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Neue Inspirationen für die Gruftkapelle Röhrenbach

Besichtigung der Gruftkapelle

Inspirationen von außen holen und die Nutzung der Gruftkapelle neu denken… Das war das Ziel, das sich die Gemeindeverantwortlichen gesteckt haben. Und sie haben es erreicht – dank der „Themenbörse“, einem Online-Marktplatz, auf dem vielfältige Fragestellungen für Arbeiten von Studierenden veröffentlicht sind. Studierende der TU Wien im Lehrgangsprogramm Entwerfen und Gestalten wurden auf die Themenstellung aufmerksam und entschlossen sich, sich ein Semester lang mit der Neunutzung der gräflichen Gruftkapelle zu beschäftigen.

Unter der Leitung von Bob Martens von der TU Wien erkundeten 15 Studierende Anfang Oktober das markante Gebäude mit seinen Fresken von Paul Troger. Bürgermeister Mag. Gernot Hainzl und Kunstexperte Dr. Andreas Gamerith informierten über die Stiftskapelle und den angrenzenden Pfarrhof. Die Exkursion nach Röhrenbach diente dazu, das Flair der Objekte, die architektonischen Charakteristika und die Umgebung, in die Kapelle und Pfarrhof eingebettet sind, wahr- und aufzunehmen.

Bob Martens erläutert: „Die Entwurfstätigkeit wird sich vor allem mit den beiden Seitentrakten und dem rückwärtigen Hofraum befassen. Erste Ideen, wie ein „Parcours“ für Besucher*innen, der die Kapelle gleichsam einrahmt, sind schon bei der Begehung genannt worden.

„Der eigentliche Kapellenraum wird Veränderungen zwar nur schwerlich zulassen, aber die Einbettung der Anlage in das größere Ganze muss in die Entwurfsüberlegungen mit einbezogen werden. Darüber hinaus wird der nicht allzu weit entfernte leerstehende Pfarrhof in die Entwurfsaktivitäten integriert,“ ergänzt Bürgermeister Mag. Gernot Hainzl.

Die Ergebnisse der architektonischen Überlegungen werden im Frühjahr 2022 präsentiert.

Haben auch Sie als NÖ Gemeinde oder Unternehmen eine wissenschaftliche Frage für die Themenbörse, die im Rahmen einer Lehrveranstaltung oder von akademischen Abschlussarbeiten beantwortet werden soll, nutzen Sie bitte das Online-Formular. Einen guten Themenüberblick für Niederösterreich finden Sie auf dem Themenmarktplatz.

 




Klima.Plan.Spiel – Klima denken & Klima gestalten – 27. Okt. – sei dabei

Klima.Plan.Spiel - sei dabei

Um zu erfahren, was die Region braucht und welchen Kurs sie in den nächsten Jahren einschlagen soll, finden in den nächsten Monaten zukunftsweisende Workshops, Diskussionsrunden und Planspiele statt.

Um das Klima, den Klimawandel und welche Auswirkungen unser Verhalten auf das Klima hat, geht es im interaktiven Klima.Plan.Spiel.

WANN: Mittwoch, 27. Oktober 2021, 18.00 – 21.00 Uhr

WO: Gasthof Speneder, Altpölla 28, 3593 Altpölla

Sollte ein persönliches Treffen COVID-19 bedingt, nicht stattfinden können, findet die Veranstaltung ONLINE statt.

Im Zuge des Planspiels schlüpfen unsere Teilnehmer*innen in ein Rollenspiel, bei dem ein UN-Sondergipfel mit Stakeholdern in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, erneuerbare Energien, fossile Energien, Industrie, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen abgehalten wird.

Die Teilnehmer*innen werden gleich zu Beginn gefragt, mit welchen Maßnahmen man dem Temperaturanstieg am besten entgegenwirken kann: Wie wirken sich Maßnahmen zur Elektrifizierung des Transports oder die Förderung von erneuerbaren Energien auf das globale Klima aus? Sind neue Technologien der Schlüssel? Unterstützt eine CO2-Abgabe das Klimaziel, den globalen Temperaturanstieg zu senken?

In mehreren Verhandlungsrunden erarbeiten die Teilnehmer*innen Maßnahmen, mit denen die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden können. Mittels Simulator wird die Wirkung einzelner Maßnahmen gemeinsam mit den Teilnehmer*innen evaluiert.

Sind Sie interessiert? Anmeldung bitte bis Do. 21. Oktober: 0664/3915751 oder office@leader-kamptal.at

Teilnehmer*innenzahl: 20 40 Personen

COVID-19: Wir halten die Vorgaben ein, die am Veranstaltungstag gelten. Derzeit 3G-Regel, bitte Nachweis mitbringen.

Das Planspiel ist Teil der „Visionsschmiede Kamptal“. Bis zum Frühjahr 2022 bieten wir vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten wie Themenspaziergänge, Workshops und Diskussionsrunden, um zu erfahren, welche Potenziale die Region hat, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht und welche Umsetzungsmaßnahmen notwendig sind, damit unsere Region zukunftsfit wird. Die Ergebnisse fließen in die Regionsstrategie ein, mit der wir uns im März 2022 um LEADER-Fördergelder bewerben, mit dem Ziel, die Gelder bis 2030 in wirkungsvolle Projekte zu investieren.




Escape Erlebnis Gars – Neues Freizeitangebot mit Spaßfaktor

Escape the town Gars - kurz vor Fertigstellung

Die bewegte Geschichte von Gars am Kamp spannt einen einzigartigen, unglaublichen Bogen über 1000 Jahre Weltgeschichte, wie er bunter niemals sein kann. Mächtige Könige, Heilige, Raubritter, Alchemisten, Superstars, bahnbrechende VordenkerInnen, herzensgute Menschen und gefährliche, große KünstlerInnen, schlimme Gestalten und HeldInnen – sie alle hinterließen in Gars am Kamp ihre Spuren und schufen einen Platz, wo sich manchmal sogar Traum und Wirklichkeit vermischen!

Rätselhaftes, Spannendes und vor allem Unterhaltsames führt nämlich die Teilnehmenden von „Escape the Town“ in ein schillerndes Reich der Fantasie, wo Alltag, Technik, Stress draußen bleiben und Interaktion, innere Werte, Wurzeln der Gesellschaft in all seinen geheimnisvollen Facetten im Vordergrund stehen.

Das Spiel findet im Freien mit Unterstützung einer Online-Plattform statt. Die Teilnehmenden lösen Aufgaben, die sie immer einen Schritt näher zum Ziel bringen. Sind alle Aufgaben gelöst, erhalten die Gäste einen Schlüssel, um so symbolisch die Stadt verlassen zu können. Außerdem werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Geschenk bekommen, wie beispielsweise einen Gutschein, den sie in einem regionalen Betrieb einlösen können. Als Betreiber tritt dabei die workingspace gars GmbH auf. Werner Groiß, Geschäftsführer von workingspace gars GmbH: „Im Rahmen des LEADER-Projekts werden die Planung und Umsetzung von ‚Escape the town Gars‘ unterstützt – von der Erstellung des Konzepts über das Design und Weblösungen bis hin zu Werbekampagnen.“ Die ersten Touren starten Mitte Juli 2021.

Mehr Informationen online unter www.escapethetown.at.

Die LEADER-Region Kamptal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER-Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU-Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.




Erster Waldviertler Kastlgreissler in Echsenbach, Eröffnung am 2. Okt. 2021

Am Samstag, 2. Oktober 2021 um 10 Uhr ist es endlich soweit – der erste Waldviertler Kastlgreissler öffnet sein „Kastl“ in Echsenbach.

Ümit Derin, Waldviertler mit türkischen Wurzeln, hat den Schritt gewagt, die Nahversorgung in Echsenbach zu sichern. Mitten im Zentrum hat er einen Verkaufscontainer mit Vollsortiment errichtet. 50% des Angebots kommen aus der Region.

„Viele Menschen haben das Problem, dass sie verschiedene Orte abklappern müssen, wenn sie z.B. Eier, Milch, Nudeln, Kartoffeln oder ähnliches vom Bauern holen wollen und zusätzlich andere Dinge des täglichen Bedarfs brauchen, wie z.B. Klopapier oder Wasser. Mit dem Kastlgreissler bekommt man diese Dinge an einem Ort. Direktvermarkter, Bäcker, Fleischer, etc. haben die Möglichkeit ihre Produkte bei uns zu verkaufen und müssen nicht um ein entgangenes Geschäft bangen. Eine Win-Win Situation“, informiert Jungunternehmer Ümit Derin.

Die Produktpalette setzt sich zusammen aus 450 verschiedenen Produkten (Vollsortiment), wobei 50% von lokalen Anbietern, Wirten und Bauern kommen. Der Rest darf frei gewählt werden. Das System basiert auf Selbstbedienung mit integriertem Kassasystem für Bar- & Bargeldloszahlungen.

Der „Kastlgreissler“ ist ein Franchiseprodukt, also ein erprobtes Modell, das es bereits seit vielen Jahren im Weinviertel und im Burgenland gibt. Eine Einstiegsfranchisgebühr und regelmäßige Franchisebeiträge sind zu bezahlen (www.kastlgreissler.com).

Josef Edlinger, Abgeordneter zum NÖ Landtag und Obmann der LEADER-Region Kamptal: „In unserer letzten Projektauswahlsitzung wurde das Nahversorgungsprojekt befürwortet. LEADER-Fördermittel unterstützen die Finanzierung des innovativen Vorhabens. Ümit Derin hat innerhalb kurzer Zeit alle Fördervorgaben erfüllt. Wir freuen uns, dass Anfang Oktober der erste Waldviertler Kastlgreissler eröffnet wird. Wir wünschen ihm viel Erfolg.“

Eröffnung-Einladung-f.-2_Okt_21_Kastlgreissler-Echsenbach.pdf (17 Downloads)




„Zukunft denken – Zukunft gestalten“ bei Spaziergängen am See

Leader Kamptal schmiedet Zukunft

Die Entwicklung unserer Region braucht strategisches Planen und aktives Handeln. Der Verein LEADER-Region Kamptal vereint beides: engagierte Menschen, die mit ihren Ideen ihre Heimat gestalten und eine Regionsstrategie, die klare Wege vorgibt.

2022 beginnt eine neue 7-jährige Förderperiode, in der das LEADER-Management auf Grundlage der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) die 25 Mitgliedsgemeinden in der Umsetzung von innovativen Projekten unterstützt.

LEADER-Kamptal schmiedet die Zukunft

Um zu erfahren, was die Region braucht und welchen Kurs sie in den nächsten Jahren einschlagen soll, fanden zukunftsweisende Spaziergänge am und um den Ökokreis nahe des Stausees Ottenstein statt. 30 Interessierte beteiligten sich an der „Visionsschmiede Kamptal“, dem strategischen Beteiligungsprozess der LEADER-Region Kamptal, um sich mit unterschiedlichen Fragen auseinanderzusetzen: Welche Neuerungen braucht es im Tourismus? Welche Aktivitäten setzen wir, um Natur und Kultur zu bewahren? Wie kann ein gutes Miteinander gelingen? Wieviel Digitalisierung brauchen wir? Welche Arbeitszeitmodelle braucht die Wirtschaft und welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei?

Labg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, zeigte sich sehr zufrieden mit dieser Form des Gedankenaustausches: „30 engagierte Menschen unterwegs bei fünf Themenspaziergängen – das ergibt kreative Gedankenspiele und anregende Ideen, die in die Entwicklung der Regionsstrategie einfließen werden.“

Bei der Vorstellung der Ergebnisse kristallisierten sich folgende Kernpunkte heraus: Im Bereich Natur soll Biodiversität gestärkt und ein Wassermanagement für die Region erarbeitet werden. Speziell im ländlichen Raum soll die kleinräumige Mobilität ausgebaut werden. Weiters wurde der Wunsch nach einem Schnittstellenmanagement im Bereich der Pflege und Altersversorgung sowie der Ausbau der Nachbarschaftshilfe und der Freiwilligentätigkeit geäußert. Man war sich auch darüber einig, dass im Tourismus die Saison generell mit neuen Angeboten und Schwerpunkten verlängert werden soll.

Bei einem kleinen Buffet zum Netzwerken wurden neue Kontakte geknüpft, die beispielweise bereits bei der nächsten Veranstaltung zum Mitreden vertieft werden können: das KLIMA.PLAN.SPIEL am 30. September 2021 um 18.30 Uhr im Gasthaus Speneder in Altpölla.

„Mit der Visionsschmiede Kamptal starten wir einen 6-monatigen Beteiligungsprozess. Mittels Workshops, Diskussionen, Planspielen und persönlichen Gesprächen wollen wir möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmerinnen und Unternehmer und politisch Verantwortliche zum Mitdenken und Mitreden einladen,“ informiert Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin der LEADER-Region Kamptal. „Die Ergebnisse fließen in die Regionsstrategie ein, die wir bis Anfang 2022 erarbeiten. Diese Strategie ist unser „Bewerbungspapier“, um wieder LEADER-Förderungen für regionale Projekte zu bekommen.“

Mag. Werner Groiß, Obmann der Wirtschaftskammer Horn: „Eine Regionsstrategie, die durch viele Wissende erarbeitet wird, ist eine gute Voraussetzung für einen gut entwickelten ländlichen Raum. LEADER leistet durch Förderungen und Know-how einen starken Beitrag.“




3 Tage Kreativworkshop – 30 Teilnehmende = 5 Projekte

@mostviertel&Markus Wenzl

Rund 30 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zählten zu jenen ausgewählten Teilnehmenden, die vom 30.8. bis 1.9.2021 in Waidhofen/Ybbs zusammenkamen, um mögliche digitale Lösungen für ein gelingendes Dorf- und Gemeindeleben zu entwickeln. Die Ideen dafür wurden in Form eines „Sandpit“-Innovationsworkshops (Sandpit = engl. Wort für Sandkiste) diskutiert und erarbeitet.

 

Digitale Ideen für Niederösterreichs Regionen

Grund für diesen Prozess war das Bestreben der Geschäftsstelle für Technologie und Digitalisierung des Landes Niederösterreichs, innovative, digitale Lösungen zu schaffen, die einen direkten Nutzen für Bürgerinnen und Bürger stiften. „Wir wollen die Digitalisierung für Land und Leute nutzbar machen. Mit dem innovativen Sandpit-Verfahren legen wir einen Grundstein, dass die besten Ideen für digitale Lösungsansätze in den Regionen in Niederösterreich ankommen werden“, so Digitalisierungs-Landesrat Jochen Danninger.

 

Unabhängige Jury wählte vielversprechende Lösungsansätze aus

Bewertet wurden die Ideen von einer hochkarätigen Jury, die unter anderem aus Expertinnen und Experten im Bereich „Smart Villages“ aus Österreich und Deutschland sowie aus der Landesverwaltung Niederösterreichs bestand. Sie bewertete die potenzielle Innovationskraft, Relevanz, Skalierbarkeit, Umsetzbarkeit und Strahlkraft der entwickelten Ideen für das Land Niederösterreich am Ende des Sandpits objektiv und transparent. Aufgrund der sehr innovativen Ideen entschied die Jury, zwei Ideen auszuwählen, die nun von der Geschäftsstelle für Technologie und Digitalisierung weiter unterstützt werden.

 

NENA – DAS NACHBARSCHAFTSNETZWERK ist eine Plattformidee, in der sich Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde mit deren Ideen einbringen und auch Verantwortung zum „selbst Tun“ übernehmen können. Hier können Projektvorschläge, aber auch Anliegen deponiert werden, die anschließend von Bürgerinnen und Bürgern, von Unternehmen oder Vereinen wie auch von der Gemeinde unterstützt, übernommen oder umgesetzt werden können. Dadurch wird das Miteinander in der Gemeinde gestärkt und aktiv vorangetrieben.

Das Team, das die Idee erarbeitet hat, setzte sich aus einer Vertreterin der Donau-Uni Krems, der FH St. Pölten, einem Bürgermeister und der LEADER-Managerin Kamptal Danja Mlinaritsch zusammen.

 

DAS FRANZ eine Idee, die die Zukunft eines smarten Dorf- und Gemeindelebens beschreibt. Hierbei werden physische Räume mit digitaler Assistenz kombiniert. Diese organisiert mittels Sprachsteuerung zum Beispiel den Mittagstisch im Coworking-Space, individuelle Mobilitätslösungen und findet mittels Interessensmatching neue soziale Kontakt.

 

„Wir bedanken uns bei allen Ideengeberinnen und Ideengeber für den wertvollen Input. Selbstverständlich werden wir neben den zwei ausgewählten Lösungsansätzen alle Ideen, die sich aus dem Sandpit-Workshop ergeben haben, weitertragen und breit streuen“, zeigt sich Landesrat Jochen Danninger erfreut.

 

Ideen werden bereits weitergegeben

Darüber hinaus wird die Idee Nachbarschaftsnetzwerk im September 2021 in dem internationalen digitalen E³UDRES² Hackathon der FH St. Pölten zum Thema „Smart & Sustainable Regions“ einfließen.

 

Im Zuge des vom Land Niederösterreich geförderten Digital Innovation Hub OST (DIH-OST) soll eine der aus dem Workshop stammenden Ideen als Prototyp mit interessierten Gemeinden beim Partner FOTEC, einem Forschungsunternehmen der FH Wr. Neustadt, weiterentwickelt werden.

 

Weitere Informationen:

zum Sandpit-Verfahren: noe.gv.at/noe/Digitalisierung/Sandpit_Dorf_und_Gemeindeleben 

zum Hackathon hack2change: eudres.eu/hackathon-2021

zu DIH-OST: dih-ost.at  

 

© Foto & Video Mostviertel/Konstantin Wenzl




Die hohe Kunst der Veredelung lernen  

Der Verein LEADER-Region Kamptal arbeitet seit 5 Jahren engagiert daran, dass der Bestand an Streuobstbäumen im östlichen Waldviertel erhalten bleibt und gut gepflegt wird. Dafür werden Schnitt- und Pflegekurse organisiert.

Ein Veredelungskurs wurde auf Initiative von Bürgermeister Günther Kröpfl in Altpölla durchgeführt. Die interessierten Teilnehmenden lernten in Theorie und Praxis, was bei der richtigen Veredelung zu beachten ist.

„Das Veredeln von Obstgehölzen ist eine uralte gärtnerische Technik, die jeder erlernen kann. Das Grundprinzip ist einfach: Auf einer sogenannten Unterlage, die den Wuchs des Baumes bestimmt, soll eine gewünschte Obstbaumsorte wachsen und reichlich Früchte tragen. Dafür muss die Unterlage mit einem Trieb einer anderen Sorte verbunden werden“, informiert Workshopleiterin Gerlinde Handlechner. „Je nach Jahreszeit gibt es unterschiedliche Techniken. Im Spätwinter werden Edelreiser auf die Unterlage gesetzt. Die Technik dafür heißt Kopulation. Im Sommer wird eine ruhende Knospe verwendet.“

„Obstbäume prägen das Landschaftsbild unserer Gemeinde. Mir ist es ein Anliegen, dass speziell alte Sorten erhalten bleiben und durch Veredelung vermehrt werden. Aus diesem Grund organisieren wir, gemeinsam mit der LEADER-Region Kamptal, den Veredelungskurs,“ erklärt Bürgermeister Günther Kröpfl. „Selbst zu veredeln ist einfach, dazu braucht es keine teure Ausrüstung. Lediglich das Wissen muss man sich aneignen. Dafür haben wir den Kurs organisiert.“

Zusätzlich zum Veredelungskurs organisiert der Verein LEADER-Region Kamptal eine Pflanzaktion für Obstbäume.

Bis 3. Oktober 2021 kann man auf www.gockl.at/pflanzaktion hochwertige kostengünstige Obstbäume bestellen.

 

Kontakt für Rückfragen:

Verein LEADER-Region Kamptal
Danja Mlinaritsch
Tel: 0664/3915751
E-Mail: office@leader-kamptal.at

 

 

 

 




Knisternde Krimilesung in den neu errichteten Genussinseln in Priel

Krimilesung in den Weingärten

In unmittelbarer Nähe der Kellergasse errichtet der aktive Dorferneuerungsverein Priel drei überdachte Verweilplätze, die sogenannten Genussinseln. Die Holzgerüste, gearbeitet aus Holz aus heimischen Wäldern, sind installiert, Liegen, Tische, Bänke etc. werden in den nächsten Wochen ergänzt.

Kürzlich fand auf Initiative der geschäftsführenden Gemeinderätin MMag. Andrea Kaufmann eine Krimilesung bei den Genussinseln mitten in den Weingärten von Priel, Gemeinde Senftenberg, statt.

Maria Publig, österreichische Publizistin und Autorin, las aus ihrem Buch „Waldviertelblut“. Ein packender, spannender Kriminalroman, bei dem die Wiener PR-Agentin Walli Winzer den Auftrag erhält, die Kollektion einer Stardesignerin zu betreuen. Als ein Toter aus einem Teppich kullert, beginnt die Suche nach dem Täter.

Musikalisch wurde die stimmungsvolle Lesung vom Mundharmonika-Virtuosen Stephan Rausch begleitet.

Mit einem kleinen Buffet mit Wein von Stefan Hagmann endete der gelungene Abend.

Die drei Genussinseln, errichtet in einer intakten Umgebung mit einzigartiger Flora und Fauna, wurden zum ersten Mal für eine Veranstaltung genutzt und haben bei der Premiere begeistert.

Die Finanzierung der Verweilplätze wird mit LEADER-Fördergeldern unterstützt.

Obmann Josef Edlinger, Abgeordneter zum NÖ Landtag: „Das Freizeitangebot in unserer Region ist reichhaltig: Wander-, Pilger- und Radwege in guter Qualität werden ergänzt durch Badeseen und Teiche, Sportanlagen und Outdoorfitnessgeräte. Oftmals fehlen Verweilplätze, die ein genussvolles Ausruhen und Eintauchen in die Schönheiten unserer Landschaft ermöglichen. Der LEADER-Region Kamptal ist es ein Anliegen, das freizeittouristische Angebot auszubauen und Verweil- und Genussmöglichkeiten zu fördern. Die drei Genussinseln in Priel sind ein Paradebeispiel einer guten Zusammenarbeit von Verein, Gemeinde und Winzer Stefan Hagmann.“

Martin Tiefenbacher, Obmann des Dorferneuerungsvereins Priel: „Es war und ist unser Ziel, durch die Genussplätze eine einmalige Begegnungs- und Verweilmöglichkeit für die Bewohnerinnen und Bewohner der näheren Umgebung zu errichten. Eingebettet in die Weinberge Priels mit wunderbarem Ausblick auf das Donau- und Kremstal errichten wir 3 Genussinseln. Die Pergolas aus Holz stehen schon, die Verweilmöglichkeiten werden in den nächsten Wochen ergänzt. Wir freuen uns, wenn die Genussinseln gut genutzt werden.“

 




Themenbörse für akademische Abschlussarbeiten erstrahlt in neuem Glanz

Studierende arbeiten an regionalen Themen

Die neue Website der Themenbörse Abschlussarbeiten ist online. Kompakt, klar und übersichtlich. Herzstück ist weiterhin der Themenmarktplatz.

Wer nach einem Thema für seine akademische Abschlussarbeit sucht, klickt auf „Thema finden“. Geliefert und angeboten werden die aktuellen, praxisrelevanten Themen von den NÖ-Akteur*innen. Dazu zählen neben (LEADER-)Regionen auch NÖ-Gemeinden, das Land NÖ selbst bis hin zu Privatpersonen.

Unsere LEADER-Region nutzt die Themenbörse seit vielen Jahren erfolgreich. Aktuell hat sich Alexandra Prinz für die LEADER-Region Kamptal mit dem demografischen Wandel auseinandergesetzt und aufgezeigt, wo und wie Handlungsbedarf besteht. Link

Sie haben spontan eine Idee für ein Thema, das Sie an der Themenbörse „handeln“ und wissenschaftlich beleuchtet haben möchten? Verwenden Sie gleich das Themenformular: https://www.themenboerse.at/themenmarktplatz/anbieten/

Anregungen für Themen können Sie sich am Themenmarktplatz holen – stöbern Sie im Archiv oder in der Kategorie „In Bearbeitung“.

Aktuelles & Newsletter & Themenalarm

Wenn Bewegung an der Themenbörse ist, informieren wir Sie. Bewegung meint: neue Themen, neue Abschlussarbeit, Einreichfristen für wissenschaftliche Preise, relevante Veranstaltungen, Networking.

Wir sagen nur dann etwas, wenn es tatsächlich etwas zu sagen gibt. Wenn Sie immer am Laufenden bleiben möchten, abonnieren Sie den Newsletter – und profitieren Sie vom Informationsvorsprung.

Gerne können Sie auch den Themenalarm aktivieren. Dieses Service ist insbesondere für Studierende sowie Hochschulen interessant. Natürlich können auch Gemeinden und alle interessierte Personen den Themenalarm aktivieren. Sobald ein neues Thema am Themenmarktplatz veröffentlicht wird, erhalten Sie eine Info. Sie können eine Auswahl nach Wissenschaftsdisziplin und Forschungsgebiet treffen.

Kontakt

Mag. Karin Peter – engagierte & umsichtige Projektleiterin

www.themenboerse.at




Wunderbares Naturerlebnis Waldviertel

Für rund 70% der Gäste im Waldviertel gelten Natur und Landschaft als wichtigstes Motiv für den Besuch: Das Klima taufrisch und nordisch, sanfte Hügel, satte grüne Wiesen, dunkle Wälder, riesige Wackelsteine und idyllische Hochmoore haben das Waldviertel berühmt gemacht.

In den letzten Monaten wurden die touristisch relevanten Angebote rund um Natur und Landschaft im gesamten Waldviertel erhoben, strukturiert und professionell aufbereitet. Diese Vorarbeiten sind der Grundstein für das LEADER-Projekt „Naturerlebnis Waldviertel“.

„Wir möchten die große Sehnsucht der Gäste nach Natur und die große Nachfrage nach intensiven Naturerlebnissen befriedigen. Dazu ist ein strategisch geplanter Marktauftritt notwendig, mit dem wir uns nachhaltig in der Wahrnehmung potenzieller Gäste und Besucher positionieren möchten. Das werden wir mithilfe von gezielten Branding- und Marketingkampagnen zu besonderen Waldviertler Naturerlebnissen erreichen. Die attraktivsten Orte werden mit leicht wiedererkennbaren Markierungen versehen und mit einem übersichtlichen Informationssystem ausgestattet. Professionell erstelltes Bild- und Videomaterial setzen wir gezielt ein, um Angebotspakete zu verkaufen“, informiert der Geschäftsführer von Waldviertel Tourismus, Andreas Schwarzinger.

Die außergewöhnliche Vielfalt der Natur spiegelt sich in den sieben Naturparks und in Österreichs einzigem grenzüberschreitenden Nationalpark, dem Nationalpark Thayatal, wieder. Die Gärten des Waldviertels sind verführerische Ausflugsziele, die das ganze Jahr über mit unterschiedlichsten Reizen locken. Wie kaum irgendwo sonst kann man Gärten hier in all ihrer Vielfalt erleben.

Neue Energie tanken – die Kraftplätze eignen sich besonders dafür. Oder wandern Sie entlang faszinierender Naturschauplätze, wie Wasserfällen und Moorlandschaften.

LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal: „Einzigartige Naturerlebnisse, dafür steht das Waldviertel. Das Projekt ist der Motor dafür, unsere Naturschätze besser zu präsentieren und zugänglich zu machen. Dadurch sollen auch Nebensaisonen belebt und Gästezimmer gefüllt werden. Das stärkt unsere Region und das gesamte Waldviertel.“

Das Projekt wird von allen 4 LEADER-Regionen im Waldviertel finanziell unterstützt.