Themenrundwanderweg Kampseen – Phase 1: Konzept

3 Wandererinnen

Projektbeschreibung

Die Region Kampseen plant die Umsetzung eines Themenwanderweg. Das Leitthema lautet „Bürger, Bauer, Edelmann“. Die Idee verbindet Geschichte, Natur und Tourismus. In den Gemeinden gibt es viele historische Gebäude und Persönlichkeiten zu diesem Thema.

Der Weg wird über QR-Codes erlebbar gemacht. Diese Codes liefern gesprochene Inhalte, Geschichten, Rätsel und Fakten. Historikerinnen und Historiker bereiten die Inhalte auf. Große Bilderrahmen dienen als Fotopunkte entlang der Strecke.

Der Wanderweg nutzt bestehende, beschilderte Wege. Es werden keine neuen Wege gebaut. Dadurch bleibt die Landschaft erhalten. Ergänzt wird das Angebot durch nachhaltige Attraktionen wie Wassererlebnis und die „VOLT“-Radrunde.

Der Rundweg richtet sich an Spaziergänger, Familien und Weitwanderer. Er verbindet Natur, Wasser und Energie und stärkt die Region touristisch und qualitativ.

Ziele

  • Grundlagen für Regionswanderweg erarbeiten
  • Gemeinden einbinden, Finanzierung sichern
  • Klimafitte Verbindung der 7 Gemeinden schaffen
  • Moderner, attraktiver Themenweg entwickeln
  • Region erlebbar und interaktiv gestalten
  • Heimatverbundenheit stärken (Kinder & Jugendliche)
  • Wanderaktivität, Wertschöpfung und Klimaschutz fördern

Kosten

€ 44.400

Förderhöhe

Laufzeit

05/2025 – 12/2026

Projektträger

Regionalverein Kampseen

Maßnahmen

  • Streckenanalyse (Route, Höhenprofil, GPS, Sichtachsen, Historie)
  • Themen- und Stationenkonzept inkl. historischer Aufarbeitung und Zielgruppenplanung
  • Infrastruktur- und Beschilderungsplanung nach Landesvorgaben
  • Workshops zur Strecken-, Themen- und Partnerentwicklung
  • Einbindung regionaler Fachpartner
  • Projektkoordination und Vorbereitung der Umsetzungsphase




Der Unsichtbare Garten

Person mit Schild in der Hand im Unsichtbaren Garten der Gartenbauschule Langenlois

Projektbeschreibung

Der Erlebnisweg „Unsichtbarer Garten“ wurde von der Gartenbauschule Langenlois umgesetzt und ist für Besucher zugänglich. Er zeigt, was im Garten normalerweise verborgen bleibt.

Im Mittelpunkt stehen die Prozesse im Boden, in den Pflanzen und im Zusammenspiel mit Kleinstlebewesen. Eine Leitfigur namens Ella begleitet die Besucherinnen und Besucher durch den Rundweg. Sie erklärt die Natur auf einfache und verständliche Weise. Mehrere Stationen machen ökologische Zusammenhänge erlebbar.

Der Weg zeigt, wie wichtig Bodenleben, Wasser und Pflanzen für Klima und Umwelt sind. Auch moderne Themen wie Schwammstadt und Wasserspeicherung werden erklärt. Der Rundgang verändert den Blick auf Gärten und Natur. Besucherinnen und Besucher sollen die Zusammenhänge bewusster wahrnehmen.

Das Projekt verbindet Bildung, Erlebnis und Umweltverständnis in einer bestehenden Gartenanlage.

Ziele

  • Ökosystemleistungen für Mensch und Klima sichtbar machen
  • Innovative Attraktion an der Gartenbauschule schaffen
  • Tourismusangebot in Langenlois erweitern
  • Gartenbauschule als innovativen Schulstandort bewerben
  • Praxislernen für Schüler*innen durch Mitarbeit ermöglichen

Kosten

€ 78.084,55

Förderhöhe

Laufzeit

04/2025 – 12/2026

Projektträger

Land NÖ; P.A. Landwirtschaftliche Fachschule

Maßnahmen

  • Konzeption und Umsetzung eines Themenwegs im Schaugarten der Gartenbauschule Langenlois
  • Errichtung und Ausstattung von Erlebnisstationen zu Ökosystemleistungen
  • Erstellung von Info- und Marketingmaterialien (Folder, Social Media)
  • Zielgruppengerechte Vermittlung für Schule, Fachpublikum und Tourismus




Motorik Fun Park in Stratzing

Funcourt in Stratzing

Projektbeschreibung

In Stratzing wurde ein neues Mehrgenerationen-Fitnessareal als attraktiver Bewegungs- und Begegnungsraum für alle Altersgruppen geschaffen. Die Anlage ergänzt das bestehende Freizeitangebot der Gemeinde und stärkt die Lebensqualität in der Region. Der Standort befindet sich auf einem gemeindeeigenen Areal nahe der Tennisanlage und ist sowohl für Bewohner:innen aus Stratzing als auch aus der Nachbargemeinde Droß gut erreichbar.

Die beiden Gemeinden arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen und nutzen Freizeit- und Bildungsangebote gemeinsam. Das neue Fitnessareal setzt diese Zusammenarbeit fort und schafft zusätzliche Möglichkeiten für Sport, Bewegung und gemeinschaftliche Aktivitäten im Freien.

Mit der Umsetzung wurde ein moderner Treffpunkt geschaffen, der generationenübergreifend genutzt werden kann. Die Anlage fördert Gesundheit, soziale Begegnung und aktive Freizeitgestaltung und stellt eine nachhaltige Erweiterung des regionalen Freizeitangebots dar.

Ziele

  • Schaffung eines multifunktionalen Freizeit- und Begegnungsortes für alle Generationen aus Stratzing und Droß

Kosten

€ 29.945,58

Förderhöhe

Laufzeit

06/2024 – 06/2025

Projektträger

Marktgemeinede Stratzing

Maßnahmen

  • Errichtung eines generationenübergreifenden Motorik Fun Parks zur Förderung der motorischen Fähigkeiten mit 10 Stationen und 20 Geräten, nutzbar für alle Altersgruppen




Funcourt Straß im Strassertale

Funcourt Strass

Projektbeschreibung

Die Marktgemeinde Straß im Strassertal wächst seit Jahren stetig. Zwischen 2011 und 2023 stieg die Einwohnerzahl von 1.557 auf 1.785. Um dem steigenden Wohnbedarf gerecht zu werden, wurden neue Bauplätze geschaffen und gemeinsam mit verschiedenen Bauträgern Reihenhaussiedlungen errichtet.

Auch die Nachbargemeinde Hadersdorf verzeichnet ein starkes Wachstum. Inzwischen sind die Wohngebiete beider Orte fast zusammengewachsen. Besonders die Zahl an Familien in Straß nimmt zu – von 429 im Jahr 2011 auf 447 im Jahr 2023.

Um den Bewohnerinnen und Bewohnern, vor allem Familien, mehr Freizeitmöglichkeiten zu bieten, errichtet die Gemeinde am südlichen Ortsrand einen Funcourt. Dieser liegt in direkter Nähe zu den neuen Wohnhäusern in Straß und Hadersdorf und soll als moderner Treffpunkt die Lebensqualität im Ort weiter steigern.

Ziele

  • Aufwertung des bestehenden Freizeitangebotes
  • Errichtung eines sportlichen Treffpunkts für die Jugend
  • Errichtung einer zusätzlichen Trainingsmöglichkeit für Schulen und Sportvereine aus Straß und Hadersdorf
  • Nutzung einer derzeit brach liegenden Fläche
  • Zusammenarbeit zweier Gemeinden

Kosten

€ 119.227

Förderhöhe

Laufzeit

04/2024 – 10/2024

Projektträger

Marktgemeinde Straß im Straßertale

Maßnahmen

  • Errichtung eines multifunktionalen Funcourts
  • Information der Bürgerinnen und Bürger
  • Instandhaltungen




Waldviertel. Erlebnis für Jung und Alt

Familie in der Natur

Projektbeschreibung

Das Waldviertel begeistert mit seiner Natur, Sicherheit und Vielfalt an Ausflugszielen Gäste aller Altersgruppen. Familienfreundliche Unterkünfte, zahlreiche Bewegungsmöglichkeiten in der Natur sowie kulinarische, kulturelle und naturnahe Erlebnisse machen die Region besonders attraktiv.

Im Rahmen des Projekts „Waldviertel: Erlebnisse für Jung & Alt“ sollen bestehende Angebote gezielt weiterentwickelt und gemeinsam mit regionalen Partnern stärker beworben werden. Auch Gruppen wie Schulklassen, Jugendgruppen oder Senioren profitieren vom vielfältigen Angebot.

Ziel ist es, das Waldviertel als generationenübergreifende Urlaubsdestination nachhaltig zu positionieren. Im Fokus stehen TOP-Ausflugsziele und Einrichtungen, die für alle Altersgruppen erlebbar sind. Durch gezielte Marketingmaßnahmen und eine klare Markenstrategie sollen Kundenbindung, Wiederkehrrate und Weiterempfehlung gestärkt werden.

Beteiligte Betriebe sind: Jugendgästehaus Franzen, Kittenberger Erlebnisgärten, LOISIUM WeinWelt & Vinothek, NÖ Falknerei- und Greifvogelzentrum, Amethystwelt Maissau, Renaissanceschloss Rosenburg und das Benediktinerstift Altenburg.

Ziele

  • Attraktivierung des Familien und Jugendangebots
  • Steigerung der Nächtigungen
  • Steigerung von Image und Bekanntheit
  • Positionierung des Waldviertels als TOP Familiendestination
  • Ansprache neuer Zielgruppen
  • Steigerung des Vor Ort Erlebnisses
  • Steigerung der Widerkehrrate und der Weiterempfehlungen
  • Familien außerhalb der Region motivierten, im Waldviertel zu urlauben

Kosten

€ 68.677

Förderhöhe

Laufzeit

01/2024 – 12/2026

Projektträger

Destination Waldviertel GmbH

Maßnahmen

  • Weiterentwicklung des Angebotes für Jung & Alt in TOP-Ausflugszielen
  • Weiterentwicklung des Angebotes auf für Gruppen
  • Content-Produktion (Text, Bild, Video)
  • Weiterentwicklung der Themenchannel, wie zB: Familie: www.waldviertel.at/familie & Jugendtourismus: www.waldviertel.at/jugend
  • Produktion von Printwerbemitteln (Medienbeileger, Nachdruck Faltkarte „Projekttage im Waldviertel“ etc.)
  • Medienkooperationen im Endkunden-Bereich (Senioren, Familien-, Jugend- und Freizeitmagazine)
  • Bloggerreise
  • Jugend-Mailing sowie Anschreiben an Schulen
  • Messeteilnahme
  • Online-Marketing und Social-Media-Maßnahmen (Facebook-Postings, Online-Kampagnen etc.)




#LEADERwirkt-Tour 2026: 19 Regionen zeigen, wie Zukunft vor Ort gestaltet wird

#LEADERwirkt Tour - Titelbild

Wie entsteht Zukunft am Land? Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken und ihre Region aktiv gestalten. Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen sie diese Wirkung sichtbar: Von März bis November laden 19 Termine dazu ein, erfolgreiche Projekte und gelebte regionale Entwicklung hautnah zu erleben.

Die Regionen in Niederösterreich stehen vor vielfältigen Herausforderungen: demografische Veränderungen, wirtschaftlicher Strukturwandel, Klimaanpassung, Nahversorgung oder die Attraktivität der Gemeinden als Lebensraum. Diese Themen sind regional unterschiedlich ausgeprägt – und brauchen daher maßgeschneiderte Lösungen vor Ort.

Genau hier setzt LEADER an. Seit über 30 Jahren entwickeln Regionen gemeinsam mit Gemeinden, Betrieben aus Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus sowie engagierten Menschen Lösungen für ihre konkreten Herausforderungen. Zahlreiche Projekte konnten so bereits erfolgreich umgesetzt werden – von innovativen Wirtschaftsimpulsen über neue Angebote in der Daseinsvorsorge bis hin zu Initiativen für mehr Lebensqualität im ländlichen Raum.

LEADER wirkt – weil Regionen selbst gestalten.

Die LEADER-Methode basiert auf einem klaren Prinzip: Regionen identifizieren ihre Herausforderungen selbst und arbeiten gemeinsam an Lösungen. Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Region braucht. Ideen entstehen partnerschaftlich, werden weiterentwickelt und durch die LEADER-Teams in den Regionen von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleitet. Unterstützt durch EU, Bund und Land entstehen so Projekte, die nachhaltig wirken und genau auf die regionalen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unterstreicht die Bedeutung dieser Initiative: „LEADER ist seit vielen Jahren ein starker Motor für Innovation und Zusammenarbeit in unseren Regionen. Die #LEADERwirkt-Tour zeigt eindrucksvoll, wie viel Engagement, Kreativität und regionaler Zusammenhalt in den niederösterreichischen Regionen steckt. Gemeinsam gestalten wir so die Zukunft unserer Gemeinden und stärken den ländlichen Raum nachhaltig.“

Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen die Regionen diese Wirkung sichtbar. Zwischen März und November laden alle 19 LEADER-Regionen zu eigenen Terminen ein und präsentieren konkrete Projekte, die zeigen, wie regionale Entwicklung in der Praxis funktioniert. Jede Station steht dabei für die eigene Handschrift der Region – so vielfältig wie Niederösterreich selbst.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, zuständig für LEADER im Bereich Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, hebt die Rolle der regionalen Akteure hervor: „Der Erfolg der LEADER-Projekte spricht für sich. Mein besonderer Dank gilt allen Projektträgerinnen und Projektträgern, die mit Mut, Engagement und Weitblick neue Wege für unsere Heimat beschreiten. Aus Liebe zum Land leisten sie einen entscheidenden Beitrag, damit unser ländlicher Raum auch künftig lebenswert und zukunftsfit bleibt.“

Die Tour bietet Einblicke in erfolgreiche Projekte, ermöglicht Austausch mit engagierten Akteurinnen und Akteuren und macht deutlich: Regionale Entwicklung passiert nicht irgendwo – sondern genau hier, gemeinsam vor Ort.

 

Weitere Termine #LEADERwirkt-Tour – 1. Halbjahr 2026

Waldviertler Wohlviertel
Mi, 15. April um 18:30 Uhr
Regionsabend zum Thema Innovation mit Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger
Ort: Mehrzweckhalle Irnfritz
Kontakt: DI Verena Manhart BSc BSc, manhart@wohlviertel.at

Weinviertel Ost
Mi, 29. April um 15:00 Uhr
Projektpräsentation: „Leerstand neu denken. Kellergassen beleben. Jugend einbinden.“
Ort: Poysdorf
Kontakt: DI Christine Filipp, MA, christine.filipp@weinviertelost.at

Südliches Waldviertel-Nibelungengau
Mi, 6. Mai um ca. 10 Uhr
Wanderkompetenzzentrum Waldviertel
Ort: Yspertal
Kontakt: DI Thomas Heindl, heindl@leaderregion.at

Marchfeld
Fr, 8. Mai um 11 Uhr
Genusstourismus Marchfeld, Marchfeldtag in Wien
Ort: Wien, Am Hof
Kontakt: Michaela Hnidek, m.hnidek@regionmarchfeld.at

Triestingtal
Fr, 12. Juni um 14 Uhr
Aktion zum Tag des Trinkwassers im Rahmen des LEADER Projektes Wasser=Leben
Ort: Altenmarkt an der Triesting
Kontakt: DI Anette Schawerda, schawerda@triestingtal.at

NÖ-Süd
Sa, 13. Juni, ab 14:00 Uhr
Kinderfest Naturpark Hohe Wand, ASAGAN Buchpräsentation, Steinbockkino, Schatz der Hohen Wand
Ort: Naturpark Hohe Wand
Kontakt: DI Martin Rohl, m.rohl@leader-noe-sued.at

Eisenstraße
Do, 18. Juni um 15.30 Uhr
Projektpräsentationen
Ort: Raum Wieselburg
Kontakt: Mag. Gudrun Hofbauer, management@eisenstrasse.info

Waldviertler Grenzland
Fr, 19. Juni um 18 Uhr
„Regionen Show“ im Schloss Weitra zum Thema „Moor erleben“ und thematisch verwandten Projekte
Ort: Schloss Weitra
Kontakt: Mag. Dr. Michaela Böhm-Loidolt, m.boehm-loidolt@waldviertlergrenzland.at

Thayaland
Sa, 11. Juli um 14 Uhr
Regionaler Bauernmarkt mit Willkommensfest für Neubürger:innen
Ort: Thaya
Kontakt: DI Kerstin Schmid, office@leader-thayaland.at




#LEADERwirkt – Starke Ideen, starke Region: LEADER als Motor für das Waldviertel

Pressefoto 1. Stopp #LEADERwirkt Tour

Wie stark LEADER das östliche Waldviertel prägt, wurde beim 1. Stopp der #LEADERwirkt-Tour der LEADER-Region Kamptal+ in Gföhl deutlich. Landesrat Anton Kasser, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, zog gemeinsam mit regionalen Vertreterinnen und Vertretern Bilanz über fast 30 Jahre Regionalentwicklung.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Seit dem Start der LEADER-Initiative 1997 wurden 620 Projekte umgesetzt – vom Tourismus über Wirtschaft bis hin zu sozialen Initiativen. Insgesamt 20 Millionen Euro Fördermittel von EU, Bund und Land flossen dadurch in die Region.

„LEADER ist weit mehr als eine Förderung – es ist ein echter Entwicklungsmotor für den ländlichen Raum“, betont Kasser. Hier entstehen Ideen nicht am Reißbrett, sondern direkt bei den Menschen. Genau das macht diese Projekte so nachhaltig und erfolgreich.“

LAbg. Josef Edlinger, LEADER-Obmann, unterstreicht die Bedeutung: „LEADER zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in regionalen Ideen steckt. Wenn engagierte Menschen Unterstützung erhalten, entstehen nachhaltige Projekte für Wirtschaft, Lebensqualität und Zusammenhalt.“

 

Breite Wirkung – von Wirtschaft bis Zusammenhalt

Die Projekte zeigen, wie vielseitig LEADER wirkt:

Im Tourismus und in der Freizeit sorgen Initiativen wie die VOLT-Radrunde oder Themenwege für mehr Gäste und zusätzliche Wertschöpfung.

Wirtschaft und Nahversorgung werden durch Projekte wie „Unser Laden“ oder betriebliche Netzwerke gestärkt – mit kurzen Wegen und neuen Chancen für regionale Produzentinnen und Produzenten.

Gleichzeitig investiert die Region in Lebensqualität und Zusammenhalt:
Jugendarbeit, Bewegungsangebote wie Funcourts sowie Initiativen wie Zeitpolster oder NachbarschaftsKultur stärken das Miteinander und unterstützen Menschen im Alltag.

Auch innovative Projekte wie der „Unsichtbare Garten“ oder das geplante Besucherzentrum in Allentsteig setzen neue Impulse für Bildung und Bewusstseinsbildung.

 

Entscheidungen in der Region

Pressefoto #LEADERwirkt Tour

Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, Karl Elsigan, Bürgermeister Schwarzenau, Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal, und Landesrat Anton Kasser.

Ein Erfolgsrezept von LEADER liegt in seiner Struktur:
Die Ideen entstehen direkt bei den Menschen vor Ort.

„LEADER-Projekte wachsen dort, wo das Wissen über die Region am größten ist – bei den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt Edlinger. „Ein regionales Gremium bewertet die Projekte. So entscheiden Menschen aus der Region, welche Ideen wirklich einen Mehrwert für unsere Heimat bringen.“

LR Kasser ergänzt deutlich: „Jeder Euro, der hier investiert wird, löst zusätzliche Entwicklung aus. LEADER bringt nicht nur Geld in die Region – es bringt Bewegung, Innovation und Zukunft.“

Motor für die Zukunft

Die LEADER-Region Kamptal+ umfasst 25 Gemeinden in den Bezirken Krems-Land, Horn und Zwettl. Die Schwerpunkte reichen von klimafreundlichem Tourismus über Digitalisierung bis hin zu Klimaschutz und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Für Edlinger ist die Richtung klar: „620 Projekte zeigen, wie viel Innovationskraft in unserer Region steckt. LEADER wirkt – und das soll auch in Zukunft so bleiben.“

 

#LEADERwirkt-Tour

Die 19 LEADER-Regionen Niederösterreichs zeigen, wie aus regionalen Ideen konkrete Projekte entstehen – und was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken und ihre Region aktiv gestalten. Mit der #LEADERwirkt-Tour 2026 machen sie diese Wirkung sichtbar: Von März bis November laden 19 Termine dazu ein, erfolgreiche Projekte und gelebte regionale Entwicklung hautnah zu erleben.

 

Beitragsbild:
Vlnr: Andreas Pichler, Bürgermeister Lichtenau, Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal, Marion Gotthard, Amt der NÖ Landesregierung, Margit Steinmetz, Geschäftsführende Gemeinderätin in Stratzing, Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal, Franz Aschauer, Bürgermeister Jaidhof, und Landesrat Anton Kasser
Fotorechte © NLK Filzwieser




Vier zukunftsweisende Projekte beleben die LEADER-Region Kamptal+

Gruppenbild bei Projektauswahlsitzung

Ende November fand die Projektauswahlsitzung der LEADER-Region Kamptal+ im serviceorientierten Seminarhotel Korngut in Niedergrünbach statt. 15 regionale Akteur:innen kamen zusammen, um die eingereichten Projekte zu diskutieren und zu bewerten. Aus dem vielfältigen Projektpool wurden vier Vorhaben befürwortet, die eindrucksvoll zeigen, wie breit gefächert die Themen in der Region sind – von Jugendarbeit über Kulturgut bis hin zu neuen touristischen Impulsen.

Folgende Projekte starten nun in die Umsetzung:

Professionelle Jugendarbeit in sechs Gemeinden
Die Gemeinden Gföhl, Jaidhof, Lichtenau, Rastenfeld, Schwarzenau und Allentsteig starten gemeinsam den Aufbau einer professionellen Jugendarbeit. Mit Profis werden neue Freizeit-, Beteiligungs- und Beratungsangebote für Jugendliche geschaffen.

Kellergassen-Schutzzonenkonzept Grafenegg
Für die historische Kellergasse Galgenberg wird ein Schutzzonenkonzept erarbeitet, das den langfristigen Erhalt der charakteristischen Bausubstanz sichert und gleichzeitig eine zeitgemäße Nutzung ermöglicht.

Donauradweg 3.0
Der Donauradweg wird weiterentwickelt: Neue Infostationen, Rastplätze und zusätzliche Vernetzungsangebote im Umland sollen das touristische Potenzial des Radwegs und der gesamten Region noch stärker zur Geltung bringen.

Inhaltliches Konzept für das Besucherzentrum „Herz des Waldviertels“
Die Verantwortlichen der Region „Herz des Waldviertels“ erarbeiten mit Expertinnen und Experten verschiedener Fachbereiche ein Grundkonzept für ein regionales Besucherzentrum, das Geschichte, Natur und gesellschaftliche Entwicklungen der Region erlebbar machen soll. Dieses Konzept bildet die Basis für die nächsten Planungsschritte.

LAbg. Josef Edlinger: „Diese vier Projekte bringen frischen Wind in die Region und stärken unsere sozialen, kulturellen und touristischen Strukturen. Sie schaffen neue Perspektiven für junge Menschen, sichern wertvolles Kulturgut und werten touristische Anziehungspunkte weiter auf. Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das ein erweitertes regionales Angebot – und damit mehr Lebensqualität.“

 

Foto: Projektauswahlgremium in Krongut in Niedergrünbach
Danja Mlinaritsch, Gernot Hainzl, Bgm. Andreas Pichler, Bgm. Karl Elsigan, Vzbgm. Erich Berger, Vzbgm. Dkkff. Gabriale Gaukel, Dipl.-Ing. Manuela Göll, Bianca Erlinger, BA, LAbg. Josef Edlinger, Vzbgm. Karin Pregesbauer, OkR Maria Forstner, MMag. Andrea Kaufmann, Vzbgm. Sandra Warnung, Mag Martin Polleroß
Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+




339 neue Obstbäume fürs Kamptal – Vielfalt, die Wurzeln schlägt!

Gruppenfoto bei der Baumausgabe

LEADER-Region Kamptal+ setzt starkes Zeichen für Natur, Nachhaltigkeit und regionales Miteinander

339 neue Obstbäume wachsen ab sofort in der LEADER-Region Kamptal+ heran – gepflanzt von Menschen, die etwas für die Natur und ihre Heimat tun wollen. Die jährliche Pflanzaktion zeigt eindrucksvoll: Das Interesse an Streuobstwiesen ist ungebrochen!

Seit dem Projektstart vor zehn Jahren wächst die Begeisterung stetig – bei Landwirt:innen ebenso wie bei Privatpersonen. Sie pflanzen traditionelle Sorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen oder Zwetschken und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt und zum Landschaftsbild der Region.

„Jeder Baum ist ein Stück gelebte Nachhaltigkeit – und ein Geschenk an kommende Generationen“,
betont Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal+.

Damit die Jungbäume gut gedeihen, bietet die LEADER-Region ab Februar wieder Schnitt- und Veredelungskurse an. Die Anmeldung dazu startet im Dezember. Besonders beliebt: der neue Steinobstkurs für Marillen, Kirschen und Zwetschken, der im August 2026 wieder stattfinden wird.

Die Pflanzaktion wurde von 6 NÖ LEADER-Regionen gemeinsam mit dem NÖ Landschaftsfonds umgesetzt, der die Bestellung der Bäume finanziell unterstützt. So wächst nicht nur neues Leben in den Regionen– sondern auch das Bewusstsein für eine nachhaltige, lebendige Kulturlandschaft.

Foto vlnr:  LAbg. Josef Edlinger, Ing. Franz Lumesberger (NÖ Langschaftsfonds), Karl Radinger, Franz Edlinger, Maria Haider (Projektleiterin Moststraße), Danja Mlinaritsch (Geschäftsführerin LEADER-Region Kamptal+), August Prüller, Hannes Schoberberger

Fotorechte: Moststrasse




Kulinarisches Finale im Schloss Haindorf: Waldviertler TischKultur verzauberte Gäste

Pressefoto WaldviertlerTischkultur in Schloss Haindorf

Vor wenigen Wochen fand im stimmungsvollen Hof von Schloss Haindorf in Langenlois das große Finale des Waldviertler Kultursommers statt. Unter dem Motto „Brutal lokal. Fest verwurzelt.“ luden Christian Ensbacher, Sternekoch Roland Huber (Esslokal) und 2-Haubenkoch Philipp Wimmer-Joannidis (Mo’s im Kaiser’s Hof) zu einem Abend voller regionaler Spitzenkulinarik.

Die Gäste erlebten ein raffiniertes Menü, das die Vielfalt und Qualität heimischer Produkte in den Mittelpunkt stellte – von Saibling in Mohnmiso über Karpfenpralinen bis hin zu süßen Bramburi-Kreationen. Begleitet wurde das Festmahl von edlen Kamptaler Weinen, Waldviertler Bier und feinen alkoholfreien Alternativen.

Für künstlerische Akzente sorgte die Kellnershow von ProntoPronto. Auch Tischkultur „made im Waldviertel“ – von Gläsern bis Stoffservietten – setzte ein starkes Zeichen für Handwerk und Regionalität.

„Das Waldviertel ist ein premium Land, ein wahrer Feinkostladen und damit vielleicht auch die Vorstufe zum Paradies!“, brachte es Tom Bauer auf den Punkt.

Nach diesem genussvollen Abschluss des Kultursommers dürfen sich Feinschmecker bereits auf die nächste Ausgabe der Waldviertler TischKultur 2026 freuen:

Fotocredit: Destination Waldviertel

Personen am Bild: v.l.n.r.: Gerry und Karl Gustav von ProntoPronto, Tom Bauer, Kirsten Hafner, Christian Ensbacher, Roland Huber, Philipp Wimmer-Joannidis, Wolfgang Schwarz, Christian Nastl