Jugendarbeit.07 – Voll im Plan in sechs Regionsgemeinden

Gruppe von fröhlichen jungen Menschen

Im Februar 2026 starteten die Gemeinden gemeinsam mit der LEADER‑Region Kamptal+ die offene Jugendarbeit. Bereits nach einem halben Jahr zieht die jugendarbeit.07 eine sehr positive Bilanz: In Schwarzenau, Gföhl, Allentsteig, Jaidhof, Lichtenau und Rastenfeld wurde ein attraktives und vielfältiges Programm umgesetzt – getragen von enger Zusammenarbeit mit Gemeinden, Schulen und Vereinen.

Schon im Frühjahr wurden Maßnahmenpläne erstellt, Abstimmungen durchgeführt und das Team erweitert. Seit Juni ist die jugendarbeit.07 vollständig im Einsatz – präsent, sichtbar und dort unterwegs, wo Jugendliche sind.

Unterwegs mit dem Jugendbus & Sommerprogramm

Das Team besucht wöchentlich Hotspots und lokale Veranstaltungen in allen sechs Gemeinden. Die Resonanz ist hoch: 822 Kontakte wurden in kurzer Zeit verzeichnet.

Das kostenlose Ferienprogramm war ein voller Erfolg. Ein Shuttle‑Service brachte Jugendliche aus allen Gemeinden zu den Aktivitäten. Der Ausflug in den Familypark war so beliebt, dass ein zweiter Termin organisiert wurde.

E‑Scooter‑Initiative „Fahr Fair“

Noch vor dem Sommer startete die Initiative „Fahr Fair“. Die affichierten Infoplakate zeigen Wirkung: Der E‑Scooter‑Infobereich auf jugendarbeit.at wurde über 400‑mal aufgerufen – ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit und Rücksichtnahme.

Highlights aus den Gemeinden

  • Schwarzenau: Eröffnung eines betreuten Jugendraums im Generationentreff.
  • Allentsteig: Mobiler Jugendtreff, Renovierung des alten Jugendtreffs, ab Herbst regelmäßiger Betrieb.
  • Gföhl: Neue jugendgerechte Infotafel für Skatepark/Funcourt.
  • Jaidhof: Beratungen und Aktionen „am Lake“, Picknick beim Sautrogrennen, eigenes Beachvolleyball‑Turnier.
  • Lichtenau: Intensive Kooperation mit Schulen, Präsentation der Angebote direkt im Schulalltag.
  • Rastenfeld: Aufbau eines niederschwelligen Zugangs zur Offenen Jugendarbeit über die Schule.

Stimme aus der Gemeinde

„Die aktive Jugendarbeit ist für unsere Jugendlichen ein echter Gewinn. Als wir im Frühjahr gestartet haben, wussten wir nicht, ob das neue Angebot greift“, berichtet Bürgermeister Karl Elsigan. „Nach sechs Monaten wissen wir, dass unsere Jungen das Angebot annehmen und die Zusammenarbeit mit der jugendarbeit.07 ein richtiger Schritt war. Man spürt, dass hier mit Herz, Professionalität und viel Engagement gearbeitet wird.“

 

 




Spannende Projektaufrufe – Jetzt sind Ihre Projektideen gefragt!

Nutzen Sie die Chance und reichen Sie Ihre Projektideen zu den Themen attraktive Freizeitwege, innovative Nächtigungsmöglichkeiten, Reisemobilstell- und Campingplätze ein. LEADER begleitet und unterstützt Sie bei der Umsetzung Ihrer Ideen.

 

> Attraktive Freizeitwege

LEADER fördert Projekte, die:

  • Aufenthaltsqualität und Service verbessern
  • Orientierung und Information optimieren
  • Erlebnis- und Infrastrukturangebote erweitern
  • Wege klimafit gestalten

Zum Projektaufruf (PDF)  | Einreichung bis 16. Oktober 2026

 

> Alternative Nächtigung – nachhaltig & naturnah

LEADER fördert beispielsweise:

  • Tiny Houses
  • Schlafkapseln und Schlaffässer
  • Glamping-Angebote
  • Geomantische Kuppeln

Zum Projektaufruf (PDF)  | Einreichung bis 16. Oktober 2026

 

> Reisemobilstellplätze

LEADER fördert unter anderem:

  • Planung und Konzeptentwicklung
  • Technische Infrastruktur für Ver- und Entsorgung
  • Beschilderungs- und Informationssysteme
  • Maßnahmen zur attraktiven Gestaltung des Stellplatzes

Zum Projektaufruf (PDF)  | Einreichung bis 16. Oktober 2026

 

> Moderne Campingplätze

LEADER fördert unter anderem:

  • Planung und Errichtung
  • Sanitäranlagen und Versorgungstechnik
  • Strom, Beleuchtung und digitale Systeme
  • Informationstafeln und Aufenthaltsbereiche

Zum Projektaufruf (PDF)  | Einreichung bis 16. Oktober 2026 

 

Nur für Gemeinden:

> Digitalisierung für zukunftsorientierte Gemeinden

LEADER fördert unter anderem

  • Entwicklung von Strategien und Konzepten
  • Beratung, Begleitung und Weiterbildung
  • Digitale Infrastruktur und Ausstattung
  • Digitalisierung interner Abläufe

Zum Projektaufruf (PDF)  | Einreichung bis 16. Oktober 2026

 

Haben Sie eine Idee, die zu keinem der Aufrufe passt? Dann melden Sie sich gern bei uns, denn die LEADER-Förderbereiche sind vielfältig: 📞 +43 664 3915751

 

Wichtig zu wissen:

  • Wollen Sie ein Projekt einreichen? Dann kontaktieren Sie unbedingt das LEADER-Team. Wir beraten und begleiten kompetent vom Ausfeilen der Idee bis zur Abrechnung.
  • Nach dem Gespräch mit dem LEADER-Team wird die Idee verschriftlicht. Dafür gibt es eine Vorlage Projektbeschreibung.
  • Die Einreichung erfolgt online. Dafür braucht man die ID-Austria
  • Eingereichte Projekte werden vom Projektauswahlgremium (PAG) bewertet.
  • Bewertet das Gremium ihr Projekt positiv, dann kann am Tag nach der Sitzung mit dem Projekt gestartet werden.
  • Pro Förderwerber ist nur 1 Projekt zulässig.

 




Waldviertler TischKultur: Regionaler Genuss am Green in Ottenstein

Gruppenfoto bei der Waldviertler TischKultur am Golfplatz in Ottenstein

Haubenkoch Herbert Hettegger und René Zimmermann von „Waldjungfrau“ verwandelten den Diamond Golfclub Ottenstein am 7. August in eine außergewöhnliche Bühne für Waldviertler Kulinarik.

Unter dem Motto „brutal lokal und fest verwurzelt“ bringt die Waldviertler TischKultur die kulinarische Vielfalt der Region an außergewöhnliche Orte. In Ottenstein zeigte sich dieses Konzept besonders eindrucksvoll: Die lange Tafel wurde unmittelbar am Green gedeckt und machte die Landschaft selbst zu einem Teil des Genusserlebnisses. Gastgeber und Haubenkoch Herbert Hettegger vom Restaurant Hettegger und René Zimmermann von „Waldjungfrau“ präsentierten den Gästen ein mehrgängiges Menü, das ganz im Zeichen regionaler und saisonaler Zutaten stand.

Waldviertler Natur auf dem Teller

Für Herbert Hettegger bedeutet Gastronomie weit mehr als gutes Essen. Geschmack, Freude, Genuss und Gemeinschaft stehen für den Haubenkoch im Mittelpunkt. Bei der Waldviertler TischKultur verband er seine regional verwurzelte Küche mit zeitgemäßer Kochkunst. Frische und saisonale Produkte aus dem Waldviertel bildeten dabei die Basis des Menüs.

Unterstützt wurde Hettegger von René Zimmermann von „Waldjungfrau“. Mit seinem Wissen über Wildkräuter, Blüten und weitere Schätze aus Wald und Wiese brachte er zusätzliche Aromen der Waldviertler Natur auf die Teller. Vom Fleischbällchen mit Erdäpfelpüree über Lachsforellenmousse mit Wurzelgemüse und Flusskrebsen, sowie Ratatouilleschaumsuppe mit Paprika und Parmesan, bis zum gegrillten Rehrücken mit Steinpilzen, Erdäpfeln und Rotwein zeigte das Menü die Vielfalt regionaler Zutaten. Zum süßen Abschluss wurden Marillenknödel mit Kriecherl und Sorbet sowie ein Dessert aus Nuss, Walnuss und Birke serviert.

Auch bei der Getränkebegleitung blieb die Waldviertler TischKultur der Region treu. Sommelier Matthias Wolf vom Weinbau Wolf führte mit viel Fachwissen durch den Abend und stimmte die ausgewählten Weine auf die einzelnen Gänge ab. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Naturals aus dem Kamptal. Ergänzt wurde die Getränkebegleitung unter anderem durch Sekt, Traubensaft und Verjus von Kamptaler Winzer:innen sowie Zwettler Saphir der Privatbrauerei Zwettl. Weitere regionale Spezialitäten kamen vom Eichhornhof und von der BIO Bäckerei Hölzl.

Wenn Kulinarik, Handwerk und Kunst zusammentreffen

Die Waldviertler TischKultur versteht sich nicht nur als kulinarische Veranstaltungsreihe, sondern als Bühne für die Vielfalt der gesamten Region. Das zeigte sich in Ottenstein auch abseits der Teller. Traditionelles Handwerk war mit Wein- und Sektgläsern von Zalto.

 

Copyright: Waldviertel Tourismus, Matthias Streibel
Foto: v.l.n.r. Raphael Eichhorn (Eichhornhof), Matthias Wolf (Weinbau Wolf), Manuela Eichhorn, René Zimmermann, Tom Bauer, Herbert Hettegger und Peter Vargo (Diamond Club Ottenstein)




Gut geschnitten ist halb geerntet – Schnittkurs für Steinobst lockte 21 Interessierte

Wie gelingt der richtige Schnitt bei Marille, Zwetschke & Co.? Antworten darauf erhielten 21 Interessierte Anfang August beim Steinobst-Schnittkurs der LEADER-Region Kamptal+ in Senftenberg. Im Mittelpunkt standen wertvolle Tipps für gesunde, ertragreiche Obstbäume und die praktische Anwendung des fachgerechten Sommerschnitts.

Am Vormittag vermittelte Obstbauexperte Ing. Herbert Ritzberger im Sitzungssaal der Marktgemeinde Senftenberg das nötige Hintergrundwissen – von der Auswahl des passenden Jungbaums über Boden- und Standortbedingungen bis hin zum Wachstumsverhalten verschiedener Baumformen. Denn: Wer versteht, wie ein Obstbaum wächst, weiß auch, wo die Schere angesetzt werden muss.

Nach der Theorie ging es direkt in die Praxis. In einem privaten Obstgarten wurden die Bäume gemeinsam begutachtet, Schnittmaßnahmen besprochen und anschließend gleich umgesetzt. Dabei hieß es immer wieder: „Zwick – Zwack“ – Ast für Ast entstand eine gesunde Baumkrone.

„Wir haben ältere Obstbäume übernommen und wollten lernen, wie wir sie richtig pflegen. Die Mischung aus Theorie und Praxis war ideal“, freute sich eine Teilnehmerin.

Auch Kursleiter Ing. Herbert Ritzberger zeigte sich zufrieden: „Ein fachgerechter Schnitt sorgt nicht nur für gesunde Bäume, sondern auch für bessere Erträge und erleichtert die Pflege über viele Jahre.“

Organisiert wurde der Steinobst-Schnittkurs von der LEADER-Region Kamptal+. Ein besonderer Dank gilt Vizebürgermeisterin Christine Schneider, die den theoretischen Kursteil im Sitzungssaal der Marktgemeinde Senftenberg ermöglichte.

Mit geschärften Scheren, neuem Wissen und vielen praktischen Tipps kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Hause zurück – bestens gerüstet für den fachgerechten Schnitt im eigenen Obstgarten.

 

Foto: Gruppenfoto vom Schnittkurs für Steinobst
Fotorechte: Gerald Wintersperger




Fünf neue Projekte: LEADER-Gremium stellt Weichen für die Zukunft

Gruppenfoto im Germanischen Dorf

Das Auswahlgremium der LEADER-Region Kamptal+ kam zuletzt in der gastfreundlichen Pizzeria Germania in Elsarn bei Straß zusammen. Die 14 Teilnehmenden erhielten zu Beginn eine kurze Führung durch das Germanengehöft, bevor im Anschluss die Bewertung und Diskussion der eingereichten Projekte startete.

Folgende Projekte starten nun in die Umsetzung:

Die Immersive Ausstellung Rosenburg verwandelt die historische Burg in ein modernes Erlebnis. Mit Projektionen, Klanginstallationen und interaktiven Elementen können Besucherinnen und Besucher tief in die Geschichte eintauchen und diese auf neue Weise erleben.

Mit der Kellergassen-Schutzzonenkonzeption Rohrendorf wird ein wichtiger Schritt für den Erhalt regionaler Kulturlandschaft gesetzt. Für sieben Kellergassen wird ein gemeinsames Schutz- und Entwicklungskonzept erarbeitet. So sollen die historische Substanz und das typische Erscheinungsbild bewahrt und gleichzeitig eine behutsame Weiterentwicklung ermöglicht werden.

Auch die Nahversorgung wird gestärkt: Der Nahversorger Göpfritz stellt auf ein modernes Hybridmodell um. Die Kombination aus persönlichem Einkauf vor Ort und digitalen Angeboten sorgt für mehr Flexibilität und sichert die Versorgung im Ort langfristig.

Mit dem Projekt „Digitales Rathaus Grafenegg“ investiert die Gemeinde in ihre digitale Zukunft. Interne Abläufe werden effizienter gestaltet und gleichzeitig neue Online-Services für Bürgerinnen und Bürger geschaffen – etwa digitale Formulare und verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten.

Im Tourismus wird der Weitwanderweg Kremstal–Donau weiterentwickelt und um das Thema Radfahren ergänzt. Ziel ist die Entwicklung und Vermarktung der Radregion Kremstal-Donau. Aufbauend auf fünf bestehenden Rad-Runden entstehen neue Touren und Routen, die das Angebot erweitern und die Region für verschiedene Zielgruppen noch attraktiver machen.

Die Vorhaben zeigen die große Bandbreite an Themen in der Region – von Kultur und Nahversorgung bis hin zu Digitalisierung und Tourismus. Gemeinsam haben sie das Ziel, die Lebensqualität zu stärken und die LEADER-Region Kamptal+ nachhaltig weiterzuentwickeln.

„Diese Projekte bringen frischen Wind in unsere Region und zeigen, wie viel Kraft in gemeinschaftlichen Ideen steckt. Sie stärken die Lebensqualität vor Ort, schaffen neue Chancen und machen unsere Gemeinden fit für die Zukunft“, betont LEADER-Obmann LAbg. Josef Edlinger.

Mit der Auswahl dieser fünf Projekte setzt die LEADER-Region Kamptal+ gezielte Impulse für eine zukunftsorientierte Entwicklung und unterstreicht das Engagement vor Ort.

 

Foto: Projektauswahlgremium im Germanengehöft Elsarn
1.Reihe v. l.: Danja Mlinaritsch, Bianca Erlinger, BA, Vzbgm. Sandra Warnung, Bgm. Martin Leuthner, MMag. Andrea Kaufmann, LAbg. Josef Edlinger, Vizebgm. Ing. Leopold Groiß
2. Reihe v. l.: Bgm. Andreas Pichler, Margit Steinmetz, Mag. Ing. Werner Groiß, Mag. Erich Broidl, Dipl.-Ing. Manuela Göll, Vzbgm. Erich Berger, Bgm. Karl Elsigan,

Fotorechte: LEADER-Region Kamptal+




Nahversorger Göpfritz – Umstellung auf Hybrid

Nahversorger Göpfritz

Projektbeschreibung

Göpfritz an der Wild ist ein wichtiger Nahversorgungsstandort im nordöstlichen Waldviertel. Um die Versorgung langfristig zu sichern, wurde 2017 gemeinsam mit der Julius Kiennast GmbH ein Nah&Frisch‑Markt errichtet.

Im Projekt wird dieser Standort nun modernisiert und auf ein Hybridmarkt‑Konzept umgestellt. Dadurch wird der Betrieb effizienter, wirtschaftlich stabiler und für die Bevölkerung besser nutzbar – vor allem durch längere und flexiblere Öffnungszeiten. Ziel ist es, die Nahversorgung im ländlichen Raum nachhaltig abzusichern und den Markt zukunftsfit weiterzuentwickeln.

Ziele

  • Nahversorgung langfristig sichern für Bevölkerung, Betriebe und Durchreisende
  • Öffnungszeiten erweitern und flexibler gestalten
  • Marktbetrieb digitalisieren (Self‑Service, Zutrittssystem)
  • Soziale Funktion stärken – Treffpunkt durch moderne Kaffeeecke
  • Regionale Wertschöpfung fördern und lokale Produzenten unterstützen
  • Zielgruppenorientierte Nahversorgung stärken für Einheimische, Pendler, Touristen und Betriebe
  • Regionalität und Versorgungssicherheit fördern

Kosten

€ 57.125,08

Förderhöhe

Laufzeit

04/2026 – 01/2027

Projektträger

Marktgemeinde Göpfritz an der Wild

Maßnahmen

  • Umbau zum Hybridmarkt: Bedienung + Self‑Service
  • Längere Öffnungszeiten inkl. Abend‑ und Samstagsbetrieb
  • Modernisierung der Marktinfrastruktur: Regale, Kassazone, Holzbau
  • Self‑Checkout und Zutrittssystem installieren
  • Technische Ausstattung erneuern: Waagen, Elektrik, USV, Verkabelung
  • Sicherheits- und Jugendschutzmaßnahmen: Rollläden, Zutrittskontrolle
  • Marketing und Beschilderung: Folierungen, Folder, Drucksorten
  • Kaffeeecke modernisieren als Begegnungszone




Grafenegg 2.0 – Das digitale Rathaus

Gemeindeeingang von Grafenegg mit Hologramm am oberen Bildrand

Projektbeschreibung

Die Marktgemeinde Grafenegg steht vor steigenden Anforderungen im Bürgerservice und in der Verwaltung. Viele Abläufe sind noch papierbasiert oder nur teilweise digital, was zu doppelten Arbeitsschritten und längeren Bearbeitungszeiten führt. Zudem hängen manche Prozesse stark von einzelnen Personen ab, was bei Personalwechseln zu Verzögerungen oder Informationsverlusten führen kann.

Mit dem Projekt „Grafenegg 2.0 – das digitale Rathaus“ werden Verwaltungsprozesse erhoben, vereinheitlicht und digital abgebildet. Ziel ist eine moderne, effiziente und bürgernahe Verwaltung – mit klaren Abläufen, besserem Wissensmanagement und einer stärkeren Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.

Ziele

  • Gemeindeprozesse digitalisieren und automatisieren
  • Abläufe effizienter und transparenter machen
  • Mitarbeiter:innen entlasten durch klare Workflows
  • Bürgerservices verbessern – schneller, einfacher, nachvollziehbar
  • Kommunikation strukturieren und zentrale Servicekanäle schaffen
  • Wissensmanagement stärken
  • Digitale Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden ermöglichen

Kosten

€ 39.925,76

Förderhöhe

Laufzeit

05/2026 – 12/2027

Projektträger

Marktgemeinde Grafenegg

Maßnahmen

  • Digitale Verwaltungsbasis aufbauen
  • Posteingang und Dokumentenmanagement digitalisieren
  • Schnittstellen und Register anbinden
  • Digitale Zustellung einführen
  • Digitale Bürgerservices entwickeln
  • Transparenz- und Veröffentlichungsprozesse digitalisieren
  • Digitale Abgaben- und Bescheidabwicklung
  • E‑Akte einführen
  • Finanz- und Buchhaltungsprozesse digitalisieren
  • Systemintegration umsetzen inkl. GIS und externer Anwendungen
  • Digitales Entscheidungsmanagement für den Gemeinderat




Schutzzonenkonzept Kellergasse Galgenberg

Kellergasse Galgenberg, Grafenegg

Projektbeschreibung

Die Kellergassen und ihre Presshäuser sind ein wichtiges Kulturerbe der Region. In den letzten Jahren kam es jedoch zu baulichen Veränderungen, die das traditionelle Erscheinungsbild beeinträchtigt haben. Ein Grund dafür ist, dass es bisher keine einheitlichen Regeln zum Schutz dieser historischen Strukturen gibt.

Für die Kellergasse Galgenberg in der Marktgemeinde Grafenegg wird daher ein Schutzzonenkonzept mit Teilbebauungsplan erarbeitet. Ziel ist es, das typische Ortsbild zu erhalten und gleichzeitig eine behutsame Weiterentwicklung zu ermöglichen. Dazu gehören eine genaue Bestandsaufnahme sowie ein Beteiligungsprozess mit Kellerbesitzer:innen, Gemeinde und Fachstellen. Auf dieser Basis entsteht ein Konzept, das langfristig Schutz und nachhaltige Nutzung sicherstellt.

Ziele

  • Kulturerbe erhalten und das typische Erscheinungsbild bewahren
  • Abbruch historischer Keller verhindern
  • Bestehende Strukturen weiterentwickeln – behutsam und zeitgemäß
  • Klare Bauvorgaben schaffen für alle Eigentümer:innen
  • Bauverfahren vereinfachen innerhalb der Schutzzone
  • Beteiligung der Besitzer:innen stärken
  • Fachliche Zusammenarbeit sichern (Raumplanung, Denkmalpflege, Kulturgeschichte)

Kosten

€ 20.000

Förderhöhe

Laufzeit

11/2025 – 12/2026

Projektträger

Marktgemeinde Grafenegg

Maßnahmen

  • Bestandsaufnahme durchführen: Baugeschichte, Pläne, Dokumentation
  • Beteiligungsprozess umsetzen mit Kellerbesitzer:innen und Bevölkerung
  • Informationsveranstaltungen anbieten und Bewusstsein schaffen
  • Zusammenarbeit mit Gemeinde und Land NÖ sowie Fachstellen
  • Begehungen und Bewertungen durchführen
  • Schutzzonenkonzept erstellen für die Kellergasse Galgenberg
  • Teilbebauungsplan und Richtlinien erarbeiten
  • Öffentliche Auflage und Beschluss im Gemeinderat




Radregion Kremstal-Donau

Zwei Radfahrer in der Radregion Kremstal–Donau

Projektbeschreibung

Der Weitwanderweg Kremstal–Donau verbindet zwölf Gemeinden und bildet eine wichtige Achse zwischen Natur‑ und Kulturlandschaft. Parallel dazu verlaufen zahlreiche Radwege durch Orte, Weinbaugebiete und abwechslungsreiche Landschaften.

Mit diesem Projekt werden bestehende Radstrecken zu einer gemeinsamen Radregion Kremstal–Donau zusammengeführt und weiterentwickelt. Neue Rundtouren und Etappen ergänzen das Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Ziel ist es, das Radwegenetz klarer darzustellen, die Orientierung zu verbessern und die Region als attraktive Raddestination zu stärken.

Ziele

  • Region als vielseitige Raddestination positionieren
  • Radangebote sichtbarer machen – verständlich und zielgruppengerecht
  • Gemeinden im Radtourismus besser vernetzen
  • Rad- und Wanderangebote verbinden zu einem gemeinsamen Erlebnisraum

Kosten

€ 48.280,71

Förderhöhe

Laufzeit

05/2026 – 12/2027

Projektträger

Donau Niederösterreich Tourismus GmbH

Maßnahmen

  • Radstrecken erheben und weiterentwickeln (Genussrad, Rennrad, Gravel)
  • Routen digital aufbereiten und auf Plattformen veröffentlichen
  • Foto- und Videomaterial erstellen für verschiedene Zielgruppen
  • Wanderkarte grafisch überarbeiten und um Radangebote ergänzen
  • Gemeinsame Wander‑ und Radkarte entwickeln




Schutzzonen Kellergassen Rohrendorf

Kellergasse Rohrendorf

Projektbeschreibung

Die Kellergassen im Kremstal und im südlichen Kamptal prägen das Landschaftsbild und sind ein wichtiges Kulturerbe. Viele Gebäude stehen jedoch nicht unter Denkmalschutz und können daher nach der NÖ Bauordnung stark verändert werden – oft mit negativen Auswirkungen auf das traditionelle Ortsbild.

Um diese historischen Strukturen besser zu schützen, nutzt die Gemeinde Rohrendorf die Möglichkeit, Schutzzonen auszuweisen. Für sieben Kellergassen wird ein Schutzzonenkonzept mit Teilbebauungsplan erarbeitet. Ziel ist es, das gewachsene Erscheinungsbild zu erhalten und gleichzeitig eine behutsame, zeitgemäße Nutzung zu ermöglichen.

Ziele

  • Historische Kellergassen und Presshäuser schützen und als Schutzzonen ausweisen
  • Kulturerbe erhalten und gewachsene Strukturen bewahren
  • Abbruch wertvoller Keller verhindern
  • Erhaltung historischer Bausubstanz erleichtern
  • Unpassende bauliche Veränderungen vermeiden
  • Zeitgemäße Nutzung ermöglichen ohne das historische Erscheinungsbild zu gefährden
  • Sensible Weiterentwicklung fördern im Einklang mit dem Bestand
  • Substanzschutz langfristig sichern

Kosten

€ 22.011,84

Förderhöhe

Laufzeit

04/2026 – 12/2028

Projektträger

Gemeinde Rohrendorf

Maßnahmen

  • Workshop zur Festlegung der Entwicklungsziele
  • Datenaufnahme und Kellerbegehungen zur Bestandsanalyse
  • Flächenwidmungsplan erarbeiten: Vorentwurf, Auflage, Verordnung
  • Teilbebauungsplan erstellen inkl. Schutzzone und Klassifizierung
  • Verfahrensbegleitung inkl. Stellungnahmen und Gemeinderatsbeschluss
  • Abstimmung mit Gemeinde und Land NÖ
  • Informationsveranstaltungen für Kellerbesitzer:innen