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Bewegungsarena Gars – 111 km gute beschilderte Wege

Ende Oktober war es soweit – die lang geplante Bewegungsarena wurde von Bürgermeister Martin Falk eröffnet.

Alles begann 2018 als eine Evaluierung der bestehenden Garser Wander- und Bike- und Walkingstrecken in Auftrag gegeben wurde. Ein Expertenteam der Firma Runnersfun aus Gmunden ging und fuhr bestehende Wege ab. Das Ergebnis waren Empfehlungen an die Gemeinde, einige Wege aufzulassen und andere zu optimieren.

Den zuständigen Tourismus Gemeinderäten war es ein Anliegen, die Empfehlungen umzusetzen und so wurde 2019 und 2020 die Wege teils neu beschildert, Aussichtspunkte geschaffen, Übersichtstafel und Karten erstellt.

Bürgermeister Martin Falk: „Die Bewegungsarena Gars ist ein Schmuckstück geworden. Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger, sie zu nutzen, denn besser einen Kilometer gehen als keinen!“ Ausgezeichnete Arbeit leisteten die 3 zuständigen Tourismusgemeinderäte Mag. Elisabeth Gröschl, Susanne Baireder und Thomas Singer, in Zusammenarbeit mit Marterlexperten und Wanderführern. Bei Ihnen allen bedankte sich Bürgermeister Martin Falk. Die VertreterInnen von Runnersfun stellte die neue Wegeführungen und Strecken vor:

Die Auswahl an Strecken ist groß, denn elf Runden mit an die 80 km Wanderwege von zwei bis 13 Kilometer und vier Lauf- bzw. Walkingtouren von zwei bis zwölf Kilometer warten darauf, entdeckt zu werden. Verlaufen ist nahezu unmöglich, denn über 400 gelbe Schilder weisen den Weg und sind noch dazu mit Farbpunkten für jede Strecke sowie Pfeilen und Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet. Dazu gibt es großformatige Informationstafeln beim Rathaus, beim Bahnhof und bei der Reha-Klinik, eine informative Broschüre, in der auch das Streckenprofil und eine Wegbeschreibung zu finden sind – selbstverständlich auch QR-Codes für die Nutzung am Handy.

Finanziell wurde die Evaluierungsstudie und die Umsetzung mit Leader Fördergeldern unterstützt.




Tourismus in Straß boomt – NEU: App, Riedentafeln, Familienwanderweg

Riedenkarte auch spannend für Kinder

Der Grundstein für einen gut funktionierenden Tourismus ist ein guter Plan. Das ist auch den Gemeindeverantwortlichen von Straß im Straßertale bewusst. 2018 & 2019 fand ein intensiver Diskussions- und Arbeitsprozess mit Gemeindeverantwortlichen, Gastronomie, Hotellerie, Vinothek, Winzer, etc. statt. Begleitet durch einen externen Berater, wurde gemeinsam die Tourismusstrategie Straß 2025 erarbeitet.

Damit war der Grundstein für einen funktionierenden Tourismus in Straß im Straßertale gelegt, was heuer zu stark steigenden Besucherzahlen, trotz COVID 19, geführt hat. Leader Förderungen erleichtern die Finanzierung des Konzepts und der Umsetzungsmaßnahmen.

 

Attraktive neue Angebote

Riedentafeln bei allen bekannten Weinlagen:

Die Anbringung von Riedentafeln, bei allen bekannten Weinlagen in der Großgemeinde Straß im Straßertale, ist schon seit vielen Jahren ein Anliegen der Winzer. Diesem Wunsch konnte nun nachgegangen werden und zusätzlich mit der „Strassertal App“ noch attraktiver gestaltet werden. In der App erfährt man in welcher Zeitepoche der Boden entstanden ist, der dem Wein seinen Geschmack bzw. die Finesse verleiht.

Spannende Info durch die Strassertal App:

Mit der Strassertal App konnte außerdem das Freilichtmuseum, Germanisches Gehöft Elsarn, für Besucher interessanter gestaltet werden. Mit kurzen Filmfrequenzen wird den Besuchern gezeigt, wie die Germanen damals gekocht haben, wie Sie ihre Kleidung hergestellt haben, wie die Felder bearbeitet wurden und vieles mehr.

Familienwanderweg in der Haselkellergasse:

Speziell für Familien wurde der Wanderweg rund um die Haselkellergasse mit einigen interaktiven Stationen erreichtet. Mit vielen Bildern und kurzen Texten erfahren die Wandernden mehr über die Welt der Tiere im Weingarten.  Neben den faszinierenden Fähigkeiten der Räuber gibt es auf jeder Tafel auch eine eigene Kategorie mit lustigen und interessanten Fun-Facts zu den Beutetieren.

Bürgermeister Martin Leuthner: „Straß im Strassertale hat viele Sehenswürdigkeiten, sei es das Freilichtmuseum, die Vinothek, der Strasserhof, die Wanderwege und vieles andere mehr, dass reizvoll für Gäste und Einheimische ist. Mit der Tourismusstrategie 2025 haben wir den Grundstein für eine koordinierte Zusammenarbeit und für professionellen Tourismus gelegt. Das saisonale Weinevent „Gaisberg uncorked“ wurde 2019 und 2020 sehr gut besucht. Die steigenden Gästezahlen zeigen – wir sind am richtigen Weg.“

https://www.strassertal.at/

 




213 junge Obstbäume für die Region – Pflanzaktion = Klimaschutz

213 Obstbäume, vorwiegend Äpfel und Birnen, wurden vor kurzem Ihren Besitzerinnen und Besitzern übergeben. 213 Jungbäume aus niederösterreichischen Baumschulen werden demnächst Wurzeln schlagen. Das bringt neues Leben in die Kulturlandschaft. Jeder einzelne Baum leistet als Kohlestoffspeicher und regionaler Eigenversorger von Obst einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Pflanzaktion wurde heuer zum sechsten Mal von 6 niederösterreichischen Leader Regionen und dem Landschaftsfonds Niederösterreich durchgeführt.

Streuobstbäume tragen einerseits als Kohlestoffspeicher, andererseits als regionale Nahrungsmittelversorger wesentlich zum Schutz unseres Klimas bei. Das geerntete Obst legt meist kurze Transportwege zurück, wird in der Regel in der Umgebung verkauft und fördert damit die regionale Wertschöpfung. Streuobstwiesen sind aber auch ein Mikrokosmos des Lebens. Durch ihr reichhaltiges Angebot an Nahrung und Lebensraum bilden sie das Zuhause artenreicher Tier- und Pflanzengesellschaften.

„Jeder der sich über eine lebenswerte Zukunft Gedanken macht, sollte die Chance nutzen und Obstbäume pflanzen“, informiert der Abgeordnete zum NÖ Landtag Josef Edlinger, Obmann der Leader-Region Kamptal. „Wir freuen uns sehr, dass heuer 213 Bäume bestellt wurden. Jeder Jungbaum trägt dazu bei, unsere Region vielfältig zu erhalten und Obst für nächste Generationen zu sichern. Die Bäume werden in den nächsten Wochen gesetzt und bald schon beginnen die Pflegemaßnahmen“.

Geschäftsführerin Danja Mlinaritsch: „Ab Februar bieten wir Schnittkurse für Jung- und Altbäume an, denn wir wissen, dass nur ein regelmäßiger Baumschnitt Bäume gesund erhält und für eine gute Ernte sorgt. Die Schnittkurse und die Baumpflanzaktion organisieren wir gemeinsam mit 5 Leader Regionen in Niederösterreich.“

Seit 2015 organisieren die Leader-Regionen Kamptal, Most- und Eisenstraße, Mostviertel Mitte, Elsbeere-Wienerwald und südl. Waldviertel-Nibelungengau die Pflanzaktion, bei der Besitzer landwirtschaftlich genutzter Flächen und Privatpersonen günstige Hochstamm-Obstbäume bestellen können. In Niederösterreich wurden heuer knapp 4.000 Bäume bestellt.

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Ankündigung Schnitt- und Veredelungskurse:

Die Leader-Region Kamptal organisisert von Februar bis März 2021 Schnitt- und Pflegekurse in der Region, die durch den NÖ Landschaftsfonds gefördert werden:

  • Schnittkurs: Samstag, 20. Februar 2021 in 3900 Schwarzenau
  • Schnittkurs: Samstag, 27. Februar 2021 in 3542 Jaidhof
  • Schnittkurs: Samstag, 06. März 2021 in 3571 Gars am Kamp
  • Schnittkurs: Samstag, 13. März 2021 in 3532 Rastenfeld
  • Veredelungskurs: Samstag, 20. März 2021 in 3593 Altpölla

Anmeldung erfolgt ausschließlich über www.gockl.at/moststrasse/kurse bis 1 Woche vor Kursbeginn.

Information: Leader-Region Moststraße, Hr. Gerald Prüller, Tel. 07475/533 40 500, E-Mail gerald.prueller@moststrasse.at

Weitere Infos: https://www.leader-kamptal.at/unsere-naechsten-termine/

Infoblatt Schnitt- und Veredelungskurse 2021




Fitness-Studio im Freien – Fit in Langenlois

Für alle Sportbegeisterten, die an ihrer Kondition arbeiten wollen, gibt es in Langenlois an drei Standorten „Fitness-Studios im Freien“ zum Nulltarif.

Die Homepage http://www.fitinlangenlois.at bietet eine Übersicht über alle öffentlichen Sportanlagen, bei denen man unkompliziert und kostenlos sein individuelles Kraft-, Ausdauer-, Schnelligkeits- und Koordinationstraining absolvieren kann. Dafür stehen fest installierte Calisthenics-Stationen, Kraft- und Koordinationsgeräte bereit. Die Übungen sind auf Schautafeln vor Ort und auf der Homepage gut beschrieben.

Neben den Standorten „Kampbad“ und „Lange Sonne“ ist am Sportplatz der dritte und multifunktionalste Standort. Neben den Kraft- und Koordinationsgeräten, können Interessierte auch den Multicourt nutzen. Schwerpunkte sind Kraftausdauertraining, Calisthenics, Turnen, spielerische Bewegung, Balance und Gleichgewicht. Hauptzielgruppen sind die aktive Bevölkerung, Sportvereine und Schulen, aber auch MigrantInnen, Familien, Jugendliche und Senioren.

Das Projekt wurde von den Verantwortlichen der Gemeinde in intensiver Zusammenarbeit mit SportlerInnen und Sportvereinen erarbeitet.

Vizebürgermeister Ing. Leopold Groiß: „Langenlois ist eine starke Zuzugsgemeinde, speziell für junge Familien. Uns ist es ein Anliegen die Lebensqualität laufend zu verbessern und unser Freizeit- und Serviceangebot zu erweitern. Fast 2 Jahre dauerten die Vorbereitungen und Abstimmungsgespräche. Das sich die intensiven Vorarbeiten für die Fitiness-Studios im Freien gelohnt haben, zeigt uns, dass die 3 Stationen gut angenommen werden. Auch die professionellen Trainingsangebote sind gut genutzt.“

Leader trägt aktiv zum Projekt bei, indem bei der Vorbereitung und Umsetzung mitgearbeitet wurde und Leader Fördermittel die Finanzierung erleichtern.




Handwerk & Manufaktur im Waldviertel

Das Waldviertel war einst ein Eldorado für das traditionelle Handwerk: Glasbläser, Frottier- und Vorhangwaren, Schmuckhersteller, Teppichwebereinen, etc. Vieles ist in den 70 und 80-iger Jahren verschwunden. Doch… es gibt nach wie vor noch viele Handwerksbetriebe, die Ihre Kunst Interessierten zeigen.

Durch das Leader geförderte Projekt „Handwerk & Manufaktur“ wird die Tradition und Einzigartigkeit Waldviertler Handwerksbetriebe lebendig. Lernen Sie die niederösterreichischen Betriebe, deren Besitzer und ihre regionalen Qualitätsprodukte kennen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den traditionellen Waldviertler Branchen Holz, Stein, Textil und Glas. Aber auch weitere regionale Spezialbetriebe wie etwa die Perlmuttdrechslerei, die Sonnenuhrenproduktion, Schmiedekunst oder Gravur stellen sich vor.

Einige der regionalen Traditionsbetriebe lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Dabei verraten sie Geheimnisse der Glasgravur oder zeigen ihre Tricks beim Drechseln, Tischlern, Weben, Korbflechten, Seifensieden oder Töpfern. Oder besuchen Sie Workshops um das Handwerk selbst zu lernen.

Ausgewählte Betriebe haben sich zusammengeschlossen, um sich miteinander zu vermarkten. Waldviertel Tourismus übernimmt das professionelle Projektmanagement und Marketing.

Tipp: Die Broschüre Handwerk und Manufaktur im Waldviertel bietet einen guten Überblick. Zudem werden im Waldviertel besondere Handwerkserlebnisse für Gruppen angeboten.

Finanziell wird das Projekt durch die 4 Waldviertler Leader-Regionen unterstützt: Kamptal, Waldviertler Grenzland, Waldviertler Wohlviertel, Südliches Waldviertel-Nibelungengau.




THEO startet im Thayaland durch – 115 Bikes an 18 Standorten ausleihen

THEO – Thayaland E-Bikes on Tour, ist ein neues Mobilitätsangebot im Zukunftsraum Thayaland, der Region zw. Allentsteig, Raabs, Waidhofen/Thaya, Großsiegharts.

Erstmals haben die Bürgerinnen und Bürger der 15 Gemeinden die Möglichkeit ein umfassendes E-Bike Angebot an 18 Standorten für nur 10 Euro pro Tag auszuborgen. 90 Citybikes und 25 Mountainbikes bieten ein entspanntes Fahrvergnügen. Ob Einkaufen, Flanieren, Alltagsradfahren, Ausflüge mit Gruppen…THEO macht ein flexibles Ausborgen und Abstellen möglich.

Bei den 18 Verleihstationen kann mittels App das gewünschte Rad entnommen werden. An der THEO-Station befindet sich ein Sperrsystem, dass mittels App entsperrt wird. Auch der Buchungsvorgang erfolgt über die App. Bei allen Verleihstationen können die Räder aufgeladen werden. THEO ist von März bis Ende November in Betrieb.

Beim Aufbau des Verleihsystems wirkten Leader Fördergelder mit.

Hier gehts direkt zu THEO

THEO-Folder




Noch bis So. 4. Oktober Obstbäume bestellen – www.gockl.at/pflanzaktion

Online Obstbäume bestellen

3-2-1…nur noch 3 Tage ist die Bestellplattform www.gockl.at/pflanzaktion geöffnet. Bis So. 4. Oktober 2020 können Hochstamm-Obstbäume aus regionalen Baumschulen bestellt. Über 450 verschiedenen Sorten Äpfel, Birnen, Zwetschken, Kirschen und Kriecherl sind verfügbar. Die Bezahlung erfolgt heuer erstmals ONLINE.

Am 30. Oktober können die bestellten Bäume im Fernheizwerk Gföhl geholt und in Gärten und auf landwirtschaftlichen Flächen gesetzt. Das Land NÖ, Abteilung Landschaftsfonds, und 6 Leader Regionen ermöglichen die Pflanzaktion.

LAbg. Josef Edlinger, Obmann der Leader-Region Kamptal: „Der Streuobstbestand unserer Region ist ein wertvolles Kultur- und Wirtschaftsgut. Die Obstbäume prägen seit Jahrhunderten unsere Landschaft. Sie haben eine wertvolle ökologische Wirkung, als Wasserspeicher, als Nist- und Wohnplatz für Klein- & Kleinstlebewesen, als Windschutz und letztlich natürlich auch als hochwertiger Produzent von Früchten für die naturnahe Produktion von Säften. Um unsere Streuobstbäume für die Zukunft zu erhalten organisieren wir die Baumpflanzaktion – eine gute Gelegenheit junge Bäume für die nächste Generation zu pflanzen“.

Privatpersonen, Landwirte, Gemeinschaften, Firmen – alle können die Baumaktion nutzen. Bäurinnen und Bauern, die die Bäume auf landwirtschaftlichen Flächen pflanzen, bekommen das Baumset zu einem günstigeren Preis. 2019 wurden insgesamt 3000 Bäume bestellt – 333 in der Leader Region Kamptal.

„Alle Obstbäume kommen aus regionalen Baumschulen aus dem Wald- und Mostviertel. Das garantiert, dass die Bäume für unsere Böden und unser Klima geeignet sind“, informiert Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin der Leader-Region Kamptal. „Unser Ziel ist, das heuer 350 Jungbäume gepflanzt werden“.

Die Aktion wird von den Leader Regionen Most- und Eisenstraße, Mostviertel Mitte, südl. Waldviertel-Nibelungengau, Elsbeere-Wienerwald und Kamptal durchgeführt. Um die 6.700 Bäume wurden seit 2015 in den 6 Regionen bestellt und ausgepflanzt.

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Leben in Ost und West – Zeitzeugengespräch, 3. Okt. 18h – auch im Livestream

Vor 11 Jahren hat eine engagierte Gruppe von BürgerInnen der Marktgemeinde Schwarzenau die Idee geboren, jedes Jahr ein anderes Land Europas auf unterhaltsame Weise BewohnerInnen der Gemeinde vorzustellen.

So wurden Ortsschilder in Finnisch untertitelt, eine Tour de France durch das Gemeindegebiet unternommen, ein anderes Mal griechischer Volkstanz vorgeführt, tschechisches Straßentheater gezeigt und in der jeweiligen Küchentradition aufgekocht.

2020 widmet sich EUROPA in SCHWARZENAU dem nördlichen Gastland Deutschland.  Mit einem bunten Veranstaltungsreigen, getragen von Tanz, Vorträgen und kulinarischen Abenden wird die Kultur und Geschichte Deutschlands in der Gemeinde lebendig . Das ganze Jahr kann man das einzigartige Open-Air-Fenstermuseum in zwei Routen zu Fuß (11 Tafeln in Schwarzenau) oder mit dem Rad (größere Runde durch das Gemeindegebiet) besuchen und erhält unterhaltsame Einblicke in Geschichte, Natur, Kultur, Gesellschaft und Kulinarik des Nachbarlandes. Kinder der Volksschule Schwarzenau haben dazu einige bemerkenswerte Illustrationen beigesteuert.

Eine der letzten Veranstaltungen ist das Zeitzeugengespräch „Leben in Ost und West“ am Samstag, 3. Oktober, 18h. Am 3. Oktober ist „Tag der deutschen Einheit“, und exakt 30 Jahre später erfahren wir im Waldviertel viel über die Epoche der deutschen Geteiltheit von einem Historiker und von ZeitzeugInnen, in Zusammenarbeit mit der WaldviertelAkademie. Dies wird sicher nicht nur für an europäischer Geschichte Interessierte ein spannender Informationsabend.

Wer nicht vor Ort sein kann, gibt es einen Link zum Stream am Samstag: https://www.youtube.com/watch?v=j_V0nZg5GpQ

Mehr über das Projekt: https://europainschwarzenau.wordpress.com/




Therapiegarten im Schloss Schiltern eröffnet – ein neuer Garten wird gefeiert

Im Umfeld des barocken Schlosses werden psychisch kranke Menschen im Psychosozialen Zentrum in Schiltern auf die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt vorbereitet. Die Trainingsmaßnahmen umfassen die Bereiche Sozialarbeit, klinische Gesundheitspsychologie und Arbeitsanleitung. „Das umfassende Angebot wurde nun um einen Therapiegarten im östlichen Bereich des Gartenareals ausgeweitet, der sich in die drei Bereiche Motorik/Sensorik, Entspannung und Nutzung gliedert.

Mit dem neu geschaffenen Angebot werden die bereits vorhandenen Maßnahmen optimal ergänzt. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestmöglich auf ihren beruflichen Wiedereinstieg vorzubereiten. Die angebotenen Programme sind bestens aufeinander abgestimmt und werden durch das AMS NÖ, die PVA und das Land Niederösterreich finanziert. Mit dem Therapiegarten erhalten wir ein neues Tool, das unser Angebot bereichert. Die finanzielle Unterstützung dafür erhalten wir von LEADER“, unterstreicht Peter Binder, Geschäftsführer des Psychosozialen Zentrums Schiltern.

„Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Grundvoraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens. Heutzutage leiden jedoch immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an psychischen Erkrankungen. Umso wichtiger ist es deshalb, eine optimale Begleitung anzubieten, die bei der Rückkehr in die Arbeitswelt unterstützt. Wir sind stolz darauf, das Angebot nun erweitern zu können“, betont Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal.

Die LEADER-Region Kamptal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.




Das Straßertal interaktiv erleben – die neue Smartphone App machts möglich

@NLK Filzwieser

Weinbau und Germanen sind die beiden großen touristischen Themen, die die Gemeinde Straß im Straßertale im südlichen Kamptal, prägen. Das geht klar aus dem Positionierungskonzept hervor, dass 2018 von einem Beratungsunternehmen gemeinsam mit Straßer Winzern, Gastronomie. und Hotelbetreibern, Gemeindeverantwortlichen, Vinothekenmitarbeitenden, uvam. erarbeitet wurde.

In den letzten Wochen wurde eine neue Smartphone App entwickelt, die den Besucherinnen und Besuchern einen geografischen Überblick über die Gemeinde, sowie Geschichten zu den Schwerpunktthemen Wein und Germanen bietet. Darüber hinaus gibt es Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und Ereignissen. „Mit der neuen App werden die touristischen Angebote der Großgemeinde Straß für die Gäste zeitgemäß und interaktiv präsentiert“, zeigt sich Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger beeindruckt.

Durch die neu entwickelte Smartphone App kann nun das Straßertal sowie das Freilichtmueum Elsarn auf interaktive Art und Weise erlebt werden. Alle wichtigen Informationen zur Gemeinde, zum Freilichtmuseum und über das Leben der Germanen sind in der App zu finden. „Von der laufenden Verbesserung und Modernisierung des touristischen Angebots profitiert die gesamte Region: Die regionale Wertschöpfung wird gestärkt und Arbeitsplätze gesichert“, betont Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

„Unsere Gemeinde hat vieles zu bieten – vom Naturerlebnis über die Kultur bis hin zur Kulinarik. Mit dieser App wollen wir die gesamte Angebotspalette noch besser präsentieren und zu längeren Aufenthalten in Straß anregen“, so der Bürgermeister von Straß Martin Leuthner. Die App kann im App-Store oder Play-Store heruntergeladen werden. Mit einer Aufsteckbrille für das Smartphone sind auch 3D-Aufnahmen sichtbar.

Die LEADER-Region Kamptal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.