Offene Jugendarbeit in sechs Gemeinden – engagierte Fachkräfte gesucht

Offene Jugendgemeinden - Bald geht's los

Die sechs Waldviertler Gemeinden Allentsteig, Gföhl, Jaidhof, Lichtenau, Rastenfeld und Schwarzenau setzen ein starkes Zeichen für ihre Jugend.

Der Verein KidsZone+More wurde beauftragt, in den kommenden eineinhalb Jahren die offene Jugendarbeit in diesen Gemeinden aufzubauen und nachhaltig zu etablieren.

Damit dieses Vorhaben gelingt, werden derzeit motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit gesucht.

Ihre Aufgabenbereiche

  • Aufsuchende Jugendarbeit (z. B. bei Treffpunkten wie Skateparks, entlang von ÖBB-Strecken sowie in sozialen Medien)
  • Einzelfallhilfe und individuelle Begleitung von Jugendlichen
  • Betreuung der offenen Jugendtreffs
  • Konzeption und Durchführung von Gruppenangeboten (z. B. Schulworkshops, Sport- und Musikturniere)
  • Gemeinwesenarbeit
  • Netzwerkarbeit und Kooperation mit relevanten Institutionen

Haben Sie Interesse, junge Menschen zu begleiten und aktiv am Aufbau der Jugendarbeit mitzuwirken?

Dann freut sich der Verein KidsZone+More auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Foto.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen ausschließlich per E-Mail an: office@jugendarbeit.at

Stelleninserat Offene Jugendarbeit




Kellergassen im Fokus: Keller geerbt – und jetzt?

Infoabend nimmt Presshäuser in den Fokus

Was tun mit einem geerbten oder neu erworbenen Weinkeller? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrags „Kellergassen im Fokus“, zu der die LEADER-Region Kamptal+ und die Gemeinde Rohrendorf einladen.

Kellergassen sind ein prägendes Kulturgut unserer Gemeinden und ein wichtiger Teil regionaler Identität. Gleichzeitig stehen viele Presshäuser leer oder sind vom Verfall bedroht. Ziel der Veranstaltung ist es, Eigentümerinnen und Eigentümer fachlich zu unterstützen und das Bewusstsein für eine qualitätsvolle Erhaltung, Sanierung und sinnvolle Nutzung zu stärken.

Mit Hubert Feigelstorfer, Architekt und Kellergassen-Bauberater, sowie Michael Staribacher vom Kellergassenmanagement Niederösterreich stehen zwei ausgewiesene Experten zur Verfügung. Sie vermitteln praxisnahes Wissen – von rechtlichen Grundlagen über materialgerechtes Bauen und typische Sanierungsfehler bis hin zu Fördermöglichkeiten des Landes Niederösterreich. Auch individuelle Fragen zu konkreten Vorhaben können eingebracht werden.

„Unser Ziel ist es, Interessierten ein solides Basiswissen mitzugeben, damit sie gut vorbereitet in ihre Planungen und Projekte starten können“, betont LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

 

WANN: Dienstag, 17. März 2026, 18.30 Uhr

WO: Veltlinersaal, Obere Hauptstraße 6, 3495 Rohrendorf

KOSTEN: Vortrag ist kostenfrei.

ANMELDUNG erforderlich bis Di., 10. März: office@leader-kamptal.at; 0664/3915751

Einladung hier downloaden

 

Kompetente Ansprechstelle für Presshäuser und Kellergassen: Kellergassenmanagement Niederösterreich. https://www.kellergassenmanagement.at/erhaltung/

Auch Video-Tutorials zur fachgerechten Sanierung von Kellern und Presshäusern sind verfügbar:https://www.noe-baukulturerbe.at/video-tutorials-fachgerechte-sanierung-kellergassen/

Der Vortrag ist Teil der Initiative „Sensibilisierung Kulturgut Kellergasse“, die von LEADER-Regionen im Weinviertel, Kamp- und Kremstal gemeinsam mit dem Kellergassenmanagement NÖ, der Dorf- & Stadterneuerung sowie dem Fachbereich Baukultur des Landes Niederösterreich umgesetzt wird.




Ideen gesucht – drei neue Projektaufrufe gestartet!

Sie haben eine Projektidee - wir haben Förderungen

3 Projektaufrufe freuen sich auf wirkungsvolle Projekte. Online bis 26. März einreichen:

 

Projektaufruf 1: Lebendige, klimaresiliente Ortszentren & Begegnungsräume

Sie haben eine Idee, wie das Ortszentrum lebendiger und klimafit wird?

LEADER fördert beispielsweise

  • Maßnahmen die die Aufenthaltsqualität steigern: Möblierung, Lichtkonzepte
  • Biodiversität: Bepflanzungen, Mikroparks, Kreislaufsysteme, Begrünungen
  • Nutzungskonzepte für Leerstand: Zwischennutzungen, Leerstandskoordination
  • Stärkung der lokalen Wirtschaft: Marketingkampagnen, Netzwerke

Zum Projektaufruf: https://dfp.ama.at/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen/

 

Projektaufruf 2: Digitalisierung für zukunftsorientierte Kommunen

Sie als Gemeinde wollen innovative digitale Lösungen entwickeln um Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten?

LEADER unterstützt

  • Erarbeitung einer Strategie, Begleitung, Weiterbildung
  • Digitale Infrastruktur & Ausstattung
  • Digitalisierung interner Abläufe

Zum Projektaufruf: https://dfp.ama.at/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen/

 

 Projektaufruf 3: Projekte in den Bereichen Tourismus, Soziales, Klima, Digitalisierung & mehr

Sie planen ein Projekt, dass Menschen bewegt oder Zukunft gestaltet?

LEADER fördert Vorhaben in Bereichen wie:

  • Digitalisierung & Klimaschutz
  • Soziales & Generationen
  • Tourismus & Kulturelles Erbe

Zum Projektaufruf: https://dfp.ama.at/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen/

 

Wichtig zu wissen

  • Wollen Sie ein Projekt einreichen? Dann kontaktieren Sie zuerst das LEADER-Team.
  • Das LEADER-Team berät und begleitet kompetent vom Ausfeilen der Idee bis zur Abrechnung.
  • Nach dem Gespräch mit dem LEADER-Team wird die Idee verschriftlicht. Dafür gibt es eine Vorlage Projektbeschreibung.
  • Die Einreichung erfolgt online. Dafür braucht man die ID-Austria
  • Eingereichte Projekte werden vom Projektauswahlgremium (PAG) bewertet.
  • Pro Förderwerber ist nur 1 Projekt zulässig

Die Einreichfrist endet am 26. März 2026. Die nächste Projektauswahlsitzung findet am 29. April 2026 statt.

 




Gemeinsam Zukunft schmieden: Schwarzenau setzt auf Beteiligung, Ortskern & Digitalisierung

Konstruktive Besprechung über aktuelle Gemeindethemen in Schwarzenau

Wie bleibt eine Gemeinde lebendig, familienfreundlich und zukunftsfit? In Schwarzenau lautet die Antwort: durch Dialog, Zusammenarbeit und mutige Projekte. Genau darum ging es bei einem Arbeitstreffen von Bürgermeister Karl Elsigan, Amtsleiterin Karin Regen-Vokroy, Regionalberaterin Manuela Hirzberger und LEADER-Managerin Danja Mlinaritsch.

Die Regionalberaterinnen und Regionalberater der Dorf- und Stadterneuerung sind einmal jährlich direkt in den Gemeinden unterwegs, um gemeinsam mit Politik und Verwaltung aktuelle Herausforderungen, laufende Projekte und neue Ideen zu besprechen. Schwarzenau nutzte diese Gelegenheit intensiv und lud auch die LEADER-Managerin dazu ein.

Gemeindevision wird Schritt für Schritt Realität

Im Mittelpunkt des Arbeitsgesprächs stand der Umsetzungsstand der Gemeindevision Schwarzenau sowie der Projekte der „Kinder- und Familienfreundlichen Gemeinde“. In den vergangenen zwei Jahren konnten Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Zukunft ihrer Gemeinde mitwirken – nun geht es an die konkrete Umsetzung.

„Die Beteiligung der Bevölkerung war für uns ein zentraler Erfolgsfaktor. Jetzt geht es darum, die vielen guten Ideen auch nachhaltig umzusetzen“, betonte Bürgermeister Karl Elsigan. Für die Vorhaben im heurigen Jahr wurden bereits passende Fördermöglichkeiten diskutiert.

Ortskern & Digitalisierung im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ortskernentwicklung. Schwarzenau nimmt dafür das kostenlose Angebot des Ortskern-Checks der Dorf- und Stadterneuerung in Anspruch, um neue Impulse für ein lebendiges Zentrum zu setzen.

Auch das Thema Digitalisierung rückt stärker in den Fokus der Gemeindeverwaltung. Mithilfe des Digi-Kompasses wird der aktuelle Stand erhoben und – gemeinsam mit den Gemeinden der Kleinregion Herz des Wald4tels – an zukunftsorientierten Maßnahmen gearbeitet.

Starke Partnerschaften für starke Gemeinden

„Wir arbeiten seit vielen Jahren eng mit der Dorf- und Stadterneuerung zusammen. Besonders die professionelle Begleitung bei Bürgerbeteiligungsprozessen und in der Zusammenarbeit innerhalb der Kleinregion ist für uns eine enorme Unterstützung“, so Bürgermeister Elsigan, der zugleich Obmann der Kleinregion Herz des Wald4tels ist.

LEADER-Projekte als Motor für die Region

Auch LEADER-Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Region. Initiativen wie die Positionierung der Kleinregion ‚Herz des Waldviertels‘, Generationenparks, Nachbarschaftshilfe oder Jugendarbeit wirken in allen fünf Gemeinden der Kleinregion.

Sie stärken die Zusammenarbeit, fördern den Zusammenhalt und zeigen: Wenn Gemeinden gemeinsam anpacken, entsteht Zukunft – Schritt für Schritt und mit den Menschen vor Ort.

 




Heute helfen – morgen gut aufgehoben: Gföhl und Jaidhof werden Zeitpolster-Gemeinden

Gföhl & Jaidhof werden Zeitpolster Gemeinde.

Was als LEADER-Projekt gestartet ist, wird nun dauerhaft im Bezirk Krems-Land verankert: Gföhl und Jaidhof sind ab sofort offizielle Zeitpolster-Gemeinden. Damit stärken beide Gemeinden gezielt Nachbarschaftshilfe und soziale Vorsorge.

Zeitpolster organisiert Hilfe dort, wo sie gebraucht wird – einfach, verlässlich und auf Augenhöhe. Wer hilft, sammelt Zeitgutschriften, die später selbst genutzt werden können. Gerade in ländlichen Gemeinden bedeutet das mehr Sicherheit, mehr Zusammenhalt und mehr Lebensqualität.

„Zeitpolster ist ein Modell, das genau zu unserer Gemeinde passt“, betont Bürgermeister Ing. Franz Holzer (Gföhl). „Es stärkt das Miteinander und gibt Menschen die Gewissheit, dass Hilfe da ist, wenn sie gebraucht wird – heute genauso wie morgen.“

Die Entscheidung, Zeitpolster dauerhaft in den Gemeinden zu verankern, wurde bewusst und rasch getroffen. Auch Bürgermeister Franz Aschauer (Jaidhof) zeigt sich überzeugt: „Nachbarschaftshilfe war immer schon wichtig. Zeitpolster gibt ihr nun eine klare Struktur und Verlässlichkeit. Das macht es für viele Menschen leichter, Hilfe anzunehmen – und selbst aktiv zu werden.“

Die Unterstützung ist vielfältig: Sie reicht von Einkaufen und Arztfahrten über kleine Handgriffe im Haushalt bis hin zu Spaziergängen, Begleitung und Gesprächen. Jede helfende Person entscheidet selbst, wie viel Zeit sie geben möchte. Oft genügen schon wenige Stunden im Monat, um spürbar zu entlasten.

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie einfach das Modell funktioniert: Ernst begleitet Herrn K. regelmäßig beim Einkaufen und zu Arztterminen, weil dieser sich alleine nicht mehr sicher fühlt. Für die Hilfe wird ein Kostenbeitrag von 11 Euro pro Stunde bezahlt. Die geleisteten Stunden werden Ernst auf seinem Zeitpolster-Konto gutgeschrieben – für den Zeitpunkt, an dem er selbst Unterstützung braucht.

Mit dem Schritt zur Zeitpolster-Gemeinde setzen Gföhl und Jaidhof ein klares Zeichen:
für Vorsorge statt Sorge, für Zusammenhalt statt Alleinsein und für ein Miteinander, das heute hilft und morgen trägt.

👉 Sie brauchen Unterstützung?
👉 Sie möchten selbst helfen?
👉 Oder das Zeitpolster-Team in der Region verstärken?

Dann melden Sie sich – wir freuen uns!

team.zwettl@zeitpolster.com

Tel: +43 664 8848 7935

 

Fotorechte: Stadtgemeinde Gföhl

Am Foto vlnr: Vizebgm. Christoph Lechner, Elisabeth Wiesmüller (Teamleiterin Zwettl), Bgm. Franz Aschauer (Jaidhof), Ingrid Kocian Kern (Koordinatorin für Gföhl & Jaidhof), Bgm. Ing. Franz Holzer (Gföhl), Mag. Shurga Schrammel (Projektleiterin Zeitpolster)




Abwechslungsreicher Job in den Bereichen Buchhaltung & Admin für 8-10h gesucht?

Sind Sie auf der Suche nach einer sinnvollen und abwechslungsreichen Herausforderung?

Der Verein LEADER-Region Kamptal+ ist die zentrale Anlaufstelle für regionale Projekte in 25 Gemeinden des östlichen Waldviertels. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine engagierte und erfahrene Persönlichkeit für die Bereiche Buchhaltung, Administration und Projektmitarbeit (m/w/d).

Die Anstellung umfasst 8–10 Stunden pro Woche mit Beginn im Sept./Okt. 2026.

Der Arbeitsplatz befindet sich überwiegend im Büro in Langenlois, tageweise ist auch Homeoffice möglich.

 

Ihre Aufgabenbereiche:

Buchhaltung & Controlling – ca 40% der Tätigkeit

  • Einnahmen- und Ausgabenrechnung, Rechnungslegung, Controlling
  • Verbuchung der Rechnungen
  • Erstellung des Jahresabschlusses
  • Abrechnung und Dokumentation von Förderprojekten

Büroorganisation & Verwaltung – ca 40% der Tätigkeit

  • Organisation des Büroalltags: Termine, Angebotseinholung und Aufbereitung
  • Laufende Pflege der Adressdatenbanken
  • Vor- und Nachbereitung von Sitzungen inkl. Protokollführung
  • Unterstützung bei der Betreuung von Mitgliedern, Förderstellen und Projektpartner:innen
  • Organisation und Abwicklung von Veranstaltungen (Vorträge, Weiterbildungen, Feste etc.)
  • Durchführung von Massenaussendungen per E-Mail und Post

Projektarbeit & Förderungen – ca 20% der Tätigkeit

  • Mitarbeit bei der Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung von Projekten der LEADER-Region
  • Unterstützung bei der Antragsstellung und Abrechnung von Projekten unterschiedlicher Förderwerber
  • Wirkungsmessung, Dokumentation und Erstellung von Projektberichten

 

Gehalt: € 2.500 brutto auf Basis von 40h

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Detaillierte Stellenbeschreibung




LEADER wirkt in Niederösterreich – Regionen zeigen Stärke und gestalten Zukunft

LEADER wirkt in NÖ, das betont LHstv. Pernkopf bei einem Arbeitstreffen.

Wie lebendig regionale Entwicklung in Niederösterreich funktioniert, zeigte das kürzliche Arbeitstreffen in der Gartenbauschule Langenlois. LH-Stv. Stephan Pernkopf hatte die Vertreter:innen aller 19 LEADER-Regionen geladen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen, Herausforderungen zu besprechen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Bereits zu Beginn betonte Pernkopf die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit:
„Ich bedanke mich bei allen Akteurinnen und Akteuren – besonders bei den Ehrenamtlichen. LEADER greift die Bedürfnisse der Regionen auf, stärkt Gemeinden und bringt Projekte auf den Boden, die wirtschaftlich wie sozial Wirkung zeigen.“

 

LEADER 23–27: Praxiswissen aus den Regionen 

Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen aus der laufenden Periode. Erkenntnisse aus den Regionen, ein Blick in andere Bundesländer sowie Beiträge aus Verwaltung und Förderstellen machten deutlich, dass LEADER nicht nur ein Förderprogramm ist, sondern ein regionaler Motor. Vertreter von ecoplus, AMA (Agrar Markt Austria) und der LEADER verantwortlichen Landesstelle unterstrichen: Je näher Projekte an Menschen und realen Bedarfen entstehen, desto nachhaltiger wirken sie.

 

Was LEADER möglich macht – greifbare Wirkung im Alltag

Wie vielfältig regionale Impulse sein können, zeigte das Projekt „Der Unsichtbare Garten“, das zu Beginn des Treffens gemeinsam besichtigt wurde. Der innovative, multisensorische Garten macht die „unsichtbaren Höchstleistungen“ der Natur erlebbar. Begleitet von Ella, der kleinen Kugelspringerin, entdecken Besucher:innen den vielfältigen Garten der Gartenbauschule Langenlois und erhalten Antworten auf Fragen wie: „Warum ist es unter Bäumen kühler?“ oder „Wie entsteht eine Trockensteinmauer – und welchen Nutzen hat sie?“

Ein Projekt, das bereits weit über die Region hinaus als Best-Practice wahrgenommen wird. Solche Initiativen zeigen beispielhaft, wie LEADER wirkt: Orte entwickeln sich weiter, neue Zielgruppen werden angesprochen und regionale Identität sowie Teilhabe werden sichtbar gestärkt. Darüber hinaus wurden Projekte aus Zentrumsentwicklung, Jugendpartizipation, Nachbarschaftshilfe und Klimaanpassung vorgestellt – allesamt Belege dafür, wie breit LEADER in Niederösterreich wirkt.

 

Stimme aus dem Landtag: Projekte von Menschen für Menschen

LAbg. Josef Edlinger betonte, warum LEADER in Niederösterreich so erfolgreich ist:
LEADER-Projekte entstehen dort, wo die Ideen wachsen – in der Bevölkerung. Ein regionales Gremium bewertet die Vorhaben, und nur die Menschen vor Ort können wirklich einschätzen, welchen Wert ein Projekt für ihre Region hat. Das gibt uns die Kraft, uns von innen heraus weiterzuentwickeln und auf unseren eigenen Stärken aufzubauen.“
Sein Fazit ist klar: „LEADER wirkt – und das soll auch in Zukunft so bleiben.

 

Ausblick auf LEADER 2028+: Gemeinsam weiterdenken

Der Blick in die nächste Förderperiode zeigt: Die Regionen wollen den erfolgreichen Weg fortsetzen – mit mehr Flexibilität, administrativen Vereinfachungen und klaren thematischen Schwerpunkten wie Zentrumsentwicklung, Klimawandelanpassung, Jugend, Daseinsvorsorge und Digitalisierung.

 

Zum Abschluss unterstrich LH-Stv. Stephan Pernkopf noch einmal die Bedeutung des Programms:
LEADER ist ein Garant dafür, dass gute Ideen ihren Weg in die Umsetzung finden. Denn die Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Region braucht. LEADER bietet regionale Lösungen für regionale Herausforderungen.

 

Fotorechte: NLK Burckhart

Vlnr: LAbg. Josef Edlinger (Obmann LEADER-Kamptal+), LHStv. Stephan Pernkopf, Danja Mlinaritsch (GF LEADER-Kamptal+)

 

 




Schwarzenau lebt Nachbarschaft – Zeitpolster bringt frischen Wind ins Miteinander

„Heute helfe ich – morgen wird mir geholfen!“
Unter dem Motto „Heute helfe ich – morgen wird mir geholfen“ lud die Marktgemeinde Schwarzenau kürzlich zur Infoveranstaltung „Zeitpolster – Netzwerk für Vorsorge und Betreuung“ ins Gemeindezentrum ein. Etliche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über diese moderne Form der organisierten Nachbarschaftshilfe zu informieren.

Zeitpolster – Hilfe, die sich auszahlt
Das innovative Vorsorgemodell Zeitpolster basiert auf gelebtem Miteinander: Menschen unterstützen einander im Alltag – beim Einkaufen, bei Arztbesuchen, in der Kinderbetreuung oder einfach mit einem offenen Ohr. Für jede geleistete Hilfestunde wird ein Zeitguthaben gutgeschrieben, das später eingelöst werden kann, wenn man selbst Hilfe braucht. Der Stundensatz beträgt 11 Euro. So entsteht ein soziales Netzwerk, das Angehörige entlastet und Gemeinschaft stärkt.

Ein Abend voller Impulse
Projektkoordinatorin Mag. Shurga Schrammel zeigte in ihrem Vortrag, wie einfach Mitmachen ist – und wie viel Freude es bereitet, anderen zu helfen. „Wir suchen keine Superheld:innen, sondern Menschen mit Herz und ein bisschen Zeit“, betonte sie. Aktuell werden 3–4 Freiwillige gesucht, die beim Aufbau der Gruppe in Schwarzenau mitwirken möchten. Auch Personen, die künftig Unterstützung wünschen – etwa für Arztfahrten, Plauderstunden oder kleine Hilfen im Alltag – sind herzlich eingeladen, sich zu melden.

Gemeinsam stärker
Ziel ist es, in Schwarzenau und Umgebung eine eigene Zeitpolster-Gruppe zu gründen oder sich dem bestehenden Team Zwettl anzuschließen. Schon nach der Veranstaltung haben sich erste Interessierte gemeldet – die nächsten Schritte werden nun geplant.

Mitmachen leicht gemacht!
Sie möchten Teil der Zeitpolster-Gemeinschaft werden – als Helferin / Helfer oder als jemand, der Unterstützung sucht? Dann melden Sie sich bei der Gemeinde Schwarzenau oder direkt auf www.zeitpolster.com

E-Mail: team.zwettl@zeitpolster.com

LEADER Förderung

Im Rahmen eines geförderten LEADER-Projektes wird der Aufbau von Zeitpolster TEAMS finanziell unterstützt. Getragen und ermöglicht wird Zeitpolster jedoch von vielen engagierten Personen, die Nachbarschaftshilfe leben.

 

Fotorechte: Zeitpolster

Am Foto vlnr: Elisabeth Wiesmüller (Teamleiterin Zwettl), Mag. Shurga Schrammel, Helga Kargl (Dorferneuerung Schwarzenau), Reinhard Poppinger(Gemeinderat) und Irene Burgstaller MA (Gemeinderätin).




Neues Team, neue Ziele: ARGE Kleinregion Kamptal Süd startet durch

GRAFENEGG / KAMPTAL. Frischer Wind in der Kleinregion Kamptal Süd: Bei der ARGE-Versammlung am 13. Oktober 2025 im Rathaus Grafenegg wurde Bürgermeister Heinrich Becker (Hadersdorf) einstimmig zum neuen Sprecher gewählt. Ihm zur Seite steht Bürgermeister Martin Leuthner (Straß im Straßertale) als Stellvertreter. Neu im Team ist auch Manuela Hirzberger von der Dorf- & Stadterneuerung, die künftig die Betreuung der Kleinregion übernimmt.

Die sechs Mitgliedsgemeinden – Grafenegg, Hadersdorf-Kammern, Langenlois, Lengenfeld, Schönberg am Kamp und Straß im Straßertale – setzen künftig verstärkt auf Zusammenarbeit und Effizienz. Im Mittelpunkt stehen dabei Kooperationen der Bauhöfe und gemeinsame Digitalisierungs- und Weiterbildungsinitiativen.

„Unsere Bauhofleiter tauschen sich bereits regelmäßig aus – jetzt wollen wir prüfen, wie wir Geräte und Fahrzeuge künftig gemeinsam nutzen können, um Kosten zu sparen“, erklärt der neue ARGE-Sprecher Heinrich Becker.

Auch die Digitalisierung soll stärker in den Gemeindealltag einziehen: Geplant ist unter anderem eine Schulung zum Thema Künstliche Intelligenz in der Verwaltung, die Austausch und Vernetzung fördern soll.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 wird die Kleinregion Kamptal Süd von der Dorf- & Stadterneuerung und dem Land Niederösterreich unterstützt – als Plattform für gemeinsame Projekte, Austausch und Innovation im ländlichen Raum.

Die VertreterInnen der Gemeinden in der ARGE-Versammlung der Kleinregion Kamptal Süd.

V.l.n.r.: AL Anita Loimayer, GGR Wilfried Topf, BGM Wolfgang Ettenauer, VzBGM Karin Pregesbauer, BGM Alois Naber, GGR Günter Zaiser, ARGE-Sprecher-Stellvertreter BGM Martin Leuthner, AL Daniel Frey, ARGE-Sprecher BGM Heinrich Becker, AL Michael Pasching, BGM Manfred Denk, VzBGM Patrick Mayer, BGM Harald Leopold, VzBGM Leopold Groiß, Regionalberaterin Manuela Hirzberger, AL Gerhard Blauensteiner, GGR Andreas Schuster und StADir. Karl Brunner

© Fotocredit: Kleinregion Kamptal Süd




339 neue Obstbäume fürs Kamptal – Vielfalt, die Wurzeln schlägt!

LEADER-Region Kamptal+ setzt starkes Zeichen für Natur, Nachhaltigkeit und regionales Miteinander

339 neue Obstbäume wachsen ab sofort in der LEADER-Region Kamptal+ heran – gepflanzt von Menschen, die etwas für die Natur und ihre Heimat tun wollen. Die jährliche Pflanzaktion zeigt eindrucksvoll: Das Interesse an Streuobstwiesen ist ungebrochen!

Seit dem Projektstart vor zehn Jahren wächst die Begeisterung stetig – bei Landwirt:innen ebenso wie bei Privatpersonen. Sie pflanzen traditionelle Sorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen oder Zwetschken und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt und zum Landschaftsbild der Region.

„Jeder Baum ist ein Stück gelebte Nachhaltigkeit – und ein Geschenk an kommende Generationen“,
betont Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

Damit die Jungbäume gut gedeihen, bietet die LEADER-Region ab Februar wieder Schnitt- und Veredelungskurse an. Die Anmeldung dazu startet im Dezember. Besonders beliebt: der neue Steinobstkurs für Marillen, Kirschen und Zwetschken, der im August 2026 wieder stattfinden wird.

Die Pflanzaktion wurde von 6 NÖ LEADER-Regionen gemeinsam mit dem NÖ Landschaftsfonds umgesetzt, der die Bestellung der Bäume finanziell unterstützt. So wächst nicht nur neues Leben in den Regionen– sondern auch das Bewusstsein für eine nachhaltige, lebendige Kulturlandschaft.

Foto vlnr:  LAbg. Josef Edlinger, Ing. Franz Lumesberger (NÖ Langschaftsfonds), Karl Radinger, Franz Edlinger, Maria Haider (Projektleiterin Moststraße), Danja Mlinaritsch (Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal+), August Prüller, Hannes Schoberberger

Fotorechte: Moststrasse