Nachbarschaftshilfe mit Zukunft! Zeitpolster startet in Langenlois!     

Zeitpolster Team Langenlois stellt sich vor
Nach Grafenegg nimmt nun auch in Langenlois ein „Zeitpolster“-Team seine Arbeit auf.
Das innovative Betreuungsmodell „Zeitpolster“ wächst weiter in der LEADER-Region Kamptal+: Mit Langenlois startet nach Grafenegg-Umgebung nun das zweite Team, das im Rahmen der LEADER-Förderung aufgebaut wird. Ziel ist es, die Betreuungssituation für ältere oder kranke Menschen sowie Familien mit Kindern nachhaltig zu verbessern – ein Anliegen, das gerade in ländlichen Regionen immer wichtiger wird.

Aktivisten verspüren großes Interesse

Das Team Langenlois steht kurz vor dem Abschluss seiner Schulung und hat sich bereits mit einem Stand beim Genussmarkt in Langenlois der Öffentlichkeit vorgestellt. Dort konnten Interessierte erste Einblicke in die Arbeitsweise von Zeitpolster gewinnen und Fragen zum Mitmachen oder Unterstützen stellen.

„Wir spüren hier in Langenlois ein großes Interesse an gemeinschaftlichem Engagement und an neuen Wegen, füreinander da zu sein“, sagt Teammitglied Petra Kroneder. „Das motiviert unser frisch formiertes Team besonders.“

Breite Leistungspalette an Hilfestellungen

Das Prinzip von Zeitpolster ist einfach: Menschen helfen heute freiwillig anderen und bauen damit ein Zeitguthaben auf, das sie später selbst einlösen können, wenn sie einmal Unterstützung brauchen. Die Palette der möglichen Hilfeleistungen reicht von Fahrdiensten, über Gesellschaft leisten bis hin zu einfachen Hilfen im Haus und Garten oder beim Einkauf.

Auch Kinderbetreuung besonders für Alleinerziehende und Familien in schwierigen Situationen wird angeboten. Nicht angeboten werden professionelle Pflege, sowie Putzdienste. Wer noch keine Stunden angespart hat, zahlt einen kostengünstigen Stundensatz von 11 Euro. Österreichweit gibt es bereits 50 aktive Gruppen, 14 davon in Niederösterreich. Viele weitere Gruppen sind am Entstehen.

Wenn das Langenloiser Team Ende August fertig geschult ist, dann heißt es erstmal, viele freiwillig Helfende zu gewinnen, damit zukünftige Betreuungsanfragen rasch vermittelt werden können.

Mitmachen heißt Zukunft gestalten – heute helfen, morgen profitieren!

Kontakt für Interessierte:

Zeitpolster Team Langenlois, team.langenlois@zeitpolster.com, 0664/88487932.

Weitere Informationen und Registrierung als Helfende: www.zeitpolster.com.

 

Interessieren Sie sich für Zeitpolster, dann besuchen Sie einen der nächsten Infoabende:

1_Oktober: Gars am Kamp

23_Oktober: Schwarzenau

12_Novemberr: Stratzing & Dross

24_November: Gföhl

 

Foto: Fotorechte: Attila Molnar

Vlnr: Stadtrat Ing. Christian Schuh, Petra Kroneder, Danja Mlinaritsch, Anita Hamböck, Max Stimpfl




„Lebenswerte Straßen“: Gemeinden entdecken neue Wege für mehr Lebensqualität

Gesunde Straßen - Agnes Feigl spricht über die 10 Grundbedürfnisse

Röhrenbach. – Rund 30 Interessierte aus 20 Gemeinden kamen in der Schlosstaverne Röhrenbach zusammen, um beim Workshop „Healthy Streets – Gesunde Straßen“ neue Impulse für die Gestaltung lebenswerter Straßenräume zu erhalten. Expertin DI Agnes Feigl eröffnete den Nachmittag mit spannenden Einblicken in den internationalen „Healthy Streets“-Ansatz, der Straßen nicht nur als Verkehrsraum, sondern als zentrale Lebensräume begreift.

„Straßen prägen unseren Alltag – sie sind Begegnungsorte, Bewegungsräume und prägen, wie wohl wir uns in unseren Gemeinden fühlen“, betonte Feigl. „Mit kleinen Veränderungen kann man die Lebensqualität für alle – von Kindern bis zu älteren Menschen – spürbar verbessern.“

 

Vom Vortrag zur Praxis

Nach einer kurzen Einführung analysierten die Teilnehmer:innen Straßenraumfotos aus ihren Gemeinden. Anschließend wurde in Kleingruppen lebhaft diskutiert, welche Maßnahmen besonders große Wirkung erzielen könnten.

Bürgermeister Andreas Pichler, Gemeinde Lichtenau, meinte dazu: „Wir sind eine kleine Gemeinde, doch wir sehen klar, dass es Potenzial für Verbesserungen gibt. Schon sichere Gehwege wären für uns ein wichtiger Schritt.“

Auch die Teilnehmenden zeigten sich begeistert von der praxisnahen Herangehensweise:

  • „Mir hat gefallen, dass wir nicht nur Theorie gehört, sondern gleich an konkreten Beispielen gearbeitet haben.“
  • „Ich nehme viele Ideen mit, die sich auch mit wenig Aufwand umsetzen lassen.“

 

Beteiligung verschiedener Expert:innen und der Bürger:innen als Schlüssel

Besonders hervorgehoben wurde die Beteiligung verschiedner Expertinnen und Experten sowie der Bevölkerung. „Nur wenn Expert:innen und Bürger:innen eingebunden sind, können Maßnahmen nachhaltig wirken, weil so untereschiedliche Bedürfnisse sichtbar werden, die Prozessbeginn an sichtbar werden“, erklärte Feigl. Ob durch Workshops, Umfragen oder gemeinsame Spaziergänge – die Menschen vor Ort wissen am besten, was gebraucht wird.

 

Ein Blick in die Zukunft

Der Workshop machte deutlich: Jede Gemeinde hat die Chance, ihre Straßen lebenswerter zu gestalten. Manchmal genügen kleine Schritte – wie sichere Übergänge oder Sitzgelegenheiten – die langfristig zu einer spürbar besseren Lebensqualität führen. Interessierte Gemeinden melden sich bitte beim LEADER-Team.




LEADER startet 3 neue Projektaufrufe! Jetzt Idee anfragen und bis 4. November 2025 einreichen!

LEADER startet 3 neue Projektaufrufe!

 

Projektaufruf 1: Ortszentren beleben – Leerstand nutzen

Sie haben eine Idee, wie das Ortszentrum wieder lebendiger wird?

LEADER fördert beispielsweise

  • Nutzungskonzepte für Leerstand: Zwischennutzungen, Leerstandskoordination
  • Maßnahmen die die Aufenthaltsqualität steigern: Möblierung, Begrünung, Lichtkonzepte
  • Stärkung der lokalen Wirtschaft: Marketingkampagnen, Netzwerke & Kooperationen

Zum Projektaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1121c

 

Projektaufruf 2: Alternative Nächtigung – nachhaltig & naturnah

Sie möchten mit innovativen Nächtigungsmöglichkeiten den Tourismus bereichern?

LEADER unterstützt z.B.

  • Tiny Houses, Schlafkapseln, Schlaffässer
  • Glamping, Geomantische Kuppeln

Zum Projektaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1122c

 

Projektaufruf 3: Projekte in den Bereichen Tourismus, Soziales, Klima, Digitalisierung & mehr

Sie planen ein Projekt, dass Menschen bewegt oder Zukunft gestaltet?

LEADER fördert Vorhaben in Bereichen wie:

  • Digitalisierung & Klimaschutz
  • Soziales & Generationen
  • Tourismus & Kulturelles Erbe

Zum Projektaufrufhttps://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1120c

 

Wichtig zu wissen

  • Wollen Sie ein Projekt einreichen? Dann kontaktieren Sie zuerst das LEADER-Team.
  • Das LEADER-Team berät und begleitet kompetent vom Ausfeilen der Idee bis zur Abrechnung.
  • Das Ausfüllen der Projektbeschreibung ist der erste und wichtigste Schritt bei LEADER-Projekten.
  • Für die Einreichung braucht man die ID-Austria
  • Eingereichte Projekte werden vom Projektauswahlgremium (PAG) bewertet.
  • Pro Förderwerber ist nur 1 Projekt zulässig

Die nächste Sitzung findet am 26. November 2025 statt.




10 Jahre Obstbaumpflanzaktion = 30.000 Jungbäume für Niederösterreichs Streuobstwiesen

@NLK Obstbaumpflanzaktion

Mehr als 30.000 ausgegebene Hochstammobstbäume, über 3.300 Baumschnittkurs-Teilnehmer:innen und ein starkes Netzwerk aus LEADER-Regionen, Förderstellen, Sponsoren und Fachleuten machen die Aktion zu einem Vorzeigeprojekt nachhaltiger Regionalentwicklung. Jetzt startet die neue Bestellrunde für 2025 – mit frischem Online-Auftritt und bewährter Qualität.

 

Die LEADER-Region Tourismusverband Moststraße als Projektträgerin feiert gemeinsam mit dem Land Niederösterreich und zahlreichen Partnerregionen ein bedeutendes Jubiläum: Zehn Jahre Obstbaumpflanzaktion. Die Bilanz ist beeindruckend:

Mehr als 30.000 ausgegebene Hochstammobstbäume und über 3.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Obstbaumschnittkursen zeigen den nachhaltigen Erfolg dieser Initiative.

Jahr für Jahr können im Rahmen der Aktion klimafitte, standortgerechte und regionstypische Hochstammobstbäume von Gemeinden, landwirtschaftlichen Betrieben und Privatpersonen erworben werden. Bei Pflanzung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen erfolgt eine attraktive Förderung durch den NÖ Landschaftsfonds.

 

Landeshauptfrau-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf würdigte beim Pressegespräch im Biohofladen Pichler in Mank die Bedeutung der Aktion: “Die prächtigen alten Obstbäume, die Streuobstwiesen – das ist Teil unserer Heimat und unserer Identität. Solche schönen Landschaften bleiben nicht von selbst erhalten, weshalb es die Obstbaumpflanzaktion braucht. Das Land Niederösterreich und die sechs LEADER-Regionen Moststraße, Eisenstraße, Mostviertel-Mitte, Kamptal+, südliches Waldviertel Nibelungengau und Elsbeere Wienerwald ziehen bei diesem Projekt an einem Strang. Ich bin überzeugt: Wer Bäume pflanzt, denkt an morgen. Für die beste Zukunft unseres Landes und unserer Kinder.“

 

LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, selbst langjähriger Käufer sowie freiwilliger Helfer bei den Baum-Ausgabestellen, ergänzte: „Was Streuobstwiesen für das Mikroklima, für die Beschattung, für den Lebensraum vieler Insekten bedeuten, ist von unschätzbarem Wert.“

Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin der LEADER-Region Kamptal+ schließt mit einer Aufforderung ab: „Machen Sie mit bei der Obstbaumpflanzaktion! Die diesjährige Bestellfrist läuft gerade: Nutzen Sie die Möglichkeit, noch bis zum 5. Oktober 2025, Bäume über www.obstbaumpflanzaktion.at zu attraktiven Preisen zu bestellen. Jeder gepflanzte Baum ist ein lebendiger Beitrag zu Artenvielfalt, Klimaschutz und regionaler Identität.”

 

Jetzt mitmachen!

Die Bestellfrist für die Obstbaumpflanzaktion 2025 läuft noch bis zum 5. Oktober 2025 über die Bestellplattform: www.obstbaumpflanzaktion.at. Die geförderten Baumsets können anschließend an sechs Standorten in Niederösterreich abgeholt werden.

Die Baumsets enthalten:

  • Hochstamm-Obstbaum
  • Pflock
  • Wildschutz aus Holz
  • Juteband zur Anbindung
  • Wühlmausgitter
  • verrottbaren Wurzelsack

 

Pressefoto Projektleiterin der Obstbaumpflanzaktion Maria Haider, LAbg. Josef Edlinger, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Pomologin Gerlinde Handlechner – © NLK Pfeiffer




Obstbaumpflanzaktion 2025 gestartet: Jetzt online bestellen und bis 5. Oktober dabei sein!

Junger Obstbaum wird gepflanzt

Die beliebte Obstbaumpflanzaktion 2025 ist gestartet – ab sofort können wieder hochwertige Hochstamm-Obstbäume inklusive Zubehör kostengünstig bestellt werden. Zur Auswahl stehen über 450 verschiedene Sorten: Äpfel, Birnen, Zwetschken, Kirschen, Kriecherl – darunter auch viele seltene Sorten und Bio-Bäume.

Besonderes Extra: Wer mindestens 5 Bäume bestellt, erhält heuer eine hochwertige Astsäge von Stihl kostenlos dazu.

Hier geht’s zur Infoseite: https://www.moststrasse.at/projekte/obstbaumpflanzaktion/

Hier geht’s zum Shop: https://www.moststrasse.at/pk/obstbaeume/

 

Abholung in Gföhl

Die bestellten Bäume können ab Ende Oktober an den jeweiligen Ausgabestellen abgeholt werden. Für die LEADER-Region Kamptal+: 29. Oktober 2025, 13:00–15:00 Uhr beim Fernheizwerk Gföhl

 

Für mehr Vielfalt in der Kulturlandschaft

Die Aktion wird durch eine Förderung des Landschaftsfonds Niederösterreich unterstützt.

LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, betont: „Streuobstwiesen sind ein wertvolles Kulturgut. Sie prägen unsere Landschaft, fördern die Artenvielfalt und liefern regionales Obst für die Verarbeitung. Mit der Pflanzaktion investieren wir nachhaltig in die Zukunft – ökologisch, wirtschaftlich und kulturell.“

Damit die Pflanzung der rund 3- bis 4-jährigen Hochstammbäume gut gelingt, ist im Set bereits sämtliches Zubehör enthalten: Pflock, Verbissschutzgitter, Anbindeband, Wühlmausgitter sowie ein verrottbarer Wurzelschutzsack.
Die Bäume müssen nur noch eingesetzt und regelmäßig gegossen werden.

 

Die Nachfrage steigt

Die Aktion wird von den LEADER-Regionen Most- und Eisenstraße, Mostviertel Mitte, Südliches Waldviertel–Nibelungengau, Elsbeere-Wienerwald und Kamptal+ getragen.
In der LEADER-Region Kamptal+ wurden 2024 bereits 520 Bäume bestellt – ein Rekord, der zeigt: Das Interesse an regionalem Obstbau wächst.

 

Infos zur Pflanzaktion kompakt:

Aktionszeitraum: 14. Juli – 5. Oktober 2025
Sortenauswahl: über 450 Sorten (Äpfel, Birnen, Zwetschken, Kirschen, Kriecherl)
Baum-Set inkl. Zubehör: Hochstamm-Obstbaum, Pflock, Verbissschutz, Anbindeband, Wühlmausgitter, verrottbarer Wurzelsack
Infos & Bestellung: online unter www.obstbaumpflanzaktion.at
Abholung: Mittwoch, 29. Oktober 2025, 13–15 Uhr, Fernheizwerk Gföhl




Auftakt Waldviertler TischKultur 2025 – Brutal lokal & fest verwurzelt

Mit einer stimmungsvollen Auftaktveranstaltung startete am 11. Juni 2025 die neue Saison der kulinarischen Reihe Waldviertler TischKultur. Eine Veranstaltungsreihe, die von den lokalen Akteuren im Waldviertel gemeinschaftlich ins Leben gerufen wurde, um die Tradition hochzuhalten und liebevoll neu interpretiert weiterzugeben.

Ein Abend der Sinne

Schauplatz war ein außergewöhnlicher Ort, wo tiefe Verwurzelung und natürliches Aufgehobensein ihren Ursprung haben: ein Erdäpfelfeld am Waldesrand von Gastgeberin Doris Schreiber – mitten in der Natur und passend zum Motto: brutal lokal und fest verwurzelt. Ein einzigartiger Vollmond („Erdbeermond“) begleitete den Abend und unterstrich das Besondere dieser Reihe, die kulinarische Klassiker auf Hauben Niveau, mit modernen Facetten der Kunst und Kultur, mit traditioneller Waldviertler Handwerkskunst vereint.

 

Haubenküche aus Waldviertler Klassikern

Doris Schreiber (Waldschenke Schreiber) und Klaus Hölzl (Dorfwirt Litschau), als Paradevertreter der Waldviertler Kulinarik, kreierten aus der puren Essenz des Waldviertels ein Dinner auf Haubenniveau. Aufgetischt wurden: Karpfenmousse mit Karpfen-Kaviar und Kriecherl, Erdäpfelblini mit Zwiebel und Speck, Heurige Erdäpfel aus der Glut, violette Erdäpfelsuppe mit Erdäpfelknödel und Waldviertler Tofu, Waldviertler Karpfen mit Erdäpfel-Mohn Haube und Liebstöckl, 24-Stunden gegarte Shortribs sowie eine Erdäpfel-Mohntorte 2.0 und zum Abschluss Kriecherl-Schokolade Pralinen. Bezirkshauptmann Dr. Markus Peham brachte es auf den Punkt: „Die Waldviertler TischKultur bringt das Multisensorische der Waldviertler Küche perfekt zum Vorschein.“

 

Regionale Produzenten und edle Tropfen

Matthias Ölzant vom Wald4tler Natur Gut, war für die Lieferung der Erdäpfel zuständig, die er eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn mitgebracht hat und später jeder Gast traditionell mit Schale, Butter und Salz zum Aperitif serviert bekam. Oder wie Gastgeberin Doris Schreiber sagt: „Erpfi am Tisch, Butter am Tisch, fertig.“

Für die Weinbegleitung sorgte Eva Steiniger vom Weingut Steininger in Langenlois mit Weinen und Sekten aus dem Kamptal, etwa einem Sauvignon Blanc Sekt 2020. Ergänzt wurde das Angebot durch Verjus-Spritz vom Weingut Barbara Öhlzelt, Kriecherl-Süßwein von der Destillerie Weidenauer und Ostarrichi Pils von der Brauerei Schrems.

 

Kunstvolles Rahmenprogramm

Als Höhepunkt des Abends wurden die Gäste von Luftartistin Maria Gschwandter in den Wald verführt. Der Weg dorthin wurde mit Kriecherl-Wodka verkürzt. Während sich die Artistin zwischen Baumkronen mit weißen Tüchern in 7m Höhe bewegt hat, wurde sie von der Harfenistin Petra Mallin begleitet, die mit ihren beruhigenden Klängen den gesamten Abend umrahmt hat. Sie schafften eine mystische Stimmung, die ganz besonders gut zu diesem Abend passte – eine Symbiose aus Natur, Kunst und Kulinarik, das Waldviertel Tourismus-Chef Tom Bauer als „Vorstufe zum Paradies“ bezeichnete.

 

Brutal lokal – auch beim Handwerk

Nicht nur Speisen und Getränke stammten aus der Region. Auch Gläser von Zalto Glasperfektion, bestickte Stoffservietten von Textile Solutions Zeinlinger, gravierte Karaffen von Kristallium glas.erleben. und Frottierwaren von Framsohn Frottier trugen zur authentischen Waldviertel-Atmosphäre bei.

 

Das Erlebnis geht weiter – Die nächsten Termine der Waldviertler TischKultur 2025:

  1. Juli – Holzsteg Allentsteiger Stadtsee
    Mit Stefan Ho (HORA Restaurant & Weinbar) und Petra Zlabinger (Kaminstube Zlabinger) – Kulinarik trifft auf Lichtkunst von Leo Bettinelli.
  1. September – Hotel Schloss Haindorf, Langenlois
    Zum Abschluss des Kultursommers: Christian Ensbacher, Sternekoch Roland Huber (Esslokal) und Philipp Wimmer-Joannidis (Kaiser’s Hof) kochen gemeinsam.
  1. November – KOLM, Arbesbach
    Zum Finale lädt 3-Haubenkoch Michael Kolm mit Roland Huber zur „kulinarischen Eskapade“ in besonderem Ambiente.

 

Jetzt Plätze sichern
Werden Sie Teil der Waldviertler TischKultur und erfahren Sie, warum brutal lokal & fest verwurzelt mehr als ein Versprechen ist.

Die Plätze sind begrenzt – buchen Sie online unter: waldviertel.at/tischkultur

90_W4Tischkultur_Schreiber_A30A7890 © Waldviertel Tourismus, Matthias Streibel
v.l.n.r. Peter und Eva Steininger, Tom Bauer, Klaus Hölzl, Matthias Ölzant, Doris Schreiber

 




Radwegebeschilderungsoffensive Waldviertel – Erste Strecken erfolgreich modernisiert

GF Tom Bauer freut sich über die professionelle Beschilderung

Der Radtourismus zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren für Gastronomie und Beherbergungsbetriebe im Waldviertel – und er boomt wie nie zuvor. Um den gestiegenen Anforderungen moderner Radtourist:innen gerecht zu werden, läuft derzeit die „Radwegebeschilderungsoffensive Waldviertel – Phase 2: Umsetzung“ auf Hochtouren. Mit über 500 Kilometern touristischer Radwege, die nach modernsten Standards neu beschildert werden, bringt das Projekt frischen Schwung in die Infrastruktur der Region.

Tom Bauer, Geschäftsführer der Destination Waldviertel GmbH: “Die Zahl der Radler:innen wächst stetig und ich bin sicher, dass sich dieser Trend fortsetzt. Im Waldviertel haben wir dafür ideale Voraussetzungen die wir mit dieser Offensive noch weiter ausbauen. Sie trägt wesentlich dazu bei, das Waldviertel als attraktive und sichere Radregion zu positionieren – und stärkt damit auch die lokale Wirtschaft“.

In einem vorangegangenen Projekt, gefördert durch die ecoplus Regionalförderung, wurden Radweg-Beschilderungen im Wald- und Weinviertel umfassend analysiert. Das Ergebnis: Veraltete, unvollständige oder unübersichtliche Beschilderungen sowie teils überladene Steher mit bis zu acht Schildern – das führte zu Handlungsbedarf. Die laufende Offensive sorgt nun durch moderne Piktogramme und die Zusammenfassung mehrerer Routen auf einheitlichen Schildern, für mehr Übersicht und eine deutlich verbesserte Nutzerführung.

 

Halbzeit erreicht

Zur Halbzeit des Projekts können bereits zwei neugestaltete Radwege präsentiert werden.

Klosterradweg (46 km): Von Altenburg bis Drosendorf verbindet der Klosterradweg mehrere historische Klöster und Stifte miteinander, darunter das Stift Geras, das Kloster Pernegg und das Stift Altenburg. Die Route bietet eine ideale Verbindung von kulturellen Höhepunkten und landschaftlichen Reizen – perfekt für eine eindrucksvolle Tagestour. Beteiligte Gemeinden: Altenburg, Drosendorf-Zissersdorf, Geras, Horn, Pernegg, St. Bernhard-Frauenhofen.

Kraftquell-Radrunde (65 km): Die neu geschaffene Rundstrecke verknüpft bedeutende Kraftplätze des Waldviertels – darunter der Ursprung der Thaya in Schweiggers, die Kraftarena in Groß Gerungs oder eindrucksvolle Felsformationen bei Großschönau. Anspruchsvoll in der Topografie, aber reich an Naturschönheit, bietet diese Tour ein sportlich-kulturelles Erlebnis der Extraklasse. Beteiligte Gemeinden: Groß Gerungs, Großschönau, Zwettl, Schweiggers.

 

Miteinander-Füreinander

Eine einheitliche, gut sichtbare und verständliche Beschilderung ist für den Radtourismus von zentraler Bedeutung. Sie schafft Orientierung, erhöht die Sicherheit und verbessert das Gesamterlebnis der Gäste – egal ob Freizeitradler, Familien oder sportlich Ambitionierte.

Ebenso unerlässlich ist die enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden. Nur durch ihr Engagement und ihre regionale Expertise kann gewährleistet werden, dass die Streckenführung sinnvoll abgestimmt ist, die Schilder an den richtigen Stellen stehen und regionale Besonderheiten in die Planung einfließen. Tom Bauer: „Ich will mich hiermit noch einmal ausdrücklich bei allen Projektpartner:innen und ganz besonders bei den beteiligten Gemeinden bedanken. Diese tragen maßgeblich dazu bei, die Qualität und Attraktivität der Radinfrastruktur dauerhaft sicherzustellen und ohne diese reibungslose Zusammenarbeit wäre es nicht möglich, diese große Zahl an Radkilometern neu zu beschildern. Das zeigt einmal mehr, dass wir im Waldviertel unser Miteinander-Füreinander wirklich leben“.

Weitere Abschnitte der Beschilderungsoffensive befinden sich bereits in Planung und sollen bis Frühjahr 2026 fertiggestellt werden.




Zeitpolster: Infoabend lädt zum Mitmachen in Langenlois ein

Zeitpolster Infoabend in Langenlois erfolgreich

Langenlois setzt auf gelebte Solidarität

Vor kurzem lud die Stadtgemeinde zur Infoveranstaltung „Zeitpolster – Netzwerk für Vorsorge und Betreuung“ in den Arkadensaal. Rund 30 Interessierte informierten sich über diese organisierte Form der Nachbarschaftshilfe – und stellten viele anregende Fragen.

Heute helfe ich – morgen wird mir geholfen!“ – das ist das einfache, aber kraftvolle Prinzip von Zeitpolster. Menschen unterstützen einander im Alltag: Bei Arztbesuchen, Kinderbetreuung, Gartenarbeit oder einfach mit einem offenen Ohr. Jede Hilfe zählt – und wird in Zeitguthaben gespeichert, dass später selbst genutzt werden kann.

Wir suchen keine Superheld:innen – nur Menschen mit Herz und ein wenig Zeit“, sagte Mag. Shurga Schrammel, die das Projekt in der Region mit großem Engagement aufbaut. Zeitpolster ist mehr als Ehrenamt – es ist ein nachhaltiges Vorsorgemodell, das in vielen Regionen bereits erfolgreich gelebt wird. Auch in Langenlois soll nun eine eigene Gruppe entstehen.

 

Ein Abend voller Impulse

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Mag. Harald Leopold erläuterten Mag. Shurga Schrammel und Judith Schneider, MSc anschaulich, wie unkompliziert Mitmachen ist – und wie viel Freude es macht, anderen zu helfen. Dipl.-Ing. (FH) Christian Schuh betonte zum Abschluss: „Das ist ein seriöses, zukunftsfähiges Modell. Ich bin überzeugt, dass es für Langenlois ein echter Gewinn ist.

Auch Bgm. Mag. Harald Leopold, ist begeistert: „Zeitpolster bringt frischen Wind ins Miteinander – und macht’s einfach, Gutes zu tun.

Nach der Informationsveranstaltung haben sich einige Interessierte gemeldet. Diese werden demnächst zu einem Gesprächstermin eingeladen um nächste Schritte, wie die Einschulung in das Zeitpolster-System, zu besprechen.

 

Jetzt mitmachen!

Wer sich weiter informieren und registrieren möchte, findet alle Infos auf: www.zeitpolster.com

Die nächsten Infotermine

03.07.2025 um 18:30 Uhr – Gemeindeamt Grafenegg
01.10.2025 um 18:30 Uhr – Gemeindeamt Gars am Kamp

 

Fotorecht: Stadtgemeinde Langenlois

vlnr: Danja Mlinaritsch (LEADER-Region Kamptal+), Judith Schneider (Zeitpolster Wien-NÖ), Mag. Shurga Schrammel (Zeitpolster Projektleitung), Hannah Rudischer (Stadtgemeinde Langenlois), Str. Dipl. Ing. (FH) Christian Schuh (Stadtgemeinde Langenlois)




Kleinregion ASTEG: Gemeinsam für die Region

Göpfritz/Wild. Die Kleinregion ASTEG – Herz des Waldviertels lud kürzlich zur Generalversammlung in den Kulturstadel Göpfritz. Über 60 Gäste aus den fünf Mitgliedsgemeinden Schwarzenau, Göpfritz, Allentsteig, Echsenbach und Pölla nahmen teil. Die Stimmung war von Beginn an offen, interessiert und lebendig.

 

Rückblick & Ausblick mit Obmann Bgm. Karl Elsigan

Obmann Bgm. Karl Elsigan eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick auf fünf erfolgreiche Jahre. Der Glasfaserausbau konnte umgesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit dem Truppenübungsplatz wurde durch einen Kooperationsvertrag gefestigt. Mit dem LEADER-Projekt „Rad- & Genussregion“ wurde ein touristisches Leitprojekt gestartet.

„Ohne engagierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist eine regionale Zusammenarbeit nicht möglich“, betonte Elsigan. „Wir sind gut zusammengewachsen und haben viele Herausforderungen in den vergangenen fünf Jahren gemeistert.“ Ein Projekt liegt ihm besonders am Herzen: Das Erlebniszentrum rund um den Truppenübungsplatz. Derzeit ist das Projekt in der Planungsphase. Dafür wurden Themengruppen eingerichtet, informiert Bezirkshauptmann Dr. Markus Peham, der engagiert mitwirkt und seine Expertise einbringt.

 

Neuwahl des Vorstands

Bei der Generalversammlung wurde auch der Vorstand neu gewählt.
Karl Elsigan wurde als Obmann bestätigt. Neu sind seine beiden Stellvertreter: Bgm. Georg Marksteiner (Allentsteig) und Bgm. Andreas Strasser (Echsenbach).
Die Wahlleitung übernahm Landesrat Ludwig Schleritzko.

Obmann Bgm. Karl Elsigan bedankte sich für das Vertrauen und verabschiedete den bisherigen Vorstand mit kleinen Dankesgeschenken.

 

Starke Projekte für die Region

Gabriela Hüther präsentierte das Projekt „Rad- & Genussregion“. In den letzten drei Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen zur touristischen Vermarktung gesetzt. „Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt noch viel zu tun“, so Hüther. Ein weiteres Marketingprojekt wurde bereits eingereicht und soll bis Ende 2027 laufen.

Danja Mlinaritsch stellte die LEADER-Region Kamptal+ vor. Sie betonte die Bedeutung von regionalen Projekten wie der „Rad- & Genussregion“, die durch Fördermittel erst möglich werden. Mit dem Versprechen „Bei uns ist ihr Projekt in den besten Händen“, motivierte Sie die Teilnehmenden sich mit fischen Projektideen bei Ihr zu melden.

Manuela Hirzberger von der Dorf- und Stadterneuerung gab Einblicke in den kleinregionalen Entwicklungsplan, der die Schwerpunkte für die nächsten Jahre festlegt. Jugend, Gesundheit, Familie sind Themen an denen in den nächsten Jahren weiter bearbeitet werden.

 

Abschließende Worte von Landesrat Schleritzko

Landesrat Ludwig Schleritzko betonte in seinem Schlusswort die Kraft des Miteinanders:

„Die Kleinregion ASTEG zeigt, wie viel man bewegen kann, wenn man zusammenarbeitet. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten ist es wichtig, Projekte gemeinsam und mit neuen Ideen anzugehen. Ich wünsche der Region weiterhin viel Erfolg – Glück auf!“

 

Mehr Infos zur Region: https://www.herzdeswald4tels.at/

 

 

 

 




Förderinfos

Die LEADER-Förderung – bereitgestellt von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land Niederösterreich – stellt sicher, dass eine LEADER-Region arbeitsfähig ist.

Gefördert werden Büro- und Personalkosten, die notwendig sind, um die Ziele der regionalen Strategie umzusetzen. Dadurch erhalten regionale Akteure kostenlose Beratung zu ihren Projekten und Fördermöglichkeiten. Zudem übernimmt das LEADER-Management wichtige Aufgaben wie Monitoring und Evaluierung.

Dank der Förderung können folgende Kernaufgaben erfüllt werden:

  • Administration & Personal: Büroorganisation, Verträge, Management
  • Projektbegleitung & Auswahl: Beratung, Prüfung, Vorbereitung von Entscheidungen
  • Finanzen: Budgetüberwachung, Abrechnung, Auszahlungen
  • Monitoring & Evaluierung: Umsetzungskontrolle, Berichte, Wirksamkeitsprüfung
  • Öffentlichkeitsarbeit: Infoveranstaltungen, Kommunikation, Sichtbarkeit
  • Vernetzung & Kapazitätsaufbau: Workshops, Kooperationen, Schulungen

Die LEADER-Förderung ist die Grundlage dafür, dass regionale Stärken gezielt ausgebaut und bestehende Schwächen ausgeglichen werden können. Sie schafft die Voraussetzungen, um innovative Projekte umzusetzen, die das Leben in den Gemeinden nachhaltig verbessern. Dafür sagen wir DANKE.