laufzeit

12/2019 – 02/2021

Projektträger

Psychosoziales Zentrum Schiltern GmbH

Maßnahmen

  • Errichten der drei Bereiche  Heilkräutergarten, Entspannungswald, Funparcours
  • Installation eines Wegleitsystems & Informationstafeln
  • Marketingmaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung




Umbau Gemeindeamt Hadersdorf barrierefrei

Projektbeschreibung

Das Gemeindeamt von Hadersdorf befindet sich in einem historischen Bürgerhaus direkt im malerischen Ortskern. Das Gebäude wirkt nach außen sehr attraktiv. Dieser Eindruck täuscht allerdings, denn die Räumlichkeiten entsprechen platzmäßig nicht mehr den heutigen Anforderungen. Da die Amtsräume im ersten Stock untergebracht sind, können sie nicht barrierefrei erreicht werden. Mit dem Absiedeln der Apotheke, die neben dem Gemeindeamt untergebracht war, ergab sich die Möglichkeit, hier ebenerdig barrierefreie Amtsräume zu schaffen, so dass durch die Verlegung das Gemeindeamt zukünftig barrierefrei zugänglich ist.

Ziel

  • Gemeindeamt mit Bürgerservicestelle ist ohne Barrieren erreich- und nutzbar
  • Erster Stock ist mittels Liftanlage erreichbar
  • Erhaltung eines denkmalgeschützten Gebäudes im Ortskern
  • Standesamtliche Hochzeiten können barrierefrei durchgeführt werden

Kosten

€ 147.944

Förderhöhe

Laufzeit

01/2020 – 07/2021

Projektträger

Marktgemeinde Hadersdorf

Maßnahmen

  • Einbau eines Personenliftes
  • Errichtung von Rampen im Obergeschoss
  • Einbau von barrierfreien WCs im Erdschoss
  • Einbau von barrierefrei bedienbaren Eingangs- und Brandschutztüren
  • Barrierefreie Gestaltung des Gehsteigbereiches




Multifunktionshaus in Zöbing

Projektbeschreibung

Vor 90 Jahren erbaut ist die Festhalle in Zöbing als Veranstaltungsort für das rege Vereinsleben der Stadtgemeinde Langenlois nicht mehr wegzudenken. Anfang der 1970er Jahre wurde festgelegt, dass die Vereine für die Nutzung und Instandhaltung verantwortlich sind. Mit viel Engagement und unzähligen Arbeitsstunden wurden Investitionen und Renovierungen geleistet, um die Halle „am Laufen“ zu halten. Vor allem das Hochwasser 2002 setzte der Bausubstanz zu. Trotz aller laufenden Instandhaltungsarbeiten, wurde von den VereinsvertreterInnen in Absprache mit der Gemeinde beschlossen, die Festhalle zu sanieren. Die Planungen und Vorbereitungen wurden vorrangig von den Vereinen übernommen. Für die Sanierungsarbeiten ab 2019 wurden einerseits Firmen aus der Umgebung beauftragt, andererseits wurden viele Leistungen unentgeltlich von den Vereinsmitgliedern erbracht.

Ziel

  • Sanierung des gemeinschaftlich genutzten Gebäudes
  • Modernisierung im Schank- und Küchenbereich und der Hallentechnik für eine stärkere Nutzung auch für Besprechungen, Treffen, private Feiern
  • Optimierung und Verbesserung des Mehrzweckraums
  • Stärkung der Zusammenarbeit der Vereine und Schaffung eines Treffpunkts für Jugendliche
  • Verstärkte Nutzung für vielfältige Veranstaltungen

Kosten

€ 249.505

Förderhöhe

Laufzeit

06/2019 – 12/2020

Projektträger

Stadtgemeinde Langenlois

Maßnahmen

  • Decke als Akustikdecke erneuern
  • Beleuchtung adaptieren und erneuern
  • Fußboden und Wandflächen erneuern
  • Sanierung des Mehrzweckraums Im Dachgeschoss (vorrangige Nutzung als Jugendraum)