Nachbarschaftshilfe mit Zukunft! Zeitpolster startet in Langenlois!

Foto: Fotorechte: Attila Molnar
Vlnr: Stadtrat Ing. Christian Schuh, Petra Kroneder, Danja Mlinaritsch, Anita Hamböck, Max Stimpfl

Foto: Fotorechte: Attila Molnar
Vlnr: Stadtrat Ing. Christian Schuh, Petra Kroneder, Danja Mlinaritsch, Anita Hamböck, Max Stimpfl

Röhrenbach. – Rund 30 Interessierte aus 20 Gemeinden kamen in der Schlosstaverne Röhrenbach zusammen, um beim Workshop „Healthy Streets – Gesunde Straßen“ neue Impulse für die Gestaltung lebenswerter Straßenräume zu erhalten. Expertin DI Agnes Feigl eröffnete den Nachmittag mit spannenden Einblicken in den internationalen „Healthy Streets“-Ansatz, der Straßen nicht nur als Verkehrsraum, sondern als zentrale Lebensräume begreift.
„Straßen prägen unseren Alltag – sie sind Begegnungsorte, Bewegungsräume und prägen, wie wohl wir uns in unseren Gemeinden fühlen“, betonte Feigl. „Mit kleinen Veränderungen kann man die Lebensqualität für alle – von Kindern bis zu älteren Menschen – spürbar verbessern.“
Vom Vortrag zur Praxis
Nach einer kurzen Einführung analysierten die Teilnehmer:innen Straßenraumfotos aus ihren Gemeinden. Anschließend wurde in Kleingruppen lebhaft diskutiert, welche Maßnahmen besonders große Wirkung erzielen könnten.
Bürgermeister Andreas Pichler, Gemeinde Lichtenau, meinte dazu: „Wir sind eine kleine Gemeinde, doch wir sehen klar, dass es Potenzial für Verbesserungen gibt. Schon sichere Gehwege wären für uns ein wichtiger Schritt.“
Auch die Teilnehmenden zeigten sich begeistert von der praxisnahen Herangehensweise:
Beteiligung verschiedener Expert:innen und der Bürger:innen als Schlüssel
Besonders hervorgehoben wurde die Beteiligung verschiedner Expertinnen und Experten sowie der Bevölkerung. „Nur wenn Expert:innen und Bürger:innen eingebunden sind, können Maßnahmen nachhaltig wirken, weil so untereschiedliche Bedürfnisse sichtbar werden, die Prozessbeginn an sichtbar werden“, erklärte Feigl. Ob durch Workshops, Umfragen oder gemeinsame Spaziergänge – die Menschen vor Ort wissen am besten, was gebraucht wird.
Ein Blick in die Zukunft
Der Workshop machte deutlich: Jede Gemeinde hat die Chance, ihre Straßen lebenswerter zu gestalten. Manchmal genügen kleine Schritte – wie sichere Übergänge oder Sitzgelegenheiten – die langfristig zu einer spürbar besseren Lebensqualität führen. Interessierte Gemeinden melden sich bitte beim LEADER-Team.

LEADER startet 3 neue Projektaufrufe!
Projektaufruf 1: Ortszentren beleben – Leerstand nutzen
Sie haben eine Idee, wie das Ortszentrum wieder lebendiger wird?
LEADER fördert beispielsweise
Zum Projektaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1121c
Projektaufruf 2: Alternative Nächtigung – nachhaltig & naturnah
Sie möchten mit innovativen Nächtigungsmöglichkeiten den Tourismus bereichern?
LEADER unterstützt z.B.
Zum Projektaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1122c
Projektaufruf 3: Projekte in den Bereichen Tourismus, Soziales, Klima, Digitalisierung & mehr
Sie planen ein Projekt, dass Menschen bewegt oder Zukunft gestaltet?
LEADER fördert Vorhaben in Bereichen wie:
Zum Projektaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1120c
Wichtig zu wissen
Die nächste Sitzung findet am 26. November 2025 statt.

Mehr als 30.000 ausgegebene Hochstammobstbäume, über 3.300 Baumschnittkurs-Teilnehmer:innen und ein starkes Netzwerk aus LEADER-Regionen, Förderstellen, Sponsoren und Fachleuten machen die Aktion zu einem Vorzeigeprojekt nachhaltiger Regionalentwicklung. Jetzt startet die neue Bestellrunde für 2025 – mit frischem Online-Auftritt und bewährter Qualität.
Die LEADER-Region Tourismusverband Moststraße als Projektträgerin feiert gemeinsam mit dem Land Niederösterreich und zahlreichen Partnerregionen ein bedeutendes Jubiläum: Zehn Jahre Obstbaumpflanzaktion. Die Bilanz ist beeindruckend:
Mehr als 30.000 ausgegebene Hochstammobstbäume und über 3.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Obstbaumschnittkursen zeigen den nachhaltigen Erfolg dieser Initiative.
Jahr für Jahr können im Rahmen der Aktion klimafitte, standortgerechte und regionstypische Hochstammobstbäume von Gemeinden, landwirtschaftlichen Betrieben und Privatpersonen erworben werden. Bei Pflanzung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen erfolgt eine attraktive Förderung durch den NÖ Landschaftsfonds.
Landeshauptfrau-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf würdigte beim Pressegespräch im Biohofladen Pichler in Mank die Bedeutung der Aktion: “Die prächtigen alten Obstbäume, die Streuobstwiesen – das ist Teil unserer Heimat und unserer Identität. Solche schönen Landschaften bleiben nicht von selbst erhalten, weshalb es die Obstbaumpflanzaktion braucht. Das Land Niederösterreich und die sechs LEADER-Regionen Moststraße, Eisenstraße, Mostviertel-Mitte, Kamptal+, südliches Waldviertel Nibelungengau und Elsbeere Wienerwald ziehen bei diesem Projekt an einem Strang. Ich bin überzeugt: Wer Bäume pflanzt, denkt an morgen. Für die beste Zukunft unseres Landes und unserer Kinder.“
LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, selbst langjähriger Käufer sowie freiwilliger Helfer bei den Baum-Ausgabestellen, ergänzte: „Was Streuobstwiesen für das Mikroklima, für die Beschattung, für den Lebensraum vieler Insekten bedeuten, ist von unschätzbarem Wert.“
Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin der LEADER-Region Kamptal+ schließt mit einer Aufforderung ab: „Machen Sie mit bei der Obstbaumpflanzaktion! Die diesjährige Bestellfrist läuft gerade: Nutzen Sie die Möglichkeit, noch bis zum 5. Oktober 2025, Bäume über www.obstbaumpflanzaktion.at zu attraktiven Preisen zu bestellen. Jeder gepflanzte Baum ist ein lebendiger Beitrag zu Artenvielfalt, Klimaschutz und regionaler Identität.”
Jetzt mitmachen!
Die Bestellfrist für die Obstbaumpflanzaktion 2025 läuft noch bis zum 5. Oktober 2025 über die Bestellplattform: www.obstbaumpflanzaktion.at. Die geförderten Baumsets können anschließend an sechs Standorten in Niederösterreich abgeholt werden.
Die Baumsets enthalten:
Pressefoto Projektleiterin der Obstbaumpflanzaktion Maria Haider, LAbg. Josef Edlinger, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Pomologin Gerlinde Handlechner – © NLK Pfeiffer

Die beliebte Obstbaumpflanzaktion 2025 ist gestartet – ab sofort können wieder hochwertige Hochstamm-Obstbäume inklusive Zubehör kostengünstig bestellt werden. Zur Auswahl stehen über 450 verschiedene Sorten: Äpfel, Birnen, Zwetschken, Kirschen, Kriecherl – darunter auch viele seltene Sorten und Bio-Bäume.
Besonderes Extra: Wer mindestens 5 Bäume bestellt, erhält heuer eine hochwertige Astsäge von Stihl kostenlos dazu.
Hier geht’s zur Infoseite: https://www.moststrasse.at/projekte/obstbaumpflanzaktion/
Hier geht’s zum Shop: https://www.moststrasse.at/pk/obstbaeume/
Abholung in Gföhl
Die bestellten Bäume können ab Ende Oktober an den jeweiligen Ausgabestellen abgeholt werden. Für die LEADER-Region Kamptal+: 29. Oktober 2025, 13:00–15:00 Uhr beim Fernheizwerk Gföhl
Für mehr Vielfalt in der Kulturlandschaft
Die Aktion wird durch eine Förderung des Landschaftsfonds Niederösterreich unterstützt.
LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, betont: „Streuobstwiesen sind ein wertvolles Kulturgut. Sie prägen unsere Landschaft, fördern die Artenvielfalt und liefern regionales Obst für die Verarbeitung. Mit der Pflanzaktion investieren wir nachhaltig in die Zukunft – ökologisch, wirtschaftlich und kulturell.“
Damit die Pflanzung der rund 3- bis 4-jährigen Hochstammbäume gut gelingt, ist im Set bereits sämtliches Zubehör enthalten: Pflock, Verbissschutzgitter, Anbindeband, Wühlmausgitter sowie ein verrottbarer Wurzelschutzsack.
Die Bäume müssen nur noch eingesetzt und regelmäßig gegossen werden.
Die Nachfrage steigt
Die Aktion wird von den LEADER-Regionen Most- und Eisenstraße, Mostviertel Mitte, Südliches Waldviertel–Nibelungengau, Elsbeere-Wienerwald und Kamptal+ getragen.
In der LEADER-Region Kamptal+ wurden 2024 bereits 520 Bäume bestellt – ein Rekord, der zeigt: Das Interesse an regionalem Obstbau wächst.
Infos zur Pflanzaktion kompakt:
Aktionszeitraum: 14. Juli – 5. Oktober 2025
Sortenauswahl: über 450 Sorten (Äpfel, Birnen, Zwetschken, Kirschen, Kriecherl)
Baum-Set inkl. Zubehör: Hochstamm-Obstbaum, Pflock, Verbissschutz, Anbindeband, Wühlmausgitter, verrottbarer Wurzelsack
Infos & Bestellung: online unter www.obstbaumpflanzaktion.at
Abholung: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 13–15 Uhr, Fernheizwerk Gföhl

Mit einer stimmungsvollen Auftaktveranstaltung startete am 11. Juni 2025 die neue Saison der kulinarischen Reihe Waldviertler TischKultur. Eine Veranstaltungsreihe, die von den lokalen Akteuren im Waldviertel gemeinschaftlich ins Leben gerufen wurde, um die Tradition hochzuhalten und liebevoll neu interpretiert weiterzugeben.
Ein Abend der Sinne
Schauplatz war ein außergewöhnlicher Ort, wo tiefe Verwurzelung und natürliches Aufgehobensein ihren Ursprung haben: ein Erdäpfelfeld am Waldesrand von Gastgeberin Doris Schreiber – mitten in der Natur und passend zum Motto: brutal lokal und fest verwurzelt. Ein einzigartiger Vollmond („Erdbeermond“) begleitete den Abend und unterstrich das Besondere dieser Reihe, die kulinarische Klassiker auf Hauben Niveau, mit modernen Facetten der Kunst und Kultur, mit traditioneller Waldviertler Handwerkskunst vereint.
Haubenküche aus Waldviertler Klassikern
Doris Schreiber (Waldschenke Schreiber) und Klaus Hölzl (Dorfwirt Litschau), als Paradevertreter der Waldviertler Kulinarik, kreierten aus der puren Essenz des Waldviertels ein Dinner auf Haubenniveau. Aufgetischt wurden: Karpfenmousse mit Karpfen-Kaviar und Kriecherl, Erdäpfelblini mit Zwiebel und Speck, Heurige Erdäpfel aus der Glut, violette Erdäpfelsuppe mit Erdäpfelknödel und Waldviertler Tofu, Waldviertler Karpfen mit Erdäpfel-Mohn Haube und Liebstöckl, 24-Stunden gegarte Shortribs sowie eine Erdäpfel-Mohntorte 2.0 und zum Abschluss Kriecherl-Schokolade Pralinen. Bezirkshauptmann Dr. Markus Peham brachte es auf den Punkt: „Die Waldviertler TischKultur bringt das Multisensorische der Waldviertler Küche perfekt zum Vorschein.“
Regionale Produzenten und edle Tropfen
Matthias Ölzant vom Wald4tler Natur Gut, war für die Lieferung der Erdäpfel zuständig, die er eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn mitgebracht hat und später jeder Gast traditionell mit Schale, Butter und Salz zum Aperitif serviert bekam. Oder wie Gastgeberin Doris Schreiber sagt: „Erpfi am Tisch, Butter am Tisch, fertig.“
Für die Weinbegleitung sorgte Eva Steiniger vom Weingut Steininger in Langenlois mit Weinen und Sekten aus dem Kamptal, etwa einem Sauvignon Blanc Sekt 2020. Ergänzt wurde das Angebot durch Verjus-Spritz vom Weingut Barbara Öhlzelt, Kriecherl-Süßwein von der Destillerie Weidenauer und Ostarrichi Pils von der Brauerei Schrems.
Kunstvolles Rahmenprogramm
Als Höhepunkt des Abends wurden die Gäste von Luftartistin Maria Gschwandter in den Wald verführt. Der Weg dorthin wurde mit Kriecherl-Wodka verkürzt. Während sich die Artistin zwischen Baumkronen mit weißen Tüchern in 7m Höhe bewegt hat, wurde sie von der Harfenistin Petra Mallin begleitet, die mit ihren beruhigenden Klängen den gesamten Abend umrahmt hat. Sie schafften eine mystische Stimmung, die ganz besonders gut zu diesem Abend passte – eine Symbiose aus Natur, Kunst und Kulinarik, das Waldviertel Tourismus-Chef Tom Bauer als „Vorstufe zum Paradies“ bezeichnete.
Brutal lokal – auch beim Handwerk
Nicht nur Speisen und Getränke stammten aus der Region. Auch Gläser von Zalto Glasperfektion, bestickte Stoffservietten von Textile Solutions Zeinlinger, gravierte Karaffen von Kristallium glas.erleben. und Frottierwaren von Framsohn Frottier trugen zur authentischen Waldviertel-Atmosphäre bei.
Das Erlebnis geht weiter – Die nächsten Termine der Waldviertler TischKultur 2025:
Jetzt Plätze sichern
Werden Sie Teil der Waldviertler TischKultur und erfahren Sie, warum brutal lokal & fest verwurzelt mehr als ein Versprechen ist.
Die Plätze sind begrenzt – buchen Sie online unter: waldviertel.at/tischkultur
90_W4Tischkultur_Schreiber_A30A7890 © Waldviertel Tourismus, Matthias Streibel
v.l.n.r. Peter und Eva Steininger, Tom Bauer, Klaus Hölzl, Matthias Ölzant, Doris Schreiber

Der Radtourismus zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren für Gastronomie und Beherbergungsbetriebe im Waldviertel – und er boomt wie nie zuvor. Um den gestiegenen Anforderungen moderner Radtourist:innen gerecht zu werden, läuft derzeit die „Radwegebeschilderungsoffensive Waldviertel – Phase 2: Umsetzung“ auf Hochtouren. Mit über 500 Kilometern touristischer Radwege, die nach modernsten Standards neu beschildert werden, bringt das Projekt frischen Schwung in die Infrastruktur der Region.
Tom Bauer, Geschäftsführer der Destination Waldviertel GmbH: “Die Zahl der Radler:innen wächst stetig und ich bin sicher, dass sich dieser Trend fortsetzt. Im Waldviertel haben wir dafür ideale Voraussetzungen die wir mit dieser Offensive noch weiter ausbauen. Sie trägt wesentlich dazu bei, das Waldviertel als attraktive und sichere Radregion zu positionieren – und stärkt damit auch die lokale Wirtschaft“.
In einem vorangegangenen Projekt, gefördert durch die ecoplus Regionalförderung, wurden Radweg-Beschilderungen im Wald- und Weinviertel umfassend analysiert. Das Ergebnis: Veraltete, unvollständige oder unübersichtliche Beschilderungen sowie teils überladene Steher mit bis zu acht Schildern – das führte zu Handlungsbedarf. Die laufende Offensive sorgt nun durch moderne Piktogramme und die Zusammenfassung mehrerer Routen auf einheitlichen Schildern, für mehr Übersicht und eine deutlich verbesserte Nutzerführung.
Halbzeit erreicht
Zur Halbzeit des Projekts können bereits zwei neugestaltete Radwege präsentiert werden.
Klosterradweg (46 km): Von Altenburg bis Drosendorf verbindet der Klosterradweg mehrere historische Klöster und Stifte miteinander, darunter das Stift Geras, das Kloster Pernegg und das Stift Altenburg. Die Route bietet eine ideale Verbindung von kulturellen Höhepunkten und landschaftlichen Reizen – perfekt für eine eindrucksvolle Tagestour. Beteiligte Gemeinden: Altenburg, Drosendorf-Zissersdorf, Geras, Horn, Pernegg, St. Bernhard-Frauenhofen.
Kraftquell-Radrunde (65 km): Die neu geschaffene Rundstrecke verknüpft bedeutende Kraftplätze des Waldviertels – darunter der Ursprung der Thaya in Schweiggers, die Kraftarena in Groß Gerungs oder eindrucksvolle Felsformationen bei Großschönau. Anspruchsvoll in der Topografie, aber reich an Naturschönheit, bietet diese Tour ein sportlich-kulturelles Erlebnis der Extraklasse. Beteiligte Gemeinden: Groß Gerungs, Großschönau, Zwettl, Schweiggers.
Miteinander-Füreinander
Eine einheitliche, gut sichtbare und verständliche Beschilderung ist für den Radtourismus von zentraler Bedeutung. Sie schafft Orientierung, erhöht die Sicherheit und verbessert das Gesamterlebnis der Gäste – egal ob Freizeitradler, Familien oder sportlich Ambitionierte.
Ebenso unerlässlich ist die enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden. Nur durch ihr Engagement und ihre regionale Expertise kann gewährleistet werden, dass die Streckenführung sinnvoll abgestimmt ist, die Schilder an den richtigen Stellen stehen und regionale Besonderheiten in die Planung einfließen. Tom Bauer: „Ich will mich hiermit noch einmal ausdrücklich bei allen Projektpartner:innen und ganz besonders bei den beteiligten Gemeinden bedanken. Diese tragen maßgeblich dazu bei, die Qualität und Attraktivität der Radinfrastruktur dauerhaft sicherzustellen und ohne diese reibungslose Zusammenarbeit wäre es nicht möglich, diese große Zahl an Radkilometern neu zu beschildern. Das zeigt einmal mehr, dass wir im Waldviertel unser Miteinander-Füreinander wirklich leben“.
Weitere Abschnitte der Beschilderungsoffensive befinden sich bereits in Planung und sollen bis Frühjahr 2026 fertiggestellt werden.

Langenlois setzt auf gelebte Solidarität
Vor kurzem lud die Stadtgemeinde zur Infoveranstaltung „Zeitpolster – Netzwerk für Vorsorge und Betreuung“ in den Arkadensaal. Rund 30 Interessierte informierten sich über diese organisierte Form der Nachbarschaftshilfe – und stellten viele anregende Fragen.
„Heute helfe ich – morgen wird mir geholfen!“ – das ist das einfache, aber kraftvolle Prinzip von Zeitpolster. Menschen unterstützen einander im Alltag: Bei Arztbesuchen, Kinderbetreuung, Gartenarbeit oder einfach mit einem offenen Ohr. Jede Hilfe zählt – und wird in Zeitguthaben gespeichert, dass später selbst genutzt werden kann.
„Wir suchen keine Superheld:innen – nur Menschen mit Herz und ein wenig Zeit“, sagte Mag. Shurga Schrammel, die das Projekt in der Region mit großem Engagement aufbaut. Zeitpolster ist mehr als Ehrenamt – es ist ein nachhaltiges Vorsorgemodell, das in vielen Regionen bereits erfolgreich gelebt wird. Auch in Langenlois soll nun eine eigene Gruppe entstehen.
Ein Abend voller Impulse
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Mag. Harald Leopold erläuterten Mag. Shurga Schrammel und Judith Schneider, MSc anschaulich, wie unkompliziert Mitmachen ist – und wie viel Freude es macht, anderen zu helfen. Dipl.-Ing. (FH) Christian Schuh betonte zum Abschluss: „Das ist ein seriöses, zukunftsfähiges Modell. Ich bin überzeugt, dass es für Langenlois ein echter Gewinn ist.“
Auch Bgm. Mag. Harald Leopold, ist begeistert: „Zeitpolster bringt frischen Wind ins Miteinander – und macht’s einfach, Gutes zu tun.“
Nach der Informationsveranstaltung haben sich einige Interessierte gemeldet. Diese werden demnächst zu einem Gesprächstermin eingeladen um nächste Schritte, wie die Einschulung in das Zeitpolster-System, zu besprechen.
Jetzt mitmachen!
Wer sich weiter informieren und registrieren möchte, findet alle Infos auf: www.zeitpolster.com
Die nächsten Infotermine
03.07.2025 um 18:30 Uhr – Gemeindeamt Grafenegg
01.10.2025 um 18:30 Uhr – Gemeindeamt Gars am Kamp
Fotorecht: Stadtgemeinde Langenlois
vlnr: Danja Mlinaritsch (LEADER-Region Kamptal+), Judith Schneider (Zeitpolster Wien-NÖ), Mag. Shurga Schrammel (Zeitpolster Projektleitung), Hannah Rudischer (Stadtgemeinde Langenlois), Str. Dipl. Ing. (FH) Christian Schuh (Stadtgemeinde Langenlois)

Göpfritz/Wild. Die Kleinregion ASTEG – Herz des Waldviertels lud kürzlich zur Generalversammlung in den Kulturstadel Göpfritz. Über 60 Gäste aus den fünf Mitgliedsgemeinden Schwarzenau, Göpfritz, Allentsteig, Echsenbach und Pölla nahmen teil. Die Stimmung war von Beginn an offen, interessiert und lebendig.
Rückblick & Ausblick mit Obmann Bgm. Karl Elsigan
Obmann Bgm. Karl Elsigan eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick auf fünf erfolgreiche Jahre. Der Glasfaserausbau konnte umgesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit dem Truppenübungsplatz wurde durch einen Kooperationsvertrag gefestigt. Mit dem LEADER-Projekt „Rad- & Genussregion“ wurde ein touristisches Leitprojekt gestartet.
„Ohne engagierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist eine regionale Zusammenarbeit nicht möglich“, betonte Elsigan. „Wir sind gut zusammengewachsen und haben viele Herausforderungen in den vergangenen fünf Jahren gemeistert.“ Ein Projekt liegt ihm besonders am Herzen: Das Erlebniszentrum rund um den Truppenübungsplatz. Derzeit ist das Projekt in der Planungsphase. Dafür wurden Themengruppen eingerichtet, informiert Bezirkshauptmann Dr. Markus Peham, der engagiert mitwirkt und seine Expertise einbringt.
Neuwahl des Vorstands
Bei der Generalversammlung wurde auch der Vorstand neu gewählt.
Karl Elsigan wurde als Obmann bestätigt. Neu sind seine beiden Stellvertreter: Bgm. Georg Marksteiner (Allentsteig) und Bgm. Andreas Strasser (Echsenbach).
Die Wahlleitung übernahm Landesrat Ludwig Schleritzko.
Obmann Bgm. Karl Elsigan bedankte sich für das Vertrauen und verabschiedete den bisherigen Vorstand mit kleinen Dankesgeschenken.
Starke Projekte für die Region
Gabriela Hüther präsentierte das Projekt „Rad- & Genussregion“. In den letzten drei Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen zur touristischen Vermarktung gesetzt. „Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt noch viel zu tun“, so Hüther. Ein weiteres Marketingprojekt wurde bereits eingereicht und soll bis Ende 2027 laufen.
Danja Mlinaritsch stellte die LEADER-Region Kamptal+ vor. Sie betonte die Bedeutung von regionalen Projekten wie der „Rad- & Genussregion“, die durch Fördermittel erst möglich werden. Mit dem Versprechen „Bei uns ist ihr Projekt in den besten Händen“, motivierte Sie die Teilnehmenden sich mit fischen Projektideen bei Ihr zu melden.
Manuela Hirzberger von der Dorf- und Stadterneuerung gab Einblicke in den kleinregionalen Entwicklungsplan, der die Schwerpunkte für die nächsten Jahre festlegt. Jugend, Gesundheit, Familie sind Themen an denen in den nächsten Jahren weiter bearbeitet werden.
Abschließende Worte von Landesrat Schleritzko
Landesrat Ludwig Schleritzko betonte in seinem Schlusswort die Kraft des Miteinanders:
„Die Kleinregion ASTEG zeigt, wie viel man bewegen kann, wenn man zusammenarbeitet. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten ist es wichtig, Projekte gemeinsam und mit neuen Ideen anzugehen. Ich wünsche der Region weiterhin viel Erfolg – Glück auf!“
Mehr Infos zur Region: https://www.herzdeswald4tels.at/
Die LEADER-Förderung – bereitgestellt von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land Niederösterreich – stellt sicher, dass eine LEADER-Region arbeitsfähig ist.
Gefördert werden Büro- und Personalkosten, die notwendig sind, um die Ziele der regionalen Strategie umzusetzen. Dadurch erhalten regionale Akteure kostenlose Beratung zu ihren Projekten und Fördermöglichkeiten. Zudem übernimmt das LEADER-Management wichtige Aufgaben wie Monitoring und Evaluierung.
Dank der Förderung können folgende Kernaufgaben erfüllt werden:
Die LEADER-Förderung ist die Grundlage dafür, dass regionale Stärken gezielt ausgebaut und bestehende Schwächen ausgeglichen werden können. Sie schafft die Voraussetzungen, um innovative Projekte umzusetzen, die das Leben in den Gemeinden nachhaltig verbessern. Dafür sagen wir DANKE.