Grafenegg 2.0 – Das digitale Rathaus

Digitale Gemeinde Grafenegg

Projektbeschreibung

Die Marktgemeinde Grafenegg steht vor steigenden Anforderungen im Bürgerservice und in der Verwaltung. Viele Abläufe sind noch papierbasiert oder nur teilweise digital, was zu doppelten Arbeitsschritten und längeren Bearbeitungszeiten führt. Zudem hängen manche Prozesse stark von einzelnen Personen ab, was bei Personalwechseln zu Verzögerungen oder Informationsverlusten führen kann.

Mit dem Projekt „Grafenegg 2.0 – das digitale Rathaus“ werden Verwaltungsprozesse erhoben, vereinheitlicht und digital abgebildet. Ziel ist eine moderne, effiziente und bürgernahe Verwaltung – mit klaren Abläufen, besserem Wissensmanagement und einer stärkeren Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.

Ziele

  • Gemeindeprozesse digitalisieren und automatisieren
  • Abläufe effizienter und transparenter machen
  • Mitarbeiter:innen entlasten durch klare Workflows
  • Bürgerservices verbessern – schneller, einfacher, nachvollziehbar
  • Kommunikation strukturieren und zentrale Servicekanäle schaffen
  • Wissensmanagement stärken
  • Digitale Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden ermöglichen

Kosten

€ 39.925,76

Förderhöhe

Laufzeit

05/2026 – 12/2027

Projektträger

Marktgemeinde Grafenegg

Maßnahmen

  • Digitale Verwaltungsbasis aufbauen
  • Posteingang und Dokumentenmanagement digitalisieren
  • Schnittstellen und Register anbinden
  • Digitale Zustellung einführen
  • Digitale Bürgerservices entwickeln
  • Transparenz- und Veröffentlichungsprozesse digitalisieren
  • Digitale Abgaben- und Bescheidabwicklung
  • E‑Akte einführen
  • Finanz- und Buchhaltungsprozesse digitalisieren
  • Systemintegration umsetzen inkl. GIS und externer Anwendungen
  • Digitales Entscheidungsmanagement für den Gemeinderat




Schutzzonenkonzept Kellergasse Galgenberg

Kellergasse Galgenberg, Grafenegg

Projektbeschreibung

Die Kellergassen und ihre Presshäuser sind ein wichtiges Kulturerbe der Region. In den letzten Jahren kam es jedoch zu baulichen Veränderungen, die das traditionelle Erscheinungsbild beeinträchtigt haben. Ein Grund dafür ist, dass es bisher keine einheitlichen Regeln zum Schutz dieser historischen Strukturen gibt.

Für die Kellergasse Galgenberg in der Marktgemeinde Grafenegg wird daher ein Schutzzonenkonzept mit Teilbebauungsplan erarbeitet. Ziel ist es, das typische Ortsbild zu erhalten und gleichzeitig eine behutsame Weiterentwicklung zu ermöglichen. Dazu gehören eine genaue Bestandsaufnahme sowie ein Beteiligungsprozess mit Kellerbesitzer:innen, Gemeinde und Fachstellen. Auf dieser Basis entsteht ein Konzept, das langfristig Schutz und nachhaltige Nutzung sicherstellt.

Ziele

  • Kulturerbe erhalten und das typische Erscheinungsbild bewahren
  • Abbruch historischer Keller verhindern
  • Bestehende Strukturen weiterentwickeln – behutsam und zeitgemäß
  • Klare Bauvorgaben schaffen für alle Eigentümer:innen
  • Bauverfahren vereinfachen innerhalb der Schutzzone
  • Beteiligung der Besitzer:innen stärken
  • Fachliche Zusammenarbeit sichern (Raumplanung, Denkmalpflege, Kulturgeschichte)

Kosten

€ 20.000

Förderhöhe

Laufzeit

11/2025 – 12/2026

Projektträger

Marktgemeinde Grafenegg

Maßnahmen

  • Bestandsaufnahme durchführen: Baugeschichte, Pläne, Dokumentation
  • Beteiligungsprozess umsetzen mit Kellerbesitzer:innen und Bevölkerung
  • Informationsveranstaltungen anbieten und Bewusstsein schaffen
  • Zusammenarbeit mit Gemeinde und Land NÖ sowie Fachstellen
  • Begehungen und Bewertungen durchführen
  • Schutzzonenkonzept erstellen für die Kellergasse Galgenberg
  • Teilbebauungsplan und Richtlinien erarbeiten
  • Öffentliche Auflage und Beschluss im Gemeinderat




Radregion Kremstal-Donau

Radregion Kremstal–Donau

Projektbeschreibung

Der Weitwanderweg Kremstal–Donau verbindet zwölf Gemeinden und bildet eine wichtige Achse zwischen Natur‑ und Kulturlandschaft. Parallel dazu verlaufen zahlreiche Radwege durch Orte, Weinbaugebiete und abwechslungsreiche Landschaften.

Mit diesem Projekt werden bestehende Radstrecken zu einer gemeinsamen Radregion Kremstal–Donau zusammengeführt und weiterentwickelt. Neue Rundtouren und Etappen ergänzen das Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Ziel ist es, das Radwegenetz klarer darzustellen, die Orientierung zu verbessern und die Region als attraktive Raddestination zu stärken.

Ziele

  • Region als vielseitige Raddestination positionieren
  • Radangebote sichtbarer machen – verständlich und zielgruppengerecht
  • Gemeinden im Radtourismus besser vernetzen
  • Rad- und Wanderangebote verbinden zu einem gemeinsamen Erlebnisraum

Kosten

€ 48.280,71

Förderhöhe

Laufzeit

05/2026 – 12/2027

Projektträger

Donau Niederösterreich Tourismus GmbH

Maßnahmen

  • Radstrecken erheben und weiterentwickeln (Genussrad, Rennrad, Gravel)
  • Routen digital aufbereiten und auf Plattformen veröffentlichen
  • Foto- und Videomaterial erstellen für verschiedene Zielgruppen
  • Wanderkarte grafisch überarbeiten und um Radangebote ergänzen
  • Gemeinsame Wander‑ und Radkarte entwickeln




Schutzzonen Kellergassen Rohrendorf

Kellergasse Rohrendorf

Projektbeschreibung

Die Kellergassen im Kremstal und im südlichen Kamptal prägen das Landschaftsbild und sind ein wichtiges Kulturerbe. Viele Gebäude stehen jedoch nicht unter Denkmalschutz und können daher nach der NÖ Bauordnung stark verändert werden – oft mit negativen Auswirkungen auf das traditionelle Ortsbild.

Um diese historischen Strukturen besser zu schützen, nutzt die Gemeinde Rohrendorf die Möglichkeit, Schutzzonen auszuweisen. Für sieben Kellergassen wird ein Schutzzonenkonzept mit Teilbebauungsplan erarbeitet. Ziel ist es, das gewachsene Erscheinungsbild zu erhalten und gleichzeitig eine behutsame, zeitgemäße Nutzung zu ermöglichen.

Ziele

  • Historische Kellergassen und Presshäuser schützen und als Schutzzonen ausweisen
  • Kulturerbe erhalten und gewachsene Strukturen bewahren
  • Abbruch wertvoller Keller verhindern
  • Erhaltung historischer Bausubstanz erleichtern
  • Unpassende bauliche Veränderungen vermeiden
  • Zeitgemäße Nutzung ermöglichen ohne das historische Erscheinungsbild zu gefährden
  • Sensible Weiterentwicklung fördern im Einklang mit dem Bestand
  • Substanzschutz langfristig sichern

Kosten

€ 22.011,84

Förderhöhe

Laufzeit

04/2026 – 12/2028

Projektträger

Gemeinde Rohrendorf

Maßnahmen

  • Workshop zur Festlegung der Entwicklungsziele
  • Datenaufnahme und Kellerbegehungen zur Bestandsanalyse
  • Flächenwidmungsplan erarbeiten: Vorentwurf, Auflage, Verordnung
  • Teilbebauungsplan erstellen inkl. Schutzzone und Klassifizierung
  • Verfahrensbegleitung inkl. Stellungnahmen und Gemeinderatsbeschluss
  • Abstimmung mit Gemeinde und Land NÖ
  • Informationsveranstaltungen für Kellerbesitzer:innen




Immersive Ausstellung „Die Rosenburg im Wandel der Zeit“

Immersive Ausstellung

Projektbeschreibung

Die Rosenburg ist eine der bedeutendsten Renaissanceanlagen Österreichs und ein wichtiges Ausflugsziel im Kamptal. Mit rund 60.000 Besucher:innen pro Jahr spielt sie eine zentrale Rolle für den Tourismus der Region.

Mit diesem Projekt entsteht eine moderne, immersive Ausstellung, die die Geschichte der Rosenburg und des Kamptals auf neue, erlebnisreiche Weise erzählt. Analoge und digitale Elemente – wie Projektionen, Klangräume und interaktive Stationen – machen historische Inhalte lebendig und für alle Altersgruppen zugänglich.

Die Ausstellung soll neue Zielgruppen ansprechen, die Aufenthaltsqualität erhöhen und die kulturelle und touristische Bedeutung der Rosenburg weiter stärken.

Ziele

  • Rosenburg als Kulturzentrum stärken
  • Digitale Vermittlung nutzen (VR, 360°, interaktive Formate)
  • Moderne Wissensvermittlung im ländlichen Raum fördern
  • Geschichte anschaulich und interaktiv erklären
  • Workshops, Schulprogramme und Führungen anbieten
  • Kulturelle Teilhabe für Einheimische und Gäste stärken
  • Begegnung zwischen Generationen fördern

Kosten

€ 250.000

Förderhöhe

Laufzeit

04/2026 – 23/2028

Projektträger

DI Markus Hoyos Renaissanceschloss Rosenburg

Maßnahmen

  • Konzept und Inhalte entwickeln: Storyline, Szenografie, historische Aufbereitung
  • Digitale Medien produzieren: VR, 2D/3D‑Elemente, Animationen
  • Didaktisches und touristisches Konzept erstellen inkl. Zielgruppenanalyse
  • Technische Planung und Einbau in die Ausstellungsräume
  • Räumliche Adaptierungen durchführen
  • Immersive Ausstellung aufbauen und umsetzen




Wehrpolitisches Bildungszentrum Allentsteig – Konzept

Wehrpolitisches Bildungszentrum Allentsteig

Projektbeschreibung

Seit mehr als drei Jahren entwickelt die Region ASTEG „Herz des Waldviertels“ ein Impulsprojekt, das Natur, Geschichte, Menschen und regionale Entwicklung miteinander verbindet. Im Zentrum steht der Truppenübungsplatz Allentsteig (TÜPL), der als prägender Teil der regionalen Identität verstanden wird.

Auf Basis von Exkursionen, Arbeitsgesprächen und bestehenden Studien wird nun ein inhaltliches Konzept für ein regionales Besucherzentrum erarbeitet. Als Standort ist der Ortskern von Allentsteig vorgesehen, um leerstehende Gebäude neu zu beleben und einen Ort der Begegnung, Bildung und Vermittlung zu schaffen.

Das Wehrpolitische Bildungszentrum soll Natur, Kultur, Geschichte und Gegenwart der Region erlebbar machen. Geplant sind Ausstellungs-, Bildungs- und Erlebnisangebote sowie Kooperationen mit regionalen Partnern und dem Bundesheer. Das Konzept bildet die Grundlage für die weitere Standortentwicklung und Umsetzung eines regionalen Leitprojekts.

Ziele

  • Konzeptentwicklung für das Wehr- und Bildungszentrum Allentsteig
  • Machbarkeitsprüfung (Standort, Nutzung, Finanzierung, Partner)
  • Entscheidungsgrundlage für Träger, Investoren & Fördergeber
  • Impulsprojekt zur Belebung des Ortskerns & Regionalentwicklung
  • Revitalisierung bestehender Gebäude durch Nutzungskonzepte
  • Stärkung von Tourismus, Bildung, Geschichte & regionaler Identität

Kosten

€ 36.920

Förderhöhe

Laufzeit

11/2025 – 12/2026

Projektträger

Verein Kleinregion ASTEG

Maßnahmen

  • Inhaltliche Aufbereitung durch HGM
  • Stakeholder-Abstimmung (Gemeinden, Bundesheer, Kultur, Bildung, Wirtschaft)
  • Gesamtkonzept für Besucher- & Bildungszentrum
  • Machbarkeitscheck (Attraktivität, Akzeptanz, Finanzierung, Betrieb)
  • Trägerschafts- und Partnerprüfung
  • Zusammenführung & Verdichtung bestehender Ideen
  • Definition von Inhalten, Zielgruppen & Raumbedarf
  • Arbeitsgespräche & Beteiligungsformate
  • Kostenschätzung (Investition & Betrieb)
  • Kommunikations- & Vermarktungsmaßnahmen zur Akzeptanzförderung




Aufbau einer professionellen Jugendarbeit

Jugendarbeit07

Projektbeschreibung

2023 führte die LEADER‑Region Kamptal+ gemeinsam mit dem Institut für Jugendkulturforschung eine große Jugendstudie in 25 Gemeinden durch. Die Ergebnisse zeigten: Junge Menschen fühlen sich in der Region wohl, wünschen sich aber mehr Freizeitangebote, mehr Mitbestimmung und verlässliche Ansprechpersonen.

Daraufhin beschlossen sechs Gemeinden, gemeinsam eine professionelle, offene Jugendarbeit aufzubauen. Ziel ist eine dauerhafte Struktur, die Jugendliche unterstützt, beteiligt und ihnen passende Angebote in ihrer Nähe ermöglicht.

Ziele

  • Jugendarbeit vor Ort anbieten: leicht erreichbar, ohne Hürden
  • Jugendliche beraten und begleiten bei persönlichen, schulischen oder sozialen Themen
  • Heimatbindung stärken und echte Beteiligung ermöglichen
  • Mitbestimmung fördern durch Jugendforen und Beteiligungsformate
  • Politische Bildung unterstützen und Engagement stärken
  • Vereine bei der Jugendarbeit entlasten
  • Moderne Kommunikation nutzen (Social Media, Online‑Kontakt)
  • Gemeinden vernetzen und gemeinsame Aktivitäten anbieten
  • Ein regionales Netzwerk aufbauen
  • Langfristige Finanzierung sichern und professionelle Strukturen schaffen

Kosten

€ 250.000

Förderhöhe

Laufzeit

01/2026 – 12/2027

Projektträger

Verein LEADER-Region Kamptal+

Maßnahmen

  • Beauftragung von Sozialarbeitende: setzen alle Maßnahmen eigenständig um
  • Beteiligung und Beratung: Jugendforen, Einzel- und Gruppenberatung, Elternarbeit
  • Gemeinsame Veranstaltungen und Bildungsangebote
  • Aufsuchende Jugendarbeit: Präsenz an Treffpunkten, Unterstützung in Krisen
  • Digitale Jugendarbeit: Social Media, Online‑Beratung, digitale Kommunikation
  • Kooperationen stärken mit Schulen, Vereinen, Gemeinden und regionalen Partnern
  • Angebote laufend anpassen an die Bedürfnisse der Jugendlichen
  • Dokumentation und Organisation für eine wirkungsorientierte Umsetzung




Donauradweg 3.0 – Umlandeinbindung & Qualitätssteigerung

Donauradweg

Projektbeschreibung

Der Donauradweg ist einer der wichtigsten Radwege Europas und führt in Niederösterreich rund 400 Kilometer durch die Region. Viele Menschen nutzen einzelne Abschnitte für Tagesausflüge oder Kurzurlaube, doch viele Angebote im Umland sind noch wenig sichtbar. Ein LEADER‑Projekt hat bereits gezeigt, dass bessere Orientierung und eine stärkere Verbindung zwischen Radweg und umliegenden Orten notwendig sind.

Mit  dem Projekt „Donauradweg 3.0“ entsteht nun ein modernes, einheitliches Leitsystem, das Radfahrer:innen sicher führt und gleichzeitig Kultur‑, Natur‑ und Kulinarikangebote besser sichtbar macht. Dafür arbeiten 11 LEADER‑Regionen und 109 Gemeinden zusammen, um Infrastruktur, Information und Vermarktung entlang der Strecke gemeinsam zu verbessern.

Ziele

  • Ein modernes, einheitliches Leitsystem schaffen
  • Wiedererkennung stärken durch ein gemeinsames Signet
  • Digitale und analoge Orientierung verbessern (Erlebnislandkarte, Routenführung)
  • Bessere Orientierung vor Ort durch Infotafeln und Landmark‑Säulen
  • Regionale Angebote sichtbarer machen (Kultur, Kulinarik, Freizeit)
  • Aufenthaltsqualität erhöhen und Besucherführung verbessern
  • Längere Aufenthalte fördern und Wiederbesuche steigern
  • Regionale Wertschöpfung erhöhen

Kosten

€ 31.150,72

Förderhöhe

Laufzeit

01/2026 – 12/2028

Projektträger

Donau Niederösterreich Tourismus GmbH

Maßnahmen

  • Einheitliches Leitsystem umsetzen entlang der gesamten Strecke
  • Digitale und analoge Orientierung verbinden (QR‑Codes, digitaler Urlaubsbegleiter)
  • Neues Signet einführen für klare Wiedererkennung
  • Erlebnislandkarte erstellen – gedruckt und digital, inkl. Nebenrouten
  • Infotafeln an Rastplätzen installieren
  • Landmark‑Säulen setzen an Regionsgrenzen und Einstiegen
  • Kommunikations- und Marketingmaßnahmen umsetzen
  • Nutzerfreundlichkeit verbessern durch klare Orientierung und bessere Information




Freizeitzentrum Schönberg – Beteiligungsprojekt

Bürgerbeteiligungsprozess

Projektbeschreibung

Das Freibad Schönberg war über viele Jahrzehnte ein wichtiger Treffpunkt für die Bevölkerung und Gäste. Neben dem Schwimmbad gab es Spiel- und Sportbereiche sowie eine große Liegewiese. In den letzten Jahren verschlechterte sich der Zustand der Anlage stark, und das Hochwasser 2024 zerstörte die gesamte Technik. Aus Sicherheitsgründen musste das Bad geschlossen werden; eine Sanierung war nicht möglich und ein Neubau finanziell nicht machbar.

Darum startete die Gemeinde gemeinsam mit der Bevölkerung und dem Gemeinderat einen Beteiligungsprozess. Ziel war es, gemeinsam Ideen zu sammeln und ein realistisches, leistbares Konzept inkl. verschiedener Varianten für ein neues Freizeit- und Erholungszentrum zu entwickeln.

Ziele

  • Bestehende Flächen sinnvoll nutzen und Potenziale erkennen
  • Bevölkerung und Politik einbinden und transparent informieren
  • Ideen für die zukünftige Nutzung sammeln und weiterentwickeln
  • Bedarfe der Zielgruppen klären und darauf aufbauen
  • Gemeinsame Identifikation stärken durch aktive Mitgestaltung
  • Kreative Ideen mit Machbarkeit verbinden
  • Nachhaltiges Nutzungskonzept entwickeln
  • Lebensqualität und Ortsidentität stärken
  • Konkreten Umsetzungsfahrplan erstellen
  • Entscheidungsgrundlage für die Politik schaffen

Kosten

€ 44.880

Förderhöhe

Laufzeit

07/2025 – 03/2026

Projektträger

Marktgemeinde Schönberg

Maßnahmen

  • Bestandsaufnahme: Flächen, Fotos, Pläne und aktuelle Nutzung erfassen
  • Beteiligungsprozess durchführen: Kick-off, Workshops, Bürgerbeteiligung, Runder Tisch
  • Regelmäßige Abstimmung und Information:
  • Nutzungsvarianten entwickeln und erste Vorentwürfe erstellen
  • Ergebnisse auswerten und Empfehlungen für das weitere Vorgehen formulieren
  • Präsentation der Ergebnisse




Aufbau der Wirtschaftsinitiative: Wirtschaft Langenlois

Wirtschaft Langenlois

Projektbeschreibung

In Langenlois wurde im Rahmen eines LEADER‑Projekts ein Stadt‑ und Standortentwicklungsprogramm gestartet. Ausgangspunkt waren mehrere Leerstände im Stadtkern und das Fehlen einer zentralen Stelle für Wirtschaft, Standortmarketing und Zusammenarbeit. Nach Gesprächen, Begehungen und Workshops mit Eigentümer:innen, Betrieben, Politik und Bevölkerung entstand ein Maßnahmenpaket zur Belebung der Innenstadt und zur besseren Vernetzung aller Akteure.

Zur Umsetzung wurde der Verein WirtschaftLangenlois gegründet und eine eigene GmbH aufgebaut. Eine Stadtmarketing‑Managerin wurde angestellt und kümmert sich um Leerstandsmanagement, Betriebsansiedlungen, Marketing und Netzwerkaktivitäten. Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Kultur und Tourismus und macht Langenlois als Standort langfristig attraktiver.

Ziele

  • Belebung der Innenstadt durch neue Ideen, Betriebe und Aktivitäten
  • Gute Zusammenarbeit fördern zwischen Wirtschaft, Gemeinde, Bildung und Bevölkerung
  • Leerstände nutzen und neue Betriebe ansiedeln
  • Standort klar positionieren und besser vermarkten
  • Öffentliche Räume attraktiver machen

Kosten

€ 212.458,50

Förderhöhe

Laufzeit

08/2025 – 07/2027

Projektträger

WLL Wirtschaft Langenlois GmbH

Maßnahmen

  • Stadtmarketing-Management: eine Vollzeitkraft für Organisation, Vernetzung und Umsetzung
  • Markenaufbau: Logo, Design und klare Kommunikation
  • Website mit Leerstandsplattform und Bildmaterial
  • Social Media Präsenz aufbauen und laufend betreuen
  • Informationsmaterialien erstellen wie Broschüren und Präsentationsmappen
  • Bestehende Projekte integrieren und weiterführen
  • Externe Beratung zur fachlichen Unterstützung (z. B. CIMA)