KOSTENLOSE “Digital Überall“-Workshops für DEINE GEMEINDE

Ab sofort hat jede NÖ Gemeinde die Möglichkeit, im Rahmen der Digitalen Kompetenzoffensive bis zu 3 KOSTENLOSE Workshops aus dem „Digital Überall“-Programm der OeAD – Geschäftsstelle Digitale Kompetenzen zu buchen. Die Workshops vermitteln praktisches und digitales Anwendungswissen, von der einfachen Nutzung digitaler Services bis hin zu einem Grundverständnis künstlicher Intelligenz.

Im Rahmen von „Digital Überall“ bieten verschiedene Erwachsenenbildungseinrichtungen in ganz Österreich über 4.500 kostenlose Workshops für digitale Einsteigerinnen und Einsteiger an. Seit 19. Juni steht dieses Angebot auch allen NÖ Gemeinden zur Verfügung! Diese haben die Möglichkeit, in Kooperation mit Erwachsenenbildungseinrichtungen einen Workshop direkt vor Ort zu buchen.

Wer darf sich für die kostenlosen Workshops anmelden?

Diese ehrenamtliche Funktion kann von jeder Person wahrgenommen werden, die sich für die Förderung der Digitalisierung in Deiner Gemeinde aktiv einsetzen möchte. Die Ansprechperson kann, muss aber nicht, Teil Deines Gemeinderats sein – es geht in erster Linie um die Begeisterung und das Engagement.

Welche Angebote gibt es in meinem Bezirk und wie klappt die Buchung?

Von digitaler Seniorenbildung, über Cyber Security bis zu Künstlicher Intelligenz – das breitgefächerte Workshop-Angebot kann unter folgendem Link abgerufen werden:

www.digitalekompetenzen.gv.at/gemeindebuchung

Nach Buchung eines Workshops werden Deiner Gemeinden die entsprechenden Infomaterialien vom Anbieter zur Bewerbung zur Verfügung gestellt. Für weiterführende Fragen zum kostenlosen Workshopangebot steht die „Digital Überall“-Hotline unter 0800 400 222 von Montag bis Freitag, 09:00 bis 13:00 Uhr, zur Verfügung.




Obstbaumschnitt- und Veredelungskurse: LEADER-Region Kamptal+ setzt auf Wissen und Vernetzung

Den Erhalt und die Pflege von Obstbäumen zu fördern, ist ein zentrales Anliegen des Vereins LEADER-Region Kamptal+. Deshalb werden Schnitt- und Veredelungskurse sowie eine Obstbaumpflanzaktion organisiert. Von Februar bis Juni nahmen 75 Interessierte an 4 Schnitt- und einem Veredelungskurs in der LEADER-Region Kamptal+ teil. Zahlreiche Bäume fachgerecht geschnitten – die beste Grundlage für eine gesunde Ernte.

„Regelmäßige Baumpflege ist ein Muss für alle die Obstbäume besitzen,“ betont Josef Edlinger, Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag und Obmann der LEADER-Region Kamptal. „Der richtige Schnitt stärkt die Vitalität des Baumes und fördert den Ertrag. Für unsere Region sind schöne und vielfältig Obstgärten ein Aushängeschild.“

Geschäftsführerin Danja Mlinaritsch erklärt: „Lebenslanges Lernen wird bei uns gelebt. Ein Beispiel sind die jährlich organisierten Schnittkurse. Damit bringen wir Expertenwissen in die Region. Die Teilnehmenden vernetzen sich während der Kurse und tauschen sich oft auch danach weiter aus. Unser LEADER-Verein hat es sich zum Ziel gemacht, Netzwerke zu fördern, Wissen in die Region zu bringen und das Bewusstsein zu schärfen.“




LEADER-Region Kamptal+ setzt auf Zukunft: Sechs Projekte erhalten grünes Licht

Projektauswahlsitzung im Juni 2024

Trotz der aufregenden EM-Spiele ließ sich das 19-köpfige Auswahlgremium der LEADER-Region Kamptal+ nicht ablenken. Sie trafen sich Mitte Juni zur Projektauswahlsitzung. Dabei wurden sechs Projekte gekonnt ins Tor geschossen und zur Umsetzung freigegeben.

Die ausgewählten Projekte umfassen ein breites Spektrum an Themen und Zielgruppen:

  1. Erlebnis für Jung und Alt, Destination Waldviertel GmbH
  2. Donauradweg 3.0, Donau Tourismus GmbH
  3. Voneinander Lernen – Miteinander wachsen, Verein der Nö Leaderregionen
  4. Umsetzung Advent in Langenlois – Teil 2, Stadtgemeinde Langenlois
  5. Errichtung Motorik Fun Park – Bewegungsangebot für alle, Marktgemeinde Stratzing
  6. Zeitpolster – Aufbau von Teams in der LEADER Region Kamptal+, Zeitpolster GmbH

Danja Mlinaritsch, die Geschäftsführerin der LEADER-Region Kamptal+, äußerte sich begeistert über die Vielfalt und Qualität der eingereichten Projekte. Sie betonte die Bedeutung der geförderten Initiativen für die regionale Entwicklung und den sozialen Zusammenhalt: „Die ausgewählten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie engagiert die Menschen in unserer Region sind. Jedes dieser Vorhaben macht unsere Region attraktiver und bereichert unsere Gemeinschaft. Ich freue mich sehr auf die positiven Veränderungen, die dadurch entstehen werden.“

Mit diesen neuen Projekten setzt die LEADER-Region Kamptal+ weiterhin auf eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung der Region.




Spendenabsetzbarkeit für Vereine – spannender Infoabend zu den Neuerungen

Die Spendenabsetzbarkeit für Vereine wurde zu Jahresbeginn ausgeweitet und erneuert. Die Vereine im Bereich Bildung, Sport und Kunst & Kultur, aber auch Menschenrecht und Tierschutz können von der neuen Regelung profitieren.

Die LEADER-Region Kamptal+ ist Motor für regionale Projekte und bringt laufende Impulse zu brandaktuellen Themen. So wurde kürzlich ein Informationsabend zum Thema „Spendenabsetzbarkeit“ für Vereine organisiert.

Experte Ing. Mag. Werner Groiß von der BZG Steuerberatungs GmbH in Gars am Kamp, hat die rund 30 Teilnehmenden über die Neuerungen informiert.

 

Was ist neu:

1. Erweiterung der begünstigten Organisationen:

Der Kreis der Organisationen, deren Spenden steuerlich absetzbar sind, wird erweitert. Dazu können nun auch bestimmte zusätzliche Vereine und gemeinnützige Organisationen gehören.

2. Vereinfachtes Verfahren für Spender:

Die Spenderinnen und Spender müssen sich nicht mehr selbst um die Eintragung der Spenden in die Steuererklärung kümmern.

3. Nennung der Spenderinnen und Spender:

Die Vereine die Spenden bekommen sind verpflichtet 1x jährlich die Spenderinnen und Spender zu nennen. Das bis spätestens Feb. des darauffolgenden Jahres.

4. Verbesserte Transparenz und Kontrolle:

Durch die Neuerungen sollen Transparenz und Kontrolle bei der Spendenabsetzbarkeit verbessert werden. Dies bedeutet, dass sowohl Spender als auch Empfängervereine striktere Auflagen und Prüfungen unterliegen, um Missbrauch zu verhindern und sicherzustellen, dass Spenden korrekt gemeldet und verwendet werden.

 

Mag. Werner Groiß: „Durch die neuen Regelungen gibt es für Spenderinnen und Spender eine größere Anzahl an Vereinen bei denen Spenden steuerlich absetzbar sind. Für Vereine entsteht ein Mehraufwand, da sie die Spenderinnen und Spender bekannt geben müssen. Insgesamt bieten diese Änderungen sowohl für die Spender als auch für die Vereine erhebliche Vorteile und könnten die Spendenkultur in Österreich nachhaltig positiv beeinflussen.




Regionaler Pionier gesucht – Genussinseln gefunden! Platz 1 in der Kategorie „Tourismus & Kultur“ österreichweit

Eine besondere Auszeichnung erhielt das Projekt „Genussinseln Priel“. Die drei Rast- und Erholungsplätze in den Weingärten in Priel wurden vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft zum besten Pionierprojekt in der Kategorie „Tourismus & Kultur“ gewählt.

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML) informiert: „Wir haben Menschen gesucht, die mit ihrem Projekt und Engagement maßgeblich mithelfen, die Lebensqualität in ihrer Region zu verbessern. 171 Nominierungen in sechs Kategorien – darunter Privatpersonen, Vereine, Personengruppe, Unternehmen oder Institution – haben sich auf unserer Online-Plattform eingetragen.“
Die siegreichen Pioniere wurden bei der Veranstaltung „Innovationsquelle Region – Pioniere und Impulse der Regionalentwicklung“ in der Burg Perchtoldsdorf von Regionenminister Mag. Norbert Totschnig ausgezeichnet.

Die drei Genussinseln sind ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Dorferneuerungsvereins Priel und dem Weingut Familie Stefan Hagmann, dass 2021 umgesetzt wurde. Eine Förderung der LEADER-Region Kamptal hat die Finanzierung erleichtert.

 

Regionales Holz trifft regionale Handwerkskunst:

Bei den Genussinseln trifft regionales Holz auf regionale Handwerkskunst. Drei unterschiedlich gestaltete Rastplätze laden zum Verweilen, Entspannen und Picknicken ein. Und das mitten in den Weinbergen mit einem 180 Grad Ausblick über das Kremstal, die Donau und Stift Göttweig.

Heurigenstimmung vermitteln Tisch und Bänke in der ersten Genussinsel. Eine Hollywoodschaukel und zwei Hängesessel laden in Genussinsel 2 zum Seele baumeln lassen ein. In Genussinsel 3 stehen zwei schwungvoll geformte Liegen.

 

In der Nähe der Picknick-Automat:

Die drei Genussinseln liegen an gut frequentierten Wander- und Radwegen. In unmittelbarer Nähe befindet sich in einer idyllischen Laube ein Picknick-Automat, gefüllt mit regionalen Produkten. Verschiedene Getränke und Knabbereien im Snackformat können mittels Bankomatkarte gekauft werden.

Martin Tiefenbacher, Obmann des Dorferneuerungsvereins Priel: „Es war unser Ziel durch die Genussplätze eine einmalige Begegnungs- und Verweilmöglichkeit für Wanderer und Radfahrer zu schaffen. Wir haben unser Ziel erreicht, denn kaum waren die Inseln installiert, wurden sie gut genutzt. Auch die Synergie zwischen dem Picknick-Kühlschrank und den Rastplätzen ist optimal. Wir sind ein kleiner Verein bei dem die Mitglieder sehr engagiert Ideen umsetzen. Danke, an alle die uns geholfen haben!“

„Was für eine Auszeichnung. Wir sind das TOP Tourismusprojekt österreichweit. Das wurde nun auch von Bundesminister Totschnig bestätigt. Wir freuen uns sehr und dieser Preis motiviert uns über weitere innovative Projekte nachzudenken“, ergänzt Martina Hagmann, Kassier des Vereins.

Landtagsabgeordneter Josef Edlinger: „Ehre wem Ehre gebührt. Die Zusammenarbeit des Dorferneuerungsvereins mit dem Weingut Familie Stefan Hagmann hat ein Pionierprojekt ermöglicht. Pioniergeist, regionale Firmen, die die Leistungen umgesetzt haben und eine große Ausdauer; das zeichnet das Projekt aus. Danke, dass ihr einen innovativen Impuls in der Region gesetzt habt“.




NÖN N1-TV besucht Projekte, die von der Europäischen Union gefördert werden

Es war ein spannender Vormittag. Ein kleines Redaktionsteam des NÖN TV Senders N1-TV begab sich auf die Spuren von EU-geförderten Projekten und wurde in der LEADER-Region Kamptal+ fündig.

Die Genussinseln in Priel, der Rastplatz in Röhrenbach und der Generationenpark in Echsenbach sind 3 Projekte die mit LEADER Geldern gefördert wurden.

LEADER Förderungen kommen zum größten Teil von der Europäischen Union, daher steckt in jedem LEADER-Projekt ein Stück weit Europäisches Flair.

Ein Projekt mit Flair ist der Weinwanderweg in Langenlois. Da wurde zuerst ein Konzept erarbeitet, dass anschließend mit regionalen Firmen umgesetzt wurde. Heute besuchen Einheimische und Gäste den Erlebnisweg, um in Ruhe die Aussicht zu geniesen oder mehr über den Wein zu erfahren.

LEADER Projekte tragen auch dazu bei, dass Wissen in die Region kommt: so wurden in den letzten Monaten Weiterbildungen für Gemeindebedienstete zu den Themen „Die Gemeinde als Marke“ und „Wie mache ich aussagekräftige Fotos & Videos“ organisiert. Auch eine Jugendstudie wurde erarbeitet, um die Bedarfe junger Menschen zu erfahren und entsprechende Projekte vorzubereiten.

Auch Gründerinnen und Gründer kamen bereits in den Genuss von EU-Förderungen. So wurde ein Wettbewerb durchgeführt bei dem besonders innovative Geschäftsgründende ausgezeichnet wurden.

LAbg. Josef Edlinger: „Wir nehmen meistens gar nicht wahr, was die Europäische Union alles fördert. Oft entdeckt man ein kleines Schild mit den Förderlogos, doch so wirklich bewusst wird man sich dieser Fördergelder nicht. Wir von der LEADER-Region Kamptal+, wir profitieren von den Förderungen der Europäischen Union, denn mit den Fördergeldern finanzieren wir wirkungsvolle, regionale Projekte, wie Rastplätze, Rad- und Wanderwege, Kultur- und Gemeinschaftsprojekte, etc.“

NÖN TV Senders N1-TV über LEADER-Region Kamptal+

Den TV-Beitrag sehen Sie unter https://www.w24.at/embed/31526?time=975

Haben Sie eine Idee, die mit Fördermitteln der Europäischen Union unterstützt werden soll? Dann sind Sie bei uns richtig.

Verein LEADER-Region Kamptal+
Danja Mlinaritsch
Tel.: 0664/3915751
Mail: office@leader-kamptal.at

 

 




Nachbarschaftshilfe Plus – über 1.200 Hilfsangebote vermittelt!

Das Netzwerk des Projekts „Nachbarschaftshilfe Plus“ ist weiter gewachsen: Neben den Gemeinden Pölla, Röhrenbach, Lichtenau und Rastenfeld sind seit Mai 2022 auch die Gemeinden Schweiggers, St. Leonhard und Göpfritz an der Wild beim Projekt dabei.

„Über 120 Helferinnen und Helfer, die sich ehrenamtlich im Projekt engagieren“, informiert Bgm. Günther Kröpfl, Obmann des Vereins MIT EUCH-FÜR EUCH, „Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Freiwillige bei uns melden, bzw. schon so lange im Projekt Nachbarschaftshilfe Plus engagieren. Das stärkt den Zusammenhalt in den Gemeinden und vermittelt Sicherheit in unsicheren Zeiten“.

Seit Mai wurden in den 7 Gemeinden bereits über 1.280 Dienste vermittelt und von den Ehrenamtlichen über 1.400 Stunden geschenkt. Die Unterstützungen durch Nachbarschaftshilfe Plus reichen von Fahrtdiensten zum Arzt bis hin zum gemeinsamen Spazierengehen oder Kartenspielen.

„Über 18.000 km wurden seit Mai zurückgelegt. Eine beachtliche Fahrstrecke, die speziell unseren älteren Mitmenschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und Angehörige entlastet. Viele dieser Fahrten hätten ohne Nachbarschaftshilfe Plus durch Krankentransporte erfolgen müssen.“, ist Obmann Günther Kröpfl von der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Projekts überzeugt.

Bei der Vorstandssitzung am 17. November wurden auch die weiteren Arbeitsschwerpunkte besprochen. So befinden sich derzeit über 20 Ehrenamtliche in Ausbildung zum Handybegleiter, welche ab Jänner ältere Personen bei der Nutzung von Smartphones unterstützen. Des Weiteren werden 2023 bereits gute Angebote der Gesundheitsförderung für ältere Personen über Nachbarschaftshilfe Plus verstärkt kommuniziert.

Durch die Zusammenarbeit der sieben Gemeinden im Verein MIT EUCH- FÜR EUCH und durch die Unterstützung der LEADER –Region Kamptal ist die Umsetzung und die inhaltliche Weiterentwicklung von Nachbarschaftshilfe Plus auch in den nächsten Jahren möglich. www.nhplus.at

Foto: Vorstandssitzung  

Sitzend: Herta Jamy, Bgm. Silvia Riedl-Weixlbraun, Bgm. Günther Kröpfl, Bgm. Gerhard Wandl, Dietmar Kargl, Bgm. Gernot Hainzl,

Stehend: Bgm. Josef Schaden, Reinhard Steindl, Daniela Gressl, Agnes Braun, Andrea Neuteufel, Bgm. Pichler Andreas,  Bgm. Eva Schachinger, Manuela Dornhackl, Leopoldine Pankraz

 




RRR – Radler-Rast-Rohrendorf eröffnet

Ende April war es soweit: Die Radler-und WanderRast in Rohrendorf wurde feierlich eröffnet. LAbg. Josef Edlinger, Bürgermeister Gerhard Tastl, und der Obmann des Dorferneuerungsvereins Rohrendorf, Hannes Lethmayer freuten sich über die zahlreichen Gäste und informierten über die Entstehung der Radler-Rast. Sie lobten auch die gute Zusammenarbeit vieler Aktiver und das Engagement der ausführenden Firma Klement.

Etwas außerhalb des Ortes befindet sich die Rohrendorfer Kellergasse. Mit einer Länge von 1.650m ist sie die längste Kellergasse Österreichs. Inmitten dieser malerischen Kulisse wurde eine Radler- und Wanderrast errichtet. Fördergelder der LEADER-Region Kamptal+ haben die Finanzierung unterstützt.

Die Radler- und WanderRast-Rohrendorf besteht aus beschatteten Sitzgelegenheiten und einer Radl-Reparatursäule. Mit diesem Projekt wurde ein attraktiver Verweilort in der Kellergasse geschaffen, der dazu beiträgt die Kommunikation innerhalb der Bevölkerung zu stärken und dadurch auch die Dorfgemeinschaft fördert. Bei der Umsetzung des Gemeinschaftsprojekts haben die Mitglieder des Dorferneuerungsverein fleißig mitgeholfen.

Bürgermeister Gerhard Tastl aus Rohrendorf äußerte sich dankbar gegenüber allen freiwilligen Helfern: „Eine tolle Raststation ist entstanden die für nette Stunden sorgen wird. Es ist einfach gute Ideen zu haben, wichtig ist jedoch die Kraft Ideen umzusetzen. Der Dorferneuerungverein und die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Baufirma Klement haben ein Vorzeigeprojekt geschaffen. Danke dafür.“

Die Kosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf etwa 20.000 Euro, wobei LEADER 65% der Kosten übernimmt. LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, betonte in seiner Ansprache die wirkungsvolle Unterstützung durch LEADER bei regionalen Projekten. „Bereits heute bei der Eröffnung zeigt sich die positive Wirkung der neuen Verweilstation. Wir von LEADER fördern regionale Ideen, die aus den Gemeinden kommen.“ Er informierte zudem über die Förderschwerpunkte der LEADER-Region Kamptal+.

 

Informationen zur LEADER Region Kamptal+ und weiteren Projekten finden Sie unter www.leader-kamptal.at

Fotorechte: Gemeinde Rohrendorf




Ein Blick hinter die Kulissen: Coachinggespräch in der Gemeinde Rastenfeld

Coaching Rastenfeld | Fotocredit: Gemeinde Rastenfeld

Das Projekt „Kommunikationsfitte Gemeinden“ der LEADER Region Kamptal+ verbessert die Kommunikationsfähigkeit der teilnehmenden Gemeinden. Zahlreiche Seminare wurden bereits abgehalten.

In 8 Gemeinden werden derzeit Coachinggespäche mit den Experten von gemeindestube.at durchgeführt. Schwerpunkt der Gespräche sind die Inhalte der besuchten Seminare. Jede Gemeinde nennt vorab die Themen, über die sie reden möchte.

Im Gemeindeamt Rastenfeld wurde Mitte April dieses Coachinggespräch abgehalten. Das zentrale Thema der Gemeinde war die Verbesserung der Gemeindezeitung. Der Aufbau der Zeitung wurde gemeinsam mit den Coaches Clemens Jager und Alfred Lugstein besprochen. Das besondere Augenmerk lag hier unter anderem auf der Überschriftenstruktur, Satzspiegel, Vorspann und dem Nutzen von Zwischentiteln.

Aber auch die Planung einer Gemeindezeitung wurde in einem genauen Redaktions- und Zeitplan festgelegt. Dazu gehörten auch die Auswahl der Themen und Botschaften. Am Ende stand ein perfekter Zeitplan für die nächste Gemeindezeitung. Darin waren Druckabgabe, Korrekturlauf, Layout, Redaktionsschluss und Redaktionssitzung exakt festgelegt.

Die Gemeinde Rastenfeld hatte weitere Coaching Themen wie das Arbeiten mit verschlüsselten PDFs und Mails, sowie die effektivere Nutzung von Social Media Accounts. Diese Fragen wurden von den Experten ausführlich beantwortet.

Die Coachinggespräche in Rastenfeld und anderen Gemeinden zeigen wie wichtig strukturierte Kommunikation und Planung sind. Durch die Zusammenarbeit mit Experten verbesserten sich die Gemeindezeitungen, Websites und Social Media Auftritte der teilnehmenden Gemeinden deutlich. Die erarbeiteten Zeitpläne und Strategien helfen den Gemeinden zu einer besseren Kommunikation mit ihren Bürgern.




Kommunikationsfitte Gemeinden: Texten wie die Profis

Kommunikationsfitte Gemeinden, Seminar "Pressetext"

Die LEADER Region Kamptal+ unterstützt derzeit ihre 25 Partnergemeinden mit dem Projekt „Kommunikationsfitte Gemeinden“. Der Schwerpunkt ist eine Seminarreihe, die die Kommunikation der Gemeinden mit den Bürgern verbessern soll. Zusätzlich wird in individuellen Beratungen auf die Bedürfnisse der einzelnen Gemeinden eingegangen.

Eines dieser Seminare war „Schreibwerkstatt – Texte, die begeistern“. Hier lernten die Teilnehmer das Schreiben von Pressetexten. Der Schwerpunkt war die Umwandlung von Informationen in Text. Struktur und Stil wurden ebenfalls besprochen. Clemens Jager von der gemeindestube.at führte die Teilnehmer durch das Seminar. Er brachte viele praxisnahe Beispiele, um die Theorie greifbar und leicht verständlich zu machen.

Die Übungsbeispiele zeigten, dass sich die erlernten Inhalte gut umsetzen lassen. Die Teilnehmer konnten ihre Fähigkeiten verbessern. Sie fanden neue Wege, um aktuelle Gemeindethemen ansprechend in Texte zu verwandeln.

Die Teilnehmer äußerten sich positiv über die Seminarreihe. Besonders die praktischen Beispiele wurden von den Gemeindemitarbeitern oftmals gelobt. Damit lässt sich das Erlernte schnell im Arbeitsalltag umsetzen.

Die LEADER Region Kamptal+ setzt damit einen wichtigen Schritt, um die Kommunikationsfähigkeiten ihrer Partnergemeinden zu stärken. Sie können nun ihre Anliegen effektiver an die Öffentlichkeit tragen. Aktuell plant der Verein drei weitere Veranstaltungen. Im kommenden Juni wird der Fokus auf der internen Kommunikation in den Gemeindeämtern liegen.