Aufbau einer professionellen Jugendarbeit

Foto von Jugendlichen mit Logo von Jugendarbeit.07

Projektbeschreibung

2023 führte die LEADER‑Region Kamptal+ gemeinsam mit dem Institut für Jugendkulturforschung eine große Jugendstudie in 25 Gemeinden durch. Die Ergebnisse zeigten: Junge Menschen fühlen sich in der Region wohl, wünschen sich aber mehr Freizeitangebote, mehr Mitbestimmung und verlässliche Ansprechpersonen.

Daraufhin beschlossen sechs Gemeinden, gemeinsam eine professionelle, offene Jugendarbeit aufzubauen. Ziel ist eine dauerhafte Struktur, die Jugendliche unterstützt, beteiligt und ihnen passende Angebote in ihrer Nähe ermöglicht.

Ziele

  • Jugendarbeit vor Ort anbieten: leicht erreichbar, ohne Hürden
  • Jugendliche beraten und begleiten bei persönlichen, schulischen oder sozialen Themen
  • Heimatbindung stärken und echte Beteiligung ermöglichen
  • Mitbestimmung fördern durch Jugendforen und Beteiligungsformate
  • Politische Bildung unterstützen und Engagement stärken
  • Vereine bei der Jugendarbeit entlasten
  • Moderne Kommunikation nutzen (Social Media, Online‑Kontakt)
  • Gemeinden vernetzen und gemeinsame Aktivitäten anbieten
  • Ein regionales Netzwerk aufbauen
  • Langfristige Finanzierung sichern und professionelle Strukturen schaffen

Kosten

€ 250.000

Förderhöhe

Laufzeit

01/2026 – 12/2027

Projektträger

Verein LEADER-Region Kamptal+

Maßnahmen

  • Beauftragung von Sozialarbeitende: setzen alle Maßnahmen eigenständig um
  • Beteiligung und Beratung: Jugendforen, Einzel- und Gruppenberatung, Elternarbeit
  • Gemeinsame Veranstaltungen und Bildungsangebote
  • Aufsuchende Jugendarbeit: Präsenz an Treffpunkten, Unterstützung in Krisen
  • Digitale Jugendarbeit: Social Media, Online‑Beratung, digitale Kommunikation
  • Kooperationen stärken mit Schulen, Vereinen, Gemeinden und regionalen Partnern
  • Angebote laufend anpassen an die Bedürfnisse der Jugendlichen
  • Dokumentation und Organisation für eine wirkungsorientierte Umsetzung




Donauradweg 3.0 – Umlandeinbindung & Qualitätssteigerung

Radfahrerin am Donauradweg

Projektbeschreibung

Der Donauradweg ist einer der wichtigsten Radwege Europas und führt in Niederösterreich rund 400 Kilometer durch die Region. Viele Menschen nutzen einzelne Abschnitte für Tagesausflüge oder Kurzurlaube, doch viele Angebote im Umland sind noch wenig sichtbar. Ein LEADER‑Projekt hat bereits gezeigt, dass bessere Orientierung und eine stärkere Verbindung zwischen Radweg und umliegenden Orten notwendig sind.

Mit  dem Projekt „Donauradweg 3.0“ entsteht nun ein modernes, einheitliches Leitsystem, das Radfahrer:innen sicher führt und gleichzeitig Kultur‑, Natur‑ und Kulinarikangebote besser sichtbar macht. Dafür arbeiten 11 LEADER‑Regionen und 109 Gemeinden zusammen, um Infrastruktur, Information und Vermarktung entlang der Strecke gemeinsam zu verbessern.

Ziele

  • Ein modernes, einheitliches Leitsystem schaffen
  • Wiedererkennung stärken durch ein gemeinsames Signet
  • Digitale und analoge Orientierung verbessern (Erlebnislandkarte, Routenführung)
  • Bessere Orientierung vor Ort durch Infotafeln und Landmark‑Säulen
  • Regionale Angebote sichtbarer machen (Kultur, Kulinarik, Freizeit)
  • Aufenthaltsqualität erhöhen und Besucherführung verbessern
  • Längere Aufenthalte fördern und Wiederbesuche steigern
  • Regionale Wertschöpfung erhöhen

Kosten

€ 31.150,72

Förderhöhe

Laufzeit

01/2026 – 12/2028

Projektträger

Donau Niederösterreich Tourismus GmbH

Maßnahmen

  • Einheitliches Leitsystem umsetzen entlang der gesamten Strecke
  • Digitale und analoge Orientierung verbinden (QR‑Codes, digitaler Urlaubsbegleiter)
  • Neues Signet einführen für klare Wiedererkennung
  • Erlebnislandkarte erstellen – gedruckt und digital, inkl. Nebenrouten
  • Infotafeln an Rastplätzen installieren
  • Landmark‑Säulen setzen an Regionsgrenzen und Einstiegen
  • Kommunikations- und Marketingmaßnahmen umsetzen
  • Nutzerfreundlichkeit verbessern durch klare Orientierung und bessere Information




Freizeitzentrum Schönberg – Beteiligungsprojekt

Viele Menschen bei einem Bürgerbeteiligungsprozess

Projektbeschreibung

Das Freibad Schönberg war über viele Jahrzehnte ein wichtiger Treffpunkt für die Bevölkerung und Gäste. Neben dem Schwimmbad gab es Spiel- und Sportbereiche sowie eine große Liegewiese. In den letzten Jahren verschlechterte sich der Zustand der Anlage stark, und das Hochwasser 2024 zerstörte die gesamte Technik. Aus Sicherheitsgründen musste das Bad geschlossen werden; eine Sanierung war nicht möglich und ein Neubau finanziell nicht machbar.

Darum startete die Gemeinde gemeinsam mit der Bevölkerung und dem Gemeinderat einen Beteiligungsprozess. Ziel war es, gemeinsam Ideen zu sammeln und ein realistisches, leistbares Konzept inkl. verschiedener Varianten für ein neues Freizeit- und Erholungszentrum zu entwickeln.

Ziele

  • Bestehende Flächen sinnvoll nutzen und Potenziale erkennen
  • Bevölkerung und Politik einbinden und transparent informieren
  • Ideen für die zukünftige Nutzung sammeln und weiterentwickeln
  • Bedarfe der Zielgruppen klären und darauf aufbauen
  • Gemeinsame Identifikation stärken durch aktive Mitgestaltung
  • Kreative Ideen mit Machbarkeit verbinden
  • Nachhaltiges Nutzungskonzept entwickeln
  • Lebensqualität und Ortsidentität stärken
  • Konkreten Umsetzungsfahrplan erstellen
  • Entscheidungsgrundlage für die Politik schaffen

Kosten

€ 44.880

Förderhöhe

Laufzeit

07/2025 – 03/2026

Projektträger

Marktgemeinde Schönberg

Maßnahmen

  • Bestandsaufnahme: Flächen, Fotos, Pläne und aktuelle Nutzung erfassen
  • Beteiligungsprozess durchführen: Kick-off, Workshops, Bürgerbeteiligung, Runder Tisch
  • Regelmäßige Abstimmung und Information:
  • Nutzungsvarianten entwickeln und erste Vorentwürfe erstellen
  • Ergebnisse auswerten und Empfehlungen für das weitere Vorgehen formulieren
  • Präsentation der Ergebnisse




Aufbau der Wirtschaftsinitiative: Wirtschaft Langenlois

Laptop mit offener Website der Wirtschaft Langenlois

Projektbeschreibung

In Langenlois wurde im Rahmen eines LEADER‑Projekts ein Stadt‑ und Standortentwicklungsprogramm gestartet. Ausgangspunkt waren mehrere Leerstände im Stadtkern und das Fehlen einer zentralen Stelle für Wirtschaft, Standortmarketing und Zusammenarbeit. Nach Gesprächen, Begehungen und Workshops mit Eigentümer:innen, Betrieben, Politik und Bevölkerung entstand ein Maßnahmenpaket zur Belebung der Innenstadt und zur besseren Vernetzung aller Akteure.

Zur Umsetzung wurde der Verein WirtschaftLangenlois gegründet und eine eigene GmbH aufgebaut. Eine Stadtmarketing‑Managerin wurde angestellt und kümmert sich um Leerstandsmanagement, Betriebsansiedlungen, Marketing und Netzwerkaktivitäten. Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Kultur und Tourismus und macht Langenlois als Standort langfristig attraktiver.

Ziele

  • Belebung der Innenstadt durch neue Ideen, Betriebe und Aktivitäten
  • Gute Zusammenarbeit fördern zwischen Wirtschaft, Gemeinde, Bildung und Bevölkerung
  • Leerstände nutzen und neue Betriebe ansiedeln
  • Standort klar positionieren und besser vermarkten
  • Öffentliche Räume attraktiver machen

Kosten

€ 212.458,50

Förderhöhe

Laufzeit

08/2025 – 07/2027

Projektträger

WLL Wirtschaft Langenlois GmbH

Maßnahmen

  • Stadtmarketing-Management: eine Vollzeitkraft für Organisation, Vernetzung und Umsetzung
  • Markenaufbau: Logo, Design und klare Kommunikation
  • Website mit Leerstandsplattform und Bildmaterial
  • Social Media Präsenz aufbauen und laufend betreuen
  • Informationsmaterialien erstellen wie Broschüren und Präsentationsmappen
  • Bestehende Projekte integrieren und weiterführen
  • Externe Beratung zur fachlichen Unterstützung (z. B. CIMA)




Nachhaltige Mobilität vor Ort: Serviceangebot für Radfahrer

Serviceangebot für Radfahrer bei der Rosenburg

Projektbeschreibung

Die Rosenburg zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen Niederösterreichs – auch viele Radfahrer:innen genießen das besondere Schlossambiente.

Damit der Standort noch fahrradfreundlicher wird, entsteht moderne Radinfrastruktur wie E-Bike Ladestationen, Reparatursäule, sichere Abstellanlagen und Schließfächer. Diese Maßnahmen erhöhen die Aufenthaltsqualität, stärken den Radtourismus und fördern nachhaltige Mobilität – besonders wichtig, da es keine direkte öffentliche Anbindung gibt.

Ziele

  • Ausbau moderner, sicherer und komfortabler Radinfrastruktur

  • Bereitstellung von Schließfächern, Anlehnbügeln und Gepäckaufbewahrung

  • Einrichtung einer E‑Bike‑Ladestation und Reparatursäule

  • Attraktivierung des Standorts für Radgäste und Tagesausflügler

Kosten

€ 11.474,35

Förderhöhe

Laufzeit

04/2025 – 09/2025

Projektträger

DI Markus Hoyos Renaissanceschloss Rosenburg

Maßnahmen

  • Stärkung des Radtourismus am Standort Renaissanceschloss Rosenburg

  • Installation einer Fahrrad‑Reparaturstation (Werkzeug & Pumpe)

  • Errichtung sicherer Fahrradabstellanlagen

  • Aufbau von E‑Bike‑Ladestationen

  • Einrichtung einer Schließfachanlage für Gepäck und Wertgegenstände




MoNa – Naturbeobachtungen im Thayatal

Zwei Personen im Thayatal

Projektbeschreibung

Das Thayaland ist reich an Naturschätzen und Teichen. Damit diese Schätze für die Bevölkerung leichter zugänglich und attraktiver werden, braucht es neue Angebote und bessere Möglichkeiten zur Naturbeobachtung. Obwohl die Region viel zu bieten hat, fehlt es an Bewusstsein und an einer einfachen Möglichkeit, Naturfunde systematisch zu melden.

Das Projekt schafft deshalb neue Beobachtungsplätze, Einstiegshilfen an Gewässern und ein 24/7‑Bootsverleihsystem, damit Menschen die Natur aktiv erleben können. Eine digitale Plattform ermöglicht das Melden und Auswerten von Tier‑ und Pflanzenfunden, die anschließend in wissenschaftliche Datenbanken einfließen. Ergänzend sorgen Karten, Infomaterialien und Öffentlichkeitsarbeit dafür, dass die Bevölkerung – inklusive Jugend und Menschen mit Beeinträchtigungen – besser eingebunden wird. So stärkt das Projekt die Biodiversität, das Wissen über die Natur und die klimafitte Entwicklung der Region.

Ziele

  • Biodiversität sichtbar machen und Bewusstsein stärken
  • Digitale Erfassung und wissenschaftliche Nutzung von Naturdaten
  • Naturerlebnisangebote ausbauen (Bootsverleih, Standorte)
  • Barrierefreien Zugang zur Natur fördern
  • Jugend für Naturschutz sensibilisieren
  • Projekt kommunizieren (Web & Printkarte)

Kosten

€ 12.270,35

Förderhöhe

Laufzeit

03/2025 – 02/2027

Projektträger

Verein Zukunftsraum Thayaland

Maßnahmen

  • Digitale Plattform zur Meldung von Tier- und Pflanzenfunden
  • Öffentlichkeitsarbeit (Presse, Social Media, Messe) & wissenschaftliche Auswertung
  • Erstellung & Druck von Naturbeobachtungskarte und Regionsbroschüre
  • Errichtung von Einstiegshilfen & Bootsanlegestellen
  • 24/7 Smart-Phone-basiertes Bootsverleihsystem
  • Herstellung barrierefreier Zugänge zu Bootsanlegeplätzen
  • Entwicklung & Analyse von Naturprodukten (Potenziale, Konzepte, Trends)
  • Personalkosten / Projektumsetzung




Digitaler Fortschritt und Handwerk im Waldviertel

3 Personen drechseln gemeinsam ein Stück Holz

Projektbeschreibung

Das Projekt „Digitaler Fortschritt & handwerkliche Präzision im Waldviertel“ ist strategisch in der Tourismusentwicklung verankert. Im Mittelpunkt stehen die Werte Regionalität, Authentizität, Qualität und Nachhaltigkeit der Tourismusstrategie Niederösterreich 2025 sowie der Tourismusstrategie Waldviertel.

Ziel ist es, das traditionelle Handwerk im Waldviertel touristisch erlebbar zu machen. Gäste nehmen an Handwerkskursen und Betriebsführungen teil. Sie erleben die Herstellung regionaler Produkte direkt vor Ort und lernen die Handwerker:innen persönlich kennen.

Ein zentrales Angebot sind die „Waldviertler Handwerkstage“. Diese verbinden Schnupperkurse mit Übernachtungen in regionalen Betrieben. Dadurch entstehen hochwertige Aufenthalte mit hoher Wertschöpfung für Gastronomie und Beherbergung.

Das Projekt stärkt Tages- und Nächtigungstourismus und verlängert die Saison im Waldviertel. Es soll die Region als Ganzjahresdestination weiterentwickeln. Durch die laufende Einbindung neuer Betriebe wird das Angebot kontinuierlich erweitert und nachhaltig ausgebaut.

Ziele

  • Entwicklung einer mehrsprachigen Web-App (DE/EN/CZ) inkl. QR-Codes
  • Digitalisierung und Bewerbung von Handwerkskursen & Betriebsführungen
  • Ausbau und Vermarktung touristischer Angebote & Packages
  • Marketingmaßnahmen (Blogger-, Pressereisen, Kampagnen)
  • Steigerung von Nächtigungen & Auslastung in der Region
  • Einbindung neuer Handwerksbetriebe & Partnernetzwerke
  • Stärkung regionaler Zusammenarbeit und Angebotsvielfalt

Kosten

€ 29.241.54

Förderhöhe

Laufzeit

05/2025 – 12/2027

Projektträger

Destination Waldviertel GmbH

Maßnahmen

  • Weiterentwicklung Themenchannel & Web-App (mehrsprachig DE/EN/CZ)
  • Vermarktung & Sichtbarmachung der Handwerksangebote (inkl. Zielgruppenerweiterung & Nächtigungssteigerung)
  • Marketing & Öffentlichkeitsarbeit (Social Media, Kampagnen, Presse, Bloggerreisen)
  • Produktion von Werbe- & Contentmaterialien (Print, Digital, Foto, Video)
  • Ausbau von Kooperationen & Cross-Marketing sowie Vernetzung der Betriebe




Waldviertler Tischkultur – brutal lokal & fest verwurzelt

Menükarte der Waldviertler Tischkultur

Projektbeschreibung

Das Projekt „Waldviertler TischKultur“ umfasst kulinarische Abende im Waldviertel. Dabei kochen Haubenköch:innen mit regionalen Produkten aus der Region. Die Gerichte entstehen direkt aus hochwertigen Lebensmitteln lokaler Produzent:innen.

Serviert wird an außergewöhnlichen Orten im Waldviertel. Diese Orte machen das Erlebnis besonders und schaffen eine einzigartige Atmosphäre für die Gäste. Jede Veranstaltung verbindet Kulinarik, Region und Kultur.

Ein Rahmenprogramm begleitet die Abende. Es gibt Informationen zu Produzent:innen, Produkten und regionaler Geschichte. Auch Kunst und Handwerk aus dem Waldviertel sind Teil des Erlebnisses.

Die Tischdekoration wird ebenfalls regional gestaltet. Materialien und Produkte stammen, soweit möglich, direkt aus dem Waldviertel. Dadurch wird die gesamte Wertschöpfungskette sichtbar.

Beteiligte Betriebe sind unter anderem die SONNENTOR, die Privatbrauerei Zwettl und DIE KÄSEMACHER. Das Projekt stärkt regionale Produzent:innen, Gastronomie und Handwerk und macht die kulinarische Vielfalt der Region erlebbar.

Ziele

  • Kulinarik im Waldviertel stärken und attraktiveren
  • Gastronomie und Produzent:innen vernetzen
  • „Waldviertler TischKultur“ weiterentwickeln
  • Regionale, transparente Beschaffung fördern
  • Herkunft sichtbar machen (Storytelling)
  • Gemeinsame Produktentwicklung und Innovation fördern
  • Waldviertel als Kulinarik-Destination positionieren

Kosten

€ 104.454,16

Förderhöhe

Laufzeit

01/2025 – 12/2027

Projektträger

Destination Waldviertel GmbH

Maßnahmen

  • Kulinarik-Kommunikation (Print & digital)
  • Branchen-Vernetzung (Events, Kooperationen)
  • Weiterentwicklung „Waldviertler TischKultur“
  • Qualitätssicherung (Botschafter:innen, Richtlinien)
  • Marketing & Medienarbeit (online & offline)
  • Digitale Kulinarik-Angebote
  • Fachkräfte- und Kooperationsmodelle




Themenrundwanderweg Kampseen – Phase 1: Konzept

3 Wandererinnen

Projektbeschreibung

Die Region Kampseen plant die Umsetzung eines Themenwanderweg. Das Leitthema lautet „Bürger, Bauer, Edelmann“. Die Idee verbindet Geschichte, Natur und Tourismus. In den Gemeinden gibt es viele historische Gebäude und Persönlichkeiten zu diesem Thema.

Der Weg wird über QR-Codes erlebbar gemacht. Diese Codes liefern gesprochene Inhalte, Geschichten, Rätsel und Fakten. Historikerinnen und Historiker bereiten die Inhalte auf. Große Bilderrahmen dienen als Fotopunkte entlang der Strecke.

Der Wanderweg nutzt bestehende, beschilderte Wege. Es werden keine neuen Wege gebaut. Dadurch bleibt die Landschaft erhalten. Ergänzt wird das Angebot durch nachhaltige Attraktionen wie Wassererlebnis und die „VOLT“-Radrunde.

Der Rundweg richtet sich an Spaziergänger, Familien und Weitwanderer. Er verbindet Natur, Wasser und Energie und stärkt die Region touristisch und qualitativ.

Ziele

  • Grundlagen für Regionswanderweg erarbeiten
  • Gemeinden einbinden, Finanzierung sichern
  • Klimafitte Verbindung der 7 Gemeinden schaffen
  • Moderner, attraktiver Themenweg entwickeln
  • Region erlebbar und interaktiv gestalten
  • Heimatverbundenheit stärken (Kinder & Jugendliche)
  • Wanderaktivität, Wertschöpfung und Klimaschutz fördern

Kosten

€ 44.400

Förderhöhe

Laufzeit

05/2025 – 12/2026

Projektträger

Regionalverein Kampseen

Maßnahmen

  • Streckenanalyse (Route, Höhenprofil, GPS, Sichtachsen, Historie)
  • Themen- und Stationenkonzept inkl. historischer Aufarbeitung und Zielgruppenplanung
  • Infrastruktur- und Beschilderungsplanung nach Landesvorgaben
  • Workshops zur Strecken-, Themen- und Partnerentwicklung
  • Einbindung regionaler Fachpartner
  • Projektkoordination und Vorbereitung der Umsetzungsphase




Der Unsichtbare Garten

Person mit Schild in der Hand im Unsichtbaren Garten der Gartenbauschule Langenlois

Projektbeschreibung

Der Erlebnisweg „Unsichtbarer Garten“ wurde von der Gartenbauschule Langenlois umgesetzt und ist für Besucher zugänglich. Er zeigt, was im Garten normalerweise verborgen bleibt.

Im Mittelpunkt stehen die Prozesse im Boden, in den Pflanzen und im Zusammenspiel mit Kleinstlebewesen. Eine Leitfigur namens Ella begleitet die Besucherinnen und Besucher durch den Rundweg. Sie erklärt die Natur auf einfache und verständliche Weise. Mehrere Stationen machen ökologische Zusammenhänge erlebbar.

Der Weg zeigt, wie wichtig Bodenleben, Wasser und Pflanzen für Klima und Umwelt sind. Auch moderne Themen wie Schwammstadt und Wasserspeicherung werden erklärt. Der Rundgang verändert den Blick auf Gärten und Natur. Besucherinnen und Besucher sollen die Zusammenhänge bewusster wahrnehmen.

Das Projekt verbindet Bildung, Erlebnis und Umweltverständnis in einer bestehenden Gartenanlage.

Ziele

  • Ökosystemleistungen für Mensch und Klima sichtbar machen
  • Innovative Attraktion an der Gartenbauschule schaffen
  • Tourismusangebot in Langenlois erweitern
  • Gartenbauschule als innovativen Schulstandort bewerben
  • Praxislernen für Schüler*innen durch Mitarbeit ermöglichen

Kosten

€ 78.084,55

Förderhöhe

Laufzeit

04/2025 – 12/2026

Projektträger

Land NÖ; P.A. Landwirtschaftliche Fachschule

Maßnahmen

  • Konzeption und Umsetzung eines Themenwegs im Schaugarten der Gartenbauschule Langenlois
  • Errichtung und Ausstattung von Erlebnisstationen zu Ökosystemleistungen
  • Erstellung von Info- und Marketingmaterialien (Folder, Social Media)
  • Zielgruppengerechte Vermittlung für Schule, Fachpublikum und Tourismus