Gemeinsam für ein gutes Leben im Alter – Wie kann das gelingen?

Auftraktveranstaltung "Gutes Wohnen im Alter"

Wie das gelingt und was es dazu braucht, damit beschäftigt sich derzeit die benachbarte LEADER-Region Waldviertler Wohlviertel. 5 Beteiligungsveranstaltungen sind geplant, bei der ersten in Dallein waren wir dabei.

Erfreut über das große Interesse, begrüßte Geschäftsführerin Verena Manhart die Teilnehmer:innen. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, gemeinsam mit der Bevölkerung Bedürfnisse zu identifizieren und dort neue Angebote zu entwickeln, wo derzeit noch Lücken bestehen.

„Wir werden wesentlich mehr ältere Menschen sein, und viele von uns leben allein oder zu zweit in einzelnen Häusern. Für ein gesundes Leben beim Älter werden braucht es Gemeinschaft und soziale Nähe, einen geregelten Tagesablauf und die Übernahme von Verantwortung für Lebenssinn auch in den späteren Lebensphasen“, betont Hannes Heissl vom Institut für gesellschaftlichen Wandel (IGW).

Als konkretes Pilotprojekt wurde die „Dalleiner HofZeit“ vorgestellt. Am Bauernhof von Jürgen Schöls in Dallein soll ein Tageszentrum für Menschen mit Pflegestufe 1 bis 4 entstehen, dass Gemeinschaft, Aktivitäten und soziale Teilhabe ermöglicht. Träger ist der Verein Lichtblick. Gleichzeitig soll das Angebot Angehörige entlasten.

Obmann und LAbg. Franz Linsbauer spricht dabei aus eigener Erfahrung: „Wer einen nahestehenden Menschen begleitet und betreut, weiß, wie wertvoll Unterstützung und Entlastung sind. Genau hier wollen wir mit unseren Angeboten ansetzen: Angehörige sollen wieder einmal durchatmen, neue Kraft schöpfen und auch Zeit für sich selbst finden können. Auf die eigene Gesundheit zu schauen, ist eine wichtige Voraussetzung dafür langfristig für andere da sein zu können.“

Nach dem Vortragsteil waren die zahlreichen Besucher:innen gefragt: Was brauchen wir für ein gutes Leben in späteren Lebensphasen? Was können Gemeinschaft und gemeinsame Aktivitäten beitragen? Und welche neuen Begegnungsräume braucht die Region? Vielfältige Ideen wurden zu diesen Fragestellungen eingebracht. Abschließend bestand die Möglichkeit zum Austausch mit Vertreter:innen von NachbarschaftsKultur, Zeitpolster und Caritas.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen von LEADER mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union gefördert. Nähere Informationen finden sich unter leader-wohlviertel.at.




Digital, regional, nah: Neuer Hybridmarkt startet in Göpfritz

Nah & Frisch Göpfritz stellt auf Hybrid um.

GÖPFRITZ/WILD. Ein wichtiger Schritt für die Nahversorgung im Waldviertel wurde in Göpfritz gesetzt: Der Nah&Frisch-Markt wurde erfolgreich zu einem modernen Hybridmarkt umgebaut. Kundinnen und Kunden können künftig nicht nur während der betreuten Öffnungszeiten einkaufen, sondern den Markt auch außerhalb dieser Zeiten selbstständig mit einem kartengestützten Zugangssystem nutzen. Das auch an Sonntagen.

Mit dem neuen Konzept reagiert die Marktgemeinde gemeinsam mit dem Mieter des Nahversorgers, der Firma Kiennast und dem Betreiber Roman Hengst, auf die veränderten Bedürfnisse der Bevölkerung. Berufstätige, Pendlerinnen und Pendler sowie Durchreisende profitieren von deutlich erweiterten Öffnungszeiten und einem flexibleren Einkaufserlebnis.

Neben dem Einbau moderner Selbstbedienungs- und Kassensysteme wurde auch die Kaffee- und Begegnungsecke erweitert und modernisiert. Sie soll künftig als Treffpunkt für die Bevölkerung dienen und das soziale Miteinander im Ort stärken.

Bürgermeisterin Silvia Riedl-Weixlbraun freut sich über die gelungene Umsetzung:
„Mit dem Hybridmarkt sichern wir die Nahversorgung in Göpfritz langfristig ab und schaffen gleichzeitig ein modernes Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger. Besonders wichtig ist mir, dass der Markt nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch ein Ort der Begegnung bleibt.“

Auch Julius Kiennast zeigt sich überzeugt vom neuen Konzept:
„Hybridmärkte verbinden persönliche Betreuung mit den Möglichkeiten der Digitalisierung. Damit können wir die Öffnungszeiten deutlich erweitern und den Kundinnen und Kunden mehr Flexibilität bieten, ohne auf die gewohnte Nah&Frisch-Qualität zu verzichten.“

Unterstützt wurde der Umbau durch das Förderprogramm LEADER, das damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Modernisierung der Nahversorgung im ländlichen Raum leistet. Durch die Förderung konnten die technischen und baulichen Voraussetzungen für den Hybridmarkt geschaffen und die Begegnungszone modernisiert werden.

„Mit dem erfolgreichen Umbau zeigt Göpfritz eindrucksvoll, wie moderne Nahversorgung im ländlichen Raum funktionieren kann: persönlich, digital und zukunftsfit, zeigt sich LAbg. Josef Edlinger beeindruckt. „LEADER hilft dabei, innovative Lösungen vor Ort umzusetzen und die Lebensqualität in den Gemeinden langfristig zu stärken“.

Fotorechte: Marktgemeinde Göpfritz




Die besten Geschenke bleiben.

Text

 

1. Packerl

„Ich bin für junge Menschen da, höre zu und unterstütze sie bei ihren Anliegen, Ideen und Wünschen.“

Lösung: Jugendarbeit 

Erwachsenwerden bringt viele Fragen mit sich. Manchmal braucht es jemanden, mit dem man reden kann, der einen ernst nimmt und dabei hilft, eigene Ideen umzusetzen. Jugendarbeit.07 bietet jungen Menschen in sechs Gemeinden genau diesen Raum. Davon profitieren nicht nur die Jugendlichen selbst: Wenn junge Menschen gehört werden und ihre Gemeinde mitgestalten können, wird das Zusammenleben für alle besser.

Details zum Projekt:

 

2. Packerl

„Ich bringe Lebensmittel in den Ort. Bei mir gibt es regionale Produkte und eingekauft wird flexibel.“

Lösung: Hybrider Nahversorger 

Wer kennt das nicht? Für ein paar Lebensmittel extra ins Auto steigen zu müssen, kostet Zeit und macht den Alltag umständlicher. Ein flexibler Nahversorger bringt regionale Produkte direkt in den Ort und ermöglicht flexibles Einkaufen auch am Wochenende. Das bedeutet kurze Wege, mehr Möglichkeiten im Alltag und regionale Lebensmittel näher vor der eigenen Haustür. Davon profitieren alle, die gerne im Ort einkaufen und die Nahversorgung vor Ort erhalten möchten.

Details zum Projekt: Nahversorger Göpfritz – Umstellung auf Hybrid

 

3. Packerl

„Ich verbinde Wege und Orte. Wer mich entdeckt, erlebt unsere schöne Region auf zwei Rädern neu.“

Lösung: Radregion Kremstal–Donau

Man muss nicht weit wegfahren, um etwas Neues zu entdecken. Oft liegen schöne Landschaften, gemütliche Plätze und interessante Orte ganz in der Nähe. Die Radregion Kremstal–Donau lädt dazu ein, unsere Heimat mit dem Fahrrad neu zu erleben und Orte auf neuen Wegen miteinander zu verbinden. Ob allein, mit Freunden oder mit der Familie: So wird aus einer Radtour eine kleine Auszeit vom Alltag und die eigene Region ein Stück erlebbarer.

Details zum Projekt: Radregion Kremstal-Donau

 

 

 




Gemeinsam statt einsam: Tageszentren als Chance für ältere Menschen

Gruppenfoto der Veranstaltung "Tageszentren als Chance für ältere Menschen"

Wie können ältere Menschen möglichst lange selbstständig leben und gleichzeitig soziale Kontakte, Betreuung und Unterstützung erhalten? Eine mögliche Antwort darauf sind Tageszentren. Mit diesem Thema beschäftigten sich Gemeindevertreterinnen und -vertreter beim Informationsabend der LEADER-Region Kamptal+ in Gföhl.

Nach der Begrüßung durch LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+, stellte Mag. Viktor Steinkellner vom Land Niederösterreich die Pflegestrategie des Landes sowie bestehende Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten vor. Anschließend berichteten Vertreterinnen und Vertreter der Tageszentren Zeillern, St. Georgen und Wieselburg aus der Praxis und gaben Einblicke in Aufbau, Betrieb und Finanzierung ihrer Einrichtungen.

„Ein Tageszentrum bietet älteren Menschen Gemeinschaft, Aktivität und Unterstützung, ohne dass sie ihr vertrautes Zuhause verlassen müssen“, betonte DGKP Karin Ebner. Anhand konkreter Erfahrungen wurde deutlich, wie Tageszentren die Lebensqualität der Besucherinnen und Besucher steigern und gleichzeitig Angehörige entlasten können.

Großes Interesse galt den Erfahrungen der Gemeinden sowie den organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen. In der anschließenden Diskussion wurden zahlreiche Fragen zu Personalbedarf, Auslastung, Finanzierung und den Voraussetzungen für die Umsetzung in der eigenen Gemeinde gestellt.

„Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Betreuung älterer Menschen für unsere Gemeinden in den kommenden Jahren eine immer größere Herausforderung. Deshalb beschäftigen wir uns frühzeitig mit innovativen Modellen, die älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen und gleichzeitig Angehörige entlasten“, erklärte LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

Der Informationsabend zeigte eindrucksvoll, dass Tageszentren einen wichtigen Beitrag zur regionalen Daseinsvorsorge leisten können. Gleichzeitig wurde deutlich, dass für die erfolgreiche Umsetzung engagierte Menschen, geeignete Räumlichkeiten und eine langfristig gesicherte Finanzierung erforderlich sind. Die nächsten Schritte werden daher sein, gemeinsam mit interessierten Gemeinden auszuloten, wo diese Voraussetzungen gegeben sind und welche regionalen Lösungen entwickelt werden können.

 

Fotorechte:   STR Günter Steindl

Personen am Foto vlnr: STR Günter Steindl (Gföhl), Danja Mlinaritsch (Geschäftsführung LEADER-Region Kamptal+), LAbg. Josef Edlinger (Obmann LEADER-Region Kamptal+), Vizebgm. Gabi Dietl (Gföhl), Mag. Viktor Steinkellner (Land NÖ), DGKP Karin Ebner (Leiterin der Zentren in Zeillern und St. Georgen), Bgm. Friedrich Pallinger (Zeillern)




LEADER macht Zukunft: 83 Regionen fordern starke Rolle nach 2027

Wir kämpfen für ein starkes LEADER - Besprechung über die Zukunft von LEADER

83 Regionen, 2.007 von 2.092 Gemeinden, rund 5.000 Projekte: LEADER treibt die Regionalentwicklung in Österreich an. Nun geht es um die Zeit nach 2027. Das LEADER-forum Österreich hat mit Bundesminister Norbert Totschnig besprochen, wie das flächendeckende Netzwerk in der EU-Periode 2028–2034 gestärkt und weiter ausgebaut werden kann.

Starke Regionen für große Herausforderungen

Klimawandel, Bodenverbrauch, demografischer Wandel, Digitalisierung, Ortskernentwicklung und regionale Wertschöpfung: Die Herausforderungen im ländlichen Raum sind vielfältig, und jede Region startet anders. Genau hier setzt LEADER an. Die 83 Regionen bringen Gemeinden, Betriebe, Landwirtschaft, Vereine und engagierte Menschen zusammen und machen aus europäischen und nationalen Zielen konkrete, regional passende Projekte. Gemeinsam mit Klima- und Energie-Modellregionen, KLAR!-Regionen und weiteren Partnern stärken sie die Widerstandsfähigkeit der ländlichen Räume und tragen zum „Umfassenden Resilienz-Aufbau“ in Österreich bei.

„Mit den 83 LEADER-Regionen verfügt Österreich über ein flächendeckendes, erprobtes und von den Menschen getragenes Netzwerk. Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, diesen Regionalentwicklungsansatz weiter zu stärken und LEADER nachhaltig als Umsetzungspartner für die Zukunft des ländlichen Raums zu etablieren“, betonten die Vertreter des LEADER-forums Österreich.

Minister sagt Fortsetzung der Partnerschaft zu

„LEADER zeigt seit vielen Jahren, wie erfolgreiche Regionalentwicklung gemeinsam mit den Menschen vor Ort gelingen kann. Die 83 LEADER-Regionen kennen die Herausforderungen und Potenziale ihrer Regionen und setzen mit großem Engagement konkrete Projekte um. Diese starke Partnerschaft wollen wir auch in Zukunft fortführen und gemeinsam weiterentwickeln“, so Bundesminister Norbert Totschnig.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen verlässliche Rahmenbedingungen für die kommende Programmperiode. Die bewährten Organisationen und ihre nationalen und europäischen Netzwerke sollen kontinuierlich weiterarbeiten können. Minister und LEADER-forum vereinbarten, den Austausch fortzusetzen.

Zum Abschluss übergab das LEADER-forum dem Minister symbolisch ein gemeinsames Unterstützungsersuchen, das alle 83 LEADER-Regionen mittragen. Ihre Botschaft: Wir bringen Erfahrung, Netzwerk und Umsetzungskraft in die Gestaltung der neuen Periode ein.

LEADER in Österreich auf einen Blick

  • 83 Regionen mit 2.007 Mitgliedsgemeinden
  • rund 5.000 Projekte in der laufenden Periode
  • rund 400 Millionen Euro Investitionen in die regionale Entwicklung
  • mehr als 10.000 Engagierte, haupt- und ehrenamtlich
  • über 200 qualifizierte Arbeitsplätze für die Projektbegleitung

Das LEADER-forum ist ein unabhängiger, freiwilliger Zusammenschluss aller LEADER-Regionen in Österreich.

Rückfragen und Kontakt
LEADER-forum Österreich: Wolfgang Berger, 0699 12557525, info@leaderforum.at, www.leaderforum.at
Verein LEADER Niederösterreich: Thomas Heindl, t.heindl@leaderregion.at; Christine Filipp, christine.filipp@weinviertelost.at




Spannende Projektaufrufe – Jetzt sind Ihre Projektideen gefragt!

Nutzen Sie die Chance und reichen Sie Ihre Projektideen zu den Themen attraktive Freizeitwege, innovative Nächtigungsmöglichkeiten, Reisemobilstell- und Campingplätze ein. LEADER begleitet und unterstützt Sie bei der Umsetzung Ihrer Ideen.

 

> Attraktive Freizeitwege

LEADER fördert Projekte, die:

  • Aufenthaltsqualität und Service verbessern
  • Orientierung und Information optimieren
  • Erlebnis- und Infrastrukturangebote erweitern
  • Wege klimafit gestalten

Zum Projektaufruf (PDF)  | Einreichung bis 16. Oktober 2026

 

> Alternative Nächtigung – nachhaltig & naturnah

LEADER fördert beispielsweise:

  • Tiny Houses
  • Schlafkapseln und Schlaffässer
  • Glamping-Angebote
  • Geomantische Kuppeln

Zum Projektaufruf (PDF)  | Einreichung bis 16. Oktober 2026

 

> Reisemobilstellplätze

LEADER fördert unter anderem:

  • Planung und Konzeptentwicklung
  • Technische Infrastruktur für Ver- und Entsorgung
  • Beschilderungs- und Informationssysteme
  • Maßnahmen zur attraktiven Gestaltung des Stellplatzes

Zum Projektaufruf (PDF)  | Einreichung bis 16. Oktober 2026

 

> Moderne Campingplätze

LEADER fördert unter anderem:

  • Planung und Errichtung
  • Sanitäranlagen und Versorgungstechnik
  • Strom, Beleuchtung und digitale Systeme
  • Informationstafeln und Aufenthaltsbereiche

Zum Projektaufruf (PDF)  | Einreichung bis 16. Oktober 2026 

 

Nur für Gemeinden:

> Digitalisierung für zukunftsorientierte Gemeinden

LEADER fördert unter anderem

  • Entwicklung von Strategien und Konzepten
  • Beratung, Begleitung und Weiterbildung
  • Digitale Infrastruktur und Ausstattung
  • Digitalisierung interner Abläufe

Zum Projektaufruf (PDF)  | Einreichung bis 16. Oktober 2026

 

Haben Sie eine Idee, die zu keinem der Aufrufe passt? Dann melden Sie sich gern bei uns, denn die LEADER-Förderbereiche sind vielfältig: 📞 +43 664 3915751

 

Wichtig zu wissen:

  • Wollen Sie ein Projekt einreichen? Dann kontaktieren Sie unbedingt das LEADER-Team. Wir beraten und begleiten kompetent vom Ausfeilen der Idee bis zur Abrechnung.
  • Nach dem Gespräch mit dem LEADER-Team wird die Idee verschriftlicht. Dafür gibt es eine Vorlage Projektbeschreibung.
  • Die Einreichung erfolgt online. Dafür braucht man die ID-Austria
  • Eingereichte Projekte werden vom Projektauswahlgremium (PAG) bewertet.
  • Bewertet das Gremium ihr Projekt positiv, dann kann am Tag nach der Sitzung mit dem Projekt gestartet werden.
  • Pro Förderwerber ist nur 1 Projekt zulässig.

 




Obstbaumpflanzaktion 2026: Jetzt online bestellen!

Gruppenfoto zur Pflanzaktion

Die Obstbaumpflanzaktion 2026 läuft derzeit auf Hochtouren – sie ist eine der größten Initiativen für regionale Sortenvielfalt im ganzen Land.

Wer dabei sein möchte, kann hochwertige Hochstamm‑Obstbäume mit Zubehör weiterhin kostengünstig online bestellen. Denn wer heute pflanzt, erntet morgen Vielfalt.

Mehr als 450 Sorten stehen zur Auswahl: Äpfel, Birnen, Zwetschken, Kirschen, Kriecherl und viele seltene Raritäten. Auch Bio‑Bäume sind heuer wieder mit dabei.

 

👉 Infoseite: www.moststrasse.at/projekte/obstbaumpflanzaktion

👉 Direkt zum Shop: www.moststrasse.at/pk/obstbaeume

 

Kosten:
Für Landwirte: konventionelles Set € 35,– bis 37,– | Bio-Set € 40,–
Für Privatpersonen: konventionelles Set € 88– bis 92,– | Bio-Set € 99,–

 

Die bestellten Bäume können Ende Oktober an den jeweiligen Ausgabestellen abgeholt werden.

In der LEADER‑Region Kamptal+ erfolgt die Abholung in Gföhl:

Wann: 29. Oktober 2026 von 13:00–15:00 Uhr

Wo: Fernheizwerk Gföhl

 

Mehr Vielfalt für unsere Kulturlandschaft

Die Pflanzaktion wird durch eine Förderung des Landschaftsfonds Niederösterreich ermöglicht.

Damit die Pflanzung der rund 3‑ bis 4‑jährigen Hochstammbäume gut gelingt, ist im Set bereits alles enthalten: Pflock, Verbissschutzgitter, Anbindeband, Wühlmausgitter und ein verrottbarer Wurzelschutzsack.

Die Bäume müssen nur noch eingesetzt und regelmäßig gegossen werden.

 

LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER‑Region Kamptal+, betont die Bedeutung der Initiative:

„Streuobstwiesen sind ein wertvolles Kulturgut. Sie prägen unsere Landschaft, fördern die Artenvielfalt und liefern regionales Obst für die Verarbeitung. Mit der Pflanzaktion investieren wir nachhaltig in die Zukunft – ökologisch, wirtschaftlich und kulturell.“

 

Landschaftsfonds NÖ und 6 LEADER-Regionen machen’s möglich

Die Obstbaumpflanzaktion wird vom Landschaftsfonds NÖ und von den LEADER‑Regionen Most- und Eisenstraße, Mostviertel Mitte, Südliches Waldviertel–Nibelungengau, Elsbeere‑Wienerwald und Kamptal+ ermöglicht – ein starkes Netzwerk für mehr Biodiversität und eine lebendige Kulturlandschaft.

 

Kontakt Projektleitung:

LEADER-Region Moststraße, Frau Maria Haider
Tel: 07475/53 340 501
Maria.haider@moststrasse.at




Jugendarbeit.07 – Voll im Plan in sechs Regionsgemeinden

Gruppe von fröhlichen jungen Menschen

Im Februar 2026 starteten die Gemeinden gemeinsam mit der LEADER‑Region Kamptal+ die offene Jugendarbeit. Bereits nach einem halben Jahr zieht die jugendarbeit.07 eine sehr positive Bilanz: In Schwarzenau, Gföhl, Allentsteig, Jaidhof, Lichtenau und Rastenfeld wurde ein attraktives und vielfältiges Programm umgesetzt – getragen von enger Zusammenarbeit mit Gemeinden, Schulen und Vereinen.

Schon im Frühjahr wurden Maßnahmenpläne erstellt, Abstimmungen durchgeführt und das Team erweitert. Seit Juni ist die jugendarbeit.07 vollständig im Einsatz – präsent, sichtbar und dort unterwegs, wo Jugendliche sind.

Unterwegs mit dem Jugendbus & Sommerprogramm

Das Team besucht wöchentlich Hotspots und lokale Veranstaltungen in allen sechs Gemeinden. Die Resonanz ist hoch: 822 Kontakte wurden in kurzer Zeit verzeichnet.

Das kostenlose Ferienprogramm war ein voller Erfolg. Ein Shuttle‑Service brachte Jugendliche aus allen Gemeinden zu den Aktivitäten. Der Ausflug in den Familypark war so beliebt, dass ein zweiter Termin organisiert wurde.

E‑Scooter‑Initiative „Fahr Fair“

Noch vor dem Sommer startete die Initiative „Fahr Fair“. Die affichierten Infoplakate zeigen Wirkung: Der E‑Scooter‑Infobereich auf jugendarbeit.at wurde über 400‑mal aufgerufen – ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit und Rücksichtnahme.

Highlights aus den Gemeinden

  • Schwarzenau: Eröffnung eines betreuten Jugendraums im Generationentreff.
  • Allentsteig: Mobiler Jugendtreff, Renovierung des alten Jugendtreffs, ab Herbst regelmäßiger Betrieb.
  • Gföhl: Neue jugendgerechte Infotafel für Skatepark/Funcourt.
  • Jaidhof: Beratungen und Aktionen „am Lake“, Picknick beim Sautrogrennen, eigenes Beachvolleyball‑Turnier.
  • Lichtenau: Intensive Kooperation mit Schulen, Präsentation der Angebote direkt im Schulalltag.
  • Rastenfeld: Aufbau eines niederschwelligen Zugangs zur Offenen Jugendarbeit über die Schule.

Stimme aus der Gemeinde

„Die aktive Jugendarbeit ist für unsere Jugendlichen ein echter Gewinn. Als wir im Frühjahr gestartet haben, wussten wir nicht, ob das neue Angebot greift“, berichtet Bürgermeister Karl Elsigan. „Nach sechs Monaten wissen wir, dass unsere Jungen das Angebot annehmen und die Zusammenarbeit mit der jugendarbeit.07 ein richtiger Schritt war. Man spürt, dass hier mit Herz, Professionalität und viel Engagement gearbeitet wird.“

 

 




Waldviertler TischKultur: Regionaler Genuss am Green in Ottenstein

Gruppenfoto bei der Waldviertler TischKultur am Golfplatz in Ottenstein

Haubenkoch Herbert Hettegger und René Zimmermann von „Waldjungfrau“ verwandelten den Diamond Golfclub Ottenstein am 7. August in eine außergewöhnliche Bühne für Waldviertler Kulinarik.

Unter dem Motto „brutal lokal und fest verwurzelt“ bringt die Waldviertler TischKultur die kulinarische Vielfalt der Region an außergewöhnliche Orte. In Ottenstein zeigte sich dieses Konzept besonders eindrucksvoll: Die lange Tafel wurde unmittelbar am Green gedeckt und machte die Landschaft selbst zu einem Teil des Genusserlebnisses. Gastgeber und Haubenkoch Herbert Hettegger vom Restaurant Hettegger und René Zimmermann von „Waldjungfrau“ präsentierten den Gästen ein mehrgängiges Menü, das ganz im Zeichen regionaler und saisonaler Zutaten stand.

Waldviertler Natur auf dem Teller

Für Herbert Hettegger bedeutet Gastronomie weit mehr als gutes Essen. Geschmack, Freude, Genuss und Gemeinschaft stehen für den Haubenkoch im Mittelpunkt. Bei der Waldviertler TischKultur verband er seine regional verwurzelte Küche mit zeitgemäßer Kochkunst. Frische und saisonale Produkte aus dem Waldviertel bildeten dabei die Basis des Menüs.

Unterstützt wurde Hettegger von René Zimmermann von „Waldjungfrau“. Mit seinem Wissen über Wildkräuter, Blüten und weitere Schätze aus Wald und Wiese brachte er zusätzliche Aromen der Waldviertler Natur auf die Teller. Vom Fleischbällchen mit Erdäpfelpüree über Lachsforellenmousse mit Wurzelgemüse und Flusskrebsen, sowie Ratatouilleschaumsuppe mit Paprika und Parmesan, bis zum gegrillten Rehrücken mit Steinpilzen, Erdäpfeln und Rotwein zeigte das Menü die Vielfalt regionaler Zutaten. Zum süßen Abschluss wurden Marillenknödel mit Kriecherl und Sorbet sowie ein Dessert aus Nuss, Walnuss und Birke serviert.

Auch bei der Getränkebegleitung blieb die Waldviertler TischKultur der Region treu. Sommelier Matthias Wolf vom Weinbau Wolf führte mit viel Fachwissen durch den Abend und stimmte die ausgewählten Weine auf die einzelnen Gänge ab. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Naturals aus dem Kamptal. Ergänzt wurde die Getränkebegleitung unter anderem durch Sekt, Traubensaft und Verjus von Kamptaler Winzer:innen sowie Zwettler Saphir der Privatbrauerei Zwettl. Weitere regionale Spezialitäten kamen vom Eichhornhof und von der BIO Bäckerei Hölzl.

Wenn Kulinarik, Handwerk und Kunst zusammentreffen

Die Waldviertler TischKultur versteht sich nicht nur als kulinarische Veranstaltungsreihe, sondern als Bühne für die Vielfalt der gesamten Region. Das zeigte sich in Ottenstein auch abseits der Teller. Traditionelles Handwerk war mit Wein- und Sektgläsern von Zalto.

 

Copyright: Waldviertel Tourismus, Matthias Streibel
Foto: v.l.n.r. Raphael Eichhorn (Eichhornhof), Matthias Wolf (Weinbau Wolf), Manuela Eichhorn, René Zimmermann, Tom Bauer, Herbert Hettegger und Peter Vargo (Diamond Club Ottenstein)




Gut geschnitten ist halb geerntet – Schnittkurs für Steinobst lockte 21 Interessierte

Wie gelingt der richtige Schnitt bei Marille, Zwetschke & Co.? Antworten darauf erhielten 21 Interessierte Anfang August beim Steinobst-Schnittkurs der LEADER-Region Kamptal+ in Senftenberg. Im Mittelpunkt standen wertvolle Tipps für gesunde, ertragreiche Obstbäume und die praktische Anwendung des fachgerechten Sommerschnitts.

Am Vormittag vermittelte Obstbauexperte Ing. Herbert Ritzberger im Sitzungssaal der Marktgemeinde Senftenberg das nötige Hintergrundwissen – von der Auswahl des passenden Jungbaums über Boden- und Standortbedingungen bis hin zum Wachstumsverhalten verschiedener Baumformen. Denn: Wer versteht, wie ein Obstbaum wächst, weiß auch, wo die Schere angesetzt werden muss.

Nach der Theorie ging es direkt in die Praxis. In einem privaten Obstgarten wurden die Bäume gemeinsam begutachtet, Schnittmaßnahmen besprochen und anschließend gleich umgesetzt. Dabei hieß es immer wieder: „Zwick – Zwack“ – Ast für Ast entstand eine gesunde Baumkrone.

„Wir haben ältere Obstbäume übernommen und wollten lernen, wie wir sie richtig pflegen. Die Mischung aus Theorie und Praxis war ideal“, freute sich eine Teilnehmerin.

Auch Kursleiter Ing. Herbert Ritzberger zeigte sich zufrieden: „Ein fachgerechter Schnitt sorgt nicht nur für gesunde Bäume, sondern auch für bessere Erträge und erleichtert die Pflege über viele Jahre.“

Organisiert wurde der Steinobst-Schnittkurs von der LEADER-Region Kamptal+. Ein besonderer Dank gilt Vizebürgermeisterin Christine Schneider, die den theoretischen Kursteil im Sitzungssaal der Marktgemeinde Senftenberg ermöglichte.

Mit geschärften Scheren, neuem Wissen und vielen praktischen Tipps kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Hause zurück – bestens gerüstet für den fachgerechten Schnitt im eigenen Obstgarten.

 

Foto: Gruppenfoto vom Schnittkurs für Steinobst
Fotorechte: Gerald Wintersperger