Waldviertel. Erlebnis für Jung und Alt

Familie in der Natur

Projektbeschreibung

Das Waldviertel begeistert mit seiner Natur, Sicherheit und Vielfalt an Ausflugszielen Gäste aller Altersgruppen. Familienfreundliche Unterkünfte, zahlreiche Bewegungsmöglichkeiten in der Natur sowie kulinarische, kulturelle und naturnahe Erlebnisse machen die Region besonders attraktiv.

Im Rahmen des Projekts „Waldviertel: Erlebnisse für Jung & Alt“ sollen bestehende Angebote gezielt weiterentwickelt und gemeinsam mit regionalen Partnern stärker beworben werden. Auch Gruppen wie Schulklassen, Jugendgruppen oder Senioren profitieren vom vielfältigen Angebot.

Ziel ist es, das Waldviertel als generationenübergreifende Urlaubsdestination nachhaltig zu positionieren. Im Fokus stehen TOP-Ausflugsziele und Einrichtungen, die für alle Altersgruppen erlebbar sind. Durch gezielte Marketingmaßnahmen und eine klare Markenstrategie sollen Kundenbindung, Wiederkehrrate und Weiterempfehlung gestärkt werden.

Beteiligte Betriebe sind: Jugendgästehaus Franzen, Kittenberger Erlebnisgärten, LOISIUM WeinWelt & Vinothek, NÖ Falknerei- und Greifvogelzentrum, Amethystwelt Maissau, Renaissanceschloss Rosenburg und das Benediktinerstift Altenburg.

Ziele

  • Attraktivierung des Familien und Jugendangebots
  • Steigerung der Nächtigungen
  • Steigerung von Image und Bekanntheit
  • Positionierung des Waldviertels als TOP Familiendestination
  • Ansprache neuer Zielgruppen
  • Steigerung des Vor Ort Erlebnisses
  • Steigerung der Widerkehrrate und der Weiterempfehlungen
  • Familien außerhalb der Region motivierten, im Waldviertel zu urlauben

Kosten

€ 68.677

Förderhöhe

Laufzeit

01/2024 – 12/2026

Projektträger

Destination Waldviertel GmbH

Maßnahmen

  • Weiterentwicklung des Angebotes für Jung & Alt in TOP-Ausflugszielen
  • Weiterentwicklung des Angebotes auf für Gruppen
  • Content-Produktion (Text, Bild, Video)
  • Weiterentwicklung der Themenchannel, wie zB: Familie: www.waldviertel.at/familie & Jugendtourismus: www.waldviertel.at/jugend
  • Produktion von Printwerbemitteln (Medienbeileger, Nachdruck Faltkarte „Projekttage im Waldviertel“ etc.)
  • Medienkooperationen im Endkunden-Bereich (Senioren, Familien-, Jugend- und Freizeitmagazine)
  • Bloggerreise
  • Jugend-Mailing sowie Anschreiben an Schulen
  • Messeteilnahme
  • Online-Marketing und Social-Media-Maßnahmen (Facebook-Postings, Online-Kampagnen etc.)




#LEADERwirkt-Tour 2026: 19 Regionen zeigen, wie Zukunft vor Ort gestaltet wird

#LEADERwirkt Tour - 19 Stationen - 19 Regionen - jede Menge Projekte

Wie entsteht Zukunft am Land? Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken und ihre Region aktiv gestalten. Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen sie diese Wirkung sichtbar: Von März bis November laden 19 Termine dazu ein, erfolgreiche Projekte und gelebte regionale Entwicklung hautnah zu erleben.

Die Regionen in Niederösterreich stehen vor vielfältigen Herausforderungen: demografische Veränderungen, wirtschaftlicher Strukturwandel, Klimaanpassung, Nahversorgung oder die Attraktivität der Gemeinden als Lebensraum. Diese Themen sind regional unterschiedlich ausgeprägt – und brauchen daher maßgeschneiderte Lösungen vor Ort.

Genau hier setzt LEADER an. Seit über 30 Jahren entwickeln Regionen gemeinsam mit Gemeinden, Betrieben aus Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus sowie engagierten Menschen Lösungen für ihre konkreten Herausforderungen. Zahlreiche Projekte konnten so bereits erfolgreich umgesetzt werden – von innovativen Wirtschaftsimpulsen über neue Angebote in der Daseinsvorsorge bis hin zu Initiativen für mehr Lebensqualität im ländlichen Raum.

LEADER wirkt – weil Regionen selbst gestalten.

Die LEADER-Methode basiert auf einem klaren Prinzip: Regionen identifizieren ihre Herausforderungen selbst und arbeiten gemeinsam an Lösungen. Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Region braucht. Ideen entstehen partnerschaftlich, werden weiterentwickelt und durch die LEADER-Teams in den Regionen von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleitet. Unterstützt durch EU, Bund und Land entstehen so Projekte, die nachhaltig wirken und genau auf die regionalen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unterstreicht die Bedeutung dieser Initiative: „LEADER ist seit vielen Jahren ein starker Motor für Innovation und Zusammenarbeit in unseren Regionen. Die #LEADERwirkt-Tour zeigt eindrucksvoll, wie viel Engagement, Kreativität und regionaler Zusammenhalt in den niederösterreichischen Regionen steckt. Gemeinsam gestalten wir so die Zukunft unserer Gemeinden und stärken den ländlichen Raum nachhaltig.“

Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen die Regionen diese Wirkung sichtbar. Zwischen März und November laden alle 19 LEADER-Regionen zu eigenen Terminen ein und präsentieren konkrete Projekte, die zeigen, wie regionale Entwicklung in der Praxis funktioniert. Jede Station steht dabei für die eigene Handschrift der Region – so vielfältig wie Niederösterreich selbst.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, zuständig für LEADER im Bereich Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, hebt die Rolle der regionalen Akteure hervor: „Der Erfolg der LEADER-Projekte spricht für sich. Mein besonderer Dank gilt allen Projektträgerinnen und Projektträgern, die mit Mut, Engagement und Weitblick neue Wege für unsere Heimat beschreiten. Aus Liebe zum Land leisten sie einen entscheidenden Beitrag, damit unser ländlicher Raum auch künftig lebenswert und zukunftsfit bleibt.“

Die Tour bietet Einblicke in erfolgreiche Projekte, ermöglicht Austausch mit engagierten Akteurinnen und Akteuren und macht deutlich: Regionale Entwicklung passiert nicht irgendwo – sondern genau hier, gemeinsam vor Ort.

 

Weitere Termine #LEADERwirkt-Tour – 1. Halbjahr 2026

Waldviertler Wohlviertel
Mi, 15. April um 18:30 Uhr
Regionsabend zum Thema Innovation mit Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger
Ort: Mehrzweckhalle Irnfritz
Kontakt: DI Verena Manhart BSc BSc, manhart@wohlviertel.at

Weinviertel Ost
Mi, 29. April um 15:00 Uhr
Projektpräsentation: „Leerstand neu denken. Kellergassen beleben. Jugend einbinden.“
Ort: Poysdorf
Kontakt: DI Christine Filipp, MA, christine.filipp@weinviertelost.at

Südliches Waldviertel-Nibelungengau
Mi, 6. Mai um ca. 10 Uhr
Wanderkompetenzzentrum Waldviertel
Ort: Yspertal
Kontakt: DI Thomas Heindl, heindl@leaderregion.at

Marchfeld
Fr, 8. Mai um 11 Uhr
Genusstourismus Marchfeld, Marchfeldtag in Wien
Ort: Wien, Am Hof
Kontakt: Michaela Hnidek, m.hnidek@regionmarchfeld.at

Triestingtal
Fr, 12. Juni um 14 Uhr
Aktion zum Tag des Trinkwassers im Rahmen des LEADER Projektes Wasser=Leben
Ort: Altenmarkt an der Triesting
Kontakt: DI Anette Schawerda, schawerda@triestingtal.at

NÖ-Süd
Sa, 13. Juni, ab 14:00 Uhr
Kinderfest Naturpark Hohe Wand, ASAGAN Buchpräsentation, Steinbockkino, Schatz der Hohen Wand
Ort: Naturpark Hohe Wand
Kontakt: DI Martin Rohl, m.rohl@leader-noe-sued.at

Eisenstraße
Do, 18. Juni um 15.30 Uhr
Projektpräsentationen
Ort: Raum Wieselburg
Kontakt: Mag. Gudrun Hofbauer, management@eisenstrasse.info

Waldviertler Grenzland
Fr, 19. Juni um 18 Uhr
„Regionen Show“ im Schloss Weitra zum Thema „Moor erleben“ und thematisch verwandten Projekte
Ort: Schloss Weitra
Kontakt: Mag. Dr. Michaela Böhm-Loidolt, m.boehm-loidolt@waldviertlergrenzland.at

Thayaland
Sa, 11. Juli um 14 Uhr
Regionaler Bauernmarkt mit Willkommensfest für Neubürger:innen
Ort: Thaya
Kontakt: DI Kerstin Schmid, office@leader-thayaland.at




#LEADERwirkt – Starke Ideen, starke Region: LEADER als Motor für das Waldviertel

Pressefoto 1. Stopp #LEADERwirkt Tour

Wie stark LEADER das östliche Waldviertel prägt, wurde beim 1. Stopp der #LEADERwirkt-Tour der LEADER-Region Kamptal+ in Gföhl deutlich. Landesrat Anton Kasser, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, zog gemeinsam mit regionalen Vertreterinnen und Vertretern Bilanz über fast 30 Jahre Regionalentwicklung.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Seit dem Start der LEADER-Initiative 1997 wurden 620 Projekte umgesetzt – vom Tourismus über Wirtschaft bis hin zu sozialen Initiativen. Insgesamt 20 Millionen Euro Fördermittel von EU, Bund und Land flossen dadurch in die Region.

„LEADER ist weit mehr als eine Förderung – es ist ein echter Entwicklungsmotor für den ländlichen Raum“, betont Kasser. Hier entstehen Ideen nicht am Reißbrett, sondern direkt bei den Menschen. Genau das macht diese Projekte so nachhaltig und erfolgreich.“

LAbg. Josef Edlinger, LEADER-Obmann, unterstreicht die Bedeutung: „LEADER zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in regionalen Ideen steckt. Wenn engagierte Menschen Unterstützung erhalten, entstehen nachhaltige Projekte für Wirtschaft, Lebensqualität und Zusammenhalt.“

 

Breite Wirkung – von Wirtschaft bis Zusammenhalt

Die Projekte zeigen, wie vielseitig LEADER wirkt:

Im Tourismus und in der Freizeit sorgen Initiativen wie die VOLT-Radrunde oder Themenwege für mehr Gäste und zusätzliche Wertschöpfung.

Wirtschaft und Nahversorgung werden durch Projekte wie „Unser Laden“ oder betriebliche Netzwerke gestärkt – mit kurzen Wegen und neuen Chancen für regionale Produzentinnen und Produzenten.

Gleichzeitig investiert die Region in Lebensqualität und Zusammenhalt:
Jugendarbeit, Bewegungsangebote wie Funcourts sowie Initiativen wie Zeitpolster oder NachbarschaftsKultur stärken das Miteinander und unterstützen Menschen im Alltag.

Auch innovative Projekte wie der „Unsichtbare Garten“ oder das geplante Besucherzentrum in Allentsteig setzen neue Impulse für Bildung und Bewusstseinsbildung.

 

Entscheidungen in der Region

Pressefoto #LEADERwirkt Tour

Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, Karl Elsigan, Bürgermeister Schwarzenau, Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal, und Landesrat Anton Kasser.

Ein Erfolgsrezept von LEADER liegt in seiner Struktur:
Die Ideen entstehen direkt bei den Menschen vor Ort.

„LEADER-Projekte wachsen dort, wo das Wissen über die Region am größten ist – bei den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt Edlinger. „Ein regionales Gremium bewertet die Projekte. So entscheiden Menschen aus der Region, welche Ideen wirklich einen Mehrwert für unsere Heimat bringen.“

LR Kasser ergänzt deutlich: „Jeder Euro, der hier investiert wird, löst zusätzliche Entwicklung aus. LEADER bringt nicht nur Geld in die Region – es bringt Bewegung, Innovation und Zukunft.“

Motor für die Zukunft

Die LEADER-Region Kamptal+ umfasst 25 Gemeinden in den Bezirken Krems-Land, Horn und Zwettl. Die Schwerpunkte reichen von klimafreundlichem Tourismus über Digitalisierung bis hin zu Klimaschutz und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Für Edlinger ist die Richtung klar: „620 Projekte zeigen, wie viel Innovationskraft in unserer Region steckt. LEADER wirkt – und das soll auch in Zukunft so bleiben.“

 

#LEADERwirkt-Tour

Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken und ihre Region aktiv gestalten. Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen sie diese Wirkung sichtbar: Von März bis November laden 19 Termine dazu ein, erfolgreiche Projekte und gelebte regionale Entwicklung hautnah zu erleben.

 

Beitragsbild:
Vlnr: Andreas Pichler, Bürgermeister Lichtenau, Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, Marion Gotthard, Amt der NÖ Landesregierung, Margit Steinmetz, Geschäftsführende Gemeinderätin in Stratzing, Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal, Franz Aschauer, Bürgermeister Jaidhof, und Landesrat Anton Kasser
Fotorechte © NLK Filzwieser




Vier zukunftsweisende Projekte beleben die LEADER-Region Kamptal+

Ende November fand die Projektauswahlsitzung der LEADER-Region Kamptal+ im serviceorientierten Seminarhotel Korngut in Niedergrünbach statt. 15 regionale Akteur:innen kamen zusammen, um die eingereichten Projekte zu diskutieren und zu bewerten. Aus dem vielfältigen Projektpool wurden vier Vorhaben befürwortet, die eindrucksvoll zeigen, wie breit gefächert die Themen in der Region sind – von Jugendarbeit über Kulturgut bis hin zu neuen touristischen Impulsen.

Folgende Projekte starten nun in die Umsetzung:

Professionelle Jugendarbeit in sechs Gemeinden
Die Gemeinden Gföhl, Jaidhof, Lichtenau, Rastenfeld, Schwarzenau und Allentsteig starten gemeinsam den Aufbau einer professionellen Jugendarbeit. Mit Profis werden neue Freizeit-, Beteiligungs- und Beratungsangebote für Jugendliche geschaffen.

Kellergassen-Schutzzonenkonzept Grafenegg
Für die historische Kellergasse Galgenberg wird ein Schutzzonenkonzept erarbeitet, das den langfristigen Erhalt der charakteristischen Bausubstanz sichert und gleichzeitig eine zeitgemäße Nutzung ermöglicht.

Donauradweg 3.0
Der Donauradweg wird weiterentwickelt: Neue Infostationen, Rastplätze und zusätzliche Vernetzungsangebote im Umland sollen das touristische Potenzial des Radwegs und der gesamten Region noch stärker zur Geltung bringen.

Inhaltliches Konzept für das Besucherzentrum „Herz des Waldviertels“
Die Verantwortlichen der Region „Herz des Waldviertels“ erarbeiten mit Expertinnen und Experten verschiedener Fachbereiche ein Grundkonzept für ein regionales Besucherzentrum, das Geschichte, Natur und gesellschaftliche Entwicklungen der Region erlebbar machen soll. Dieses Konzept bildet die Basis für die nächsten Planungsschritte.

LAbg. Josef Edlinger: „Diese vier Projekte bringen frischen Wind in die Region und stärken unsere sozialen, kulturellen und touristischen Strukturen. Sie schaffen neue Perspektiven für junge Menschen, sichern wertvolles Kulturgut und werten touristische Anziehungspunkte weiter auf. Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das ein erweitertes regionales Angebot – und damit mehr Lebensqualität.“

 

Foto: Projektauswahlgremium in Krongut in Niedergrünbach
Danja Mlinaritsch, Gernot Hainzl, Bgm. Andreas Pichler, Bgm. Karl Elsigan, Vzbgm. Erich Berger, Vzbgm. Dkkff. Gabriale Gaukel, Dipl.-Ing. Manuela Göll, Bianca Erlinger, BA, LAbg. Josef Edlinger, Vzbgm. Karin Pregesbauer, OkR Maria Forstner, MMag. Andrea Kaufmann, Vzbgm. Sandra Warnung, Mag Martin Polleroß
Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+




339 neue Obstbäume fürs Kamptal – Vielfalt, die Wurzeln schlägt!

LEADER-Region Kamptal+ setzt starkes Zeichen für Natur, Nachhaltigkeit und regionales Miteinander

339 neue Obstbäume wachsen ab sofort in der LEADER-Region Kamptal+ heran – gepflanzt von Menschen, die etwas für die Natur und ihre Heimat tun wollen. Die jährliche Pflanzaktion zeigt eindrucksvoll: Das Interesse an Streuobstwiesen ist ungebrochen!

Seit dem Projektstart vor zehn Jahren wächst die Begeisterung stetig – bei Landwirt:innen ebenso wie bei Privatpersonen. Sie pflanzen traditionelle Sorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen oder Zwetschken und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt und zum Landschaftsbild der Region.

„Jeder Baum ist ein Stück gelebte Nachhaltigkeit – und ein Geschenk an kommende Generationen“,
betont Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

Damit die Jungbäume gut gedeihen, bietet die LEADER-Region ab Februar wieder Schnitt- und Veredelungskurse an. Die Anmeldung dazu startet im Dezember. Besonders beliebt: der neue Steinobstkurs für Marillen, Kirschen und Zwetschken, der im August 2026 wieder stattfinden wird.

Die Pflanzaktion wurde von 6 NÖ LEADER-Regionen gemeinsam mit dem NÖ Landschaftsfonds umgesetzt, der die Bestellung der Bäume finanziell unterstützt. So wächst nicht nur neues Leben in den Regionen– sondern auch das Bewusstsein für eine nachhaltige, lebendige Kulturlandschaft.

Foto vlnr:  LAbg. Josef Edlinger, Ing. Franz Lumesberger (NÖ Langschaftsfonds), Karl Radinger, Franz Edlinger, Maria Haider (Projektleiterin Moststraße), Danja Mlinaritsch (Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal+), August Prüller, Hannes Schoberberger

Fotorechte: Moststrasse




Kulinarisches Finale im Schloss Haindorf: Waldviertler TischKultur verzauberte Gäste

WaldviertlerTischkultur in Schloss Haindorf

Vor wenigen Wochen fand im stimmungsvollen Hof von Schloss Haindorf in Langenlois das große Finale des Waldviertler Kultursommers statt. Unter dem Motto „Brutal lokal. Fest verwurzelt.“ luden Christian Ensbacher, Sternekoch Roland Huber (Esslokal) und 2-Haubenkoch Philipp Wimmer-Joannidis (Mo’s im Kaiser’s Hof) zu einem Abend voller regionaler Spitzenkulinarik.

Die Gäste erlebten ein raffiniertes Menü, das die Vielfalt und Qualität heimischer Produkte in den Mittelpunkt stellte – von Saibling in Mohnmiso über Karpfenpralinen bis hin zu süßen Bramburi-Kreationen. Begleitet wurde das Festmahl von edlen Kamptaler Weinen, Waldviertler Bier und feinen alkoholfreien Alternativen.

Für künstlerische Akzente sorgte die Kellnershow von ProntoPronto. Auch Tischkultur „made im Waldviertel“ – von Gläsern bis Stoffservietten – setzte ein starkes Zeichen für Handwerk und Regionalität.

„Das Waldviertel ist ein premium Land, ein wahrer Feinkostladen und damit vielleicht auch die Vorstufe zum Paradies!“, brachte es Tom Bauer auf den Punkt.

Nach diesem genussvollen Abschluss des Kultursommers dürfen sich Feinschmecker bereits auf die nächste Ausgabe der Waldviertler TischKultur 2026 freuen:

Fotocredit: Destination Waldviertel

Personen am Bild: v.l.n.r.: Gerry und Karl Gustav von ProntoPronto, Tom Bauer, Kirsten Hafner, Christian Ensbacher, Roland Huber, Philipp Wimmer-Joannidis, Wolfgang Schwarz, Christian Nastl




Wir stellen vor: drei spannende LEADER-Projekte

Die LEADER-Region Kamptal+ fördert kreative und nachhaltige Projekte, die Gemeinschaft stärken und Freizeitmöglichkeiten erweitern. Drei besonders spannende Initiativen möchten wir hier vorstellen:

Haus der Dorfgemeinschaft Freischling

@ Dipl.-Ing. Veronika Müller-Reinwein

Das historische Dorfhaus Freischling, errichtet 1783, hat eine bewegte Vergangenheit: Es diente über 100 Jahre als Schule, später als Milchhaus und schließlich wurde es von der Pfarre genutzt. Dank des Engagements der Dorfgemeinschaft von Freischling, Raan und Kriegenreith wurde das Haus zwischen 2022 und 2025 in mehr als 1.000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden saniert und zu einem Ort der Begegnung umgestaltet.

Das Ergebnis: Ein Treffpunkt für alle Generationen, der Veranstaltungen, Kommunikation und gemeinschaftliches Miteinander ermöglicht. Besonderen Wert legte man auf ressourcenschonende Bauweisen und die Wiederverwendung gebrauchter Möbel. Die offizielle Eröffnung wurde mit einer Segnung gefeiert – ein Geschenk für die ganze Gemeinde.

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Aufwertung des Thaya-Au-Parks in Schwarzenau

@Gemeinde Schwarzenau

Der weitläufige Thaya-Au-Park in unmittelbarer Nähe des Ortszentrums von Schwarzenau wurde in drei Bereiche gegliedert: Motorikpark, Aktionszone und Ruhebereich.

Der ehemalige Fußballplatz erhielt einen modernen Motorikpark mit Calisthenics-Anlage, Rasenvolleyballfeld und Basketballständern. In der Ruhezone laden neue Sonnen- und Wellenliegen zum Entspannen ein, während die Aktionsflächen Skater, Eisstock- und Asphaltstockbahnen bieten.

Das Projekt schafft einen Treffpunkt für Bewegung, Spiel und Erholung – für Einheimische und Ausflügler gleichermaßen.

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„Der Unsichtbare Garten“ in den Lehr- und Schaugärten

@ Alexander Herbst

Das neue Gartenprojekt „Der Unsichtbare Garten – verborgene Höchstleistungen im Ökosystem“ lädt Besucherinnen und Besucher ein, die versteckten Wunder der Natur zu entdecken. Gemeinsam mit Ella, der kleinen Kugelspringerin, erkunden Gäste Totholz, Kompost, Dach- und Wandbegrünung, Nebelschwaden, Wasserkreisläufe sowie das weit verzweigte Wurzelsystem der Bäume.

Holzblattbänke laden zum Verweilen und Nachdenken ein, während der Zukunftswald mit inspirierenden Sprüchen zum Staunen und Reflektieren einlädt. Das Projekt vermittelt spielerisch Wissen über ökologische Zusammenhänge und macht die oft unsichtbaren Leistungen des Natur-Ökosystems sichtbar.

Diese drei Projekte zeigen eindrucksvoll, wie LEADER-Initiativen lokale Gemeinschaften stärken, Freizeit- und Bildungsangebote erweitern und nachhaltige Begegnungsorte schaffen.




LEADER startet 3 neue Projektaufrufe! Jetzt Idee anfragen und bis 4. November 2025 einreichen!

LEADER startet 3 neue Projektaufrufe!

 

Projektaufruf 1: Ortszentren beleben – Leerstand nutzen

Sie haben eine Idee, wie das Ortszentrum wieder lebendiger wird?

LEADER fördert beispielsweise

  • Nutzungskonzepte für Leerstand: Zwischennutzungen, Leerstandskoordination
  • Maßnahmen die die Aufenthaltsqualität steigern: Möblierung, Begrünung, Lichtkonzepte
  • Stärkung der lokalen Wirtschaft: Marketingkampagnen, Netzwerke & Kooperationen

Zum Projektaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1121c

 

Projektaufruf 2: Alternative Nächtigung – nachhaltig & naturnah

Sie möchten mit innovativen Nächtigungsmöglichkeiten den Tourismus bereichern?

LEADER unterstützt z.B.

  • Tiny Houses, Schlafkapseln, Schlaffässer
  • Glamping, Geomantische Kuppeln

Zum Projektaufruf: https://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1122c

 

Projektaufruf 3: Projekte in den Bereichen Tourismus, Soziales, Klima, Digitalisierung & mehr

Sie planen ein Projekt, dass Menschen bewegt oder Zukunft gestaltet?

LEADER fördert Vorhaben in Bereichen wie:

  • Digitalisierung & Klimaschutz
  • Soziales & Generationen
  • Tourismus & Kulturelles Erbe

Zum Projektaufrufhttps://www.ama.at/dfp/foerderungen-fristen/massnahme-77-05-bml-umsetzung/aufrufe-und-fristen#1120c

 

Wichtig zu wissen

  • Wollen Sie ein Projekt einreichen? Dann kontaktieren Sie zuerst das LEADER-Team.
  • Das LEADER-Team berät und begleitet kompetent vom Ausfeilen der Idee bis zur Abrechnung.
  • Das Ausfüllen der Projektbeschreibung ist der erste und wichtigste Schritt bei LEADER-Projekten.
  • Für die Einreichung braucht man die ID-Austria
  • Eingereichte Projekte werden vom Projektauswahlgremium (PAG) bewertet.
  • Pro Förderwerber ist nur 1 Projekt zulässig

Die nächste Sitzung findet am 26. November 2025 statt.




Förderinfos

Die LEADER-Förderung – bereitgestellt von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land Niederösterreich – stellt sicher, dass eine LEADER-Region arbeitsfähig ist.

Gefördert werden Büro- und Personalkosten, die notwendig sind, um die Ziele der regionalen Strategie umzusetzen. Dadurch erhalten regionale Akteure kostenlose Beratung zu ihren Projekten und Fördermöglichkeiten. Zudem übernimmt das LEADER-Management wichtige Aufgaben wie Monitoring und Evaluierung.

Dank der Förderung können folgende Kernaufgaben erfüllt werden:

  • Administration & Personal: Büroorganisation, Verträge, Management
  • Projektbegleitung & Auswahl: Beratung, Prüfung, Vorbereitung von Entscheidungen
  • Finanzen: Budgetüberwachung, Abrechnung, Auszahlungen
  • Monitoring & Evaluierung: Umsetzungskontrolle, Berichte, Wirksamkeitsprüfung
  • Öffentlichkeitsarbeit: Infoveranstaltungen, Kommunikation, Sichtbarkeit
  • Vernetzung & Kapazitätsaufbau: Workshops, Kooperationen, Schulungen

Die LEADER-Förderung ist die Grundlage dafür, dass regionale Stärken gezielt ausgebaut und bestehende Schwächen ausgeglichen werden können. Sie schafft die Voraussetzungen, um innovative Projekte umzusetzen, die das Leben in den Gemeinden nachhaltig verbessern. Dafür sagen wir DANKE.




Sechs neue Projekte für unsere Region befürwortet

Fotocredit: LEADER-Region Kamptal+

Ende April wurden sechs spannende Projekte in der Projektauswahlsitzung ausgewählt. Sie verbinden Tradition, Natur, Handwerk und Innovation – und fördern Tourismus und Lebensqualität.

Themenwanderweg Kampseen „Bürger, Bauer, Edelmann“
Ein neuer Wanderweg macht Geschichte und Natur mit QR-Codes erlebbar und verbindet bestehende Wege zu einem nachhaltigen Erlebnis für alle.

Der unsichtbare Garten
Ein innovativer Garten-Themenweg zeigt die Bedeutung des Gartens für Mensch und Klima und wird zur Attraktion für Besucher und Schüler.

Waldviertler TischKultur
Regionale Köche, Produzenten und Künstler verbinden Tradition und Genuss zu einem besonderen Erlebnis.

Digitaler Fortschritt & Handwerk im Waldviertel
Handwerkskurse und Führungen bieten Einblicke in das Waldviertler Handwerk. Mit Übernachtungen und Gastronomie soll der Tourismus ganzjährig gestärkt werden.

Naturbeobachtung im Thayaland
Neue Angebote laden ein, die Natur zu entdecken und zu schützen – mit Bootsverleih und Informationskampagne.

Fahrradservice Schloss Rosenburg
Eine Reparatur- und Ladestation macht das Schloss zum attraktiven Ziel für Radfahrer.

Diese Projekte bringen frischen Wind in unsere Region und schaffen nachhaltige Perspektiven für Einheimische und Gäste.